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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

was wollt Ihr eigentlich da von anderen?

 

Alles, was Euch quält,

 

alles, was Euch begeistert,

 

alles, was Euch euphorisch werden lässt,

 

alles, was Euch deprimiert,

 

alles, was Euch erregt und

 

alles, was Euch langweilt,

 

alles, wirklich alles, gibt es nur in eurem eigenen Gehirn.

 

Frust, Glück, Ärger, Zorn, Gewalt,

 

Zärtlichkeit, Zutrauen, Misstrauen

 

All das ist das Ergebnis Eurer ureigenen Simulation in eurem und nur in eurem Gehirn.

 

Da draußen mag was sein oder auch nicht, mit dem draußen kann man nicht denken und nicht fühlen.

 

Man kann einfach nur in seinem gespeicherten Sammelsurium herum denken.

 

Und man kann einen Blick auf die Welt werfen, womit das Sammelsurium dann wieder größer und komplexer wird.

 

Hier irgendwo ist die Lösung zu finden, warum wir mit uns selbst so unzufrieden jede Menge Dreck auf alle anderen werfen und für uns nur die Rosinen haben wollen.

 

Also, was wollt ihr eigentlich von den anderen andauernd?

 

Dass sie Euch glücklich machen. Geht nicht, denn Glück macht euer eigenes Belohnungszentrum und nur kurz und nur wenn es das will.

 

Also noch mal, was wollt ihr eigentlich von den anderen andauernd?

 

Wenn ihr glücklich sein wollt, beschäftigt Euch mit dem Evo, der macht glücklich, wenn das, was ihr treibt in seinem Programm eine positive Bewertung findet.

 

Richtig abfahren kann er bei Leistung, bei Überraschung und bei genialen Einfällen.

 

Was zum Teufel sind Einfälle, und wo kommen denn die wieder her? Auch aus eurem Gehirn natürlich. Aber wieso ist das Euch nicht schon längst eingefallen?

 

Das ist das Problem bei Einfällen. Wer hat die eigentlich? Ist da noch jemand in mir, der bessere Einfälle hat, als ich selbst?

 

Den würde ich auch gerne kennen lernen. Das wahrscheinlichste ist, dass es der Evo ist.

 

Er hat eine Sammlung in der die ganze Weisheit allen Lebens steckt und ganz offensichtlich kann er mehr, als wir je alleine hinkriegen.

 

Trotz Brainstorming.  Oder wegen Brainstorming.

 

Wildes herum springendes Denken gibt ihm Zeitschlitze, die er nutzen kann und dann packt er so Blitznachrichten in unser Bewusstsein.

 

Wir können deren Weg nicht zurückverfolgen. Liegt an der Sprache, die spricht er nicht und die Nachrichten heißen zurecht Einfall, denn sie kommen auch so schnell, wie ein Lid sich schließt, wenn eine Mücke in dein Auge will.

 

Unsere Weisheiten beruhen demnach auf Einfällen, die gar nicht von uns erdacht sind, sondern uns geschenkt wurden.

 

Danke Evo

 

 

 

 

Unser Belohnungssystem (BZ) steuert alles.

 

Es verursacht letztlich jede unserer Anstrengungen – raffiniert natürlich, unsichtbar, unmerkbar, unkontrollierbar und heimtückisch.

 

Heimtückisch, weil es uns ohne Kenntnis lässt, was warum von ihm belohnt / angefordert wird.

 

o.k. kurz erklärt:

 

Das Belohnungszentrum arbeitet mit Negativ und Positiv. Wenn es anderen Neuronen Nachrichten (Impulse) sendet, macht es zufrieden oder unzufrieden. Letztere sind Anforderungen.

 

z.B: BZ meldet ich bin stinksauer an den halb ausgeschlafenen Körper. Da raffen wir uns auf. Trinken Kaffe, machen Kniebeugen oder verfluchen einfach den Morgen, das grelle Licht und hassen Alles und Jeden. Dennoch erheben wir uns.

 

Sofort wird es etwas besser, das war dann die Belohnung.

 

Innere Antwort „ na geht doch!“

 

Das BZ hat den falschen Namen, es steuert, also müsste es SZ heissen. Tut es aber nicht.

 

Wieso macht dann alles süchtig

(Fragezeichen auf der chinesischen Tastatur noch nicht gefunden).

 

Konditionierung ist ein System in allen Lebewesen, das so etwas wie „richtig“ sagt. Kommt das öfter vor, halten wir uns daran, sind orientiert auf den immer gleichen Erfolg, mithin fertig konditioniert.

 

Davon wieder runterzukommen, ist extrem schwer.

 

Jetzt die Antwort!

 

Das BZ fordert immer wieder das bereits erfolgreiche Verhalten erneut und erneut und immer wieder an.

 

Klar, denn es selbst hat uns konditioniert, gehört jedoch dem sensorischen Gehirn an, das wir so gut wie gar nicht erreichen können.

