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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Das Diktat der Evolution, Überlebenstüchtigkeit in den Genen zu haben,wird in unseren modernen Massengesellschaften durchbrochen.

 

Wir erweitern unseren Genpool, wegen der sozialverträglichen Existenz, eigentlich nicht tüchtiger Individuen, um einen Schatz, der in Umgebungen, die normale menschliche Tüchtigkeit erfordert, nie gehoben worden wäre.

 

Was in einer gefährlichen, körperlich anstrengenden und sozial stark verknüpften Umwelt nicht existieren kann, sind z. B.  Menschen mit Asperger-Syndrom.

 

 

BIZ Warnt vor Hoffnung auf Geldpolitik

 

FAZ-Artikel vom 16.9.2012

 

http://www.faz.net/aktuell/geplante-anleihenkaeufe-der-ezb-biz-warnt-vor-hoffnung-auf-geldpolitik-11892814.html#Drucken

 

Die Bankenkrise wird vom BIZ aus gesehen nicht von der EZB gelöst und nicht von anderen geldpolitischen Maßnahmen. Recht haben sie die BIZler- schreiben sie doch:

 

„Der neue Quartalsbericht der BIZ zeigt, dass gerettete Banken aus der Krise nichts gelernt haben.  Gerettete Banken reduzierten die Risiken in ihrer Neukreditvergabe nicht erheblich stärker als Banken, die keine staatliche Unterstützung erhielten“, schreiben sie. Insofern sind sie nicht sicherer geworden, sondern vertrauten stattdessen wohl auf die implizite Staatsgarantie.“

 

Da steht, was die Evolution eingerichtet hat. Alles wird versucht, bis es definitiv nicht mehr geht und Schaden Nutzen übersteigt. Dann wenden sich Menschen sofort verzögerungsfrei dem anderen, dem nun favorisierten Weg zu. Sonst ist da nichts Geheimnisvolles dahinter. So lange es geht, wird weitergemacht.

 

 

Friedrich ist ein Wirrkopf, sieht man doch sofort - auf jedem Foto wo der Kopf drauf ist.

 

 

 

 

Artikel und Foto auf Welt-online vom 31. Juli 2012

Ex-Bundespolizei-Chef wirft Friedrich Kalkül vor

http://www.welt.de/politik/deutschland/article108420999/Ex-Bundespolizei-Chef-wirft-Friedrich-Kalkuel-vor.html#disqus_thread

 

 

Schirme und Pakete und was die alles erfinden Finanzstrukturrahmen und Bankenaufsicht usw. nützt ja nichts. Das ist für sich genommen alles recht kompliziert und dennoch, wichtiger ist, es geht an den Lösungen vorbei.

 

Menschen sind extrem langsam, wenn sie wohliges und leichtes Leben aufgeben sollen. Das Günstigkeitsprinzip, nach dem die Natur funktioniert, lässt uns unabänderlich immer den nützlichsten Weg gehen. Für die Natur ist es Schutz und Wasser und Nahrung und für uns moderne Zivilisierte ist es Geld, mit möglichst geringer, am besten ohne Anstrengung.

 

 

Die Finanzmärkte seien nun beruhigt, ja geradezu euphorisch, weil ein Weg gefunden wurde, das deutsche Vermögen zu verbrauchen.

 

Zitat aus dem Artikel  Hans Werner Sinn "Die Stabilität  Deutschlands ist in Gefahr"

von Dorit Heß und Thomas Sigmund vom 7.1.2012

 

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/hans-werner-sinn-die-stabilitaet-deutschlands-ist-in-gefahr/6821354.html

 

 und:

 

Als ich 1991 als BDI-Präsident mit meinem französischen Kollegen, dem Chef des Patronats, das Thema besprach, wies dieser mich in aller Offenheit darauf hin, dass Deutschland hier den Preis für die französische Zustimmung zur Wiedervereinigung zu bezahlen habe:

 

„Wir möchten die Deutschen langfristig an der Finanzierung der riesigen ungedeckten Pensionslasten im französischen Staatshaushalt beteiligen."

 

 

 

Die Finanzkrise und die Gesundheitskrise weisen eine unerwartete Parallele auf.

 

Das klingt zugegeben sehr unwahrscheinlich, aber es klingt nur so. Es ist eine echte evolutionäre Parallelität, die man so ohne weiteres nicht sehen kann.

