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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Unsere intellektuelle Einstellung zu uns selbst ist gedimmt. Es gibt einen Regler, der alles was in uns eindringt, manipuliert, künstlich vermindert oder deckelt.

 

Um nicht verrückt, depressiv oder aggressiv und selbstzerstörerisch zu werden, ist alle Erkenntnis gedimmt. Das ist der Grund für dir Vorliebe von Ruhe und Beschaulichkeit.

 

Allen, die genau hinsehen, das Bild richtig kontrastreich wahrnehmen und so erkennen, wie Menschen sich gegenseitig belasten, befeinden und bekämpfen, ausnutzen und Tag für Tag quälen, fällt die wohlmeinende Sicht auf die Menschheit schwer.

 

Individuen, die das Pech haben, dass ihr Dimmer nicht konsequent genug abschirmt, werden verrückt und scheitern an den Eindrücken, die sie in ihrem Gehirn nicht wegsortiert und versteckt bekommen. Das ist keine Krankheit, das gehört zur Varianz in einem derart komplexen und nur einmal auf diesem Planeten versuchten Erkenntnisapparat, der über seinen gespeicherten Hirninhalt nachdenken kann.

 

Stellen sie sich einen Löwen vor, der auf der Jagd ist. Er muss aggressiv bis zum Anschlag sein, sonst erwischt er nichts zu essen. Das vor ihm fliehende Opfer ist ebenso aufgeputscht (Adrenalin, Testosteron und dergleichen), um das gefressen werden zu verhindern. Die Höchstleistung im Kampf ums bisschen Leben, verschwindet häufig schlagartig, wenn sie gepackt worden sind und sich spürbar nicht mehr befreien können. Da schlägt der Dimmer wieder zu. An Erkenntnisse eines vom Raubtier gefangenen Opfers glaube ich nicht.

 

Was aber, wenn der Räuber nicht wieder aus dem Wahn herauskommt? Wir nennen sie dann Bestien und sowas passiert beispielsweise bei Hyänen, heißt Beißanfall, Beißattacke, Beißwut oder Killerinstinkt und Blutrausch und Raserei. Da ist dann der Dimmer nicht richtig bei der Sache. Das Gleiche passiert bei Mördern, die serienweise unterwegs sind, bei Häschern, bei Wärtern, bei Folterern und Vergasern und bei Errichtern von Fließbandtötungseinrichtun-gen.

 

Das gibt es bei Tieren nicht. Intellektuell sind sie zu rationalisierten Massentötungen mit Hilfe von Maschinen nicht fähig. Also sind unsere Massentötereien und Kriegshandlungen mit Massenvernichtern auf Beinen und mit Massenvernichtungstechnik insgesamt auf dem gleichen Weg. Nur unsere Zahl und unsere Technologieentwicklung sind tödlicher, nicht die Veranlagung.

 

Der Dimmer wird von Wut, Angst sowie von Erregung aus Siegeswillen und Siegerfahrung herab oder hinaufgeregelt. Er ist nicht statisch fixiert und wie alle unsere zentralen alten Hirnteile von uns nicht wirklich kontrollierbar.

 

Wir müssen aus unserer alten Zeit die nämliche Power aller Lebewesen mitbekommen haben und haben den Komplex, der Dimmung lenkt, bis heute nicht erkannt und nicht im Griff.

 

Syriens Kampfhund Baschar zeigt es. Gas benutzt man eigentlich, weil dadurch die Gebäude später wieder nutzbar sind und wenn man an die Widersacher nicht richtig herankommt. Das mit den Gebäuden macht in Syriens Kampfgebieten nicht wirklich Sinn, da in den Kampfgebieten schon alle Gebäude auseinandergeschossen wurden. Syriens Diktator will gewinnen und benutzt Gas, weil man damit auch die letzten versteckten Widerständler erreicht, wo es mit Ballerei nicht gelingen will.

 

Der Lebenswille steht eigentlich ganz oben, aber immer nur der im Individuum. Das Lebensrecht der anderen hat traditionell wegen des Raubtiernahrungs-unterhalts geringeren Rang. Bei uns Menschen artet das wegen unseres intellektuellen, modernen Hirnteils immer wieder aus. Das Grützeding erfindet einfach willkürlich Rechte, die verteidigt werden müssen und bastelt sich jedwedes Argument zurecht. Da die wildesten mit Befehlsgewalt oben sitzen, folgen die, die unten sitzen und schon haben wir den Salat. Aktuell müssen wir wegen Kriegen jedoch nicht den Untergang der Menschheit fürchten. Das relativiert die Taten und die Schuld deutlich.

 

Immerhin arbeitet die gesamte Weltgemeinde stramm am Gesamtuntergang unter geschicktem Einsatz des Konsumwahnsinns und dessen Folgen.

 

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soeben entdeckt: high noon            

 

"Die Welt ist an einem Scheitelpunkt, weil sie überbevölkert ist. Die Folgen von solch einer Bevölkerungsexplosion sind schrecklich: Bürgerkriege, eine hohe Migration, knapp werdende Rohstoffe, Nationalismus und Kämpfe. Wir sind wahnhaft bemüht, uns der Wirklichkeit nicht stellen zu müssen. Hierüber zu diskutieren ist viel wichtiger, als Krankheiten bei Einzelnen zu diagnostizieren. Es geht nicht darum, dass Trump krank ist, sondern dass wir es sind. Denken Sie an die Migrationsprobleme in Europa, jeder redet bei Ihnen darüber. Aber niemand will über das Problem sprechen, das die Überbevölkerung hervorruft."

 

Unbedingt ganz lesen:   Der Mann hat's verstanden.

 

Thank You Mr. Frances und Danke Frankfurter Rundschau

 

http://www.fr.de/kultur/gesellschaft-nicht-donald-trump-ist-verrueckt-wir-sind-es-a-1486339

 

 

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com