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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Warum sagt das einfach keiner, dass in unserem Staat, in unserer Gesellschaft einfach gar nix mehr funktioniert?

 

Warum sagt das keiner, dass die gesamte Verwaltung dieses Landes vom Kindergarten über die Schule hinauf zum Arbeitsverhinderungsamt und in dessen Gefolge wieder hinunter zum Sozialamt unterstützt vom überkomplexen System der Selbstverteidigungsinstitution, diese Justizbehördenkatastrophe über das Justizministerium zum Verkehrsministerium und zurück zu den Konsummanagern, die im deutschen Bundestag sitzen und überwiegend der Industrie und den Wirtschaftsapologeten ihre Hilfe andienen. Dann gibt es da noch die Flughafenbauer, die Straßenzerfallsinstitutionen, die einfach nix reparieren und wenn überhaupt, dann im zweiundzwanzigsten Jahrtausend an 5 kleinen Baustellen fertig werden.

 

Die S-Bahn war in Berlin vor mehr als hundert Jahren vielbeachteter Weltmeister beim Menschentransport durch Großstädte. Und heute?  Heute braucht eine Brücke in Spandau zehn Jahre Reparaturzeit – nur eine Brücke und wir haben in Berlin mehr als zwei.

 

Kindergärtenwarteschlangen, die länger sind, als die Kinder brauchen, um erwachsen zu werden.

 

Die Renten reichen bei beachtlichen Teilen der Bevölkerung nicht. Die Minijobber werden todsicher altersarm.

 

Die Samrtphonekinder von heute werden niemals angestrengt am Aufbringen der ständig steigenden Sozialversicherungsbeiträge arbeiten.

 

Die Medizin feiert ständig neue Erfolge, dabei führt sie nahezu jeden, der nicht aufpasst, nur in ein elend langes liegendes hilfloses entwürdigtes Lebensende. Niemand hat das verdient.

 

Wir kriegen nicht mal Autos zugelassen und die Polizei ist überall überfordert. Obwohl die dauernd personell aufgestockt werden, sieht man keinen, es sei dann an Ferngläsern die ohne Fotoaufzeichnung Geschwindigkeiten messen, damit die Polizei auch schreiben kann, was sie will. Dadurch sind sie schneller am Strafzettelsoll angekommen und können wieder in der Stube Wachsunden schieben, die glaubwürdig so ausgedehnt werden, dass die gesammelten Überstunden für Jahrzehnte an Freizeit gutgeschrieben werden müssen. Und alle Polizisten brauchen mehr Kollegen wegen Vereinsamungspsychosen, die in den Wachen entstehen.

 

Die Oberfuzzis aus den KBA – Ämtern haben die Blendlichter eingeführt, die jeden Abblendscheinwerfer um’s mehrfache überstrahlen und die Fußgänger auf den Zebrastreifen zuverlässig verschwinden lassen, weil der Gegenverkehr auf der anderen Straßenseite alles vor ihnen in einem Trichter dermaßen erhellt, dass kein Auge trocken bleibt. Beim geringsten Hopser über die überall unebenen Straßen blitzlichtern sie und blendlichtern sie die Entgegenkommenden auf hunderte Meter. Nur einer von den irre Bewaffneten reicht aus, um 20 Augenpaare auf ihn zufahrender armer Seelen zu blenden. Deren Dunkeladaption wird kontinuierlich gestört, so dass Kinder, Radfahrer und dunkel gekleidete Irgendwasse einfach nicht zu sehen sind. In drei Rückspiegeln blenden mindestens 6 Lampen. Meistens sind es aber zusammen mit den Taglichtlanzen 12. Und mehr und mehr kommen die LEDdutzendweiseschlangenleuchtkunstwerke. Das erzeugt bei menschen Irritationen und nicht klare Gefahenshinweise. Wir sind von Licht angezogen, deshalb blendet es immer. Einfach weil wir in der Natur nur eine einzige derart strahlendeQuelle haben, und die ist echt lichtmeilenweit weg.

 

Warum fragt denn keiner, wieso diese weißgrellen Abblendlichtlanzen benutzt werden dürfen, obwohl blenden seit alters her verboten ist? Gerade Nebelscheinwerfer dürfen nur unten scheinen und nicht zu hell sein. Wieso dürfen dann Tagfahrlichter ohne Nacht und Nebel alles bis in die Poren ausleuchten.

 

Wieso sagt denn keiner, dass menschliche Augen sich weder an die Quälfrequenzen der überweissen LEDs, noch an die abrupten Blendungen bei seitlichen Bewegungen der Fahrzeuge über evolutionäre Vorgänge sich an diese irrwitzigen Entscheidungen anpassen könnte?

