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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Die präsidiale Weihnachtsansprache ist wie alle anderen zuvor auch, viel Wischi und noch mehr Waschi.

 

Hier die Alternative:

 

Menschenwürdiges Leben ist ganz einfach:

Alle haben zwei einfache Verpflichtungen.

 

1.  Niemand darf das Leid im Universum erhöhen

 

 

(frei zitiert, aus dem Buch hier rechts daneben, Der Ego-Tunnel, T.Metzinger)

 

Diese Universalpflicht bezieht sich auf Menschen, Tiere und Umwelt. Die Verpflichtung beinhaltet natürlich, wenn Leid unvermeidbar ist, dann das geringst möglich zu wählen. Und wenn Leid für kurze Zeit erhöht werden muss, und es dafür langfristig Leid verringert oder gar verhindert, ist diese Wahl zu treffen. Hierbei sind Konflikte gemeint, bei denen die Erzeugung von  geringer wiegendem Leid viel Leid einsparen kann –  z.B. Diktatoren abschaffen, Konflikte mit Mitmenschen, Leid für Einzelne, die gestoppt werden müssen, um ständig von Ihnen ausgehende Herabwürdigungen oder andere Leid erzeugende Handlungen vieler zu beenden.

 

2.  Jeder hat in einem angemessenen Maße an seiner Vervollkommnung zu arbeiten

 

Das verlangt eine auf sich gerichtete Anstrengung. Es geht darum, nicht einfach zu machen und zu denken, was gewohnt ist, sondern ständig zu prüfen, wie man sich im Hinblick auf Punkt 1 persönlich fortzuentwickeln verpflichtet ist. Natürlich mit der Hauptbedeutung als Vorbild dienen zu können – im Streben, nicht im Ziel erreichen. Nichts Schlimmes zu tun, genügt nicht. Die eigene Persönlichkeit vervollkommnend weiter zu entwickeln ist Menschenpflicht.

Das ist allgemein gültig, nicht religiös und etwa das gleiche wie der Kantsche Imperativ.

Allerdings fordert Nummer 2 kein bequemes, ich tu was ich kann, als Standpunkt zu konservieren, sondern fordert, dem Kanon der Handlungsmöglichkeiten die Verpflichtung zu lebenslangem Hinzulernen hinzuzufügen.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com