 

Einzige Chance -------------- Umkonditionierung!

 

So und jetzt erklären sie bitte ihrem Kind, dass es die ewigen Süssigkeiten - Fresserei sein lassen soll und bitte gleich danach erklären sie ihrem Mann, dass er nicht so viel saufen soll.

 

Wenn Sie das geschafft haben, erklären Sie ihrem Mann, dass er die extensive Lauferei einschränken möge und mehr Zeit mit ihnen verbringen soll. Und ihrem Kind erklären Sie, dass kiffen nicht wirklich eine bessere Lösung sei.

 

Dann erklären Sie bitte der Welt, dass Gewalt, Macht, Geld, Einfluss, Schminke, Klamotten, riesige Fernseher, SUV und was weiss ich noch alles, nicht wirklich wichtig sind, sondern nur Folgen unseres unerbittlich und unkontrollierbar uns irgendwohin voran treibenden

 

 

Belohnungzentrums                       sind.

 

 

 

 

 

 

nur artgerechte Haltung.

 

Darauf achten wir, wenn es um Tierhaltung geht. Warum eigentlich dann ausgerechnet bei Menschen nicht – wir selbst brauchen keine artgerechte Haltung?

 

Weit, wahrlich, sehr weit gefehlt.

 

Der Körper vom Menschen ist auf dem Planeten Erde unerreicht die absolute Spitze.

 

Kein anderes Lebewesen kann so vielfältig und in allen Achsen die unglaublichsten Moves vollbringen. Wir können auf Slacklines entlanglaufen, Salto auf dem Moped machen, Snowboarden mit Pirouetten, Schrauben und Salti in der Luft. Im Bodenturnen, könnte kein noch so cleveres Raubtier mithalten. Beim Reckturnen hätten selbst Gibbons massive Probleme in die Ränge zu kommen. Jonglagen, Ballett, Kunstradfahren, Apnoetauchen, Freiklettern und Zirkuskunststücke aller Art.

 

Was wir absolut nicht können ist, anständig jagen. Ohne Krallen zum Halten und Reißzähne zum Reißen geht es nicht. Wir können nicht ordentlich fliehen, weil wir zu langsam sind. Wir können nicht den Baum hoch, weil wir keine Krallen und keinen Greifschwanz haben. Wir sind richtig echte Looser, Nahrungsmittel - Futter einfach.

 

Unsere Chancen waren so mies, dass wir eine Lösung brauchten und diese Engstelle hat uns den cleveren Körper beschert.  Nur zwei Beine und einen Querriegel zur Balance, darauf eine komplett bewegliche Säule, die keinerlei Verstarrungen außer ganz unten und direkt am Kopf hat. Wirklich beeindruckend ist, dass Mediziner diese Megaidee für eine Fehlkonstruktion ausgeben. Schande über Sie!

 

Die zwei Laufstützen müssen doch irgendwo Halt haben. Das macht dieser Ringknochen, Becken geheißen – weil er aussieht als könnte man darin die Hände waschen. Die Spur wurde verbreitert, damit der Zweibeiner seitlich leichter stabil wird, als bei zu eng stehenden oberen Traggelenken. Die Spurverbreiterer heißen Oberschenkelhalsknochen.

 

Die obendran rasch beweglich werdende Wirbelsäule ist der Gag. Sie alleine erlaubt alle diese  Sportleistungen, die oben stehen.

 

Die einzige Fehlkonstruktion an uns ist das intellektuelle Gehirn, das noch nicht einmal ohne massive Mühen derart einfache Zusammenhänge nachvollziehen kann. Unser altes Gehirn, ohne diese halbkluge graue Masse, Kann nicht reden, aber alles andere perfekt. Den Teil zusammen mit dem Körper nenne ich den EVO – den evolutionären Teil von uns - siehe oben den Neandertaler.

 

So und den Typen müssen wir jetzt nur noch artgerecht halten.

 

Er kann aufrecht gehen, stehen traben, laufen, notfalls rennen. Marathon laufen ist für ihn dummes Zeug, weil du dann nicht mehr fliehen kannst, wenn es gerade nötig wird. Nach 42 km ist jeder platt – und bitte wer fängt dann das Mittagessen? Wasser müsstest du mitnehmen, weil im „Neanderthal“ stehen keine Streckenposten am Straßenrand. 

 

Und wenn du nach der Ruhepause was gefangen hast, musst du es wieder 42 km zurück tragen. Auf dem langen Weg schauen dir ein paar Hungrige zu. Ich glaube nicht, dass du das schaffst.

