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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

 

Wenn, wie überall sichtbar, denken nur zu unbeherrschbarem Chaos führt, muss man mal anders herum „denken“, besser formuliert, hinsehen, oder einfach schauen und staunen.

 

 

Und nach dem Schauen und dem Staunen, man kann es auch Abstand einnehmen, oder einen Schritt zurück gehen und sich einmal unsere Herkunft anschauen nennen, dann bemerkt man allmählich, dass wir mit dem bisher unwidersprochenen Lobgesang auf die Intelligenz des Menschen im Irrtum sind. Wir mögen logisch denken können, aber was nutzt uns das, wenn wir über das Gedachte nicht zu Handlungen kommen, die dem Gedachten gerecht werden.

 

 

Also muss die Frage lauten, wieso machen wir nicht, was wir durchschaut haben, was wir können, was wir erkannt haben, was wir vorhatten und noch vorhaben?

 

 

Weil wir nicht aus denken bestehen. Wir können denken, aber nicht ohne ein Fundament, auf dem das Denken aufsetzt. Wäre das biologisch aufwendige Denken nicht die Zutat, sondern der Gehalt der Ursuppe, müssten primitivste Lebensformen denken können. Wie soll das in einzelnen Zellen, ob tierischen oder pflanzlich möglich sein. Über die langsam ablaufende allmähliche Aufrüstung zu komplizierten Spezien mit Verhalten, Trieb und ständig neuen Lösungen kommt die Natur erst ganz am Ende der sinnfälligen Entwicklung zur Dreingabe Geist, Verstand, Logik, Vernunft und damit zu Rechthaberei, Zweifel und Irrsinn.

 

 

Die Grenze der aufgetürmten Komplexität erzwang eine Ausgliederung von Upgrades, die bei uns Menschen zur ausgelagerten hinzugewonnen Fähigkeit abstrakt theoretisch analysieren und aus der Analyse Schlüsse ziehen zu können, führte. Anders als in den davor liegenden Evolutionsabschnitten steht die Fähigkeit nun aber nur dem Individuum und nicht der Art zur Verfügung. Es ist die Aufhebung der Gemeinsamkeit innerhalb der Spezies. Das ist die wahre Ursache für Gewinnstreben, Krieg und Vernichtung innerhalb der Spezies. Wir haben alle ein gemeinsames Programm aus den Entwicklungsschritten unserer Vorfahren aber daneben ein gefährliches unbeherrschbares Instrument das m.E. mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt.

 

 

Gleich wie, es ist da und es ist nicht mehr auslöschbar. Gerade wegen seiner vernichtenden Komponente und seiner parallel dazu ungeheuren konstruktiven Möglichkeit muss auch und gerade wegen diesem Zusatz E 666, dem Brain der Menschen, ein würdiges Auftreten der Spezies hergestellt werden könne. Denken ist gleichzeitig göttlich und teuflisch in einem einzigen Gefäß.

 

 

Da ist sie, unsere Aufgabe in der Geschichte des Lebens auf der Erde. Wir sind es, die das hinkriegen müssen – mit dem für alle anständigen Dasein, obwohl wir mit einem überaus hochnäsigen Individualgehirn belastet sind.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com