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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

In Deutschland spielen die Politiker mit uns Katz und Maus und nicht erst seit gestern.

 

Der Höhepunkt wird aber bald erreicht sein.

 

Sie spielen, immer wichtig tuend, an tausenden von uninteressanten Randproblemen herum, die sie mit Hilfe der Nachrichten-Industrie zu exklusiven Politikerleistungen aufblasen.

 

Diese Ballonhüllen stehen unter Druck und fallen nach einem Nadelstich zusammen.

 

Unablässig werden deshalb täglich mehrere neue Ballons aufgeblasen.

 

Grund sind die in Demokratien unverzichtbaren Kompetenzbeweise, die bedauerlicherweise wegen der Anstrengungen der anderen Parteien in schnellem Takt im Dauerbetrieb abgesondert werden müssen.

 

Alles nur Selbsterhaltsanstrengungen!

 

Die Spässchen von allen Parteien und gewichtigen Interessengruppen im Hintergrund zusammen genommen bilden den Zirkus Maximus, den wir täglich im Wohnzimmer glotzend und irgendwo lesend mit unserer Aufmerksamkeit befördern.

 

Ohne uns gäbe es ihn nicht.

 

Er, der Zirkus, existiert auch nur so lange alle Beteiligten glauben, da sei Sinn drin, in der Unterhaltung.

 

Einziger Sinn ist es, uns mit Scheinvorführungen beschäftigt zu halten, damit wir uns nicht allzu heftig wirklich wichtigen Problemen zuwenden. Man stiehlt uns gekonnt und extrem aufwendig die Muse zum nachdenken – zum bedächtigen Beobachten und zum Abwägen erkennbarer Strukturen.

 

Alle Alltagsgestressten sind den Vorführungen mangels Freiräumen ausgeliefert.

 

Daran sind wir gewöhnt – Verhaltensforscher sagen konditioniert. Schaffen bis zum umfallen zwingt zur Erholung. Ständig höherer Leistungsdruck führt zu Erholungsnot und muss mit Geld verbrennendem Urlaubs- und Freizeitstress bedient werden.

 

Das alles ist schon schlimm genug, aber jetzt platzt die Blase

 

Die ganze Welt anzulügen, mit der Behauptung, „wir schaffen das“, ist absolut unverantwortlich und stürzt den ganzen Planeten in Chaos.

 

Austragen müssen alle Flüchtlinge das Problem, die jetzt zehn Jahre oder mehr in der Gegend herumirren und wirklich nirgends hingehören – heute nicht und morgen auch nicht.

 

Hier sind sie nicht willkommen - die sprießende Gegenwehr beginnt doch gerade erst - und wenn sie irgendwann zurückgehen würden, dort auch nicht. In einem zerstörten Land erwarten alle, die da geblieben sind, Vorzugsbehandlung für sich und sind verständlich nicht scharf darauf, Rückflüchtlinge mit durchzufüttern.

 

So verursacht man letztlich auch dort wieder Wohlstandskonkurrenten, genau wie jetzt hier. 

 

Die Welturaufführungsrechte hat Angela.

 

Der Druck, den die angelockten Fremdelinge bei uns unverschuldet auf den Arbeitsmarkt ganz unten ausüben, wird uns sehr lange nicht mehr loslassen. Das uns so eingebrockte Problem wird – wie immer - eine Geldlösung hervorrufen, sie wird Flüchtlingssoli heißen.

 

Jetzt ist die Büchse auf und alle Staaten sehen, was passiert, wenn man dumm genug ist, die Grenzen nicht als harte Barriere mittels Orbánität überall hin zu kommunizieren.

 

Unüberlegte großzügige Einladungen und die rennen alles nieder.

 

Klar braucht es dazu unbedingt Nachrichten in allen Ecken der Welt. Nur so erhalten doch die Armen und die Gefährdeten die Fiktion der besseren Zukunft. So kriegt jeder seinen neuen Stern von Bethlehem und folgt ihm.

 

Und die Nachrichtengeschäfte brauchen natürlich die schlechten Nachrichten, die den schlechten Nachrichten folgen.

 

Die Büchse bekommt niemand mehr zu.

 

Und unser Parlament kreist und scheißt einen Dreck.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com