 

Der EVO kann prima liegen und ruhen, sitzen kann er nicht richtig. Der Grund dafür ist das Zweibeiner – Fahrwerk. Der Knochen auf dem wir sitzen heißt Sitzbein, ist aber vorne am Becken einem Habmond ähnlich angebracht. Die Wirbelsäule stützt sich aber hinten auf das Becken, weshalb kein Knochen den unteren Rücken beim Sitzen stützt. Unter der Oberschenkelfalte ist das Sitzbein und das Gewicht des ganzen Oberkörpers steht 20 cm weiter hinten frei in der Luft, aufgelagert auf dem Beckenknochen. An der Stelle ist es auch noch nach vorne gebogen. Wir sitzen auf dem großen Gesäßmuskel, der sich aber in Sitzhaltung schnellstens entspannt – machen Muskeln eben so. Die einzige mögliche Sitzhaltung ohne Schaden anzurichten, ist bei durchgedrücktem Rücken und ganz vorne auf dem Stuhl. Wer macht so was?

 

Ganz besonders Hüften werden sitzend schlecht versorgt und rosten regelrecht ein.

 

Ab Baby im Kinderwagen halbliegend, im Kindergarten still sitzen, in der Schule still sitzen, im Büro still sitzen und abends vor dem Fernsehen bequem sitzen. Wir sitzen fast nur.

 

Artgerecht ist:

 

gehen, den ganzen Tag, rauf und runter, hin und her, suchen, bücken, bringen und holen. Spähen, jagen, wandern, umziehen mit Sack und Pack. Zum Ausruhen liegen.

Im Sommer 16 Stunden gehen und 8 schlafen, im Winter 8 Stunden gehen und 16 Stunden ruhen. Je näher wir zum Äquator kommen, werden die Differenzen geringer.

Weil wir den ganzen Tag sitzen, können wir zur Abwechslung nicht einfach mal losrennen. Das machen nahezu alle falsch, die merken, dass ihr Körper streikt.

Sehnen Muskeln, Gelenke, Gelenkflächen, Blutgefäße, Lymphgefäße, Lunge, Zwerchfell, Beckenboden, alles, was man dazu braucht, ist nicht fit.

 

Rezept:  bergauf gehen:

 

So kurz erklärt, wie möglich.

 

Langsam, weil alle Teile sich erst an die Überraschung – wir gehen tatsächlich – gewöhnen müssen. Mit 2 km/h aber mit maximaler Steigung anfangen. Nur zum sehen, ob das geht, sonst eben langsamer. Das dauert nicht lange und der Körper findet den ihm angenehmen Rhythmus. Sowie er den Ablauf drauf hat, will er von alleine mehr. So sind unsere Körper, absolut ehrgeizig. Hat die Evolution eingerichtet, weil ohne Belohnung niemals einer aufgestanden wäre.

 

Wenn die Luft knapp wird langsamer gehen. Wenn die Beine signalisieren, es geht nicht mehr, sofort tief und konsequent viel atmen. Diese Meldung ist ein Trick, um Anstrengung einzusparen. Das kommt daher, weil der Körper nach ein paar Schritten schon merkt, dass er Energie in den Muskeln abliefern muss. Nicht gleich nachgeben, langsamer gehen. Dann kommen alle anderen Tricks hinterher. Der Rücken tut weh, das Knie, die Hüfte, die Schultern, die Arme, der Nacken. Das Spiel ist immer dabei. Der EVO hat den Job, Energie zu sparen. Ist bei uns Vielfressern Quatsch, aber eben ein evolutionsaltes Prinzip. Das Gegenkonzept ist der Aufbau, wenn trotz Sparbefehl Anstrengung ansteht.

 

Alle Teile werden aufgepeppt, auch ein genau so altes Evolutionsprinzip. Die Stelle, die wir brauchen ist der Schmerz und/oder die Schwäche in den Muskeln. Die senden ganz andere Signale, aber unser Gehirn macht daraus Schmerzempfindung und operiert mit dem Signal, um herauszufinden, wie ernst der Wille des EVO zur Anstrengung ist. Dass wir auf dem Laufband nur simulieren kapiert der Körper nicht. Er reagiert planmäßig auf die Anstrengung, mehr Programm ist da nicht. Und zwischendurch meldet er immer wieder, ich will nicht mehr. So ist er gebaut der EVO, er macht das brav.

 

Keine Sorge, der jeweilige Leistungslevel ist kolossal abgesichert. Wer es übertreibt und die Signale missachtet, kriegt sofort beachtliche Nachrichten: Schwindel mit Angst, Herzrasen, Wackelbeine, verläuft sich auf dem Laufband durch kopfgesteuerte Koordinationsstörungen und vieles mehr. Im Laufe des sich steigernden Trainings bleiben die Signale immer die Selben, aber sie kommen viel später. Das ist der Trainingseffekt.

 

Trainiert wird beim bergauf gehen alles. Das merkt man schnell. Hüften, Knie und Wirbelsäule profitieren am meisten, weil sie direkt aber schonend angefordert werden.

 

Das große Geheimnis ist: Das eigene Gewicht anzuheben, klärt für den Körper alle Fragen. Denn massenhaft melden beim nach oben gehen bei jedem Schritt, Sensoren in allen Zellen, dass Millionen Zellen nachgebessert werden müssen.

