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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Der Mensch hat keinen Respekt vor Artgenossen.

 

2 Beispiele aus der Berliner Zeitung

 

Milliardenverluste durch unnötige Rücken-OPs      17.12.2013 

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/bkk-gesundheitsreport-milliardenverluste-durch-unnoetige-ruecken-ops,10839396,25650770.html

 

500 Tote bei Kämpfen im Südsudan         18.12.2013 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/konflikt-im-sudan-500-tote-bei-kaempfen-im-suedsudan,10808018,25655056.html 

 

Im ersten Fall kommt zweifellos Geld vor den Bedürfnissen von Patienten. Heutzutage vermarkten wir absolut Alles - absolut tabulos!!! 

 

"Lesen, was gesund macht!" Fernsehwerbung ist beschämend. Für alle Wehwehchen werden Mittel angeboten. Mit einem heruntergerappelten Spruch: "Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen sie den Arzt oder Apotheker" entlasten sich die Anbieter.

 

Alle, wirklich alle Werbefilme zum Verkauf von Wohlbefinden mit Sprüchen wie "wer beweglich ist, dem geht's gut!" zielen auf den Wunsch unbelastet zu sein. Täglich sitzt ein weiblicher Dulcolax-Fan auf der Couch und berichtet, dass es ihr dank der Einnahme gut geht. Sie müsste nur von der Couch aufstehen und stramm gehen, dann macht der Darm, genau das, wofür er gebaut wurde, er transportiert. Für einen Couchpotatoe hat die Evolution keinen Darm entwickelt. Sie dachte eher, dass Menschen sich den ganzen Tag bewegen, weil sie sonst nicht existieren könnten. Und wegen dieses Missverständnisses brauchen wir dann die Mittelchen. Und damit wären wir bei der Missachtung der eigenen eigentlichen Natur angelangt. Wir haben keinen Respekt vor den anderen Menschen und vor unseren eigenen Bedürfnissen auch nicht.

 

Skepsis ist angebracht

 

Im 2. Fall geht es um Ressourcen. Da wo eine Sippe lebt, hat nicht noch eine Platz, also muss eine weichen. Ein Anlass zum Kämpfen findet sich immer. Man schreit einfach Raum fürs Volk und schon hat man den Konflikt. Es geht auch mit Religion oder Bräuchen, oder dem Aussehen. Macht, Gier, Rang ist es, was uns die Evolution aufgeladen hat.

 

Bemerkenswert ist daran aber, dass dies zielführend in gefährlicher und in jeder Richtung unsicherer Existenz der Spezies zum Fortbestand verhalf und mit aufkommender Zivilisation den Aufstieg zu Massenhaftigkeit erbrachte.

 

Nur, wir kriegen das mit dem sogenannten "Großhirn" aber immer noch nicht gebacken, dass die anderen die gleichen Rechte haben und Existenznot in Überflussgesellschaften nicht wirklich von Not kommt, die der Nachbar verschuldet, sondern global verursacht wird.

 

Die Ungleichgewichte sind längst nicht mehr als Viele mit wenig, sondern als viel für Wenige zu charakterisieren.

 

Warren Buffet sagt, es geht um Reich gegen Arm. Er hat recht.

 

Skepsis ist angebracht

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com