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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

 

Das ist pauschal, aber nicht nur so dahergesagt.

 

Denn unser Gehirn hat gewisse Vorlieben und völlig verständlich auch eine Reihe Abneigungen.

 

Unsere Augen sind der Hauptlieferant für die innen in uns zusammengebaute Welt, die angeblich da draußen vor der Stirn existiert.

 

Ich kenne die Instruktion meiner Augen, die allmählich graustarig werdend, dies und das nicht mögen. Die Blendungen, Sonne schlimmer als Lampen oder Zwielicht beim Sport, nicht in dunkle Ecken unterm Armaturenbrett gucken können und so weiter. Die Blenderei im Auto beim Fahren macht mich irre. In drei Spiegeln, bei mir immer ordentlich eingestellt, sind drei Mal zwei Fahrlichter und zwei von diesen unsäglich überflüssigen Tagfahrlichtern zu sehen, also 12 Blendlampen, die meinen Blick nach vorne stören. Das macht mich tatsächlich aggressiv.

 

Was hat das mit den Gläubigen zu tun?

 

Wenn ein Mensch etwas nicht richtig sehen kann, drückt die Evolution erhöhte also anstrengende Aufmerksamkeit (zusammengekniffene Augen etc.) durch. Das ist, ebenfalls evolutionär, mit steigender Aggressivität verbunden, weil nichts sehen gefährlich ist. Zu deutsch, das Gehirn macht Druck, die Verhältnisse zu ändern. Jeder kennt das Abschirmen der Sonne mit den Händen über den Augen, das Blinzeln, den Kopf wegdrehen und aus den Ecken gucken und was es da sonst noch gibt. Schmerzen und sonstige Probleme mit den Augen machen aggressiv, weil die Sicht für uns so wichtig ist – seit jeher und in alle Zukunft.

 

In der Arabischen Welt schreibt man von rechts nach links. Die Schreibhand ist auch dort meist die rechte und diese verdeckt das soeben Geschriebene. Das strengt das Gehirn gewaltig an. Es sieht nicht, was es gerade schreibt, es muss konzentriert erinnern und anstrengend simulieren.

 

Obendrein wird in der arabischen Schrift feinste Kalligraphie gepflegt, alle müssen sich anstrengen, ordentlich zu schreiben, da die Schrift einiges an Genauigkeit fordert, um die vielen Kurven und Haken exakt zu schreiben, da ansonsten die Bedeutung wechseln kann.

 

Unausweichlich merken alle arabisch schreibenden Evos, dass das unnötig ist und rebellieren.

 

Grundlage aller Lebewesen in der Natur ist:

 

„Finde einen Weg – oder finde eine Lösung!“

 

Jeder Evo, dessen Telli arabisch schreibt, fühlt sich unnötig belastet, das lässt sich aber nicht vermeiden und genau darauf ist der Evo spezialisiert. Er automatisiert wenn irgend möglich jede Tätigkeit insbesondere bei den Händen aber auch bei entsprechendem Training in allen Bewegungen. Fließbandfertigung, bei der wenige aber ewig gleiche Abläufe gefordert sind, wäre ohne diese Einrichtung nie möglich gewesen. Nur diese von der Natur verliehene Fähigkeit ermöglicht uns unsere unglaublichen Leistungen bei Sport, Equilibristik und Jonglage.

 

Bei all diesen Bewegungen ist Präzision, also absolute Sparsamkeit in der Ausführung oberste Priorität, sonst lassen sich Wiederholungen nicht automatisieren. Willkürliche Abweichungen, also unnötiger Schnickschnack wird tiefliegend abgelehnt.

 

Und da haben wir die Ursache für die mit schlechter Leistung verknüpfte Aggression. In uns selbst sitzt der Aufpasser, der die heiße Wut kriegt, wenn wir was nicht hinkriegen und erzwingt höchste Anstrengung. Diese höchste Anstrengung, die gegen unser ureigenstes „Inneres Wesen“ in dessen Sicht unnötige Kraftanstrengung fordert, verursacht die auffällig hohe Aggressivität, bei einem sehr großen Teil der Weltbevölkerung.

 

Das hat Mohammed der Religionsstifter sicher nicht in diesem Zusammenhang gesehen.

 

Und dennoch hat er in der Scharia die schlimmsten Strafen für Vergehungen angeordnet. Er setzte auf die Furcht vor angedrohter und verwirklichter körperlicher Beeinträchtigung. Entwürdigung, Schmerz und massive Behinderung sowie Auspeitschung und Steinigung bis zum Tod oder Köpfen. Offenbar sah er sich aufgerufen, seinen „Gläubigen“ Schlimmstes anzudrohen, da er sie in seinen Augen recht aggressiv gesehen hat und damit die harte Bestrafung für notwenig und unverzichtbar erachtete.

 

Das Wichtigste, das unser Gehirn beschäftigt, ist die Zugehörigkeit und die Achtung und der Rang in unserer jeweiligen Gruppe. Diese Einrichtung in unseren Evos hat unser Überleben in schlimmsten Engpässen gesichert. Wir alle sind Nachfahren dieser Überlebensexperten.

 

Die Sippe steht ganz vorne. Deshalb erfährt in der Arabischen Welt diese besondere Schrift, neben und mit dem Glauben, allerhöchste Priorität im religiösen und im zivilen Leben.

 

Und sie ist gleichzeitig, weil von rechts nach links geschrieben die unnötigste Last, von all den Lasten, die die Menschen sich je ausgedacht haben.  

 

Die strengste Unterwerfung aller Rechtgläubigen unter den Islam und der Auftrag alle Ungläubigen auszulöschen hat damit einen guten Grund. Die Gläubigen schreiben von rechts nach links und sie werden das niemals ändern und daraus folgt:

 

Alle arabisch von rechts schreibenden Rechtshänder werden gänzlich unentspannt, aber sich des Grundes unbewusst, den Rest der Welt um deren leichtes Leben beneiden, sie dafür hassen und das ganz anderen Ursachen zuordnen.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com