 

Unser Körper weiß immer ganz genau, was er leisten kann. Aus diesem Grund registriert er schon beim ersten Schritt bergauf, was alles nicht ausreichend fit ist und startet die nötigen Vorgänge in allen Zellen (oben die roten Teile).

 

Immer maximal schräg stellen, weil Erleichterungen kappen den Mut sofort. Besser das Tempo regulieren, dann muss immer noch alles angehoben werden, aber mit Muse.

 

Zwei, besser drei Mal die Woche 15 Minuten. Wer Lust bekommt, geht so oft es möglich ist. Es wird nichts kaputt strapaziert, ausschließlich regeneriert und darüber hinaus, wie beschrieben, aufgebaut. 1 Tag Training, 2 Pause ist sinnvoll.

 

Spätestens nach vier Wochen werden generell 30 Minuten gegangen. Am Ende vielleicht langsam aber durchhalten. Wer sich unterfordert fühlt, gibt bitte ohne Verzögerung Gas. Immer eine Einheit schneller. Wenn das nicht reicht, immer noch eine Nummer mehr.

 

Ich gehe jede Wette ein, dass die Hüfte nach einem halben Jahr perfekt funktioniert und noch viele Jahre mitmacht. Einzige Voraussetzung ist artgerechte Haltung. Wenn ich recht habe, muss Britta die Badminton-Truppe verköstigen. - Abgemacht ?!

 

 

 

 

Je weiter wir uns von den stabilen Einrichtungen unserer Art entfernen, desto geringer wird unsere Lebenstüchtigkeit.

 

Leider nicht zu ändern, da die Evolution Fernsehen und Smartphone eher nicht als Steigerung der Tüchtigkeit ansehen wird.

 

Simulationen aller Art des wahren Lebens, bedingen die Verschmutzung unserer Gene, bedeuten daher den Verlust bestmöglicher Anpassung zu Gunsten einer weit verbreiteten Untüchtigkeitszunahme.

 

Die nicht mehr beherrschbaren Assistenzerfindungen in Medizin und Körperunterstützung verursachen ein downgrading, das einen das Fürchten lernt.

 

Tausende Forschungsergebnisse gehen Jahr für Jahr isoliert und unkontrolliert auf der Suche nach Geschäft mit dem Attribut „Verbesserung der Gesundheitsversorgung“ in die Märkte dieser Welt.

 

Der Aberglaube, Medizin könnte lebenswertes Leben erzeugen, ist die Seuche dieser Tage. Mit dem Rollator zum Arzt und mit dem Minilabor und der Elektrokarre nach Hause ist nur Geschäft, nicht Gesundheit.

 

Gesundheit wird nun als Umgebung mit Medikamenten, Ärzten, Pflegern und Assistenzsystemen aller Art verstanden.

 

Dumm nur, dass Gesundheit exakt das Gegenteil ist, nämlich die Abwesenheit von all dem Zeug.

 

Zum Arzt gehen, startet diese elende Kette des downgrading. Am Arzt vorbei und noch zwei Stunden weiter gehen, würde helfen und upgrading verursachen. Nur der Körper kann heilen und er tut es, wenn man es artgerecht anfordert.

 

Wenn nicht - siehe Überschrift !

 

doccheck vom 6.2.2015   Sensoren für Senioren

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1570/10662/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News-2015-02-06&user=ce50c7cc8952b9df7e3df402705cf3bf&n=1570&d=28&chk=084298e5bf715f1e6293889f12d4b6f5

 

und MS: Depressionsbehandlung übers Internet

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1570/10660/

 

 

 

 

Was wir uns so einbilden und wie stark sich das, was wir Realität nennen, von der Wirklichkeit unterscheidet.

 

Jetzt müsste es eigentlich so weit sein, dass jeder kapiert, dass unser als "Großhirn" geadeltes Denkstübchen nur mit absolut dramatisch vereinfachter angeblicher Wirklichkeit denken kann und deshalb immer weit daneben liegt. Hierauf muss der Fokus. Dann holen wir deutlich mehr raus aus der "Realität".

 

Wenn schon auf jeder unserer Zellen sitzende Zuckermoleküle Einfluss auf unsere Gesundheit haben, was bedeutet das dann für die Qualität der Antwort auf die Frage, Wie geht es Dir?

 

Das ist ein Auszug aus dem doccheck-Artikel vom 26.8.2014

 

Zellmembran: Reise in den Nanokosmos.

 

 http://news.doccheck.com/de/wp-content/uploads/sites/2/2014/08/1435_Plasmamembran_block.jpg

Diese dSTORM-Abbildung zeigt die Glycocalix der Plasmamembran von Zellen mit der homogenen Verteilung verzuckerter Proteine und Lipide. © AK Markus Sauer

 

Genaue Aussagen über Ort und Menge

 

Bis zu 1.600 Glycoproteine und Gycolipide pro Quadratmikrometer haben die beiden Wissenschaftler mit dieser Methode auf der Oberfläche menschlicher Zellen gezählt. Insgesamt trägt eine einzelne Zelle somit rund fünf Millionen dieser Bausteine. Aus etwa einer Billion Zellen besteht der Mensch.

