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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

aber ich gebe sie euch, wenn ich den Tag bestimmen kann, an dem ihr mich schlachtet.

 

Die einzige Lösung, die Sinn macht und menschlich anständig ist.

 

Wir schaffen es mit allen Verkehrsunfällen und Kriegen und Umweltkatastrophen und Hungersnöten nicht mehr, die Kopfzahl der Lebenden am Steigen zu hindern.

 

Vielen von ihnen geht es dreckig und viele von denen brauchen Organe. Die Hinrichtungen in China, oder der Organraub im Sinai sind gewiss kein anständiger Weg, an Organe zu kommen.

Eine Lösung gibt es aber, denn ich will keinen Rollator und keinen Rollstuhl, keine Beatmung, kein halb vertrocknetes Herz, keinerlei Amputationen, ich will nicht taub und nicht blind und nicht klapprig leben; ich will in keinem Pflegeheim und in keinem Krankenhaus versauern, kurz ich akzeptiere keinerlei Einschränkungen. Wie viel Einschränkungen und welche genau ich ertragen könnte, weiß niemand vorher, auch ich nicht. Aber ich will frei entscheiden, wann ich sterbe. Damit das ordentlich zugeht, will ich einen Vertrag mit einer Transplantationsklinik, die akzeptiert, dass sie mich zu Tode operieren, wenn ich es ihnen sage und mich selbst einliefere.

 

Es muss so sein, wie Dignitas das macht. Ich muss im letzten Moment mich noch einmal umentscheiden können - absolute Freiwilligkeit ist das Maß der Dinge.

 

Die Idee, durch einen Spenderausweis sicher zu stellen, dass man mich nicht mit intensivmedizinischen Maßnahmen zwingt, am Leben zu bleiben, war nicht zielführend, weil das doch gerade für den Erhalt der Organfunktion nötig ist. Als ich das kapiert habe, habe ich ihn sofort zerrissen. Nach einem Unfall, mit schweren Verletzungen hat aber niemand eine Chance, zu verhindern, dass er nicht vom Retterexzess ins Leben zurück gezwungen wird. Deshalb wollte ich mir ein Tattoo auf die Brust nadeln lassen. "Reanimation strikt verboten" und das mit so einem durchgestrichenen Defi-Piktogramm, ähnlich dem Halteverbotsschild. Ich hab mich selber davon überzeugt, dass der Retter in Not, trotzdem den Defi einsetzen würde, einfach aus Angst, anschließend in irgendeiner deutschen Haftpflichtmaschine durch den Wolf gedreht zu werden.

 

Eine Lösung gibt es.

 

Der Deal geht so! Wenn ich nicht mehr will, kann einer oder mehrere Andere meine verwertbaren Organe haben. Aber ich sage wann. Das ist nicht Tötung auf Verlangen, sondern ein Geschenk von mir, gegen ein Geschenk an mich.

 

Die Evolution hat sich verirrt. In den Massengesellschaften dieser Welt gibt es keine Notwendigkeit, um Alles in der Welt am Leben zu bleiben. Nein, heute ist es ganz anders, heute sollten wir lernen, anständig zu gehen, trotz und wegen der Hightech-Medizin, die niemanden mehr sterben lässt, aber jedermann zu einem hilflosen, verfaulenden Zellhaufen macht.

 

Schluss für Jedermann.  " Wer geht, wer bleibt"  Jetzt wählen wir selbst und geben damit jenen, die noch nicht gehen wollen, eine Chance, bis sie sich ebenfalls entscheiden zu gehen.

 

Betrachten wir es einmal kurz von der anderen Seite.

 

Was kommt denn heute noch von der Erde in den Himmel -

 

Sieche, Verstümmelte, zu schwach zum alleine laufen und alle bringen Maschinen mit.

 

Der Himmel braucht Windräder für elektrisch betriebene Ersatzorgane und Pflegepersonal, das kann doch nicht wahr sein und das kann so nicht weiter gehen. Wie wollen wir es nennen? Pflegeparadies, wie bei einer Urlaubswerbung und untertitelt:

 

Hier siechen Sie himmlisch weich und noch weiter abwärts kann es gar nicht gehen, vertrauen Sie uns!

 

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com