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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Unsere zivilisatorischen Errungenschaften machen uns krank.

 

Deshalb benötigen wir eine Ersatznatur.          Es geht nur so.

 

Unsere Füße sind nicht für Schuhe entwickelt.

 

Und was machen alle? Selbst zuhause werden Latschen angelegt.

 

Unsere Rückenkonstruktion ist einmalig auf der Welt und zum aufrechten Laufen und Tragen entwickelt. Nicht zum Sitzen. Um aufrecht ohne Muskelspannung im Gleichgewicht zu bleiben, hat sich die Wirbelsäule über dem Kreuz und im Nacken nach innen gebogen. Wir eignen uns nur für aufrecht oder liegend.

 

Wir sitzen aber von früh bis spät, bis wir ins Bett gehen.

 

Wir sind nicht für Überallheizung und Outdoorkleidung entwickelt.

 

Wie alle Lebewesen auf der Welt sind wir für Tag und Nacht und Sommer und Winter entwickelt. Alle Körper können das. Kälte spannt alle Faszien auf ihren ursprünglichen Wert. Die Kollagenproteine rümpfeln sich zusammen und kommen so zu ihrem Ruhewert. Aus diesem ergibt sich die Spannkraft. Alle Blutgefäße, Sehnen und Gelenkflächen und die Haut brauchen das jeden Tag.

 

Überall wird rund um die Uhr geheizt im Auto in den Öffentlichen. Obendrein haben wir Tag und Nacht endgültig erledigt. Überall und jederzeit ist Licht.

 

Wenn wir all das machen würden, was uns von der Natur auferlegt ist, würden wir den ganzen Tag herumwandern, jagen, sammeln und suchen und aufpassen. Wir wären unumgänglich an Helligkeit gebunden. Wir hätten im Winter lange Ruhephasen und im Sommer wenig Schlaf. All das hat die Natur alternativlos auch bei uns eingebaut.

 

Wir verstoßen gegen alle Regeln des korrekten Gebrauchs eines Menschenkörpers.

 

Artgerechte Haltung ist in unseren Zivilisationshochburgen nicht möglich.

 

Wir müssen unsere Lebensweise durch eine Art der ersatznatürlichen Haltung einrichten. Also müssen moderne Gepflogenheiten ergänzt werden durch quasinatürliche Anstrengungen, die das natürliche Leben einer menschlichen Existenz wenigstens zeitweise nachbildet.

 

Da wir in unserer durchgeplanten Welt nahezu keine Zeit dafür haben oder haben wollen, wird es sich um intensivaktive Prozesse handeln müssen, da ansonsten Gesundheit auf Kosten der Existenz geht und sich wieder nur ein anderes Manko ergibt.

 

Die Intensiv-Methode ist nicht natürlich. Aber durch ganz natürliche Effekte begünstigt.

 

Wenn wir unsere Körper bis an die Leistungsgrenze anstrengen müssen, wird unsere Physis biologisch aufgebaut. Es funtkioniert aber nur dann, wenn die aktuellen Grenzen der Fitness angegriffen werden. Dabei wird die biologisch vorgesehene Aufrüstung in allen Bereichen, die heftig angefordert werden, initiiert. Das ist Natur pur. Wenn nicht angefordert wird, wird gespart. Anpassung ist der Trick in allen Leben.

 

Die modernen Menschen müssen lernen Sport zu machen, der das leistet und wenig Zeit in Anspruch nimmt. Erwachsenen kann man das beibringen. Bei Kindern sehe ich schwarz. Unsere Schulen und Kindergärten sind durch Verwaltungen gesteuert, die kein echtes Interesse aufweisen. Leider wird damit die ganze Grundentwicklung bei all unseren Nachkommen völlig unzureichend und folglich mit gravierenden, kaum nachholbaren Entwicklungsdefiziten absolviert.