 

Die an der Universität Würzburg durchgeführten Untersuchungen erlauben erstmals die exakte Ortung und Quantifizierung der Anzahl von Zuckern auf Zelloberflächen. Dies ist von besonderem Interesse bei der Erforschung von Infektionskrankheiten und Krebs, erklärt Jürgen Seibel. Denn kohlenhydrathaltige Makromoleküle, sogenannte Glycoproteine und Glycolipide, steuern auf der Zelloberfläche Immunantworten, Zellwachstum und Zellsterben. Tumore und Bakterien, aber auch Viren imitieren und nutzen den natürlichen Erkennungsprozess und infizieren die menschlichen Zellen. Die Wissenschaftler erhoffen sich von ihrer neuen Methode tiefere Einblicke in solche biologischen Ereignisse.

 

Der ganze Artikel ist hier zu finden  http://news.doccheck.com/de/newsletter/1115/7810/

 

 

 

 

 

Artikel der Zeit online vom 11.8.2014 Buchauszug:  Nüchtern von Daniel Schreiber

 

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2014-08/alkoholsucht-daniel-schreiber-nuechtern

 

Auszug vom Auszug:

 

"Solche Momente der Klarheit sind kostbar. Die Wahl zwischen dem Trinken und dem Nichttrinken gibt es immer. Nur hat man sie als Abhängiger meistens nicht. Dafür laufen zu viele Prozesse in unserem Unbewussten ab, zu viele Entscheidungen haben wir schon lange getroffen, bevor wir auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht haben. Doch jeder Abhängige, jeder Trinker kennt sie, diese Momente der Klarheit. Jene Momente, in denen ein Lichtstrahl durch die dicke Schicht des Selbstbetrugs bricht, jene erschreckenden Momente, in denen man mit seinem ganzen Körper spürt, dass hier etwas schiefläuft. Es gibt keine Zufälle, heißt es oft. Ich wüsste solche Momente allerdings nicht anders zu beschreiben als in der Sprache des Zufalls: Sie kommen überraschend und sind auch genauso plötzlich wieder verschwunden, sie brechen über einen herein und haben das Potential, wahre innere Revolutionen auszulösen. Man kann sie nicht planen, nicht konstruieren, sie nicht herbeiwünschen. Man kann nur dafür sorgen, dass der Nährboden da ist, um sie zu nutzen, wenn sie eintreten."

 

Und da muss ich nun überhaupt keinen Senf mehr dazu geben. Alles richtig! Daniel Schreiber hat es verstanden und dafür kommt das Buch auf die Liste der empfohlenen Bücher hier rechts daneben (wenn ich es gelesen habe).

 

Zum Nachdenken über Vorgänge in uns empfiehlt sich die erste ausbaubare Überlegung:

 

Was sind Einfälle? Wem fällt da was ein und warum gerade jetzt und wo waren die Erkenntnisse vor dem Einfall?

 

Der Blog will eigentlich nur, dass alle folgendes bedenken. In uns gibt es ein System, ich nenne es den Evo, den wir kaum kennen. Und wir verpassen ein Leben lang den interessantesten Teil von uns, weil wir mit ihm nicht wirklich was anzufangen wissen.

 

Den, von dem wir glauben, dass er uns ausmacht, nenne ich Telli (herausgenudelt aus dem Wort Intelligenz). Der wurschtelt sich durch den Alltag und protzt unverdrossen mit sich selbst. Er ist in Wirklichkeit - im Wortsinn - bewusstlos und leidet ohne zu leiden, weil er nix kapiert, unter dem Missglauben, er verstünde etwas von sich und seiner Umwelt. In Wahrheit birgt unser Wesen den eigentlichen, den überaus kostbaren Schatz im Evo. Der Evo weiß alles und kann alles, was zu einem würdigen Leben unter sehr schwierigen Umständen erforderlich ist. Er ist ein harter Kämpfer für seine Vorteile und ein Beschützer seiner Sippe, mit allem, was dazu gehört. Konflikte um den besten Weg und den Kampf um den höchsten Rang sind seine ureigenste Aufgabe, aber alle Pläne und alle Taten und deren Folgen sind bestmögliche Absicherungen für den Erhalt unserer Art.

 

Cursor auf die zwei Jungs ganz oben auf der Startseite

 

 

 

 

Gut dass man Mumien bislang noch nicht wiederbeleben und beatmen kann.

 

Wie lange noch?

 

Die ganze Konstruktion Mensch ist auf überleben um jeden Preis und in jeder Umgebung und unter allen Umständen ausgerichtet.

