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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kreuzberg-am-goerlitzer-park-entsteht-einer-der-groessten-start-up-campusse-europas-28387322

 

Die Panik, die mich erfasst versteht noch niemand, aber das wird sich ändern.

 

Je eiliger die sogenannten Innovationen die Märkte mit schlitzohrigen kleinen Lückennutzprodukten füllen, um so schneller werden wir die Unsinnsgrenze, die wir schon überschritten haben, weit hinter uns lassen und im Gaga-Industrie-Deutschland leben.

 

Arbeitsplätze auf lange Sicht und die Gesellschaft tragende Entwicklungen sind mit Start-Ups nicht gemeint. Start-Ups, reißen für einen Wimpernschlag in der Geschichte einen Haufen Geld an sich, machen ein paar tausend Leute reich und lassen den Rest der zerfallenden Gesellschaft zum Aufräumen liegen.

 

Und wie bei Menschen üblich, wird sich dieser Run nicht aufhalten lassen, bis er zusammenbricht. Die Scherben lassen sie uns natürlich. Das Zeug, was die in die Märkte pressen, unterscheidet sich kaum von vorhandenem, es zielt nur auf Quasi-Innovationen, deren Dünnheit mit Werbung übertüncht wird. Die Natur macht das genau so. Wenn ein Lebewesen erst mal entwickelt ist und stabil funktioniert, wird nicht mehr umkonstruiert, nur noch Feinheiten angeheftet, bis die Spezies von einer echten Innovation verdrängt wird.

 

Dahin gehen wir gerade.

 

Die echte Innovation, wird entweder eine Menschenrasse sein, die von Elektronik im Körper selbst zum Umsatzmonster konfiguriert ist, oder aber gleich nur noch aus in Glasbehältern gelegten Gehirnen besteht, dann bräuchte nämlich niemand  mehr Güter, nur noch bezahlte Illusionen oder aber, was mir wahrscheinlicher erscheint, eine völlig neue Rasse, die nach dem großen Schlag wieder ganz von vorne anfangen darf.

 

Sie wird die Innovation überhaupt darstellen, weil sie sich vorwiegend von Schrott und Gift der vorigen Zivilisation ernähren werden muss. Sie wird kein klares Wasser, keine gefahrlos genießbaren Pflanzen und keine essbaren Tiere vorfinden und die Luft unbehandelt nicht atmen können und das alles wegen der tollen Innovationen, die der heutige Mensch der Oberfläche aufgehalst hat.

 

 

siehe auch: 

 

 

http://evolutionsblog.de/koerper-seele-geist/259-das-nestbeschmutzer-syndrom.html

 

 

Da steht das auch mit dem eingelegten Gehirn !                                   Nur das Rote wird eingeweckt !

 

 

 

 

 

 

"Und wieder hatte ich mich gegen Hoffnungslosigkeit zu wehren, gegen Einsamkeit und Ohnmacht. Wer fragte nach den Opfern? Die Jugend, die von alledem nichts wusste?

 

Ich glaube, es ist jedem von uns so gegangen, der damals ein Gefangener war und befreit wurde. Wir betraten, aus den dunklen Kellern emporsteigend, die Welt wieder, in der Wind wehte, die Sonne unsere Hände wärmte, in der es regnete und in der wir selber eine Tür aufmachen konnten. Es war damals die Trümmerwelt der totalen Katastrophe. Wir hatten unaufhörlich davor gewarnt, wir hatten erbittert für den Frieden gekämpft. Die meisten von uns waren tot. Und wir wenigen, die zurückkehrten? Fragte man uns? Wollte man Einzelheiten wissen? Nichts davon.

 

Wir verbargen unser Erstaunen. Wollten sie, die uns damals vergessen hatten, als wir in die Keller des Todes hinabgeschleudert wurden, wollten sie wirklich nicht erfahren, was sich damals zugetragen hatte? Nein, sie wollten nichts wissen. Sie fragten nicht. Sie liefen durch die Ruinenfelder und jagten nach einem Stück Brot oder Zigaretten. Sie hatten geholfen den Krieg zu führen, der die Katastrophe brachte. Sie waren blind gewesen und blind waren sie geblieben. Im übrigen vertrauten sie auf die große Vergeßlichkeit. Wer eine Untat begeht, vergisst sie leichter als jener, dem sie angetan wurde. Sie fragten nicht, sie sprachen nicht davon. Sie wandten sich ein anderes Mal von uns ab und beklagten ihr eigenes Schicksal. "

 

S. 141 2. Absatz ff. aus "Der Verfolger" von Günther Weisenborn: Die Niederschrift des Daniel Brendel (1961 im Kurt Desch Verlag, München, mein Exemplar ist beim Aufbau-Verlag Berlin und Weimar erschienen und ist von 1972)

 

"Nein. Wir wissen, dass es Gewalttaten waren, pflichtgemäße Schandtaten. Wir wissen, dass eine gewaltige Lüge von hier bis zum Firmament aufgebaut ist, eine bleiche Wolke von gemeinsamer Lüge.        …………….

 

Wir möchten laut aufschreien über die Widergeburt der Lüge. Und wir sollten kämpfen, alle. Ich wiederhole: Da draußen unter dem Asphalt eines unheimlichen Wirtschaftswunders liegen ganze Landschaften von Toten, wenig geehrt, unbeachtet, vergessen.

S. 155 Daniel zu Eva im Disput

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Ewig her, Geschichte, Gestern, Heute, Morgen

 

Die Lüge und das Vergessen eint alle Generationen. Gut wird es dadurch aber nicht.

 

Ewig her

 

Menschen in Sippen mag gegangen sein. Sie kämpften voll beschäftigt um ihr direktes Leben. Sicher kämpften sie auch gegen andere Menschen - ebenso direkt ums eigene Leben, verbunden mit dem Überleben der Sippe. Nicht Mann und Frau frontal in einer Kleinfamilie - eher Frauen und Männer mit verschiedenen Aufgaben in einer Gedeih - und - Verderb - Schmiede.

 

Geschichte

 

In der Geschichte der vielen Menschen heißen die Kämpfe Kriege. Sie hatten Namen und sie hatten Führer. Die Pharaonen, Gilgamesch, die Qin - Dynastie, Dareios und Alexander, Dschinghis Khan, die Osmanen und die verwickelten Türkenkriege, die Spanier in Südamerika

 

Gestern

 

Talât Pascha, Stalin, Adolf Hitler, Mao Zedong hat 65 Millionen Menschen getötet, Idi Amin, Ruanda, etc., Pol Pot, Saddam Hussein, Muamar al Ghadafi

 

Heute

 

Hafiz al-Assad, Kim Jong un, Nicolás Maduro Venezuela etc., Hun Sen Kambodscha

 

In Myanmar, ex Burma wird versucht die Rohingya auszurotten bzw. zu vertreiben.  Buddhisten; Siddhartas Schüler, angeblich Friedensliebhaber vertreiben oder töten die Moslems. Aung San Suu Kyi, die Friedensnobelpreisträgerin reagiert sehr zögerlich ...

 

Das "anders" erkennen genügt uns, psychotisch im Kopf Gefahr herzustellen und dann zu töten. 

 

Morgen ?

 

Kim Jong-un verführte seine Leute nicht, er diktiert alles, er ist kein Schöpfer eines Massenzulaufs - er ist ein geerbter Killer, aber er wird zwanghaft bis zur Wand gehen. Verstehen tut der nix. Kommunikation ist sinnlos. Er kann von der Provokation nicht zurücktreten, sonst bringen die Profiteure ihn sicherheitshalber um.

 

Trump vielleicht gezwungen

 

Erdoğan nimmt gerade Anlauf.

 

Da die Türken mehrheitlich ihre doppelte Nationale Schande nicht akzeptieren, sie nicht zulassen, also verdrängen, sind sie nicht in der Lage, sich aus dem Hass und der Lüge zu befreien. Zweifellos sind die heutigen Türken nicht die Täter und nicht die Verantwortlichen. Nur warum befreien sie sich nicht einfach von der Last, die niemandem nutzt, aber vielen schadet und Ehrenhaftigkeit verhindert? 

 

Der Sippeneffekt setzt sich hier durch. Sippen haben eigene Identitäten, um sich von anderen zu unterscheiden. Das eint und schweißt die Mitglieder zusammen. Die Sippenidentität hat zwei Teile, Was/wer wir sind und was/wer wir nicht sind.

 

 z.B.: Hutu und Tutsi.  

 

Mit Vernunft hat das nichts zu tun, es ist evolutionär und daher so unnachgiebig. Überlegene müssen abgesondert werden, das ist bei Hitler und den Juden erneut benutzt worden. Er hat die Armenier - Massaker 1 und 2 gut gekannt und zum Vorbild erhoben - natürlich ohne Aufhebens davon zu machen, um öffentlich kein Nachahmer zu werden (Rede am Obersalzberg vom 22. August 1939).