 

Nur ein kurzer Blick auf die aktuelle Lage

 

Erst Frühstück – falsch, da ja keine körperliche Leistung gefragt ist, sondern stillsitzende Aufmerksamkeit. Satt = müde, so ist unser Körper konstruiert. Er geht bei Nahrungsaufnahme sofort auf Verdauung und nicht auf Leistung. Das kann jeder bei sich selbst nachvollziehen. Sitzen ist falsch für den Rücken und die Wachheit der Sinne. Bewegung ist das, was unser Gehirn eigentlich den ganzen Tag wachhält. Die von uns nicht bemerkte Steuerung aller Sinne, wenn wir uns bewegen, ist die Basis allen natürlichen Lebens. Bewegt es sich nicht, schläft es oder ist tot. In der Schule auf Stühlen sitzend, ist die Körperentwicklung ausgeschalten. Der Rücken wächst in der falschen Gebogenheit. Die 1,5 h Sport pro Woche sind natürlich für die meisten Schüler nur eine Qual. Die Grundfitness, kann nicht vorhanden sein, wenn jeder Tag nur sitzend verbracht wird.

 

In der Kinderphase wird der Körper gebaut. Den Bewegunsdrang verursacht die Natur. Heute werden alle, die sich bewegen, ritalinisiert und so wird ihre Entwicklung ausgebremst, beovor sie entwickelt sind. Ist der Körper ausgewachsen, ist das Meiste zu Ende entwickelt, aber eben ohne die richtigen Anforderungen. Bereits hier werden die späteren gesundheitlichen Malaissen regelrecht erzeugt.

 

Wie wirds gemacht ?

 

Bergauf gehen, löst das Startproblem. Die für uns so wichtigen Fußfunktionen werden nur durch Gewicht nach oben tragende Anstrengung angesteuert. Das kann man nicht ersetzen. Treppen leisten das nicht, dort wird die entscheidende Abrollfunktion unter Last unterbunden. Die Oberschenkel ersetzen hauptsächlich die Hebeleistung. Die Fußmuskulatur wird ignoriert, aber gerade sie ist es, die unsere Fortbewegung überhaupt erlaubt. Sie ist das Kunstwerk des aufrecht gehenden homo sapiens und völlig logisch ganz unten. Wer das nicht glaubt, versuche auf den Fersen zu stehen und bergauf zu gehen. Wenn das schon ganz unten nicht einwandfrei funktioniert, ist der ganze Rest darüber betroffen.

 

Einfacher Fitnesstest

 

Zehn Minuten oder mehr auf den Ballen bleiben - stehend, gehend, hüpfend. Wer das kann, ist fit. In gutem Zustand geht das absolut schmerzfrei.

 

Am Ende des Artikels sind die Videos zu den genannten Übung verlinkt. Die zusätzlichen Ganzkörperübungen werden später nachgeliefert. Über die Grundfitness hinaus, muss alles andere als Training für den ganzen Körper ausgelegt sein. Dort ist Koordination des gesamten Körpers und Erschöpfung in kürzester Zeit der Ansatz, der den Artikel hier verursacht hat.

 

Bodybuilder nennen das blau werden. Nach dem Bergauftraining ist das in etwa einem halben Jahr gefahrlos möglich. Die Übungen werden je nach Gewicht länger oder kürzer sein, aber immer bei der totalen Erschöpfung der Muskulatur beendet.

 

Das ist der Trick, wie unsere natürlichen Aufbauleistungen angefordert werden, ohne den ganzen Tag mit Sport zu verbringen. Die Pausen sind anfangs drei Tage. Wer will, kann mehr machen. Ausreichende Regeneration ist bei Anfängern sehr wichtig. Die Körper haben das später so schnell drauf, dass man keinerlei Muskelkater mehr erfährt. Joggen wird völlig überschätzt, schadet nicht für Fitte, schadet aber für Unfitte. Erst aufbauen, dann joggen, wenn überhaupt.

