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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

 

Nur an Lebewesen steht Lebe vorne dran.

 

Wie kommt ihr auf die bekloppte Idee, dass unsere Körper ihre Fähigkeiten im Museum aufbewahren.

 

Fähigkeit fängt mit fähig an, wie Lebewesen mit Lebe.

 

Fähig bist Du nur zu dem, was du kannst, nicht was du könntest, wenn du denn einmal im Jahr was probieren würdest.

 

Wieso soll unser Körper Sachen aufrecht behalten oder aufbauen, wenn du nix von all seinen Fähigkeiten benötigst.

 

Sagt mir nur ein Tier, was etwas kann und das nicht nutzt.

 

Wir sind Menschen, also nichts weiter als besondere Tiere – komisch, dass ein einzelnes Wort

 

Mensch,

 

alles vergessen lässt, was vor uns da war und was noch heute um uns herum ist. Jedenfalls wird das herum um uns jeden Tag weniger.

 

Ihr seid so gut wie alle, untüchtiger als jeder Regenwurm und jede Laus und alle anderen, noch lebenden Exemplare der ehemals blühenden und grabenden und krabbelnden und kletternden und fliegenden und äsenden und wegrennenden und hinterherrennenden Welt.

 

Nur weil ihr mit eurem Körper umgeht, als läge er im Schaufenster und wartet auf besseres Wetter. Er wird doch nur noch herausgeholt, wenn ihr einkaufen gehen wollt.

 

Allah, Buddha, Jahve, Jesus und Manitou und alle anderen  -  hilf diesen faulen, vollgefressenen, dauertrinkenden, gebeugt schleichenden Ignoranten, das endlich zu verstehen, was lebender Mensch bedeutet.

 

Ich will niemand beileidigen, der seinen Körper nutzt, freiwillig oder auch nicht. Sie sind der unumstößliche Beweis der einen einzigen riesengroßen Dummheit aller, die das nicht tun. Aber von den 7,5 Milliarden gibt’s nichts Gutes zu berichten, denn sie streben alle nach dem Reichtum, der sie letztlich genau da hinbringt, wo wir hiesigen schon sind. Die Armen tragen keinerlei Verantwortung, sie leben von der Hand in den Mund. Die Zivilisierten stopfen mit der Hand den Mund, mit allem, dem sie habhaft werden können.

 

Die Industrie bringt unbehindert und verantwortungslos kolossalen Mist auf den Nahrungsmittelmarkt. Nahrungsmittel, die tatsächlich in „convenience“ hochgehuldigt werden, dabei sind regelmäßig gar keine Nährmittel drin, nur Farbstoff, Konservierungsmittel, Stabilisatoren und 1 Prozent Frucht. Sie kriegen es mit Erlaubnis und ohne jeden Prostest der zuständigen Minister und Parlamente in die Märkte.

 

Wenn wir in einen ganz normalen Lebensmittelladen Junkfood-Etiketten auf die Artikel kleben würden, wären 95 % der Waren als absolut nicht empfehlenswert markiert. Den großen Aufwand richten sie auf Verpackung und Werbung und das ist der Grund, warum so viel weggeworfen wird. Instinktiv wissen wir natürlich, dass wir das alles nicht brauchen und viel davon eher schadet.

 

Essen ist in der Zivilisation (was für ein Hohn) jedoch verkaufsfördernd zum Kult erhoben worden, nur damit der Kram verkauft wird. Essen muss zur Nebensache werden in allen hochentwickelten Ländern. Der Kult ist schädlich ohne Ende.

 

Richtig essen ist ganz einfach. Obst, Gemüse, Brot, Kartoffeln manchmal, Fleisch (ausschließlich nicht verarbeitetes) nicht oft und Wurst überhaupt nie, denn Konservierungsmittel sind zum Erhalt von Leichen da und dürfen nicht in lebende Organismen gelangen. Nudeln, Reis etc. Trinken: Kaffee, Tee und Wasser, fertig Banane!

 

Wo ist denn da das Problem? Mehr braucht es nicht. Essen als Ritual muss verboten werden. Gegessen wird, wenn man Hunger hat. Vergisst man es dennoch, war es noch nicht schlimm. Unser Körper peilt ohne Unterlass, wann man was benötigt. Fragt nicht, er sagt es von alleine.