 

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Alle eint die Lüge - doch was ist der Grund für Ihre Grausamkeiten?

 

Alle Lebewesen sind unterschiedlich. Alle Menschen sind naturgewollt nicht identisch. Egal, ob die Natur das überhaupt interessiert, der komplexe Vererbungsmechanismus lässt in seiner Zufälligkeit nichts anderes zu.

 

"Unerwartet das ist" sagt Joda und gibt sich überrascht. Hier irrt er.

 

Winzige Unterschiede in der Persönlichkeitsgestaltung, die wir alle von Klein auf und ununterbrochen bis zu unserem Ende durchlaufen, bedingen diese nicht zu akzeptierenden Dauermorde und Unterwerfungen, Genozide und Misshandlungen zu allen Zeiten.

 

In der Macht befindet sich der Auslöser. Tägliche Übung beim Herrschen verwischt die Ergebnisse der Herrschaft mit den Ansprüchen an die Zukunft, die des Machterhalts und der Machtausdehnung.

 

Die Rechtfertigung zur Untat entsteht unmittelbar mit der Absicht zu herrschen. Widersacher machen sich selbst willfährig zum Ziel. Erst ihr Auftreten verschafft dem Herrscher Kampflegitimation. Er benötigt seinerseits zwingend Gegner übelster Sorte, die den Zielen entgegen stehen. Sind diese erst herbeipropagandiert und ausgemacht, rechtfertigt deren behauptete Boshaftigkeit einfach alles. Die erfundene Gefährdung erzwingt mittels massiver Übertreibung die Vernichtung. Mehr ist nicht nötig, aber ohne die herbeigeredeten Gegner gibt es keine Despoten und nicht die Einheitlichkeit der massenhaften und blinden Gefolgschaft. Das ist das Muster aller Massaker.

 

Deshalb und dafür wurden die Armenier umgebracht und die Juden, und, und, und ...  Alle sind mit schuld und leugnen geschlossen, wenn alles vorbei ist - wieder gemeinsam - in sich und aus sich heraus, jemals davon gehört zu haben. Das ist alles nie passiert. Diese Einigkeit hat etwas Mystisches. Es ist aber nichts weiter, als naturgewollte Synchronisation beim Überlebenskampf. Lediglich die Ursache des angeblich notwendigen Kampfes ist frei erfunden und gewollt initiiert. Echte Not unterscheidet sich in unseren kopfinneren Simulationen jedoch in keinem Punkt von inszenierten, miserabel begründeten, nur in unseren Hirnen notwendig gewordenen Pogromen.

 

Die winzigen Unterschiede, die Menschen aufweisen, machen diesen und jenen zum Herrscher mit Schlächterqualifikation. Diese winzigen Unterschiede heben sie aus dem Plateau der Allgemeinheit, da man Ihnen etwas zutraut. Es fehlt ihnen die Fähigkeit, Leid bei anderen zu erkennen, mal ganz, mal weniger vollständig. Diesen Triggerfaktor bemerkt das Gegenüber und erkennt den Marker für Gefahr. Daher steckt er zurück. Das ist bereits das Antlitz der Angst und eben diese Reflexion von Angst bestärkt den "Führer". Da das immer wieder passiert, landen sie alle im Wahnsinn der Selbstüberschätzung. Da niemand sie deckeln kann, erfährt ihre Persönlichkeitsgestaltung Grenzenlosigkeit. Dafür hat die Natur keine Bremse eingebaut, denn damit war nicht zu rechnen. Für einen nach und nach völlig durchgeknallten Irren alle 30 - 50 Jahre, gibt es keine evolutionäre Vorsorge.

 

Beim Gefolge erzeugt die erahnte Gefahr von Skrupellosigkeit eine Ahnung von Stärke. Sie entsteht aus dem Gefühl, dass hier einem "Führer" Taten oder gar große Taten zuzutrauen sind. Weil er gerade selbst gezittert hat, mutmaßt derjenige, dass dies auch anderen passiert und verbreitet die Botschaft stolz. In etwa: Ich kenne einen, der hat's drauf!

 

Je verlogener und rücksichtsloser der Qualifikant erscheint und sich gibt, umso auffälliger werden für die Umgebung die Qualifikation und die erwartete Durchsetzungskraft. Die vom Despoten erfahrene Hingabe seiner Leute ist die reflexive Antwort der Untergebenen. Sie fußt auf dem vermuteten Erfolg, an dem der Erkenner der exklusiven Werte des Erhabenen natürlich teilhaben will. Die Gewalt, die Wucht, die Härte des Vorgehens sind die direkten Wirkmechanismen auf die Gefolgschaft. Die Brutalität heizt den Run an.

 

Die Vereinheitlichung (Gleichschaltung) der Geführten ergibt sich aus der Imitation des Erfolgsverhaltens auf nach unten abgestuftem Niveau. Alsbald halten alle den Arm schräg noch oben und rufen Heil Cäsar oder wen auch immer. Je weiter unten, umso heftiger die Nachahmung, wegen des zu erwartenden, erhofften Aufstiegs durch sichtbare Zeichen der Gefolgschaft. Daher der rasche Zulauf. Er beschleunigt sich, wegen der Angst, man könnte den Anschluss verpassen. Die Massenwirkung entsteht und steigert sich unweigerlich bis zum Bruch der Entwicklung. Regelmäßig ist das der Absturz des gesamten Regimes.

 

So lange und so weit die Unrechtsherrschaft erfolgreich ist, so lange gibt es wenige Kritiker und viele Gewinnsüchtige. Wäre es anders, hätten wir die Despoten alle nicht ganz oben stehen gesehen.

 

Die Natur sieht den Erfolg einer Spezies als tüchtig an. Wenn die Spezies die Tüchtigkeit übertreibt, sieht die Natur schlicht neue Erfolge in der Zukunft, nur halt eben ohne die gerade sich selbst vernichtende Spezies.

 

Und wieder egal, ob die Abwechslung die Natur überhaupt interessiert, diese wird kommen und sie wird nicht das letzte Mal eine Abwechslung begleiten.

 

Alle, die am Run teilgenommen haben, schämen sich natürlich nach dem Absturz, am Run teilgenommen zu haben. Selbstredend nur wegen des sich abzeichnenden Misserfolges.

 

Sie wollten doch nur….

 

- ja, ganz genau - nicht zurückstehen. Neid auf etwaige Gewinnler wird ausgelöst durch den unausrottbar von der Natur gewollten Erfolgshunger. Bei jedem Schlussverkauf können sie das überprüfen.

 

Raum fürs Volk, Bodenschätze, fruchtbare Böden, Wasser, Holz, Öl, Ölsande, Gold, Diamanten, Nahrungsmittel, Herrschaft hier oder da. Gründe finden sich immer für einen Kampf; notfalls tut's ein Glaube an irgendwen oder irgendwas, so lange es dem eigenen Glauben abhold ist. So was kann durch schlichte Definition erledigt werden.

 

Alles ganz so, wie es Günther Weisenborns Daniel gesehen hat:

 

"Da draußen unter dem Asphalt eines unheimlichen Wirtschaftswunders liegen ganze Landschaften von Toten, wenig geehrt, unbeachtet, vergessen.

 

Wer fragt nach Ihnen? Fragst du?"

 

 

Anlass:  der Film

 

"Die guten Feinde, Mein Vater, die rote Kapelle und ich" von Christian Weisenborn, seit Juli im Kino.

 

 

 

 

 

 

Was in Wirklichkeit passiert, ist dass der Intelligenzquotient der Menschheit - immer schneller werdend - sinkt.

 

Niemand weiß mehr, als ein paar Prozent dessen, was an Wissen auf der Welt vorhanden ist und uns alle steuert.

 

Es wächst tumorrasend schnell und wir finanzieren diese brutal wachsende Distanz des Wissens, dessen Masse sich unumkehrbar von der Begreifbarkeit durch den Einzelnen entfernt.

 

Wir selbst finanzieren den verschwindenden Durchblick.

 

Der Wissenstumor wirkt, arbeitet, lenkt hierhin oder dahin und wir verstehen nichts davon und wir erfahren nichts davon.

 

Wir haben unsere Zukunft in vollständige Unwägbarkeit entlassen.

 

Wir wählen Leute zu unseren Herrschern, statten sie mit der Macht aus, uns zu drangsalieren, obwohl wir deren IQ nicht kennen und verlassen uns darauf, mit einem Kieselstein ins Meer geworfen, das richtige Wassermolekül zu treffen.

 

IT - Technik ist nicht beherrschbar, denn sie entsteht an zahllosen Orten ohne Kontrolle, was, wie auf wen, wann und mit welchen Folgen agiert.

 

Begeistert feiern die gläubigen Verbalträumer (Politiker) die Technologie der Zukunft. Es stört sie nicht, dass sie nicht die geringste Ahnung davon haben, was tatsächlich läuft.