 

Wieso sagt denn keiner, dass wir bei ständig nachts Fahrenden in wenigen Jahren massiv Augenkrankheiten zu erwarten haben? Die LEDs sind nicht für unsere Augen zuträglich. Sie (unsere Augen) sind für Sonnenlicht entwickelt. Wir sehen nur ein Prozent aller elektromagnetischen Wellen. Die von LEDs liegen nicht in dem gesunden Spektrum, sondern gefährlich außerhalb. Unsere Zellen können diese optisch verursachte chemische Überanstrengung nicht lange unbeschadet überstehen.

 

Wieso sagt denn keiner, warum die Scheinwerfer immer höher an den Fahrzeugen installiert werden? Gut möglich, dass man damit die Schwarzfolien durchleuchten will, um auch die finstersten Fahrer doch noch andrängeln zu können. Dafür finden sich Käufer. In einer Zeit, in der man nirgends mehr vorwärts kommen kann, vergnügt man sich eben mit Blendautorität. Autorität, die man kaufen kann. Da gibt es sicher viele, die sowas brauchen.

 

Das alles ist kreuzgefährlich und absolut überflüssig und gesundheitlich schädlich. Dem Wahnsinn ist jedoch nicht beizukommen. Autos sind zu Ende entwickelt, weshalb die Verkäufer sich notgedrungen auf derlei Unsinn kaprizieren. Und warum sagt da von den Verantworltichen kleiner was dazu?

 

Wieso sagt denn keiner, dass die alle ihre Kisten abkleben, damit man sie nicht beim daddeln und bei sonstigen ablenkenden Tätigkeiten dingfest machen kann und ihre Fahrfehler anzuzeigen Sinn macht, weil man den Fahrer identifizieren kann.

 

Wieso sagt denn keiner, dass man durch die schwarzen Scheiben nicht sehen kann, ob und wann der davor endlich losfährt, weshalb die Ampelpassagen immer länger werden? Aus dem gleichen Grund fahren sie in Kolonnen ineinander, weil man den Abstand vom Vordermann zu seinem Vordermann einfach nicht sieht. Breit und hoch und undurchsichtig.

 

Wieso sagt denn keiner, dass das allen Verkehrsteilnehmern mehr Gefahren bringt, obgleich diese angeblichen Innovationen keinerlei vernünftige rechtliche Ursachen haben?

 

 

Anlass: 

 

Anis Amri hätte wegen Drogendelikten aus dem Verkehr gezogen werden können.

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fall-anis-amri-sonderermittler-wirft-behoerden-versagen-vor-a-1172571.html

 

 

 

 

Es geht halt nicht anders!

 

Das Wechselspiel zwischen Führung und Gefolge ist der Knackpunkt in menschlichen Gesellschaften.

 

Eine Herde Tiere wird auch geführt, aber die Herdenmitglieder folgen. Mag es gut sein oder nicht, wird sich weisen. Diskutiert wird der Führungserfolg aber nicht.

 

Bei Menschen hat sich das evolutionär spät und nur ein einziges Mal hinzugefügte Hirnupdate aber mit genau diesen Merkmalen eingebracht.

 

Die Tierherde hat im Prinzip eine Meinung.

 

Die Menschen haben mit ihren Individualgehirnen und zwar jeder Einzelne von Ihnen immer mehrere und obendrein situativ wechselnde Meinungen. In dem komplexen lebenden, also sich durch Eindrücke und deren Verarbeitung ständig ändernden Ansichten, dem Meinungsgewusel eines einzigen Herdenmitglieds existiert keine feste Meinung und damit gleich gar nicht in Gesellschaften.

 

Unsere Führung führt alternativlos in eine Richtung, so die Absicht, aber wir folgen nicht.

 

Wir diskutieren das und sind vielleicht dafür oder auch nicht aber auch nicht dagegen oder auch das nicht und wahlweise millionenfach unterschiedlicher Meinung und schon morgen wieder ein bisschen anders als gestern und vorgestern.

 

Was dabei herauskommt, ist das Massendilemma.

 

Jede und jeder sucht individuell seinen persönlichen Vorteil – das darf als gesichert gelten und versetzt so das eigentliche, formulierte Ziel der Führung in winzig kleine Zettelfetzen. Viele folgen allerdings aus unterschiedlichen Gründen und viele folgen nicht und das auch wieder aus unterschiedlichen Gründen.

 

Neues Thema, was macht die Führung (der Führer) mit dem soeben beschriebenen Gefolge?

 

Sie erkennt, dass es so nicht geht!

 

Sie überlegt, wie es denn gehen könnte?

 

Sie entscheidet, weil nichts anderes bleibt:

 

Sie isoliert sich vollautomatisch, weil sie eine Meinung verteidigt – oder besser verteidigen muss.

 

Sie setzt diese Meinung durch und steht direkt vor dem Scheitern oder dem Erfolg.

 

Gelingt es, die hauptsächliche Herde hinter sich zu versammeln, Heil Hitler, dann werden alle unterworfen, weil Abweichler jetzt in der Machtminderheit sind.

