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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Was muss, das muss !

 

 

Lew Hollander:  Iron man mit 85

 

„Für ihn bedeutet das: gesunde Ernährung und

 

jeden Tag Bewegung bis zur Belastungsgrenze.

 

Und, ganz wichtig: "Ohne Schokolade wäre das Leben düster und chaotisch."

 

http://www.welt.de/sport/article147464830/Dieser-85-Jaehrige-ist-der-wahre-Ironman-von-Hawaii.html

 

Woher weiß der Körper, was er machen muss. Er will wissen, wofür er gebraucht wird.

 

Das misst er laufend mit. Wie erzählt man ihm, wofür man ihn braucht?

 

Man macht, was man muss und er baut daraus, was man braucht.

 

Man macht nix mit ihm, und er baut, was man braucht, nix.

 

Man geht spazieren an der frischen Luft und er erkennt keinen Anlass etwas zu ändern.

 

Man frisst – pardon - man isst zu viel und er nimmt es hin und packt ordentlich Fett zu Fett und erkennt, der will nix machen und hält die Muskeln gerade so,dass du mit dem Rollator noch gehen kannst.

 

Mit Treppen ist es dann bald schwer und deshalb kaufst du einen Lift. Dann brauchst du die Muskeln dafür auch nicht mehr, erkennt er dann und handelt. Er baut halt immer weiter ab.

 

Oben steht es. Die Grenzen sind die täglichen Belastungsgrenzen, das ist evolutionär ausgetüftelt. Wenig Energie verbrauchen machte viel Sinn – in der Steinzeit. Viel Energie aufnehmen und wenig verbrauchen macht wenig Sinn in der Heutzeit.

 

Wir haben es in der Hand. Wahrer geht’s nicht.

 

Wat mutt, dat mutt!

 

Hollander sagt ab 40 musst du es kapieren, vorher geht alles irgendwie.

 

Ich war schon fast 48 am 18.11.1999. Das war mein erster Studiovertrag. Jetzt mit 63 bin ich so fit, so fit war ich auch als junger Mensch niemals, noch nicht mal annähernd. Egal ob Kraft, Reflexe, Balance, Körperkontrolle, Ausdauer, Luft, Puls, Blutdruck, Länge der Erholungsphasen etc. pp.

 

Selbstbewusstsein und Stressstabilität und Lebensmut hängen unmittelbar damit zusammen.

 

Da wir „modernen“ Menschen kaum Zeit haben, den Körper artgerecht zu behandeln, müssen Tricks angewendet werden. Der wichtigste ist intensives Training; eher kurz, aber eben intensiv. Das konnte der Körper nie lernen, denn die Steinzeitler mussten den ganzen Tag Energie haben. Auch eine kurze Erschöpfung hätte sie in Schwierigkeiten gebracht. Für uns gibt es keinen Mangel und keinen Grund zur Flucht. Wir profitieren von diesem ungewollten Effekt. Am Anfang nur bergauf gehen, ist ganz sicher. Es geht für Untrainierte nur langsam und genau deshalb kann der Körper zurückfinden und alles, was man zum gehen braucht, wieder aufbauen. Verletzungen müssen anfangs unbedingt vermieden werden und Schmerzen sind Anzeichen für Verletzungen. Dass alle Leute joggen wollen ist verständlich. Zweibeiner erkennen am rennen können, dass sie fit sind.

 

Für alle, auch für die Dünnen: Sehnen, Gelenke und Schmierflächen und natürlich die Muskeln sind bei Sesselpupsern für Joggen nicht mehr gut genug. Sie müssen erst geweckt und neu angepasst werden. Maximal ein Viertel Jahr bergauf gehen benötigt man, um alles für ein Jogging bereit zu machen. Nur bergab gehen verbietet sich für länger. Da muss erst mal jede Menge Gewicht weg. Nach dem Startviertel kann absolut alles versucht werden – wirklich alles. Radeln, Seiltanz, Klettern, Kraft und Ausdauer auf jede Art.

 

Nur unser Körper kann einfach alles, alle anderen können das nicht.

 

Ehrt ihn – es ist Euer einziger.

 

Mehr davon hier:

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/178-im-alter-verfaellt-der-koerper.html

 

Wichtige Ergänzung:

 

Für Lew Hollander ist die Methode "jeden Tag bis zur Belastunsgrenze" richtig. Heute weiss man, dass der Körper nach Maximalbelastung, zwei bis drei Tage für Reparaturen braucht.

 

In stresssigen Arbeitswochen habe ich oft nicht trainieren können. So konnte ich merken, dass der Körper selbst nach zehn Tagen Pause regelrecht scharf drauf ist, die Verbesserungen seit dem letzten Workout vorzuführen. Da ich alle Übungen nur einmal, aber bis zum Zittern mache, muss ich ja nur zählen, wie viel mehr Hübe ich zustande gebracht habe. Glaubt mir, es sind richtige Sprünge nach vorn. Regelmäßig alle drei oder vier Tage ist gut. Muss aber nicht sein. Wenn der Körper selbst Lust hat, kommt mehr dabei heraus. Ich formuliere häufig, ich gehe überhaupt nicht zum Fitness, mein Körper geht von ganz alleine und ich darf halt mit. Wer dieses Gefühl verspürt, hat alles richtig gemacht und kann die Ahnungslosen mit Ihren fixen Trainingsplänen und ihren Shakes nur noch belächeln.

 

und neu vom 30.8.2016 aus doccheck:

 

der Beweis von Erich Lederer heißt Osteocalcin  und steht hier:

 

http://news.doccheck.com/de/143363/osteocalcin-der-neue-verjuenger/

 

 

 

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com