 

Es geht nicht um etwaige Böswillige, die Geld oder Macht anstreben, das wird man aus der evolutionär bestimmten Kampfmaschine Mensch nie herausoperieren können.

 

Es geht um ein sich völlig unkontrolliert entstehendes, unbeherrschbares Chaos. Und das Chaos entsteht unbeabsichtigt einfach deshalb, weil niemand weiß, wer, was alles programmiert und wie sich das in der Zukunft auswirkt.

 

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Frage: 

 

Welche Trefferquote mag eine Bundestagswahl wohl haben, da die Bürger zum Wahltag nicht wissen, wer, was in der später regierenden, wegen der noch nicht bekannten Ergebnisse, zufällig koalierenden Truppe eigentlich zusammenbasteln und es dann "Politischen Willen" nennen wird.

 

Nahe Null !                (siehe Kieselsteinvergleich)

 

Nur ein Moment kann diesen Irrsinn aushebeln. Wir müssen für unsere Stimme eine Bedingung stellen.

 

Sie sprechen von Demokratie, der Herrschaft des Volkes, sie sprechen von Wahlauftrag oder Wählerauftrag oder der Stimme des Volkes.

 

Wenn Herrschaft des Volkes ansatzweise stimmen soll, muss das Volk eine Äußerung des Willens durchsetzen, d.h. mindestens einen Auftrag erteilen, der nicht ignoriert werden kann.

 

Bis das soweit ist, ist Demokratie eine geschickte Täuschung mit langer Tradition und erbringt nichts als laue Plauderluftblasen - egal wie die Plauderluftblasenbläser heißen.

 

 

Guckst Du hier:

 

Wie hilflos wir Bürger der Welt wirklich sind, erkennt man an dem Protestmarsch. Letztlich werden wir überall rauf und runter verarscht. Das muss umgehend abgestellt werden.

 

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/civil-march-for-aleppo-berliner-friedens-aktivisten-erreichen-am-sonntag-syrien-28155390

 

Die Fußläufer sind absolut ehrenhaft und die Ausdauer zu bewundern, aber es bewegt nichts. Wir müssen das Werkzeug schärfen.: Unsere Wahlstimme kann alles ändern.

 

http://evolutionsblog.de/politik-und-wirtschaft-global/236-demokratie-hat-einen-grossen-nachteil.html 

 

 

 

 

 

 

 

 

"So was" ist die schnell ansteigende Aggressivität in der ganzen Deutschen Gesellschaft.

 

Das neue rechts heißt links und alle Biedermänner fahren mit fetten Suvs (das kleine s steht für Stinker) mit 101 km/h konsequent links neben der LKW-Spur her. Niemand fährt mehr rechts, und zwar weit entschlossener, als wenn es verboten wäre, rechts zu fahren.

 

Die Raserverfolgung hat die evolutionäre Meidbewegung um 180 ° in Richtung drängeln nach hinten gedreht. Das ist der neue aggressive Weg, andere zu beherrschen und alle "neulinks - Fahrer" akzeptieren fatalerweise den Mist, den die vor ihnen machen. Bei Angriffen von hinten verteidigen die Neulinken ihren Platz heftiger, als antike Überholdrängler es je erlebt haben. Das Neue ist halt eine selbstgeschöpfte und keine verordnete Freiheit und so was mag ein Mensch mehr als alles andere. Na klar, kann einem beim links langsam fahren, kein zu schnell fahren vorgeworfen werden, daher kommt der innere Orden der Verkehrssicherheitsanstrengung noch als selbstgebackenes Lob dazu und im Übrigen:

 

"Mach ich sowieso immer alles richtig und die anderen müssen das mir nachmachen." Mehr selbstverliebter Ich bin Chef im Ring geht nicht.

 

Wir meiden Strafen und suchen gleichzeitig nach Erfolgserlebnissen. Das ist echt Mensch.

 

Neues Verhalten löst ein altes Verhalten ab. Also fahren sie jetzt überall mit übergroßem Abstand auf den Vordermann. Eine Provokation natürlich für alle Folgenden. Diese scheuen jedoch den Kampf und machen es, da konfliktärmer, genauso. Nun fahren wir täglich also in massenhaften Staus. Und obendrein steigert der Evo voll absichtlich die Behinderung noch zusätzlich durch Riesenabstände. Was sagt das über Menchen?

 

Grübel, grübel und studier ...

 

Sie ändern nur die Richtung. Drängler sind allgemein unpopulär. Dicht auffahren, Lärm und Licht machen, ist Gewaltausübung = unanständig Druck machend.

 

Alos spielen wir jetzt übertrieben harmlos und ziehen Riesenlücken auf (vorzugsweise bei Einspurigkeit). Statt vorwärts drängeln, machen wir jetzt nach hinten aufhalten = negatives Drängeln und gucken dazu, so harmlos wie es eben geht, in die unbestimmte Ferne.

 

Befördert hat das die Autoindustrie durch die evolutionär sehr günstige Abkleberei von allen Scheiben. Beim Vorwärtsdrängeln kann der Fahrer noch fotografiert werden, beim Rückwärtsdrängeln dank dunkler Heckscheibenanonymität nicht.

 

Und noch ein Aspekt:

 

Große Fahrzeughersteller meiden Strafen, indem sie sich die Merkel am Anfang ganz genau angesehen und sie als harmlos eingestuft haben. Sie haben auf ihre Lahmheit vertraut und ihre Zuneigung zu großer Industrie.

 

Es ist kein Wunder, wenn ein FDJ-Mädchen innerlich erblüht, wenn sie den "Produzenten" der westlichen Monsterautos gegenüber steht und diese das FDJ-Mädchen hofieren.

 

Gleichzeitig haben sie deren Harmlosigkeit als Tarnkappe genutzt und die klotzigen ekligen Monstertrucks mit PS aufgeblasen, die freilich auch Spritverbrennung nach sich ziehen. Damit die Gaudi Spaß macht, haben sie mit Hilfe von Bosch,Tricks für die dämlichen KBA - Tests erschaffen bei denen die dicksten Kisten angeblich praktisch gar keinen Dreck mehr ausblasen.

 

Brav gemacht Deutschland.

 

In so einem Umfeld glaubt doch niemand mehr, dass in diesem Land irgendwas gut läuft. Die Demokraten demonstrieren sich die Füße wund und erreichen todsicher nichts damit.

 

Die Pharma-Glyphosat-Gangs und die biederen Aspuffgangs pumpen sich mit Geld voll und der Rest bleibt an der Merkel hängen und die ist so harmlos, dass das Volk ihr kein Versagen zutraut und sie daher auch nicht verurteilt.

 

So läuft das!

 

Ergebnis: Man sieht im Volk den Absturz der Achtung voreinander.

 

Sie jagen Homos, Lesben und Ausländer, sie treten wildfremde Menschen ohne Anlass die U-Bahn-Treppe hinunter und machen dann auf psychisch krank. Flüchtlinge rotten sich in Köln zusammen, um unbedrängt krapschen zu können. Jetzt wissen wir auch, warum sie nach Deutschland wollen, weil man da Merkel hat, vor der sich niemand fürchtet.

 

Einen besseren Acker für Nazis und alles, was unzufrieden ist, kann man gar nicht herstellen.

 

Multikulti ist Führungslosigkeit in Reinstform. Menschen in Massen brauchen absolut klare Verhaltensrichtlinien und nicht die Hippi-Idee des Peace and Happiness. Sie müssen Grenzen erkennen können. Alles andere ist Wahllosigkeit und Beliebigkeit pur - on the rocks. Sie benötigen sinnvolle Führung.

 

Jawohl:  ganz genau das, was Merkel nicht in Jahrmillionen kapieren würde. Sie wandert auf dem Pfad, bloß nirgends anstoßen - das ist auf doof machen und nicht führen, denn es könnte falsch sein. Natürlich glaubt sie bei all der gehäuchelten Zustimmung, sie mache alles prima.

 

Dieses satte Nachkriegsdeutschland tappt in die Falle: "Wir haben es nicht rechtzeitig gesehen, dass sich alles umkehrt."

 

Ich habe einen Rentner gehört, der auf meinen  Einwand, die Jungen mit den Minijobs müssten seine Rente erarbeiten, sagte,

 

"Das ist mir doch scheißegal, woher das Geld kommt, ich habe lange genug gearbeitet, jetzt sollen das die anderen machen."

 

Die Massen an Älteren, sind das stabile Merkelwahlpodest, weil sie sich unangegriffen, beim Abbremsen der Gesellschaft, die linke Spur beherrschend und jeden Fortschritt verhindernd, pudelwohl fühlen.

 

Und nach mir die Sintflut.

 

Die gesellschaftliche Stagnation zusammen mit den Verfallserscheinungen wird von unserem der gesellschaftlichen Hierarchie dienenden Wahlsystem mit verursacht und muss zumindest für eine nicht zu kurze Weile, die umgekehrte Habenspyramide (unten viele junge Arme, oben viele alte Reiche) wahltechnisch korrigieren.