 

In zivilisierten modernen Staaten nutzt man das so:

 

Kaum auf der Welt werden, sie zu Konsumenten ausgebildet und bleiben in diesem Hamsterrad, bis sie vollständig und unwiderruflich abgeerntet und ein Arbeitsleben lang ausgebeutet wurden - durch den Staat und die von ihm geliebte Wirtschaft.

 

Jetzt geht's erst richtig los!

 

Verwertet werden die Reste dann hochprofitabel, indem man die Menschen in Rente schickt, wissend, dass sie das Restleben, ausgebeutet wie sie sind, zur Ruhe nutzen werden und das ist die ultimative Falle. Jetzt, da der nicht mehr durch Arbeit und das Drumherum gestresste Körper abbaut, verfällt sagen viele, nutzt man ihn bis zum letzten Atemzug, den erst das gerichtlich überprüfte und möglichst spät erlaubte Abstellen einer Maschine den letzten sein lässt. Diese Altersfalle, in der man keinen sterben lässt, ist wirklich perfide: 

 

Wikipedia:  Als Perfidie (lat. perfidus = treulos, unredlich) beziehungsweise mit dem davon abgeleiteten Adjektiv perfide werden Handlungen einer Person oder Personengruppe bezeichnet, die vorsätzlich das Vertrauen oder die Loyalität einer anderen Person oder Personengruppe ausnutzen, um beispielsweise in geschäftlichen Beziehungen oder in militärischen Auseinandersetzungen einen Vorteil zu erlangen. Das bewusste Erzeugen eines solchen Vertrauens durch entsprechende Maßnahmen ist dabei oft ein wesentlicher Teil einer perfiden Handlung.

 

Optimaler kann man kein Leben ausbeuten. Vor der Empfängnis Geld verdienen an Kontrazeptiva, mit Gummis und mit Schaumspray usw.

 

Im Moment der Empfängnis startet die Maschine mit Voruntersuchung und schon jahrlang eingeübter konditionierte Schwangerschafts- und Babyversorgung und dem frühkindlichen Industrieenvironment. etc.

 

Abgestellt wird diese Maschine erst, wenn der Mensch nicht mehr wirtschaftlich nutzbar ist.

 

Wartet nur, bis sie herausgeforscht haben, wie man Mumien wiederbeleben kann und an eine Atemmaschine anschließt, dann wird auch an diesen noch nachträglich flott verdient.

 

 

 

 

"Ich" kommt vor ......... egal was oder wer!

 

Geht doch gar nicht anders. Das Leben einer Zelle oder eines höheren Individuums ist Ein und Alles, hier stimmt die Floskel.

 

Alle Wirkung aus diesem Leben hinaus und in dieses Leben hinein sind Notwendigkeiten der Fortsetzung des Lebens des Einzelnen und untrennbar damit verbunden der Art und gleichzeitig aller anderen. Die Verquickungen allen Lebens ist unübersehbar. Bakterien, Archaeen und Eukaryoten (die drei Anfänger des Lebens auf diesem Planeten), Pflanzen und Tiere Einzeller oder Vielzeller, winzig oder riesig sind im Organismus Leben verknüpft - mal neutral, mal Gegner, mal Futter, mal Parasit, mal ungewollter Helfer, mal Voraussetzung für Ernten.

 

Jedes Leben baut sich und seine Umgebung um. Leben ist Stoffwechsel. Eine Existenz wechselt Stoffe vor, während und nach seinem Dasein, in sich und außerhalb und ohne Unterlass.

 

Diese Umbauten im Kontakt mit der Umwelt sind mal nützlich, wie Haut- und Darmbakterien, mal schädlich, wie Milben, mal gefährlich wie Krebszellen.

 

Deren Tricks sind die Tricks von allen anderen auch. Nicht die Tricks, die unser Verstand ausbrütet, sind spannend. Richtig spannend sind die Tricks, die die Natur schon vor dem Bewusstsein und dem angeblich denkenden Gehirn entwickelte. 

 

siehe:  http://news.doccheck.com/de/newsletter/1049/7320/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News-2014-07-30&user=ce50c7cc8952b9df7e3df402705cf3bf&n=1049&d=28&chk=805f4c85b2ab9c698045f880cd2ac1fa

 

Auszug:

 

Krebszellen können höchst erfinderisch sein, wenn es darum geht, das Immunsystem des Körpers auszutricksen, um nicht erkannt zu werden. Eine Möglichkeit besteht darin, dem Abwehrsystem vorzutäuschen, gesunde, körpereigene Zellen zu sein. Dazu schütten die Tumorzellen Botenstoffe aus, die die sogannten myeloiden Suppressorzellen anlocken. Diese sorgen dafür, dass eine T-Zell-vermittelte Immunantwort gegen die entarteten Zellen blockiert wird. Bei einer Krebserkrankung steigt die Anzahl der myeloiden Suppressorzellen rasch an. Damit diese Zellen aktiviert werden und sich vermehren können, benötigen sie den körpereigenen Stoff Histamin, wie Wissenschaftler in einer aktuellen Studie zeigen konnten.

