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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

 

ein wahrlich genialer Buchtitel.

 

Aber ein hundertmillionenprozentiger Irrtum!

 

Nichts daran ist richtig, wenn man dabei an Menschen denkt. Denn nur diese können mit dem Titel etwas anfangen und nur sie sind Starter beider und verantworten komplett alleine die genannten Handlungsebenen.

 

Beides ist kein Zustand, sondern die Hälfte eines Pendels, das Leben heißt.

 

In allen Nationen und zu allen Zeiten - also auch als es eher Dörfer denn Nationen waren, galt und gilt immerfort folgendes:

 

Bei Menschen gibt es keinen Frieden - niemals!

 

Denn es handelt sich in Wahrheit nur um eine gründliche Zerstörung und durch Erschöpfung erzwungene Erholungsphase. 

 

Das Frieden zu nennen, ist eine schwere Selbsttäuschung, in einer Phase, in der sich alle Seiten auf Krieg vorbereiten.

 

Es ist lediglich eine Vorkriegsphase.

 

Der Grund:

 

Ein angeborenes ununterdrückbares Rangbedürfnis jedes Einzelnen gegen jeden Anderen und zu jeder Zeit - von Neugeborenes bis Tatterkreis - ist die einzige Fähigkeit, die egal welche Spezies diesen Marker erhält, die so gepimpte Lebensform an die Spitze aller Lebewesen bringt, ohne jede Chance, es durch inneren Widerstand zu unterbinden.

 

Das Brems-Gen ist bei Menschen isoliert. Beißhemmungen haben wir eigentlich nicht, es kann aber sein, dass wir unter der Gefahr erwischt zu werden, abwarten und etwas später unbeobachtet doch noch beißen.

 

Nichts und niemand kann unseren Hass auf alles und jeden, was vor uns rangelt unterdrücken.

 

Das hat die Natur unausweichlich als die eine und die letzte "Verbesserung" an die 14. Menschenrasse angeheftet, dem homo sapiens eingebaut oder besser formuliert, die Hemmungen komplett entfernt.

 

Das ist der Grund, weshalb bei uns alles immer eskaliert.

 

In großen Maßstäben sind das die kriegerischen Auseinandersetzungen. Zu keiner Zeit und in keiner Region der Erde, ist dies, seit es Menschen gibt, jemals ausgefallen.

 

Der Kern der Individualität ist:      Ich, Ich, Ich, Ich ......

 

Die "Wir - Bremse" ist bei uns entfernt worden. Wir machen für "Andere" und suchen "Wir" nur, wenn es uns direkt nutzt. Die extreme Gefahr dabei ist, dass wir uns selbst als "gut" einschätzen und dennoch unterschwellig Unterwerfung anstreben.

 

Immer sich selbst im Spiegel als Gutmenschen sehen und alle anderen ausschließen und herabwürdigen - das ist die Lösung des Konflikts. So kann man mühelos die notwendig gewordenen Gräuel mit "unverzichtbar" argumentieren und zu "unersetzlich" werden lassen.

 

Es muss uns jedoch klar sein, dass eine Spezies, in der Jeder Jeden um jeden Preis bis zur völligen Unterwerfung und/oder Vernichtung bekämpft, keinerlei Überlebenschance haben würde.

 

Die Mutter Natur hat dafür eine einzige Erfindung benötigt und in uns eingebaut.

 

Wir lügen, was das Zeug hält. Richtig gesehen, belügen wir uns unabdingbar dabei auch selbst. Man kann das auch "Schönreden" nennen, denn so verdrehen wir unseren Dauerhass auf alles, was wir verachten, direkt und unmittelbar in uns selbst und loben uns für die natürlich unabdingbaren Ansichten. Nur so konnte die Spezies in Gemeinschaften funktionieren und daher wird es eine Verbesserung zum Stamme "wirkliche Gutmenschen" niemals geben.

 

Es ist mir klar, dass man die entfernte Hemmung auch in der Lüge als wiedereingebaut sehen kann, das ist aber keine angeborene Hemmung, sondern ein dem Rangbedürfnis abgewürgte Methode. Wir sind nichts ohne die anderen. Man will im Rang nicht fallen, sondern aufsteigen und deshalb wird Gewalt und Hass dem Rangverlust geopfert  - allerdings nur bis die Gelegenheit und die Entwicklung sich ändert. Mithin ist das keine echte Hemmung, sondern Kalkül.

 

Kalkül, wie jede Kriegsvorbereitung. Es werden Untragbarkeiten erdacht, erwähnt, benannt und fortlaufend gesteigert. Mit wachsenden Anhängerzahlen, werden die Anwürfe gegenüber anderen hässlicher und hässlicher und die Masse der Anhänger inspiriert die Masse der Bald-Anhänger. Einfach weil wir als Evo vorteilsgeneigt sind, wie alle Lebewesen. Und natürlich wollen wir unbedingt dabei sein, wenn wo was abgeht. En passant werden unsere privaten Ziele zu unserem Vorteil in die gesellschaftliche Norm hineingepresst und so zum Allgemeinwohl aufgebaut.

 

Jeder Politiker, auch in Demokratien ist unausweichlich vorteilsgeneigt und wir nennen das Lobbyismus. Er funktioniert, weil wir für anstrengungslos erreichte Vorteile konstruiert sind. Der Evo checkt Tag und Nacht, was besser für ihn ist und sein könnte. So entwickelt er Ziele und Normen, die den entdeckten Möglichkeiten förderlich sein könnten. Klappt das, sieht er sich bestätigt und die Sprungschanze wird zur Religion, zum Staatsziel, zu ethnischen Säuberungen intern und Angriffskriegen extern. Alles lässt sich dazu nutzen. Man muss es nur etikettieren und wir steigen massenhaft ein.

 

Auch und gerade dann, wenn wir uns selbst als besonders würdig und freundlich und hilfsbereit ansehen, ist Aufmerksamkeit angesagt. Wir reden uns zu gerne und erfolgreich dergleichen ein und beharren dann sehr zäh auf den Ansichten. Sie werden schnell mit der Gefahr für das eigene Leben verknüpft und dieser Umstand erlaubt dann natürlich alles. So verlieren Menschenmassen mühelos jeden Anstand und alle Menschlichkeit. Nur das sehen sie dann aber einfach ganz anders.

 

Eine Idee, wie dem abzuhelfen ist, halte ich für ausgeschlossen.

 

Wenn nur noch zwei von uns auf dem ganzen Planeten übrig sind, wird 

 

 

Kain den Abel töten. 

 

 

und sehr wahrscheinlich schon alleine deshalb, weil er der absolut Allerletzte sein will und sei es nur, um nicht am Ende bis in alle Ewigkeit, hinter Abel als Verlierer dazustehen.

 

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com