 

Die Verschiebung von Stimmengewichten ist die eine Möglichkeit, nur liegt hier schon wieder der Hase im Pfeffer, denn die Überzahl, der auf Geldmotiven beharrenden alten Reichen, wird sich dagegen stemmen.

 

Wahlstimme 18 – 30 Jährige 120 %

 

Wahlstimme 30 – 50 Jährige 100 %

 

Wahlstimme      < 51 Jährige   80 %

 

Weiterführend:

 

Hier im Blog:  "Demokratie hat einen großen Nachteil"

 

http://evolutionsblog.de/politik-und-wirtschaft-global/236-demokratie-hat-einen-grossen-nachteil.html

 

Die einzige dann noch bleibende Alternative ist die direkte Einflussnahme auf die Politik. Das geht durch abhängig machen der Wahlstimme von vorher geforderten Gesetzesvorhaben die vor der Wahl von Parteien bindend zugesagt worden sind.

 

 

Neues zum Abgaskartell:

 

https://www.welt.de/wirtschaft/article166908227/Ein-maechtiges-Kartell-der-Autoriesen-zeichnet-sich-ab.html

 

 

Und die Eurokommissarin hat's drauf. Sie wird die Schummelautos stillegen ab 2018.

 

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/vw-abgasskandal-eu-industriekommissarin-droht-mit-dieselstilllegung-ab-2018-a-1159016.html

 

Mutti Merkel sollte allmählich erkennen, wie wenig Bosse von ihr halten. Ihre "Ich bin-dämlich"-Expression hat die Bande glauben lassen, sie könnten sich hinter Mutti geduckt alles erlauben.

 

S'Macröcnchen spielt genau das gleiche Spiel. Er weiß, dass man ihr jede Menge Kohle abluchsen kann, da sie einfach nicht rafft, was Heimtücke ist. Unsere Mutti ist einfach grauselig einfach gestrickt, eins links, eins rechts, eins fallen lassen. Ihre Harmlosigkeit ist es, was jeder sehen kann und jeden verleitet, sie ausnutzen zu wollen und zu können und dann wegzuwerfen.

 

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10.8.2017 Ergänzung für Engstirnige, ich mag die, wirklich. 

 

Sie quatschen jetzt von updates aufspielen, als hätten die Autogiganten mit gigantisch viel Geld es nicht hingekriegt, die Großqualmer sinnvoll zu regeln und jetzt ist es plötzlich ganz einfach. Noch blöder geht echt nicht.

 

Die haben doch nur geschummelt, weil keiner den verdammten Dieseln das zündunsglose Explosiönchen so ordentlich entlocken kann, dass es sich bei den unterschiedlichsten Motorbelastungen ganz von selbst in die richtige Richtung verstellt. Warum sonst manipulieren sie die Ein- und Auslasszeiten und verstellen den Zündzeitpunkt an die optimale Position um das Explosiönchen perfekt ablaufen zu lassen. Und im Nachgang hat das mit dem Adblue-Scheiß natürlich aus dem gleichen Grund auch nicht richtig funktioniert. Diesel machen halt, was sie wollen - jedenfalls zündzeitpunktmäßig - eben unkontrolliert.

 

 

 

 

 

Wir haben praktisch keine Chance uns selbst richtig zu kennen. Es fehlt am kennenlernen können.

 

Unsere reflexive Persönlichkeit verhindert das drastisch.

 

Nach 65 Lebensjahren und bald 6 Jahren Blog schreiben, hat sich das auch bei mir nur stückchenweise geändert.

 

Dass mir mit jedem neuen Tag Sachen an und in mir selbst auffallen, freut mich - klar, nur was nutzt das?

 

Wer kann wie 7,5 Milliarden und alle noch nicht geborenen Menschen so nachhaltig erreichen, dass sie die Grundeinstellungen unserer Spezies, also die im Evo festgelegten Verhaltensvorgaben, jeder für sich ändern und neue generell gültige Regeln im Hirn etablieren, wo doch dieses zuallererst gar nicht sich selbst, sondern die Reflexion der Umgebung zu Strukturbildung heranzieht und nicht die eigenen Erkenntnisse verwertet.

 

Das ist der Grund für all die Moden, Fanwesen, politische Versammlung und natürlich auch den Protest gegen Vorgenanntes; kurz: das Wogen der gesellschaftlichen Gruppen in Wahrnehmung, Meinung und diesem folgenden Verhalten.

 

Jedoch all das, was ich heute über Menschen weiß, scheint auf Erkenntnisse bezogen generell eine Chance abzubilden.

 

Die Krux ist, dass jeder andere eben die erforderlichen Erkenntnisse auch wieder so spät haben wird.

 

Wir müssten unsere kleinen Kinder mit dem Wissen um unsere Schwächen erziehen, über das bestenfalls deren Großeltern teilweise verfügen.

 

Der Evo ist hochkomplex aber zu Ende entwickelt, weil er Millionen Jahren allen Lebens als Erkenntnis aus dem Größtversuch in sich verdrahtet trägt. Einmal in der weiblichen Eizelle und zur Kreuzung einmal im Samenfaden.

 

Er ist die aktuelle und letzte Version. Mehr wird nicht nahhaltig entwickelt, weil nichts mehr den aktuellen Stand von außen befeindet und die Version deshalb kein Upgrade mehr erfährt.

 

Unglücklicherweise veruntüchtigen wir obendrein genetisch sehr schnell, weil wir Humanität vorgeben und auch misslungene Vererbungen um jeden Preis erhalten, pflegen und sich weiter vererben lassen. Wirtschaftlich ist diese Humanität sehr erfolgreich und deshalb selbstführend. Allerdings ist sie reziprok in ihrer Wirkung zur Auslese, die die Natur zur Ertüchtigung eingebaut hat. Vererbbarer Erfolg ist das Ziel der Natur. Vererbbarer Misserfolg ist das, was die Förderung zweifelhafter Humanität erzeugt.

 

Euthanasie ist hier nicht das Thema. Es ist einfach nicht klug, unkontrolliert zu der überschäumenden Massenhaftigkeit noch um Fehlbildungen erweiterte Risiken aufzuhäufen.

 

Unsere genetische Konstruktion ist mit allen Umweltbedingungen, die wir geschaffen haben, überfordert. Wegen all der Chemie, die überall, ja selbst in der Nahrung und Pflege und Medizin auf unsere Konstruktion einwirkt, muss die an sich stabile Konstruktion mit millionenfach nicht natürlich vorkommenden Stoffen fertig werden. Das kann in dem Tempo und der Variabilität mit der wir einzelne Homos belastet werden, nicht gut gehen.

 

Und da wir uns selbst nicht kennen, können wir uns auch nicht selbst steuern. Wir werden weiter vom Ur - Evo gesteuert, der sich an Massengesellschaften wegen der fehlenden Auslese nicht anpassen kann.

 

Und also werden sich 7, 5 Milliarden "intelligente" Wesen bis zu ihrer eigenen für alle schmerzhaften Ausrottung nur als Konsument und nicht als Spezies weiter entwickeln.

 

Die Krux einfach.

 

 

 

Innenminister de Maizière hält Ehe für alle für verfassungswidrig

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/klage-wird-geprueft-innenminister-de-maizi%C3%A8re-haelt-ehe-fuer-alle-fuer-verfassungswidrig-27897896  

 

Mein Kommentar dazu

 

Juristisch hat er recht, aber Mann und Frau gibt es nicht. Wir entwickeln in früher Kindheit viele eigene arten = Eigenarten, die uns zu Individuen formen. Dinge, die uns zugeneigt für dies und jenes machen und natürlich auch Dinge, die uns abgeneigt werden lassen. Die wirkungsvollsten sind die frühesten Ja- und Nein- Einstellungen. Denn sie legen das Fundament und die Spezilaisierungen kommen alle erst danach und haben weniger Einfluss auf die früh, aber eben zufällig festgelegte Grundstruktur der Persönlichkeit. Dass ein Mann nicht pur ein Mann sein kann und eine Frau nicht pur eine Frau sein kann, weiß jeder. Die Mischungen haben grundsätzlich keine Grenzen. In Gesellschaften gibt es aber Grenzen von außen. In großen Massengesellschaften gibt es keine deutliche Trennung mehr. Alles verfließt und das ist der Natur scheißegal. Dass wir das Menetekel Mann - Frau immer noch großteils in uns sehen ist der lahmen Anpassung an die Realität und der Verhaftung an mittelalterlichen, meist religiös formulierten Regeln in der Schuld- und Strafnorm "Sünde" geschuldet. Alles geht, aber muss alles heiraten? Die Ehen heute halten nicht lang. So lange der Druck auf die homophilen Paare groß war, sind die Verbindungen stark. Nachdem die Allfälligkeit Einzug gehalten hat, sollten wir uns die Scheidungszahlen einmal ansehen. Nur so zum Spaß.