 

Dieses Training hier ist nichts für Musclefans, die dicke Beine und dicke Arme haben wollen. Es dürfen keinerlei künstliche Zusätze eingenommen werden, weil das den Körper täuscht. Er fährt dann die falschen Programme. Wie groß jemandes Muskeln bei entsprechendem Training werden, steckt in den Genen und nicht in den sogenannten Eiweißshakes. Unsere Muskeln sind für Effizienz entwickelt und nicht zum Prahlen. Schaut einfach, wie die Muskelmänner gehen, dann vergeht Euch das Lachen. Fitte Menschen sind die, die in jedem Alter im Slalom zwischen den Autos durch den Verkehr über die Straße rennen. Muskelprotze können das nicht. Koordination und Körperausbildung müssen zusammenpassen.  

 

Nahrungsaufnahme hier nur kurz.

 

Kein Frühstück, erst den Körper nutzen. Er sagt es von selbst, wenn er was haben will. Vollgefuttert zur Arbeit oder Schule zu gehen ist Zivilisationsquatsch aber freilich weit verbreitet. Obst und kornige Snacks bringen Euch wach durch den Tag.

 

Ansonsten nur Selbstgekochtes. Industrienahrung ist für unsere Körper nicht geeignet. Verdicker, Färbemittel, Stabilisatoren, Geschmacksverstärker und insbesondere natürlich alle Konservierungsmittel sind komplett zu meiden. Wurst möglichst nahezu vollständig weglassen. Alle Nitrate, Nitrite und was die da sonst noch einbringen, sind drin als Killer von Kleinstlebewesen, damit die Ware in Plastik rot bleibt, nicht trocknet und nicht verdirbt. Wäre nicht alles in Verpackungen an jeder Ecke tausend Mal vorhanden, müsste nicht alles mit Konservierungsmitteln verrührt sein. Wir bestehen aus Kleinstlebewesen – unseren Zellen – und Bewohnern, die zahlreicher sind als unsere eigenen Zellen. Konservierungsmittel haben in unseren noch lebenden Körpern nichts zu suchen.

 

Möglichst einfache Gerichte für mehrere Tage kochen. Unsere Körper reagieren auf Gewöhnung. Als erstes essen, was gestern das Letzte war, ist sehr anregend. Der Körper weiß, was jetzt kommt, das gefällt ihm. Kann auch kalt sein. Appetit haben, bedeutet, es sind Signale des Körpers, was er benötigt. Er gibt das bekannt. Wenn nix auf dem Einkaufszettel steht und nichts im Kühlschrank ist, führt er uns automatisch dahin, worauf er „Lust“ hat. Essen nicht aufbrezeln. Wir sind nicht als Gourmets konstruiert. Das einfache Essen überfordert unsere Körperchemie nicht. Komplizierte Gerichte erfreuen die Sinne. Und zwingen uns Tag für Tag noch eine Schippe drauf zu legen. Das zieht uns in immer mehr und immer feinere Ansprüche, ganz gegen unsere eigentliche Natur. Der Mensch hat die ganze Erde erobert, weil er verzichten kann und dennoch gesund bleibt. Wir sind so ziemlich die effektivsten Ernährungskünstler, die die Natur hervorgebracht hat. Essen ist etwas ganz einfaches, keinerlei Kunstwerk nötig. Mit einfachen Gerichten erreicht unser Körper alles, was er benötigt und ist damit zufrieden.

 

Unser Konsum ist so aufgeblasen, dass man das kaum glauben kann. Macht Euch locker! Euere Geldbeutel und euere Körper werden es euch danken.

 

Ach ja da wär‘ noch was. Alles, was wir auf uns draufschmieren und malen und ankleben ist ebenfalls konsumverursacht. Deos sind Täuschungen und überhaupt nicht nötig. Damit wir nicht stinken, gibt es noch ein Schmankerl - gleich hier drunter.

 

Was unabdingbar in der natürlichen Welt stattfindet, ist Kälte. Wir sind für Kälte konstruiert. Wenn wir nicht frieren, ziehen sich unsere Kollagenfasern nicht ausreichend zusammen. Ein straffer kompakter Körper, mit einer gesunden Haut, lebt aber genau davon, dass die Ihren Ausgangswert jede Nacht wieder erreichen.

 

Dehnen machen alle,

 

aber wer zieht zusammen ?