 

 

 

 

Unser Gehirn, der große Treffer - Finder (Pfadfinder) braucht Stoff zum Vergleich. Ohne unser Zutun sucht es und vergleicht Neues und Altes andauernd. Treffer bemerken wir in unserem Bewusstsein als Einfälle oder Ideen. Sie kommen aus dem Untergrund oder Hintergrund und unterstützen das klapperige Bewusstsein beim sich zurechtfinden im Leben.

 

Der Hintergrund muss älter sein. Großhirne, die Unterstützung brauchen, gibt es in massiver Form erst beim Homo-Sapiens.

 

Wie das vor dem Gimmick "Großhirn" funktioniert und warum alle anderen Arten das gar nicht brauchen, erschließt sich einigermaßen locker aus zwei Informationen von gestern und heute.

 

Am 22.7.2014 20:15 h strahlte der WDR den Film "Kluge Pflanzen" aus und heute verteilt DocCheck diese Nachricht:  Nicht kodierende RNAs: Präzise Übersetzung.

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1034/7226/

 

Der Treffer: 

 

Der Pflanzenfilm zeigt alles, was wichtig ist, um zu erkennen, dass Pflanzen erkennen, riechen, tricksen, ausprobieren und manipulieren und Bündnisse und Verträge mit Tieren eingehen.

 

QED quod erat demonstrandum: Sie sind also klug!   unbedingt die Mediathek aufklappen

 

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/abenteuer_erde/videoklugepflanzenwiediewildentiere100_tag-22072014.html

 

Der Film passt haargenau zur doccheck Information. Als Junk-DNA zu unrecht verspottete DNA Abschnitte, die zusammen mehr als 80 % der gesamten DNA ausmachen sind jetzt als Dauerproduzenten von kopierten, aber nicht eingreifenden (kodierenden) Informationen identifiziert worden.

 

Sie können als Langzeitgedächtnis gelten.

 

Das bedeutet letztlich, dass die Zufälligkeit, die Darwin als Voraussetzung für die Entwicklung ansetzen musste, aus dem Fenster gefallen ist.

 

Den Verdacht habe ich schon lange, dass all die unglaublich effizienten Methoden aller Lebewesen nicht zufällig gefunden worden sein können.

 

Wenn die herabgewürdigten DNAs Gedächtnisinhalte sind, wird die Zielgerichtetheit der Evolution selbstverständlich. Angesichts der Vielzahl lebender Zellen, Pflanzen und Tieren mit all ihren raffinierten Tricks ist damit jegliche Evolution ganz folgerichtig und         fühlt sich gut an.

 

Denn Treffer muss niemand bewusst denken, die laufen ja auch bei uns Menschen komplett unbewusst ab und werden uns nur gelegentlich als Funken der Weisheit im sogenannten Bewusstsein präsentiert.

 

Also stehen die Ameisen, die in Akazien in deren Dornen wohnen und alle Angreifer, die sich an der Pflanze zu schaffen machen, abwehren, unter Vertrag mit dem Vermieter gegen den Schutz vor Allem und Jedem - auch Kameramänner. Im Gegenzug liefert die Pflanze sichere Heimstatt und Ernährung.

 

Eindeutig eine win-win situation.

 

Exkurs:

 

fühlt sich gut an

 

Wenn sich etwas gut anfühlt, sind bewusste Ideen übereinstimmend mit der Speicherung von Erfahrungen und Erkenntnis in dem Speicher, den wir Unterbewusstsein nennen.

 

Von außen kommende bewusste Wahrnehmung wird im Keller gecheckt und für gut befunden:  Das fühlt sich gut an heißt von der Evolution ausgesprochen, "das machst du oder siehst du richtig!".

 

Unser "Unterbewusstsein" ist unscharf umrahmt die zusammengefasste evolutionäre Erinnerung aller für eine Spezies relevanten Überlebensinformationen.

 

Und gerade so, wie Wurzeln mit Hilfe von kleinen Steinen das "unten" finden, finden wir die innere Balance mit den Steinchen aus der angeblichen Müll-DNA.

 

 

 

 

Die Erde ist immer noch eine Scheibe, weil wir das so wollen.

 

Das Prinzip, mit dem unser Gehirn "denkt", ist denkbar einfach - hier absichtlich ketzerisch formuliert.

 

Denn genau gegen diese Ansicht wehrt sich alles in uns. Unser Gehirn sucht spielerisch in seiner ganzen Bibliothek nach Treffern, vermeintliche Übereinstimmungen und erzeugt so für sich selbst Dogmen. Treffer sind die Sensation für unser Gehirn. Es applaudiert sich selbst und wird vor Begeisterung reichlich unkritisch. Das bedeutet, dass es massenhaft ungeprüfte Ansichten fördert, die durchaus nur ausschnittsweise richtig sind. So kommt es, dass wir ewig lange geglaubt haben, dass die Erde eine Scheibe ist, dass Magenkrebs operiert werden muss und Millionen anderer Irrtümer.