 

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An diesem Mann und Frau Problem mit der Festlegung auf verschiedene Geschlechter, hakt es gewaltig.

 

Das Bundesverfassungsgericht sieht das so:

 

"(1) Merkmale der Ehe. Unter Ehe i. S. d. Art. 6 I ist die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft zu verstehen, in der sie als gleichberechtigte Partner ihr Zusammenleben frei ausgestalten können. Sie muss auf einem freien Entschluss beruhen und unter der Mitwirkung des Staates erfolgen (BVerfGE 105, 313 [345]).

 

Text ist aus Beck-Shop kopiert:  http://www.chbeck.de/fachbuch/leseprobe/Groepl-Studienkommentar-Grundgesetz-9783406642302_0404201306161298_lp.pdf

 

Das Problem existiert in der Natur nicht. Sie definiert keine Unterscheidungen. Alles in der Natur existiert ohne fixierte Grenzen. In der belebten und der unbelebten Natur gibt es keine Definitionen und Beschreibungen.

 

Nehmen wir einen Evo-Mann und eine Evo-Frau zum Anlass, das zu prüfen. Wenn die beiden, was anzunehmen ist, in Ihrem noch mager entwickelten Großhirn, noch nicht Groß- und Kleinschreibung eingebaut haben, gäbe es die Regel und die dazugehörige Aufregung bei Fehlern nicht. Wenn Mann und Frau nicht sprachlich festgelegt werden, können die alles sein, natürlich ist das in der Natur völlig natürlich. Nur in unseren Bastelgroßhirnen nicht.

 

Wir benötigen Definitionen und Festlegungen für Sprache, damit sie wenigstens einigermaßen funktioniert. Der eine muss wissen, was der andere mit Mann meint und mit Frau auch, denn mehr als jeweils 4 Buchstaben übermitteln wir doch nicht. In der Evo - Zeit ohne Telli haben die sich durch Emotionen verständigt. So lange sie nicht miteinander gesprochen haben, war alles einfacher. Sie fühlten sich angezogen oder eben nicht, möglicherweise haben sie sich sogar gemieden. Allgemeinwissen ist, dass auch männliche Kinder den einen mehr oder weniger mögen. Das ist bei Mädchen nicht anders. Erst mit der Sexualitätsreifung kommen naturgewollt diese Momente mit ins Spiel. Ohne Anziehung gibt es keine Paare. Das ging einfach nicht. Die Anziehung wird vermutlich auch damals so gewesen sein, dass nicht alle eindeutig sexuell festgelegt waren, aber gelebt wurde das sicher nicht offen. Das hätte alles gesprengt. Das Übergewichtigkeit des Zusammenhalts hätte dergleichen ohne Scheidungsgericht auf andere Weise geregelt.

 

Bitte nicht vergessen: darüber nachdenken gelingt nur mit sprachlicher Vereinfachung der komplizierten natürlichen Gegebenheiten, die in Warhheit nur sekundenlang existieren.

 

Der Evo denkt nicht in unserer Form, er hat kein Vokabular, er unterscheidet richtig und falsch in der Sippe in seiner Art der prozessrechnerischen Festlegung in der unser altes Gehirn arbeitet nach Überlebenschance und Untergangsgefahr.

 

Sittenwächter oder Richter, wie wir heute sagen, waren die Alten, die Anführer, die Häuptlinge. Sie hätten erlaubt oder nicht, hätte sich die Frage je gestellt.

 

Erst wenn die Obrigkeit, unser abstrakter Gesetzgeber, oder das abstrakte Verfassungsgericht sprachlich die Fragen bewerten, werden daraus zahllose Bände und Argumentationen, die niemandem helfen würden, müsste er sich hier und heute entscheiden.

 

Sprache verhindert alles, was gescheit ist. Sie zerfasert und zerlegt jeden gewöhnlichen Vorgang in Wortmonster und Textchaos, bei dem Versuch etwas genau auszudrücken.

 

Niemand kann damit wirklich etwas Praktisches anfangen und dabei allgemeingültig vernünftig bleiben, den Überblick bewahren.

 

Schon die alten Philosophen haben mit Begründungen zum Spaß und zur Übung mit These und Antithese jonglieren lassen.

 

Wir entrinnen dem nicht.  Wir haben bedauerlicherweise nur Sprache als

 

Kommunikationsmittel in Groß - gemein - schaften

 

Genau die beiden Worte zeigen doch schon, was gemeint ist.  Dass das nirgends richtig gut funktioniert, wird sich nicht ändern lassen.

 

 

 

 

 

Das ist pauschal, aber nicht nur so dahergesagt.

 

Denn unser Gehirn hat gewisse Vorlieben und völlig verständlich auch eine Reihe Abneigungen.

 

Unsere Augen sind der Hauptlieferant für die innen in uns zusammengebaute Welt, die angeblich da draußen vor der Stirn existiert.

 

Ich kenne die Instruktion meiner Augen, die allmählich graustarig werdend, dies und das nicht mögen. Die Blendungen, Sonne schlimmer als Lampen oder Zwielicht beim Sport, nicht in dunkle Ecken unterm Armaturenbrett gucken können und so weiter. Die Blenderei im Auto beim Fahren macht mich irre. In drei Spiegeln, bei mir immer ordentlich eingestellt, sind drei Mal zwei Fahrlichter und zwei von diesen unsäglich überflüssigen Tagfahrlichtern zu sehen, also 12 Blendlampen, die meinen Blick nach vorne stören. Das macht mich tatsächlich aggressiv.

 

Was hat das mit den Gläubigen zu tun?

 

Wenn ein Mensch etwas nicht richtig sehen kann, drückt die Evolution erhöhte also anstrengende Aufmerksamkeit (zusammengekniffene Augen etc.) durch. Das ist, ebenfalls evolutionär, mit steigender Aggressivität verbunden, weil nichts sehen gefährlich ist. Zu deutsch, das Gehirn macht Druck, die Verhältnisse zu ändern. Jeder kennt das Abschirmen der Sonne mit den Händen über den Augen, das Blinzeln, den Kopf wegdrehen und aus den Ecken gucken und was es da sonst noch gibt. Schmerzen und sonstige Probleme mit den Augen machen aggressiv, weil die Sicht für uns so wichtig ist – seit jeher und in alle Zukunft.

 

In der Arabischen Welt schreibt man von rechts nach links. Die Schreibhand ist auch dort meist die rechte und diese verdeckt das soeben Geschriebene. Das strengt das Gehirn gewaltig an. Es sieht nicht, was es gerade schreibt, es muss konzentriert erinnern und anstrengend simulieren.

 

Obendrein wird in der arabischen Schrift feinste Kalligraphie gepflegt, alle müssen sich anstrengen, ordentlich zu schreiben, da die Schrift einiges an Genauigkeit fordert, um die vielen Kurven und Haken exakt zu schreiben, da ansonsten die Bedeutung wechseln kann.

 

Unausweichlich merken alle arabisch schreibenden Evos, dass das unnötig ist und rebellieren.

 

Grundlage aller Lebewesen in der Natur ist:

 

„Finde einen Weg – oder finde eine Lösung!“

 

Jeder Evo, dessen Telli arabisch schreibt, fühlt sich unnötig belastet, das lässt sich aber nicht vermeiden und genau darauf ist der Evo spezialisiert. Er automatisiert wenn irgend möglich jede Tätigkeit insbesondere bei den Händen aber auch bei entsprechendem Training in allen Bewegungen. Fließbandfertigung, bei der wenige aber ewig gleiche Abläufe gefordert sind, wäre ohne diese Einrichtung nie möglich gewesen. Nur diese von der Natur verliehene Fähigkeit ermöglicht uns unsere unglaublichen Leistungen bei Sport, Equilibristik und Jonglage.

 

Bei all diesen Bewegungen ist Präzision, also absolute Sparsamkeit in der Ausführung oberste Priorität, sonst lassen sich Wiederholungen nicht automatisieren. Willkürliche Abweichungen, also unnötiger Schnickschnack wird tiefliegend abgelehnt.

 

Und da haben wir die Ursache für die mit schlechter Leistung verknüpfte Aggression. In uns selbst sitzt der Aufpasser, der die heiße Wut kriegt, wenn wir was nicht hinkriegen und erzwingt höchste Anstrengung. Diese höchste Anstrengung, die gegen unser ureigenstes „Inneres Wesen“ in dessen Sicht unnötige Kraftanstrengung fordert, verursacht die auffällig hohe Aggressivität, bei einem sehr großen Teil der Weltbevölkerung.

 

Das hat Mohammed der Religionsstifter sicher nicht in diesem Zusammenhang gesehen.