 

Die Finanzkrise, jetzt auch Spanien, wird behandelt mit Geld von anderen verschuldeten Geldgebern. Der Exitus wird verhindert. Die Folge dieser Stützung ist, die Bereinigung durch den Verlust der Schwächsten und Untüchtigsten bleibt aus. Das bedeutet, wir versammeln mit den Tüchtigen die Untüchtigen, damit wird die gesamte Spezies geschwächt. Wenn alle gefüttert werden müssen, steigt der Druck auf die Fütterer so stark an, dass diese kurz drauf selbst gefüttert werden müssen.

 

Die Lebenstüchtigkeit geht verloren.

 

Die versammelte medizinische Forschung hat sich tief in die Genetik hinein vergraben und findet dort unzählige Mechanismen, die Fehler aufweisen und hie und da bereits komplizierte Korrekturmechanik ermöglichen – häufig genügt für den Erhalt von Forschungsgeld ja schon die Wahrscheinlichkeit, ein Medikament oder eine Methode in Aussicht stellen zu können.

 

Mit jeder Heilungschance verringert sich die selektive Kraft der Evolution. Die Auswahl der Besten ist das vordringlichste Systemteil. Die Kombinatorik bietet alle Varianten an, die Auslese schmeißt die meisten wieder weg. Denken Sie an all die möglichen Kombinationen von Erbgut und sie haben in einem einzigen Jahr eine Welt voller Monster, würden sie lebensfähig sein. Wir arbeiten permanent und unbedacht dran, jede Krankheit zu heilen und jedes Leben um jeden Preis zu erhalten. Wir vernichten rasch zunehmend die Chance, die Gene unserer Spezies einigermaßen tüchtig zu erhalten. Und es ist nicht irgendein Naturereignis, nein, nein, wir machen das aus reinem Gewinnstreben komplett selbst.

 

Die Folgen bleiben wie so oft unerkannt und werden als Behinderung in den Orkus gekippt.

 

Nicht hinsehen, bringt immer die gleiche Folge, die Probleme treten von selbst unweigerlich in den Vordergrund - als Tsunami !

 

 

 

 

Wenn, wie überall sichtbar, denken nur zu unbeherrschbarem Chaos führt, muss man mal anders herum „denken“, besser formuliert, hinsehen, oder einfach schauen und staunen.

 

 

Und nach dem Schauen und dem Staunen, man kann es auch Abstand einnehmen, oder einen Schritt zurück gehen und sich einmal unsere Herkunft anschauen nennen, dann bemerkt man allmählich, dass wir mit dem bisher unwidersprochenen Lobgesang auf die Intelligenz des Menschen im Irrtum sind. Wir mögen logisch denken können, aber was nutzt uns das, wenn wir über das Gedachte nicht zu Handlungen kommen, die dem Gedachten gerecht werden.

 

 

Also muss die Frage lauten, wieso machen wir nicht, was wir durchschaut haben, was wir können, was wir erkannt haben, was wir vorhatten und noch vorhaben?

 

 

Weil wir nicht aus denken bestehen. Wir können denken, aber nicht ohne ein Fundament, auf dem das Denken aufsetzt. Wäre das biologisch aufwendige Denken nicht die Zutat, sondern der Gehalt der Ursuppe, müssten primitivste Lebensformen denken können. Wie soll das in einzelnen Zellen, ob tierischen oder pflanzlich möglich sein. Über die langsam ablaufende allmähliche Aufrüstung zu komplizierten Spezien mit Verhalten, Trieb und ständig neuen Lösungen kommt die Natur erst ganz am Ende der sinnfälligen Entwicklung zur Dreingabe Geist, Verstand, Logik, Vernunft und damit zu Rechthaberei, Zweifel und Irrsinn.

 

 

Die Grenze der aufgetürmten Komplexität erzwang eine Ausgliederung von Upgrades, die bei uns Menschen zur ausgelagerten hinzugewonnen Fähigkeit abstrakt theoretisch analysieren und aus der Analyse Schlüsse ziehen zu können, führte. Anders als in den davor liegenden Evolutionsabschnitten steht die Fähigkeit nun aber nur dem Individuum und nicht der Art zur Verfügung. Es ist die Aufhebung der Gemeinsamkeit innerhalb der Spezies. Das ist die wahre Ursache für Gewinnstreben, Krieg und Vernichtung innerhalb der Spezies. Wir haben alle ein gemeinsames Programm aus den Entwicklungsschritten unserer Vorfahren aber daneben ein gefährliches unbeherrschbares Instrument das m.E. mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt.

