HeaderBild Evolution

 

 

Handy & Neander

bei der Arbeit

 

FTD-Artikel vom 17.3.2012

 

Niederländische Kirche ließ offenbar Jungen kastrieren

http://www.ftd.de/politik/international/:missbrauchsfaelle-niederlaendische-kirche-liess-offenbar-jungen-kastrieren/70010156.html

 

Auszug:

Die Zeitung beruft sich auf Aussagen von Opfern, ärztliche Berichte, Privatbriefe und Anwaltsdokumente. Im Dezember 2011 hatte eine niederländische Untersuchungskommission einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorging, dass in dem Land seit 1945 Zehntausende Kinder in Einrichtungen der katholischen Kirche sexuell missbraucht wurden. Obwohl es damals schon den Verdacht auf Kastrationen als "therapeutische Maßnahme zur Heilung der Homosexualität" gab, war dieser Aspekt nicht in den Bericht aufgenommen worden.

 

 

Jede zivilisatorische Institution sortiert Persönlichkeiten. Klingt im ersten Moment wie eine unbedeutende Erkenntnis. Na gut. Polizisten, Forscher, Metzger, Priester mit und Priester ohne Frauen, Kindererzieher - Frauen eher unauffällig, Männer mit Neigungen?, Verkäufer, Lehrer, öffentliche Angestellte, Karrieristen in der Wirtschaft, Politiker hier wie dort.

 

Es lohnt sich einmal nachzudenken, wieso sich berufliche Entscheidungen zu einer Zusammenrottung in Branchen herausbilden.

 

In der katholischen Kirche hat sich seit Gründung und der Abwendung von der Ehe für Priester ein Biotop für homesexuelle und Kollegen mit pädophilen Tendenzen entwickelt. Das hat nichts mit dem Glauben zu tun sondern mit Neigungen, die nach Erfüllung streben und daher Günstigkeiten suchen und dabei den Verstand in den Menschenhirnen gar nicht einbezieht. Unsere Veranlagungen haben eher eine Chance unsere Entwicklung nachhaltig zu beeinflussen, denn kurzfristige geistige Entschlüsse. Diese sind wohl samt und sonders mit den tieferen Einflüssen aufgehübscht. Während wir so genannte gute Einfälle für Leistungen aus dem kognitiven Bereich halten und uns an ihnen freuen, sind sie in Wahrheit aus dem evolutionären Bereich vorkonfigurierte Einstellungen, die im zivilisatorisch arbeitenden Gehirn als eigene Leistung desselben interpretiert werden.

 

Die evolutionäre Abteilung denkt und spricht nicht mit Worten. Sie orientiert mit vorgefassten, Emotionen ähnlichen, Zu- oder Abneigungen und sorgt so für die letztlich zivilisatorisch zu erkennende Einordnung in Berufsfelder oder eben in Institutionen, die Günstigkeiten für die innere Persönlichkeit aufweisen. 

 

Das Ganze ist nicht zu verstehen, wenn  man sich nicht bewusst macht, dass Menschen ohne das Großhirn mit seinen Denk-Sprech-Erfindungen die Menschheit hierher gebracht haben. Sie haben ohne diese späte zivilisatorische Dreingabe alles erreicht, was unsere Existenz unterfütterte. Diese Leistung stammt also nicht aus dem von uns so gepriesenen Gehirn, dafür sind seine uns so begeisternden Fähigkeiten viel zu spät entstanden. Die Anfänge des Sprechens und damit verbundenen Denkens liegen erst etwa 40.000 Jahre zurück. Die Zeit davor ohne „Gehirn“, hat uns 2,5 Millionen Jahre geführt. Und wann genau ist diese stabile Unterlage, unserer modernen Gesellschaft im Nichts verschwunden? 

 

Ist sie nicht, zu keiner Zeit. Sie bestimmt in allen Gebieten unser Leben, nur dass wir das bis heute nicht begriffen haben und natürlich merkt unsere Hirnkruste nichts. Sie muss sich auch hierin durch Reflexion an dieses Gebiet herantasten und mit unserer Hilfskonstruktion „Denken“ sich mühsam den Zugang zu den wahren Gründen unseres Verhaltens vor arbeiten. Höchste Zeit.

 

 

Ergänzung: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus:

 

 Bischof Ackermann

Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile

Trierer Bischof Stephan Ackermann: Nachsicht gegenüber SexualstraftäternZur Großansicht
REUTERS

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann beschäftigt nach SPIEGEL-Informationen in seinem Bistum sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt.

Hamburg - Der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofkonferenz und hatte in dieser Funktion eine "Null-Toleranz-Linie" gegenüber Sexualstraftätern gefordert. Nach SPIEGEL-Informationen verfährt er in der Praxis jedoch anders und beschäftigt Pädophile weiterhin als Seelsorger.

 

Spiegel-online: 18.3.2012 http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,822002,00.html

 

 

 

Lese-Tipps

EGO Tunnel Image

 

Leben auf dem Menschen Image

 

Steinzeit in den Knochen Image

 

Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com