 

Und dennoch hat er in der Scharia die schlimmsten Strafen für Vergehungen angeordnet. Er setzte auf die Furcht vor angedrohter und verwirklichter körperlicher Beeinträchtigung. Entwürdigung, Schmerz und massive Behinderung sowie Auspeitschung und Steinigung bis zum Tod oder Köpfen. Offenbar sah er sich aufgerufen, seinen „Gläubigen“ Schlimmstes anzudrohen, da er sie in seinen Augen recht aggressiv gesehen hat und damit die harte Bestrafung für notwenig und unverzichtbar erachtete.

 

Das Wichtigste, das unser Gehirn beschäftigt, ist die Zugehörigkeit und die Achtung und der Rang in unserer jeweiligen Gruppe. Diese Einrichtung in unseren Evos hat unser Überleben in schlimmsten Engpässen gesichert. Wir alle sind Nachfahren dieser Überlebensexperten.

 

Die Sippe steht ganz vorne. Deshalb erfährt in der Arabischen Welt diese besondere Schrift, neben und mit dem Glauben, allerhöchste Priorität im religiösen und im zivilen Leben.

 

Und sie ist gleichzeitig, weil von rechts nach links geschrieben die unnötigste Last, von all den Lasten, die die Menschen sich je ausgedacht haben.  

 

Die strengste Unterwerfung aller Rechtgläubigen unter den Islam und der Auftrag alle Ungläubigen auszulöschen hat damit einen guten Grund. Die Gläubigen schreiben von rechts nach links und sie werden das niemals ändern und daraus folgt:

 

Alle arabisch von rechts schreibenden Rechtshänder werden gänzlich unentspannt, aber sich des Grundes unbewusst, den Rest der Welt um deren leichtes Leben beneiden, sie dafür hassen und das ganz anderen Ursachen zuordnen.

 

 

 

Der hässliche Name für die hässlichste Spezies auf diesem Planeten ist ultimativ aber vollständig richtig gewählt mit

 

Der Mensch

 

Menschen sind Schweine.

 

Das nenne ich mal kräftigen Hohn.

 

Schweine würden nicht tun, was Menschen sich erlauben.

 

Hier die Hühner, die ganz sicher keine Schweine sind.

 

Missachtete Kreaturen.

 

http://www.animalequality.de/h%c3%a4hnchenmast/?utm_source=Animal+Equality+Newsletter&utm_campaign=b4c3e785af-EMAIL_CAMPAIGN_2017_06_16&utm_medium=email&utm_term=0_14f361350f-b4c3e785af-64319113

 

Der Mensch macht, wie im Video mit Hühnern, genau das gleiche mit anderen Menschen.

 

Nicht alle, nicht jederzeit, aber wenn einer glaubt, dass keiner guckt, dann schießen sie auf andere Menschen in von diesen ausgehobenen Gräben. Sie lassen sie dort verrecken, wenn sie noch leben.

 

Religion egal. Sie würden es immer und überall genau so wieder machen, wenn ihnen wiederum völlig egal, irgendeiner das erlaubt oder gar einredet, das sei nun aber unbedingt notwendig.

 

Ich wiederhole:

 

Noch und noch:

 

Niemand kann gleichgültig, was dabei herauskommt und

 

warum es passiert, eine Tat - gut oder schlecht - begehen,

 

wenn er sich das vorher nicht innerlich erlaubt hat.

 

 

Handlungen im Affekt nennen wir solche, bei denen der Täter nicht bei Sinnen war. Diese Entschuldigung ist einfach nur dumm und falsch.

 

Der Evo in uns, hätte als Steinzeitler, Ur- oder Frühmensch ohne Großhirn mit Sprache nur bei Gefahr oder Kampf ums Überleben getötet. Bedenke, er war beim Kampf immerhin selbst in Gefahr und mit ihm und seiner Unversehrtheit auch seine Sippe. Das bremst die Wut beträchtlich. Nur deshalb, weil es beachtliche Nachteile gehabt hätte, war er zivilisierter als wir heute.

 

Die Menschtiere bei den Hühnerverbrechern und den Erschießungskommandos waren aber nicht in Gefahr gewesen. Die bei den Hühnern wähnten sich in Sicherheit. Die Nazis wurden gar gefeiert, also waren sie ganz sicher nicht in Gefahr beim Erschießen.

 

Sie haben furchtbar viele Juden erschossen. Aber die Juden von heute würden das umgekehrt auch tun. Vorausgesetzt, sie wüssten wie die Nazis seinerzeit, sie wären von hoher Seite gedeckt, es passiert ihnen nichts und sie würden dafür belohnt, dann würden sie vergnügt Palästinenser erschießen.

 

Ich habe nichts gegen jemanden, egal wen, es sei denn, er folgt seiner inneren Verantwortung nicht. In dem Fall habe ich etwas gegen alle die dies ignorieren.

 

Ich wiederhole:

 

Noch und noch:

 

Niemand kann gleichgültig, was dabei herauskommt und

 

warum es passiert, eine Tat - gut oder schlecht - begehen,

 

wenn er sich das vorher nicht innerlich erlaubt hat.

 

 

Sie findet immer zuerst in seinem Kopf statt. Selbst Millisekunden vorher entscheidet er, sonst kann seine Hand nicht stoßen, der Finger sich nicht krümmen, das Zyklon B nicht eingeworfen werden, die Unterschrift nicht geschrieben werden.

 

 Nur ein paar zufällige Beweise für den Titel

 

Auch Zara, Primark, C&A, Aldi, Lidl und Tchibo tauchen auf einer Liste auf, die Ramanath, Amin und ihre Mitstreiterinnen mitgebracht haben, um die Dimension des Problems zu verdeutlichen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27851066 ©2017
Zara, Primark, C&A, Aldi, Lidl und Tchibo tauchen auf einer Liste auf, – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27851066 ©2017

 Auch Zara, Primark, C&A, Aldi, Lidl und Tchibo tauchen auf einer Liste auf, die Ramanath, Amin und ihre Mitstreiterinnen mitgebracht haben, um die Dimension des Problems zu verdeutlichen.

 

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/textilindustrie-jugendliche-arbeiten-unter-grausamen-bedingungen-27851066

 

 

 

 

Egal wie alt oder wie kompliziert, alle Religionen haben einen einfachen und einen gemeinsamen Ursprung.

 

In der Evolution, das weiß jeder, entstehen keine identischen Kopien der Vorfahren sondern über geschlechtliche Vermehrung zahllose Varianten jeder Spezies.

 

Obendrein verläuft das Leben jedes einzelnen individuellen Wesens reichlich chaotisch. Alle haben eine ganz eigene Entwicklung (Geschichte), prägende Elemente und beeinflussende Erlebnisse, sodass als sichergestellt gelten kann, dass es nicht einmal zwei gleich fühlende, denkende und handelnde Menschen geben wird. Wie alle unabänderlich bemerken, sind wir nie gleicher Meinung, immer ein wenig abwandelnd und korrigierend orientiert, also nahe dran, aber nicht homogen.

 

Völlig logisch müssen die Unterschiede in Massengesellschaften häufig recht ähnlich und der Gaußschen Normalverteilung folgend nach außen abnehmend und ganz außen bei wenigen Personen dann drastisch unterschiedlich sein.

 

An den Extremen, gibt es immer die Ausnahmen, die Herausragenden die Klugen und die ganz Dummen. Es gibt dort Heilige und Helden und Feiglinge und Verbrecher.

 

Je mehr Menschen in einer Siedlung leben, umso sicherer wird es Regeln geben müssen, weil die alle ein wenig irre sind. Bis es Regeln gibt, will jeder dem anderen erklären, was er falsch und wie er es richtig machen muss: die Babylonische Sprachverwirrung  – endlos Streit.

 

Menschen waren nah ihrer Entstehung eine stramm gefährdete Spezies. Nach der letzten Eiszeit gab es nur wenige tausend Menschen auf der ganzen Erde verteilt. Deren Zusammenhalt muss maximal gewesen sein müssen. Mit dem langsam clever werdenden Gehirn, folgte den Erkenntnissen der Unterricht und flugs haben wir Getreide aussortiert, das zwei Körner trug – die Supersamen behütet und im Frühjahr gepflanzt und bei Erfolg erzählt, wie es geht. Sicher nicht mit langen Sätzen aber immerhin. Ackerbau und Viehzucht müssen unterrichtet werden, genau dazu haben wir den Verstand genutzt. Mit dem Pflanz- und Zuchterfolg wurden die Gemeinschaften größer und damit die Auseinandersetzung.

 

Wenn nun, genau wie die Natur es wollte, alle unterschiedlich sind, muss es ein paar extrem clevere Männer oder Frauen gegeben haben. Es muss auch ein paar extrem sensible Leute gegeben haben. Ein wenig feinfühliger und eine wenig nachdenklicher, als die meisten, reicht völlig um Religionsführer zu werden.

 

Gewollt oder ungewollt, es läuft so ab.