 

Essen ist biologisch gesehen Energiezufuhr plus nötige Regenerationschemie-komponenten, die die Natur ohne unser Zutun vollautomatisch in Essbares packt.

 

Wenn wir gerade mal nicht essen oder saufen, haben wir den Kopf im Smartphone oder Desktop und im Fernsehen und in der Videobrille und den Körper im Regal. Euer Körper will nicht ins Kreuzfahrtschiff, er will um die ganze Welt laufen und Nahrung und Unterkunft und Kumpels suchen, Freunde in der Sippe haben und möglichst wenige andere vertreiben oder umbringen, nur wenn es aus Selbstüberlebensnotwendigkeiten nicht mehr anders geht.

 

Wegen Grenzen, Religion oder Politik, töten alle Tiere außer uns nicht.

 

Da wir am weitesten entwickelt sind, sind wir offenbar genau dahingekommen, dass wir uns alleine wegen des Kopfkinos gegenseitig die Freiheit nehmen, alles was geht, unterwerfen, quälen und ausrotten. Nur uns selbst gestatten wir uneingeschränkt Freiheit.

 

Was für eine unglaubliche Eitelkeit und Selbstverleugnung.

 

Lebewesen fängt mit leben an und nicht mit Leben beenden

 

Sonst hießen wir doch   Lebenbeendewesen

 

und das ist allerdings derzeit der einzig zutreffende Begriff.

 

Mit unserer puren Zahl auf der Erde, vernichten wir alle anderen und alles andere.

 

Alleine unsere Zahl benötigt Energie, Chemie, Medikamente und Technik um all das erzeugen zu können.

 

Leben ist nur noch assistiert von Kunststoff.

 

Kunststoff fängt mit Kunst an und endet in künstlichem Leben.

 

Ersatzteilwesen und Schlauchlebewesen an Technik angestöpselt und ein Elektromobil unter dem fetten Arsch, einen Treppenlift zuhause und Autos, die mehr können, als die zugedröhnten Fernsehhirne, die die wahre Welt, nur aus dem Kreuzfahrtschifffenster sehen können und zuhause angeben, sie hätten die letzten Schildkröten auf Galapagos mindestens einmal in ihrem Frieden gestört und schreiben das auch noch stolz in ihr Reisetagebuch und posten es dann freilich in die Welt hinaus, wie unvorstellbar dumm sie sind.

 

Wir sind zu viele und das zerstört die Welt.

 

Die Einzelheiten unserer Dummheit sind nebensächlich.

 

Wir verstehen noch nicht einmal diesen einfachen Zusammenhang.

 

Alles, was Euch die Fernsehsender und die klugen Bücher und alle Forscher dieser Welt erzählen wollen, soll davon ablenken.

 

Sie tun alle so, als gäbe es eine Rettung. Vor uns – sicher nicht.

 

Wir bleiben bei dem dämlichen Egoismus, ich will….

 

So lange wir Kinder sind, heißt es „Du musst!“

 

Ein wenig später heißt es, „Ich will!“

 

Und noch ein wenig später heißt es, „Ich will alles!

 

Mein Haus, mein Boot, mein Schiff, Geld ohne Ende - egal, was dafür drauf geht.

 

Hauptsache mein Leben ist mein Leben ist mein Leben und nochmal und nochmal und nochmal und

 

Alle anderen können mich Mal …. die können meinetwegen zum Teufel gehen.

 

Genau so funktioniert der Untergang:

 

 

Tod sicher

 

 

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Ignoranten: da stand einen Tag lang Idioten, aber das ist dann doch wirkllich zu persönlich aber eben zutreffend - also wurde es aus reiner Höflichkeit durch Ignoranten ersetzt.

 

Der Artikel war hier eigentlich zu Ende, aber da war heute noch was; das muss jetzt dazu.

 

Es erklärt, so dies und das an unserer Fehlkonstruktion.

 

Anlass:

 

Selbstkontrolle: Der Marshmallow, entmachtet?

 

Ein Stück Schaumzucker sofort oder zwei, wenn du wartest. Lange galt der berühmte Test zur Selbstbeherrschung von Kindern als Gradmesser für späteren Erfolg. Alles Lüge?