 

Mehr als drei Dimensionen gibt es nicht. Das glauben wir unerschütterlich, nur weil wir keine von den weiteren direkt erfahren können.

 

Ausländer sehen anders aus, sind also potentiell gefährlich.

 

Frauen sind so, Kinder sind so, Autofahrer sind alle so ......, Politiker sind so, Ärzte sind so, Lehrer sind so.... etc.

 

Richtig finster wird die Stimmung, wenn jemand oder etwas nachweist, dass die gefällte Entscheidung falsch ist.

 

Rechtsanwälte taugen alle nichts, da kannst Du mir erzählen, was du willst.

 

Der Typ da drüben ist ein Idiot, das sieht doch jeder.

 

Komm mir bloß nicht so. Alternative: Komm mir bloß nicht damit schon wieder.

 

Wir ändern unsere vorgefassten, ungefähren Meinungen gar nicht gerne, weil unser Gehirn einmal getroffene Feststellungen verteidigt und sie nicht ersetzen will.

 

Die Evolution hat sich dieses Hilfsmittel ausgedacht, damit wir überhaupt zu Schlüssen kommen und einer einigermaßen stabilen Persönlichkeit. Da sie selbst alles unglaublich kompliziert entwickelt hat, muss unabänderlich jeder Mensch mit einem winzigen Ausschnitt an Kenntnissen aus dieser Komplexität leben, ob er will oder nicht. Das macht uns alle rechthaberisch.

 

Für unser Überleben war es notwendig, dass wir in Gruppen gemeinsam einige stabile Ansichten akzeptierten. Die sind aber nur in der jeweiligen Gruppe festgelegt und haben Erfolge gezeitigt. Ganz andere, reichlich merkwürdige Ideen haben das auch hingekriegt.

 

Beschneidungen bei Mädchen und Jungen unterscheiden sich nicht von Tellerlippen oder Nasenringen, Tätowierungen, Federschmuck, Balzritualen und Kriegssymbolen wie Standarten und Fahnen oder Namen und Fanartikel, wie Schals und Shirts, die zeigen zu wem man gehört, wie beispielsweise zu Borussia-Dortmund. Sie alle eint, die Zugehörigkeit zur Gruppe ist damit signalisiert - und das eben bei Beschneidungen brutal, da die Betroffenen nicht einwilligen. Im Gehirn ist das lediglich eine Ordnung, die ungern verändert wird. So treffen Nazis auf Sozis und Rechte auf Linke und Katholiken auf Ketzer und Muslime auf Ungläubige und die NSA auf Spione überall.

 

All das nur, weil unser Gehirn das Tohuwabohu der Realität nicht zu nutzen imstande ist und deshalb alles gruppiert und einordnet und dann fest an das mangelhafte Eingeordnete glaubt. Es stabilisiert - zugegeben ohne jede Alternative - ein absolut rudimentäres Abbild der Welt, beginnend beim Kleinkind und endet bei den meisten Erwachsenen recht früh mit dürftigen Ansichten, die dann den Rest des Lebens stabil bleiben.

 

Werden Ansichten angegriffen, werden sie radikaler, seltener angepasst. Hinzulernen ist damit leider ein Prozess, bei dem vorwiegend dem bereits vorhandenen Kanon an "Weisheiten" überwiegend dazu passende Bestätigungen hinzugefügt werden. Damit festigen sich Persönlichkeit und deren Kenntnisblase, egal ob diese schlau ist oder nicht;

 

einfach nur der Einfachheit halber.

 

Erfinder von ständig erneuerten Zugehörigkeitssymbolen sind Modeschöpfer und Designer. Die Erfindungen eint nur, dass sie anders sind als das gerade abzulösende modern gewesene Bild. Ergebnis ist ein völlig schwachsinniger Konsum, in dem alle mit allen darum konkurrieren, wer die neuesten Zugehörigkeitssignale, die die anderen natürlich alsbald zur Zugehörigkeit benötigen, an sich spazieren führt.

 

Korrektur nach wiederholtem Durchlesen: es ist kein schwachsinniger Konsum, er ist völlig sinnentleert, weil die Gruppierungsbestätigungen, die das Gehirn haben will, sollten Gruppen stabilisieren und sie nicht ständig wieder auflösen, um sich eine neue Zugehörigkeit umzuhängen.

 

Fazit (ohne jede Resignation, denn die wäre ebenfalls eine gehirndämliche Einordnung):

 

Aus den Menschen wird nie was Gescheites.

 

Ist ne gute Überschrift für den nächsten Beitrag,

 

... zur Erde, die eine Scheibe ist, die vor unserem Kopf hängt - Mist, auch das ist falsch, sie hängt ja in unserem Kopf - konstruktionsbedingt.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com