 

Wer kritisiert muss begründen, weil kein Mensch jemals etwas falsch gemacht, solange es ihm nicht nachgewiesen wurde. Das ist die unterste Einrichtung eines schwierigen Zusammenlebens und der dringende Verdacht, dass Konsens hergestellt werden muss und Planung des Zusammenlebens mithin Führung unumgänglich. Das Individuum Mensch macht, was es will, auch und gerade, wenn es gar nicht so genau weiß, was es will. Sagen lassen, will es sich jedenfalls nichts von niemandem.

 

Kluge sind gequälte, weil sie über ihre Sensibilität ausweglos sehen, was das Zusammenleben so schwierig, destruktiv und beschwerlich macht.

 

Nach zehn anstrengenden aber erfolglosen Jahren mit Versuchen, die Leute für irgendetwas zu begeistern, um sie nachhaltig zu orientieren, kommt jeder angehende Religionslehrer langsam auf den Trichter.

 

Er erfindet und verspricht in der fernen Zukunft Heil und Glück und Frieden und Wohlstand und Wegbleiben aller Lasten und Beschwernisse, Krankheit, Leid und Tod sind dann kein Thema mehr.

 

Das Paradies ist die Karotte.

 

Da hin zu kommen, fordert irdischen Lebenswandel, den der Religionsführer Moses von Gott selbst auf dem Berg nachgeworfen bekommen hat. Weniger sarkastisch, das was den Religionsführer so sehr bewegt hat, die Mängel und die Streitbarkeit mussten weg und so wurden Belohnungen für Unterwerfungen versprochen, also Gebote zu befolgen orientierend.

 

Auf der Webseite Jüdische.Info steht dieser Text:

 

Der Sohar, heiliges Buch der Kabbala, vergleicht die drei Zaddikim – die überragenden Persönlichkeiten Noach, Abraham und Moses. Jeder dieser bedeutenden Männer lebte zu einer Zeit, da die Moral der Menschen, und ihr Lebenswandel überhaupt, viel zu wünschen übrig ließ. Jeder dieser drei Führer, so sagt der Sohar (I, 106a und 67b), reagierte auf verschiedene Weise gegen seine sündhafte Umwelt.

 

Siddharta hat das prinzipiell anders gemacht, aber das gleiche notwendige Ziel erkannt. Selbst die kleinste Einigung zwischen den Menschen bedarf Überzeugungsarbeit und benötigt Training bei den Betroffenen.  

 

Manitou hat die Indianer angehalten alles ordentlich zu machen, damit sie in die ewigen Jagdgründe kommen.

 

Noah, Abraham Moses, waren für uns Europäer zuerst da.

 

Das prägt. Das Judentum hat dann Jesus Christus inspiriert, eine Abspaltung mit ein wenig veränderten Heilsbedingungen zu installieren. Allerdings war er wenn, dann sicher leidenschaftlich. Er war wohl wegen der Ungerechtigkeit und der unübersehbaren Einfalt vieler ziemlich sauer, blieb aber defensiv und opferte sich selbst. Alle nach ihm feierten lieber – bis heute.

 

Dieses Tische umwerfen im Tempel hat mir immer am besten gefallen. Neu erfundene Apostel und eine nach dem Gründer recht bürokratische monetäre Installation, die katholische Kirche, hat wenig mit Weltverbesserung zu tun – eher mit dem Gegenteil. Sie bündelt zwar, hatte aber den gleichen Missionskick im Kopf. Alle anderen unterwerfen, ist immer in der eigenen Ansicht richtig.

 

Mohammed steckte in der Zwickmühle. Die Judenmethode, war schauspielerisch zu aufwendig mit riesigen Torarollen und einem Haufen Klimbim und Zöpfen und tausend weiteren Utensilien. Zahllose Verneigungen hat er aber mitgenommen. Dass Gläubige glauben, versichern sie sich gegenseitig, wenn sie sich kniend zigmal am Tag zigmal verbeugen. Das fand er gut. Das ist aktives Training für Demut: Haltung und Denken in einem Bodentanz vereint.

 

Damit es sich deutlich von den Juden abhebt, musste es über den ganzen Tag verteilt sein. Gleichzeitig hat das kurze Raster dazu führen sollen, dass die beglückende Unterwerfung in kurzem Rhythmus kaum anhaltende sich festigende Aufweichung und Ausschweifung zuließ.

 

Gegen die Katholikenreligion hat er die Strenge ins Feld geführt. Die Predigerei von Würdenträger zu Mensch hat er durch die Madrasa – also durch ernsthaften Unterricht und weitgehendes Studium ersetzt, was zweifellos eine andere Qualität bei den Gläubigen erzeugte.  

 

Die Glaubenseliten dürften auch nicht so wohlhabend gewesen sein. Den Prunk und den Protz der Würdenträger der Katholen hat er für sich damit ausgetrocknet, bevor er sich etablieren konnte. Die Abgehobenheit der alten Männer in Frauenkleidern blieb dem Islam deshalb erspart.

 

Der Einfluss dieser Idee auf die Wissenschaften hat die Islamische Welt für eine Weile in Führungsposition gebracht.

 

Die Strafen, die Mohammed für Verfehlungen einführte, mussten jenen der beiden bereits verbreiteten anderen Religionen voran gehen. Etwas Neues, muss sich abheben. Und abheben geht gut mit abhacken oder abhauen zusammen. Die persönliche körperliche Unversehrtheit trifft neben der bleibenden Behinderung, die veränderte Sozialisation, soll heißen jeder sieht die nicht kaschierbare Bestraftheit. Damit war die gesellschaftliche Einordnung immer direkt in Gefahr. Moderne Bestrafte erkennt man nicht. Selbst die Daten dazu sind schwer verfügbar.

 

Identisch sind bei den drei Weltreligionen die Belohnungen im Himmel. Nicht in Einzelheiten, aber die unhaltbaren Versprechungen sind erstes und einziges Motiv für die geforderten Unterwerfungen. Die übrigen Motive sind profan. Geboren und aufgewachsen in und geworden in und Nutzen in dieser oder jeder Gemeinschaft und falls erfolgreich, reich oder mächtig in der jeweiligen Sippe (Religionsgemeinschaft).

 

Dschinghis hat einfach alle töten lassen, die ungehorsam waren. Er hat seine Regeln brutal durchgesetzt, ein Weltreich geschaffen und alles war umsonst, weswegen es auch wieder verschwand.

 

Martin Luther wiederum hatte in unserer Heimat die Schnauze von dem Pomp der alten Männer in Frauenkleidern ziemlich voll und hat deshalb eine weitere Variante des Weges zum Heil erdacht und angeboten und darum gekämpft.

 

Aktuell versuchen die beiden Kirchen in Not die Interessen lieber wieder zu bündeln. Die Gläubigen lassen nach.

 

Wie auch immer: eine Religion zu gründen, gibt es zu jeder Zeit weltweit Anlass in Hülle und Fülle. Geholfen hat es tatsächlich nicht. Allerdings muss man schlicht hinnehmen, dass im All sich nichts lange hält. So sind die Universen mit allem, was da kreucht und fleucht, in ständigem Wandel begriffen. Alles ändert sich, jedoch nicht geradlinig. Alles pendelt, alles kommt wieder und alles beginnt immer wieder von vorn.

 

Das Rezept: Alles, was der Religionsführer sieht, ärgert ihn, da er in seiner inneren Welt eine andere etabliert hat. Dann strebt er danach, den einen oder anderen zu überzeugen und seine nicht nachlassende innere Versicherung, das Richtige zu tun, zwingt ihn in der Folge immer deutlicher zu sehen, dass er sich mit Massenphänomen auseinandersetzen muss, da die verbreiteten Ansichten eben verbreitete Ansichten sind. Alternativlos bastelt er Heilsversprechungen als Lockmittel und einen Verhaltenskatalog, dessen Vorschriften das geordnete Zusammenleben nach Gusto des Stifters erzeugen.

 

Da man sich bei Menschen nie sicher sein kann, dass sie gehorchen, selbst wenn man genau neben ihnen steht (das ist wohl die älteste aller Erfahrungen), muss ein Strafenkatalog als Gegengewicht her. Das strafbare Gegengewicht muss gewaltig sein, denn immerhin haben wir es mit völlig durchgeknallten individuellen Streithähnen zu tun, als welche die Evolution nun halt mal den Menschen geschaffen hat.

 

Und so führt die Not den Stifter zu den ewig währenden, immer gleichen Aspekten. Bis seine Stiftung von der nächsten übertroffen wird. Für die Notwenigkeit einer neuen Religion braucht es nicht viel Anlass. Überfluss fördert Langeweile und damit Ausschweifungen zu allen Zeiten und das genügt schon. In der Not jedoch kommen die Leute von alleine zusammen. Auch dazu braucht es nicht viel, einfach nur die Not.

