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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

 

Wie lange wird wohl eine Gesellschaft überleben, die massenhaft Kinder mit Medikamenten ruhig stellt. Woher sollen die aktiven, die kämpferischen, die unerschrockenen Frauen und Männer in Zukunft kommen, wenn wir jeden hippeligen Jungen in die Psychatrieecke abschieben.  Der Staat will erfolgreiche Unternehmer, um Wachstum zu erzielen, das genau die Geldmittel einspielen soll, die der Staat dann willkürlich zum Fenster hinaus wirft.

 

 

Die Hälfte der Deutschen ist schon arm, die andere Hälfte wird es noch und dennoch prahlen Sie alle damit, wie führend wir sind. In 20 Jahren sind die jungen, von Ritalin und von anderen Psychopharmaka abhängigen heutigen Kinder, die, von denen man Leistung verlangt. Sie müssen Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen und Aufopferungsbereitschaft schon in der Bewerbung beweisen. Sie müssen stringent und unbeirrbar leistungswillig sein und dürfen genau die hierzu notwendigen Anlagen in ihrer Kindheit nicht entwickeln.

 

 

Was für eine Menschen verachtende Gesellschaft.

 

 

Und schlimmer noch, diese Verachtung beruht auf dummen, ja unglaublich dummen Vorurteilen und Zweckmäßigkeitsbestrebungen.

 

Der Grund für all dieses Einbringen von  Medikamenten in Kinder, ist die Bequemlichkeit des Personals in Kindergärten, die selbe Eigenschaft von Lehrern und Schulen und die trendhörige Medizinerschaft, die vor Angst um Einkünfte sich allem, was lukrativ sein könnte, anschließt.

 

 

Im Artikel steht:

 

Professor Glaeske spricht bei ADHS von „Zuschreibungsdiagnosen“. Sie werden unter

gesellschaftlichem Druck ausgestellt, um die Gabe leistungssteigernder Mittel zu

legitimieren. Bei ADHS heißt das in der Regel Ritalin, das aus dem Wirkstoff

Methylphenidat (MPH) besteht. Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich die in

Deutschland verschriebene Menge von MPH explosionsartig vervielfacht: von 34 Kilo

im Jahr 1993 auf fast 1,8 Tonnen im Jahr 2010. Das ist mehr als die fünfzigfache

Menge. Sie landet in den Körpern von Kindern: erst seit April ist MPH auch für

Erwachsene zugelassen. Für die Pharmaindustrie ist MPH ein Goldesel: Sechs Konzerne

bieten das Medikament unter verschiedenen Namen auf dem deutschen Markt an. Das

Nürnberger Pharmaunternehmen Novartis, das Ritalin herstellt, machte damit 2010

weltweit einen Umsatz von 464 Millionen Dollar. 2006 waren es erst 330 Millionen .....

 

Unbedingt lesen:  FAZ- vom 15.2.2012 Wo die wilden Kerle wohnten

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ritalin-gegen-adhs-wo-die-wilden-kerle-wohnten-11645933.html

 

 Und nun die gleiche Nummer im Pflegeheim aufgedeckt.

 

Welt Online 25.3.2012 Chemische Gewalt setzt demenzkranke außer Gefecht

http://www.welt.de/wirtschaft/article13944535/Chemische-Gewalt-setzt-Demenzkranke-ausser-Gefecht.html

 

Auszug:

 

Zum Beispiel indem man demenzkranken Heimbewohnern reihenweise starke Psychopharmaka verabreicht und sie damit so ruhigstellt, dass weniger Personal für ihre Pflege gebraucht wird. Davon profitiert auch die Pharmaindustrie.

Das Zentrum für Sozialpolitik an der Universität Bremen hat für die „Welt am Sonntag“ berechnet, dass in Deutschland knapp 240.000 Demenzkranke zu Unrecht mit Psychopharmaka behandelt werden.

 

 

Neu hinzugekommen:

 

"Die auffälligsten Kinder waren immer die kreativsten" Ganz klar, man sollte gerade diese nicht ruhig stellen - nicht wahr!

 

FAZ vom 3.4.12 "Diese Krankheit ist eine Rebellion der Kinder"  von Julia Spinola

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hyperaktivitaet-diese-krankheit-ist-eine-rebellion-der-kinder-11706813.html

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