 

 

Gleich wie, es ist da und es ist nicht mehr auslöschbar. Gerade wegen seiner vernichtenden Komponente und seiner parallel dazu ungeheuren konstruktiven Möglichkeit muss auch und gerade wegen diesem Zusatz E 666, dem Brain der Menschen, ein würdiges Auftreten der Spezies hergestellt werden könne. Denken ist gleichzeitig göttlich und teuflisch in einem einzigen Gefäß.

 

 

Da ist sie, unsere Aufgabe in der Geschichte des Lebens auf der Erde. Wir sind es, die das hinkriegen müssen – mit dem für alle anständigen Dasein, obwohl wir mit einem überaus hochnäsigen Individualgehirn belastet sind.

 

 

 

 

Es handelt sich hier in keinem noch so kleinen Punkt um Ehre. Es ist nichts weiter als eine falsch verstandene aber wohl gepflegte Eitelkeit, nämlich das persönliche Recht zu haben, einen anderen, selbst nahen Verwandten, für ein Verhalten zu töten, das der eigene kleine Verstand nicht akzeptiert, da er zu winzig ist, um die simple Botschaft der Natur zu erkennen - sie, die Menschen, sind von der Evolution alle unterschiedlich gewollt.

 

Religiöse Vorschriften sind immer nur intellektuelle Regeln um Verhalten vorzuschreiben - mithin als angleichend gedacht. Die Natur will die Diversifikation - und die ganz Dummen haben daran keine Freude. In dem Zusammenhang von Ehre zu sprechen ist absolut ehrlos, wird doch dem Mord das Etikett der ehrenhaften Absichten angeklebt.

 

Es darf nur Verblendungsmord genannt werden, das trifft es halbwegs

 

siehe FAZ- 16.05.2012 ·

Geschwister verurteilt Hohe Strafen für „Ehrenmord“ an Arzu Ö.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/geschwister-verurteilt-hohe-strafen-fuer-ehrenmord-an-arzu-oe-11753630.html




 

Die Kakophonie moderner Medien verhindert im Ansatz das Hervortreten kluger und durchhaltbarer Strategien. So wie die Merkel von Hölzchen auf Stöckchen springt, so ist die Wirkung einer Allüberallverbreitung von Botschaften jeder Art, wenn sie nur irgendwie druckbar oder erzählbar sind.

 

Es macht fürwahr den Eindruck, als sei Frau Timoschenko nur für die Medien im Gefängnis, Schiffsunglücke, Finanzkrisen, eine Gewitterfront, die Talente im Showbusiness und all die vielen Politiker mit ihren diversen Ansichten und Vorschlägen und jede Art von Unglück, Mord und Lügen und Abzockerei.

 

Es ist überaus fraglich, ob unser überkommenes inneres Sozialystem, das für eine kleine Zahl von Menschen, die einem auch noch alle recht gut bekannt sind, konstruiert ist, es dennoch schaffen kann, ein positiv auf das Zusammenleben wirkendes Verständnis all der Nachrichten herauszubilden – eine Gemeinschaft zu formen und zusammenzuhalten.

 

Es sieht eher so aus, als isolieren wir uns immer mehr voneinander, einfach weil die wirtschaftliche Lage diese zulässt und wir sondern uns aus Gemeinschaften mit starkem beidseitigem Bezug heraus und vereinzeln uns. Das Zusammenleben in Generationen ist schon lange passée, jetzt gehört niemand mehr zu niemand auch nicht zu Meinungen und Grundeinstellungen.

 

Woran sieht man das? Am deutlichsten am Erfolg der Piraten. Wir bevorzugen nun schon eine Vertretung, die keine Richtung hat, was allerdings auch eine Richtung ist. Und dies entspricht haargenau dem Hintergrundrauschen aller Medieninformation – nichts gilt, jedenfalls nicht länger als das Lesen der Meldung dauert, da wenige Zeilen entfernt das Gegenteil steht.

 

So wird die Zukunft, rein-raus und das schnell und ohne Ende.

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com