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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Die Menschheit muss lernen, dass man nicht alle Krankheiten heilen wollen darf, weil dieser Weg, wird er ungehindert fortgesetzt, die Sozialsysteme der Welt implodieren lässt. Heilung kostet Geld. Das muss in einem Gleichgewicht mit den Mittelaufkommen arrangiert werden. Damit kann man nicht einfach alles, was Forscher für Pharmas sich so ausdenken und anwenden wollen, bezahlen.

 

Der Motor für diese Fehlentwicklung ist das Geld verschlingende Monster der weltweiten Pharmaforschung.

 

Suche eine noch nicht heilbare Krankheit und finde einen Wirkstoff, dann wirst du reicher, als du es vorher warst. Damit bringen die alle Systeme in die Zahlungsunfähigkeit.

 

Den Pharmas ist das egal. Auch, wenn die Kassen sich weigern, bestimmte Behandlungen zu übernehmen, gibt es immer auch reiche Leute, die dann halt mehr bezahlen müssen.

 

Die Sozialsysteme, werden aber nicht in einer "Arme-Leute-Medizin" verharren können, dazu erhalten Sie viel zu viel Geld von den Beitragszahlern. Aber wo wird nun die Grenze zu ziehen sein.

 

Bei der aktuellen Leistung der Forschung wächst der Katalog der aufwendigen und geldintensiven Behandlungen täglich.

 

Siehe hierzu:

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sovaldi-warum-eine-pille-700-euro-kosten-darf-a-984738.html

 

Auszug: Spiegel online, Autor Florian Diekmann vom 6.8.2014

 

Warum eine Pille 700 € kosten darf.

 

Nun warnen Vertreter der Krankenkassen vor drohenden Milliardenkosten. Würden alle geschätzt 300.000 Hepatitis-C-Infizierten in Deutschland mit Sovaldi therapiert, würde das 18 Milliarden Euro kosten. Die AOK kalkuliert zwar mit einer wesentlich geringereren Belastung der Krankenkassen - aber immer noch mit insgesamt fünf Milliarden Euro.

 

 

Neue Nachrichten:

 

Krankenkassen fürchten Kostenwelle

Die Kostenträger reagieren nicht ohne Grund nervös: In Deutschland haben sich etwa 400.000 bis 500.000 Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. In jedem dritten Fall kommt es zu schweren Lebererkrankungen, schätzen Experten. Laut Hochrechnungen der AOK Niedersachsen werde Sovaldi® bis Ende 2014 mit mindestens einer Milliarde Euro zu Buche schlagen – Pessimisten sprechen sogar von fünf Milliarden Euro. AOK-Chef Jürgen Peter kritisiert: „Es darf nicht sein, dass ein einziges Medikament, welches in der Herstellung geschätzt 100 Euro für einen Behandlungszyklus kostet, zu einem Preis von 60.000 Euro abgerechnet wird.“ Voraussetzungen, die die Verhandlungen zwischen Gilead und Vertretern des GKV-Spitzenverbands sicher nicht einfach machen.

 

Alles auf doccheck vom 22. August 2014

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1107/7764/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News-2014-08-22&user=ce50c7cc8952b9df7e3df402705cf3bf&n=1107&d=28&chk=09d6b126bfa44e284cdf0d22261f6e81

 

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com