 

Die Kälte, sonst kann das niemand. Deshalb kalt duschen. Morgens macht wach und strafft alles. Haut wird glatt und spannt. Vor dem Schlafengehen nochmal. Das Kalte Wasser erinnert den Körper wenigstens an die ihm gestohlene natürliche kalte Nacht und er sinkt, weil es im Bett warm wird, hoch erfreut in Schlaf.

 

Der Beweis für die Behauptung ist ganz simpel. Wenn wir richtig frieren, sind die Gliedmaßen steif - d.h. alle Faszien sind auf kurz getrimmt. In der Höhle oder unter freiem Himmel passierte das jede Nacht, vollautomatisch und anstrengungslos. 

 

Und jetzt zum Deo. Wer ausgiebig kalt duscht, erzeugt ein anderes Biom auf der Haut, denn die Stinkerbakterien lieben feucht und warm. Unser narürliches Biom ist nicht für warm und nicht für Seife entwickelt. Wer, wie die meisten Warmduscher, täglich seift, erzeugt eine ganz andere Lebenszusammensetzung auf der Haut. Beides zusammen sorgt dafür, dass ihr müffelt. Wenn ihr täglich seift, sind die guten, die langsamen, die es kalt mögen, weggewaschen und sie sind die Gegner von den schnellen Kameraden. Diese teilen sich dank der freundlichen Verhältnisse und den weggeräumten Originalen allerdings rasend rasch und wachsen schnell. Wenn ihr die Kaltliebenden auf der Haut habt, stinkt ihr einfach nicht. Haare unter den Achseln ab, kein Deo, keine Seife. Einmal die Woche die Haare, reicht.

 

Die verbreiteten, allgemeinen Wascharien sind nur vom Konsum gefördert. Logisch braucht man bei täglichem Abseifen dann andauernd Cremes und Salben. Alles unnötig. Kalt ist gut. Richtig kalt ist richtig gut. Unsere Körper haben nach Ablieferung des Fells beim Schöpfer eine Zusatzheizung bekommen, die nur wir haben. Wer kalt duscht, merkt bald, dass er schon wieder den Pullover vergessen hat. Wir frieren dann viel, viel weniger und das macht Spaß. Weil alle Leistungen, die unsere Körper vollbringen, Spaß machen.

 

Ratet mal, warum ?

 

Es ist seine Art zu sprechen !

 

Völlegefühl, warm, träge, es kotzt mich alles an – schlechte Laune

 

Raus, anstrengen, kalt duschen, glatte Haut, straffes, fittes Gefühl – gute Laune.

 

Kopf freikriegen heißt den Körper nutzen. Er bedankt sich mit Entspannung und er mault und grummelt auf seine Art, wenn ihr nix mit ihm macht. So einfach ist das.

 

Wir haben das verlernt, weil wir von Werbung zugekackt werden. Wir sind in die ganz falsche Richtung konditioniert worden. Wirtschaft und Politik haben kein Interesse an unserer Gesundheit. Sie profitieren von unseren Krankheiten und dem übertriebenen Pfelgequatsch, von dem uns eingeimpften Fehlverhalten – eigentlich eine schwere Fehlstellung aller zivilisierten Gesellschaften. Von klein auf sind wir Pfleglinge der Wirtschaft.

 

Je höher zivilisiert, desto schlimmer die Fehlstellungen!

 

Rollatoren und Treppenlifte lotsen die Benutzer in den Elektrostuhl und in die völlige Untüchtigkeit.

 

Gute Laune gibts dann nie mehr, weil der Körper nicht artgerecht gehalten wird und so alles vermisst, was ihn fröhlich stimmt.

 

 

Die Videos zum richtigen Start in ein artgerechtes Leben mit dem originalen Menschenkörper findet ihr hier:

 

Teil I    Füße und Beine                           https://vimeo.com/252549037

 

Teil II   Der untere Rücken                      https://vimeo.com/252550509

 

Teil III  Herz und Kreislauf                       https://vimeo.com/252550870

 

Teil IV  Alles, was man wissen muss       https://vimeo.com/252548844

 

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com