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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Unsere Spiegelneuronen funktionieren nur angesichts von Einzelleid, also einem einzelnen Leidenden gegenüber.

 

Massenleid wird in unserem Kopf wieder zu vielfachem Einzelleid, das halbintellektuell als Addition von Leid aber bedauerlicherweise gerade deshalb weniger heftig empfunden wird.

 

Die Evolution war "gezwungen"  dem mickrigen Zweibeiner wenigstens die gegenseitige Vernichtung ein bisschen auszutreiben. Die heutigen Überlebenden sind Nachkommen diese Neuerung besitzender Menschen.

 

Wir sind zwar durchgängig eklig zueinander und versuchen jeden anderen zu übertreffen, aber immer mit dem hinter der Maske verborgenen eigentlichen Gesicht.

 

Vorne zeigen wir uns nett und umgänglich. Maske ab, dann siehst du den Tiger.

 

Wenn Menschen Massen von anderen Menschen vernichten, genügt ein Motiv, wie Land fürs Volk, oder reiche Juden, oder Weltjudentum, oder Kurden, oder Terroristen, oder Kinderschänder, oder früher noch Homosexuelle und Andersgläubige, oder Ungläubige, oder Faule Hartz IV - Empfänger, Hassprediger etc

 

Unsere Destination, um jeden Preis erfolgreich die eigene Lebenskarriere durchzuziehen, setzt den Rechten Anderer enge Grenzen.

 

Wenn ein Kind hinfällt, versuchen die meisten zu helfen.

 

Wenn Kinder verhungern, nur wenige - und wenn, aus der Entfernung mit Geld, ohne Anteil am Leid nehmen zu müssen.

 

Spiegelneuronen funktionieren, wenn man das Leid direkt vor sich sieht. Das Leid der vielen Anderen sieht man eben nur im Fernsehen und hat sich daran gewöhnt.

 

Die Aufgabe ist es deshalb, diesen Umstand der ganzen Welt klar zu machen, dass wir instrumental eine Verbesserung unserer Gene nachreichen müssen.

 

Es gibt leider nur den Teil des Kopfes mit den grauen Zellen, der das könnte. Bislang zeigt er keinerlei ernst zu nehmende Anstrengungen, ein so abwegiges Ziel zu verfolgen.

 

Angesichts der wieder rhythmisch aufflammenden weltweiten Kriegslust, wäre es aber an der Zeit.

 

Wir wandern immer aus den Leidphasen, nachdem praktisch alle betroffen sind, in friedliebende aber niemals friedliche Phasen. Insgeheim sind immer auch Vorbereitungen im Hintergrund zu erkennen, eventuelle Feinde schon zu bekämpfen, bevor es sie überhaupt gibt - also mindestens ein bisschen aufrüsten - für alle Fälle!

 

Eindeutig: wenn wir vor Leid nicht mehr ein und aus wissen, sind wir auch massenhaft empfänglich für fremdes Leid, allerdings gekoppelt an eigene schwer belastende Erfahrungen. Kurz danach, ohne eigenes Leid oder auch nur wieder im leisen Aufwind sind wir wieder Tiger und kriegswillig - mindestens präventiv.

 

Eine ewige Schleife von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com