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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Unser Gehirn, der große Treffer - Finder (Pfadfinder) braucht Stoff zum Vergleich. Ohne unser Zutun sucht es und vergleicht Neues und Altes andauernd. Treffer bemerken wir in unserem Bewusstsein als Einfälle oder Ideen. Sie kommen aus dem Untergrund oder Hintergrund und unterstützen das klapperige Bewusstsein beim sich zurechtfinden im Leben.

 

Der Hintergrund muss älter sein. Großhirne, die Unterstützung brauchen, gibt es in massiver Form erst beim Homo-Sapiens.

 

Wie das vor dem Gimmick "Großhirn" funktioniert und warum alle anderen Arten das gar nicht brauchen, erschließt sich einigermaßen locker aus zwei Informationen von gestern und heute.

 

Am 22.7.2014 20:15 h strahlte der WDR den Film "Kluge Pflanzen" aus und heute verteilt DocCheck diese Nachricht:  Nicht kodierende RNAs: Präzise Übersetzung.

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1034/7226/

 

Der Treffer: 

 

Der Pflanzenfilm zeigt alles, was wichtig ist, um zu erkennen, dass Pflanzen erkennen, riechen, tricksen, ausprobieren und manipulieren und Bündnisse und Verträge mit Tieren eingehen.

 

QED quod erat demonstrandum: Sie sind also klug!   unbedingt die Mediathek aufklappen

 

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/abenteuer_erde/videoklugepflanzenwiediewildentiere100_tag-22072014.html

 

Der Film passt haargenau zur doccheck Information. Als Junk-DNA zu unrecht verspottete DNA Abschnitte, die zusammen mehr als 80 % der gesamten DNA ausmachen sind jetzt als Dauerproduzenten von kopierten, aber nicht eingreifenden (kodierenden) Informationen identifiziert worden.

 

Sie können als Langzeitgedächtnis gelten.

 

Das bedeutet letztlich, dass die Zufälligkeit, die Darwin als Voraussetzung für die Entwicklung ansetzen musste, aus dem Fenster gefallen ist.

 

Den Verdacht habe ich schon lange, dass all die unglaublich effizienten Methoden aller Lebewesen nicht zufällig gefunden worden sein können.

 

Wenn die herabgewürdigten DNAs Gedächtnisinhalte sind, wird die Zielgerichtetheit der Evolution selbstverständlich. Angesichts der Vielzahl lebender Zellen, Pflanzen und Tieren mit all ihren raffinierten Tricks ist damit jegliche Evolution ganz folgerichtig und         fühlt sich gut an.

 

Denn Treffer muss niemand bewusst denken, die laufen ja auch bei uns Menschen komplett unbewusst ab und werden uns nur gelegentlich als Funken der Weisheit im sogenannten Bewusstsein präsentiert.

 

Also stehen die Ameisen, die in Akazien in deren Dornen wohnen und alle Angreifer, die sich an der Pflanze zu schaffen machen, abwehren, unter Vertrag mit dem Vermieter gegen den Schutz vor Allem und Jedem - auch Kameramänner. Im Gegenzug liefert die Pflanze sichere Heimstatt und Ernährung.

 

Eindeutig eine win-win situation.

 

Exkurs:

 

fühlt sich gut an

 

Wenn sich etwas gut anfühlt, sind bewusste Ideen übereinstimmend mit der Speicherung von Erfahrungen und Erkenntnis in dem Speicher, den wir Unterbewusstsein nennen.

 

Von außen kommende bewusste Wahrnehmung wird im Keller gecheckt und für gut befunden:  Das fühlt sich gut an heißt von der Evolution ausgesprochen, "das machst du oder siehst du richtig!".

 

Unser "Unterbewusstsein" ist unscharf umrahmt die zusammengefasste evolutionäre Erinnerung aller für eine Spezies relevanten Überlebensinformationen.

 

Und gerade so, wie Wurzeln mit Hilfe von kleinen Steinen das "unten" finden, finden wir die innere Balance mit den Steinchen aus der angeblichen Müll-DNA.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com