 

Siehe auch:

 

Sabine Rückert in der Zeit vom 13.6.2017

 

http://www.zeit.de/2017/25/voelkermord-ns-beate-klarsfeld-serge-klarsfeld

 

 

Was ist eine prophetische Tat? Es ist eine Tat, die in die Zukunft weist, Verhältnisse radikal ändern will. Die Propheten des Alten Testaments waren keine Vorhersager – sie waren Rebellen, die sich erdrückenden politischen Zuständen entgegenstemmten. Sie sprachen unerhörte Wahrheiten aus und brachten das Unsagbare zur Sprache. Sie setzten Zeichen durch verstörende Handlungen. Die prophetische Tat ist revolutionär und von hoher öffentlicher Durchschlagskraft.

 

Ein Tabubruch, ohne Zerstörungswut – friedlich und konstruktiv, auch bei modernen Propheten.

 

Den letzten Satz kann man nicht ohne weiteres unterschreiben. Im Artikel geht es um Beate Klarsfeld und um Martin Luther King. Da mag er gelten.

 

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Weiterführend:

 

Auf der Welt leben mehr als sieben Milliarden Menschen. Davon sind geschätzte zwei Milliarden Christen und 1,5 Milliarden Muslime. Gegenüber diesen enormen Zahlen stehen gegenwärtig weltweit etwa 13 bis 15 Millionen Juden. Ein Grund für die geringe Expansion ist, dass Juden nicht missionieren, also keine neuen Anhänger ihrer Religion werben.

 

http://www.planet-wissen.de/kultur/religion/judentum/index.html

 

 

 

 

Anlass: Was Befahl Hitler?   von Frank Bajohr

 

http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017/01/holocaust-adolf-hitler-befehle-forschung-streit/komplettansicht

 

Forscher haben nun endlich herausgefunden, wie die gesellschaftliche Ausrichtung „Judenlösung“ einigermaßen glaubwürdig abgelaufen ist.

 

Darin steckt die leider komplexe Funktion, wie alle Gesellschaften funktionieren.

 

Vorab es ist viel Zufall dabei. Was genau sich in einer Gesellschaft durchsetzt, ist schwer vorhersehbar, weil unglaublich viele Prozesse gleichzeitig ablaufen und letztlich ohne direkte Beziehung konkurrieren.

 

Mehrheiten bilden sich aber nicht zufällig, sie sind die Folge einer massenhafteren Zuwendung als eben die geringere Zuwendung bei konkurrierenden Bewegungen.

 

Das Chaos, das sich in allen westlichen Gesellschaften zeigt, hat seine Ursache in fehlenden straffen Strukturen.

 

Kim Jong Un ist das Muster für Diktator und seine Leute sind das Muster für erzwungene gesellschaftliche Einheit.

 

Die größte gleichgeschaltete Gesellschaft lebt in China. Befehlsstränge durchziehen diese gesellschaftlichen Gebilde. Wächsernes Verhalten, niemand zeigt sein wahres Gesicht. Alles Lüge, aber niemals geäußert, von niemanden.

 

Dennoch gibt es nirgendwo auch in diesen gesellschaftlich parallelisierten Systemen keine Gleichschaltung in Wahrheit.

 

Menschliches Denken ist heutzutage in erster Linie intellektuell geprägt. Das sprachlich bezogene Auseinandersetzungsmodell ist in westlichen Gebieten nicht mehr überschaubar. Alles und jedes wird gleichzeitig veröffentlicht. Sich widersprechende Artikel auf der gleichen Seite am selben Tag, spätestens am nächsten, sind völlig normal.

 

Lächerliche Behauptungen von heute die meisten (91%) aller Autofahrer wollen auf das Auto verzichten ist nur eine miese Manipulation, aber sitzt in den Hirnen, weil es heute dahinein gesetzt wurde.

 

Aufklärung der Rosstäuschertäuschung:  http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/barbara-hendricks-und-die-dubiose-umfrage-des-umweltministeriums-a-1143011.html

 

Der Evo denkt aber nach wie vor maschinensprachlich und komplett autark und somit als einzelner, wirklich strammer Individualist.

 

Dennoch hat die Evolution unausweichlich Zusammenhalt in den Sippen aufoktroyiert. Daher haben wir die erzwungene Neigung, lieber zuzustimmen, als eine Auseinandersetzung zu riskieren. Das mag ein nur kleines Gewicht sein, aber in Massengesellschaften wird es zur Last. Hier genau wird verantwortet, dass Strömungen in Gesellschaften häufig stark werden und sich über andere legen und diese ersticken. Am Ende nach langen Entwicklungen ist dann nur noch die eine oder die andere übrig.

 

Aktuell sind auf dem Planeten Hardliner und Verweichlichte zu finden. Russland, China, Indonesien, in Südamerika die kleinen Länder auf der einen und Australien, Europa und Nordamerika auf der anderen Seite. Brasilien und ein paar weitere sind aktuell unklar, aber sie werden sich entscheiden, immer mal wieder, bis eine Seite die Oberhand gewinnt.

 

Man denke sich einen Gebirgszug. Es regnet. Das Wasser läuft in die Rinnen und darin zu Tal. Wo es flach wird, läuft alles zusammen. Genau genommen, läuft die eine Hälfte hüben und die andere Hälfte drüben auf der anderen Seite der Scheide zu Tal. Unten angekommen, landet dann alles in großen Flüssen und dann im Meer.

 

Einzelne Ansichten (Tropfen) fallen zusammen in die Rinnen (Rinnsal), dort bilden sie eine Familie, eine Sippe, ein Verein, ein Dorf, eine Gemeinde.

 

Ohne lokalen Bezug passiert das Zusammenlaufen in eine Meinung, eine Gepflogenheit, eine Mode, eine Haltung, eine Art zu gehen, sich zu kleiden, zu trinken, sportliche Betätigung oder eine Religion, eine Sekte, einen Protest, eine Demonstration, eine Parteimitgliedschaft, eine Mordgesellschaft.

 

Alle Rinnsale zusammen laufen in der Ebene in eine sogenannte Gesellschaftsform, demokratisch, orthodox, Diktatur.

 

Der Evo bleibt jedoch unveränderlich ein Individuum, das, so seine ureigenste Ausrichtung, auf ihm günstig scheinende Gefälle reagiert. Da zieht es ihn hin.

 

Weil Nein sagen, Stress für den Evo ist und Zugehörigkeit schon immer über ein wirklich winzig kleines Übergewicht in der Seele (innere Verordnung) in Richtung Harmonie verfügte, wird klar, warum letztlich die große Mehrheit der Deutschen Seele seinerzeit Judenvernichtung nicht – jedenfalls nicht öffentlich - abgelehnt hat und damit aus der breiten Widerstandslosigkeit die Quälerei und die Massenvernichtung mitzuverantworten hat. Das Gegengewicht wurde aus Selbstschutz immer kleiner.

 

Hätten sich Zehntausende früh dagegen aufgelehnt, hätten sie das Gefälle vermindert und die rasante Fahrt wäre einer anderen Entwicklung gewichen. Letztlich haben sich alle in Sicherheit gebracht und damit den Überschwang unterstützt, die Abschüssigkeit gefördert.

 

Mit jeder üblen Nachricht über Exzesse auch hinter vorgehaltener Hand, schwand folgerichtig bei den ablehnend Denkenden die Zuversicht, dagegen halten zu können, ohne Schaden zu nehmen:

 

Das Gefälle erhöhend.

 

Mit jedem nicht gestraften Angriff gegen Juden und später, als die Endlösung sich schon weit in der Gesellschaft etabliert hatte, stärkte sich die „Richtigempfindung“ in den Täterevos, denn sie taten, was alle taten – damit reden wir uns schon immer heraus aus unseren inneren Fragen.

 

Das Gewissen meldet sich, muss sich aber nicht durchsetzen, wegen der für alle Zeiten festgenagelten Zugehörigkeitsprämisse.

 

Das Gewissen ist demnach abhängig von der vermeintlichen draußen in der Umgebung praktizierten aktuellen Mehrheit mit Vermutungsanhängsel in Richtung morgen und übermorgen.

 

Also sorgt die innere Frage, wächst die Bewegung oder stirbt sie, vorgreifend für mehr oder weniger Anhänger. Wächst sie, bringen sich alle in Stellung, um nicht das Nachsehen zu haben.

 

So läuft der Hase. Wir hängen uns an individuelle Voraussagen, die wir aus Beobachtung der Umgebung ziehen, was automatisch zu sich selbstverstärkenden Entwicklungen führt.

 

Nichts und niemand kann das ändern. Die Gesellschaft landet da, wo jeder einzelne Nichtexperte meint, am besten dabei davon zu kommen.

 

Moral, Klugheit, Übersicht, Verantwortung für die Zukunft, gesellschaftlicher oder politischer Zusammenhalt sind folglich nicht das wirkliche Steuerungselement, sondern tatsächlich und einzig höchstprivate Vorteilsvermutung.

 

 

 

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