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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

 

 

Zeit online, von Jakob Simmank 

 

"Selbst das eine Bierchen ist schon ungesund"

 
Eine Studie, die Daten von 28 Millionen Menschen nutzt, zeigt: Alkohol schadet ab dem ersten Tropfen. Und ist weltweit für noch mehr Tote verantwortlich als gedacht.

 

Überschrift 2. Absatz: 

 

"Ein kolossales Problem für die Weltgesundheit"

 

Schlusssatz des Artikels: 

 

"Hierzulande trinken 90 Prozent der Frauen und 94 Prozent der Männer regelmäßig."

 

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-08/alkoholkonsum-studie-gesundheit-schaedlichkeit-tote

 

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Dabei sind alle Politikerinnen und Politiker, bis in die höchsten Spitzen, alle Wirtschaftsbossinnen und Wirtschaftsbosse, alle Parteiführerinnen und Parteiführer, alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, alle Ministerinnen und Minister, alle ihre Behördenführerinnen und Behördenführer, alle Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter, alle Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, alle Busfahrerinnen und Busfahrer, alle Ärztinnen und Ärzte, alle Elektrikerinnen und Elektriker, alle Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, alle Zugführerinnen und Zugführer, alle Richterinnen und Richter, alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, alle Sachverständigen (weiblich und männlich), alle Justizbedienstete (weiblich und männlich), alle Sozailarbeiterinnen und Sozialarbeiter, alle Kindergärtnerinnen und Kindergärtner und natürlich auch alle Lehrerinnen und Lehrer.

 

Unser ganzes Land ist meistens besoffen und so sieht es mittlerweile auch aus - ganz genauso wie die Volltrunkenen, mit Silberblick und lallend und kollossalen Mist verbreitend.

 

In den Zeitungen steht jeden Tag, was alles nicht so richitg funktioniert und nur sehr wenig, worüber wir uns mal freuen können. Meist sind dies dann Enten, die wenige Tage später korrigiert werden.

 

Die Aussichten sind grauselig, denn Trinker werden in aller Regel nicht besser, wenn es schwieriger wird. Sie trinken nur mehr und versagen noch häufiger und machen noch weniger -  jedenfalls nichts aber auch gar nichts, was so aussieht, als würde sich irgendein Detail in diesem Land in positive Richtung entwickeln.

 

Mit diesem Szenario laufen wir voll an die Wand.

 

Gut, dass ich schon so alt bin.

 

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an:

 

Genau war es am 15. Februar 2009, da war ich fast 57 und habe nie wieder getrunken. Seither sind Geist und Körper auf einem völlig irren Weg.

 

Alles, was über "das Alter" erzählt wird und raumgreifend in Deutschland wie eine Religion festgezurrt geglaubt wird, ist barer Unsinn.

 

Aber alles, was geglaubt wird, ist Dank der Lebensweise; Lebensstil ist hier völlig verfehlt: denn es ist nur saufen und fressen und freiwillig und stolz Rollatoren und Elektrorollatoren kaufen und auf den Bürgersteigen Rennen fahrend, selbstgeführt körperlich verfallen und damit das klappt im übrigen 14 Stunden sitzen und 10 Stunden liegen - ob zuhause oder auf dem Kreuzfahrtschiff.

 

Also alles, was geglaubt wird, ist der überaus bequemen Selbsttäuschung und der damit verbudenen Selbstentlastung zu verdanken.

 

90 und 94 Prozent der Menschen in unserem Lande glauben, sie verhielten sich richtg, weil sie richtig und angepasst im Hirn gewollt vertauschen.

 

Jedermanns Evo, weiß, dass das Täuschungen sind und versucht an hellen Tagen seine Sicht in den Kopf zu lancieren. Da er nicht mit Sprachnachrichten arbeiten kann, meldet er Erinnerungen und Details zu Einschränkungen mit miesem Gefühl als Färbung. Wir nennen das schlechtes Gewissen. Das ist der Evo. Er vermittelt den Wunsch mal wieder an die Luft zu gehen und Sport zu machen, um Einschränkungen die der Evo mit seinen Milliarden Sensoren präzise ausmacht, wieder wettzumachen. Das klappt so gut wie nie, weil Alkohol, Nikotin und all die anderen Drogen an unserem Belohnungszentrum andocken, wo sie evolutionär absolut nichts zu suchen haben. Alle diese Drogen erzwingen eine Belohnung, die der Evo nie veranlassen wollte. Und so sind wir in Sucht gefangen. Belohnungen sind nur für Anstrengungen gedacht. Nur durch die Scheiß - Drogen erhält man die Belohnung - das sich besser fühlen - ohne die eigentlich dazu notwendige vom Evo geforderte Anstrengung.

 

eben genau das:

 

ein kolossales Problem für die Welt.

 

 

Berechne im Kopf wieviele Entscheidungen in hochzivilisierten Trinkerländern und Bierbauchkontinenten nüchtern zustande gekommen sind.

 

 

Nicht eine  !!!!!

 

 

Denn immer sind 90 Prozent der Frauen und 94 Prozent der Männer nicht nüchtern gewesen. Da heutzutage niemand mehr etwas alleine entscheidet,

 

ist das Ergebniss = 

 

 

Null

 

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Ergänzung vom 30.8.2018

 

Ich schäme mich für dieses Land - nicht nur dieses Mal.

 

Wolfgang Kubicky beschreibt die Alkoholikeraufwachstube namens "Deutscher Bundestag"

 

Wolfgang Kubicki: Nein, es ist Teil meiner Überlebensstrategie. Ich würde in Berlin zum Trinker werden, vielleicht auch zum Hurenbock. Ich bin inzwischen zum dritten Mal verheiratet, und ich will auf keinen Fall auch diese Ehe ruinieren. Das politische Leben in Berlin sieht doch so aus:

 

Sie sind den ganzen Tag unter Druck, abends wartet Ihr Apartment auf Sie, sonst niemand. Es gibt einen enormen Frauenüberschuss, denn wenn Sie den gesamten Politikbetrieb nehmen, kommen Sie auf schätzungsweise 100.000 Leute, in Parlament, Regierung, Verwaltung, Botschaften, Verbänden und Medien, davon 60 Prozent Frauen. Ich weiß doch, wie es läuft: Da sind dann diese Abende, an denen Sie nur abschalten wollen, Stressabbau. Da sitzt Ihnen plötzlich eine Frau gegenüber, die Ihnen einfach nur zuhört. Und dann geht die Geschichte irgendwann im Bett weiter. Dazu der Alkohol: Sie könnten, weil Sie ständig in Terminen sind, den ganzen Tag trinken. Eine Flasche Wein ist da gar nichts, leicht zu verteilen auf fünf Termine. Und abends geht es richtig los. Sie betreten bestimmte Restaurants und sehen schon diese glasigen Augen in den Rotweingesichtern Ihrer Kollegen. "Kubicki", rufen die beseelt, während Sie noch in der Tür stehen, "Kubicki, setz dich zu uns." Aber wissen Sie, auch mein Leben ist endlich. Ich bin jetzt 58, ich will meine politische Karriere überleben.

 

 

Auszug aus

 

Hauen bis die Schwarte kracht“ von Stephan Lebert und Stefan Wilke

 

18. März 2010, 7:00 Uhr Editiert am 6. Februar 2012, 10:52 Uhr Quelle: DIE ZEIT, 18.03.2010 Nr. 12

 

https://www.zeit.de/2010/12/Gespraech-FDP-Politiker-Kubicki

 

 

 

 

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