 

Von Jakob Simmank

 

Quelle: https://www.zeit.de/wissen/2018-06/selbstkontrolle-marshmallow-test-psychologie-experiment-selbstbeherrschung?sort=desc#comments

 

Hauptanlass ist dieser Absatz im Artikel:

 

Seit Jahrzehnten wird dem Experiment eine immense Vorhersagekraft zugeschrieben: Jene Kinder, welche sich unter Kontrolle haben, scheinen gewappneter für das Leben, sagt man. Sie könnten später besser mit Kritik und Frustration umgehen, hätten einen besseres Selbstwertgefühl, führten stabilere Beziehungen und würden bessere Bildungsabschlüsse erreichen. Wer sich im Angesicht eines saftigen Marshmallows schon als Kind unter Kontrolle hat – der leide später sogar seltener an einer Borderline-Störung und habe ein geringeres Risiko, drogenabhängig zu werden, anders als die Ungeduldigen. Die Ergebnisse des Experiments, das in den Sechzigerjahren in einer Kita der Stanford-Universität in Kalifornien erstmals durchgeführt wurde, verhalf dessen Erfinder Walter Mischel zu Weltrum: Er wurde zu einem der bekanntesten Psychologen des 20. Jahrhunderts.

 

 

Mein Kommentar dazu:

 

Jede Aussage ist falsch. Es gibt nicht eine allzeit gültige Aussage über Menschen – noch nicht einmal eingeschränkt. Ein unüberwindbares Hindernis aller Forschung an Menschen ist deren evolutionsgewollte Nichtidentität. Die Idee aller Lebewesen - außer bei uns - ist ein Fähigkeiten-Katalog und damit verbunden, ein Tätigkeiten-Katalog - oder verständlicher - Verhaltenskatalog.

 

Den haben Menschen nicht. Sie sind mit dem Topgehirn aller Lebewesen ausgestattet, weil die Natur sehen wollte, was dann passiert. Sie weiß es inzwischen und wartet geduldig auf das nahe Ende der Menschheit.

 

Sollten von uns nach der Katastrophe einige übrig sein, hängt alles stark davon ab, wo noch Plätzchen zu finden und zu erreichen sind, die nicht alles vergiften, was sich bewegt. Die Widererstarkung wird nach dem ersten Fehlversuch extrem viel länger dauern. Unsere biologische Konstruktion wird sich nämlich kaum ändern, nur unser Topgehirn macht die Katastrophe aus.

 

Das Topgehirn ist frei, zu denken, was es will und nicht zu akzeptieren, was es nicht will. Diese Grenzenlosigkeit hat die Natur kurz vor unserem Verschwinden ausgeklügelt. Anders als die meisten glauben, ist Evolution nicht beliebig und keineswegs zufällig.

 

Die Natur hat eine innere Ordnung, auf der alles aufbaut. Sie ist im ganzen Universum mit den Grundlagen gelegt worden.

 

Da unser Topgehirn diese Installation nicht besitzt und nicht bedenken kann, findet sie konsequent immer das Unwahrscheinliche wahrscheinlich. In diesem Punkt irrt es sich folglich über sich selbst.

 

Da es ein allesdenkendes Hirn ist, fehlen ihm die Spuren zum inneren Sinn der Natur.

 

Dass unser Hirn im entscheidenden kritischen Moment so groß werden konnte, war mit dem aufrechten Gang ermöglicht worden. Er erlaubt uns, stehend und gehend, alles Gewicht ohne Energieaufwendung auf einem Punkt auszubalancieren. Daher konnte das Gehirn bedenkenlos und ohne zu behindern noch größer werden.

 

Es würde erneut noch größer werden, wenn wir uns dem Untergang nähern und dort den Urfehler, dass wir die Ordnung der Natur einfach nicht erkennen können, durch neue Zusatzhirnnudeln quasi an die bisherige Intelligenz angefügten Anbau als Rückbau noch eine Erweiterung schaffen, die den einzigen Fehler korrigiert. Nur die Passage durch den Geburtskanal behindert das. Da unser Tophirn aber längst dafür gesorgt hat, dass viele Kinder diese Passage gar nicht machen müssen, wachsen doch bereits die Kaiserschnitts-geburtszahlen von Zu-Großkopferten enorm.

 

Die innere Ordnung der Natur wird das nutzen und das letzte fehlende Puzzleteilchen noch ins Spiel bringen. Dann halt fasst immer mit Kaiserschnitt.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com