 

Einfach nur, weil sich das bewährt hat, wird Abweichlermeinung bekämpft.

 

Die Anschlussmengen werden damit vereinheitlicht und die Gegenmeinung isoliert und damit gefährlich für den Abweichler.

 

Diese Führerautorität wird meines Erachtens recht hilflos in demokratische Vielheiten aufgelöst. Das Ergebnis ist das Ergebnis, das dabei herauskommen muss, es gibt Vielheitsbeschlüsse die funktionieren auf recht niedrigem Niveau, weil es grundsätzlich niemals eindeutige radikale Beschlüsse geben wird (siehe oben: Unsere Führung führt alternativlos in eine Richtung, so die Absicht, aber wir folgen nicht).

 

Wegen unserem massenhaften individuellen Ansichten und Bestrebungen erzwingen wir immer wieder für Führer/Innen eine dramatische Verengung der Stoßrichtung und landen damit im Despotentum.

 

Das Nicht wirklich folgen wollen erzwingt das erzwungene Führen. Und seid ihr nicht willig, so brauche ich Gewalt, ist demnach eine unauflösliche beidseitige Abhängigkeit.

 

Die geschichtlich repräsentierten Beispiele sind zahllos. Ein Stammeshäuptling hat ein Ressourcenfeind, das ist mit dem Aufkommen immer zahlreicherer Menschen nicht zu vermeiden.

 

In größeren Zusammenschlüssen passiert das gleiche und die Abweichlerminderheiten, die nicht hören wollen, werden bekämpft. Immer mit dem gleichen Spruch:

 

Es geht halt nicht anders.

 

 

Beispiele:

 

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/282-ewig-her-geschichte-gestern-heute-morgen.html

 

und ein Superfund von heute auf Zeit online

 

http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017/03/nationalsozialismus-adolf-hitler-luegen-populismus/komplettansicht

 

Klasse Einblick in die „politische Lüge“ und speziell die Nagelbrettlüge von Jamie Oliver

 

Autor Harald Welzer

 

 

 

 

Anlass:  Junckers Rede von gestern.

 

Der Artikel in der Welt von heute trifft den Nagel auf den Kopf.

 

"Junckers Idee zum Euro ist völlig absurd" 

 

Von Anja Ettel 13.09.2017 | Lesedauer: 2 Minuten

 

Schlusssatz:

 

Man muss leider feststellen: Es wäre der beste Weg, um aus dem Traum von einem gemeinsamen Europa einen nicht enden wollenden Albtraum zu machen.

 

https://www.welt.de/wirtschaft/article168602105/Junckers-Idee-zum-Euro-ist-voellig-absurd.html#Comments

 

Mein Kommentar:

 

Der Euro macht die Kaputten kaputter. Harmonisierungen sind sinnvoll um größere einheitlichere Marktbedingungen herzustellen. China Amerika Europa haben vernünftige Dimensionen. Das Kleingeld jedoch in eine gemeinsame Währung zu drücken ist kontraproduktiv, da das Kleingeld bei den Verbrauchern, wo es wichtig ist, Verschiebungen in Lohn/Arbeit und Konsum erzeugt, die aber der Kleingeldnutzer nicht ausgleichen kann und so zum Opfer der Harmonisierung der Großgeldinhaber wird.

 

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Den Effekt der Verallgemeinerung verstehen wir immer wieder falsch. Ordnung schaffen hat etwas intelligentes, sie ist aber grundsätzlich einschränkend bezüglich der naturgewollten Vielheit.

 

Die Natur meidet Vereinheitlichungen (nicht bewusst) wegen der Chancenminimierung bezüglich zukünftiger Anpassungen. Da wir an Sprache gebunden sind, um Regeln implementieren zu können, unterliegen wir der Schizophrenie, dass Sprache Prozesse einfach nicht formulieren kann, sondern nur statisch regelt und somit Dynamik versperrt. Der Gesetzestext ist fix - das Leben aber geht weiter.

 

Deshalb landen wir mit jeder Verordnung in Super Slow Motion, bis das Gesetz richtig falsch wirkt und irgendwann geköpft am Boden liegt.

 

Diese zeitliche Paradoxie, Gesetz immer statisch, Leben immer dynamisch, frisst die Erfolge aller Verordnungen alsbald. Die Dynamik des lebendigen Menschen greift Sekunden nach Installation jeder Vorschrift ein und ordnet seine Maximierungsmotive unaufhaltsam immer wieder neu. Da alle zur Natur gehören, machen das alle und deshalb scheitern diese "intelligenten" Verordnungen einfach durch die von ihnen selbst ausgelösten millionenfachen Meidbewegungen.

 

Allgemeiner heißt das Entwicklung oder eben Evolution

 

 

Ergänzung:

 

Die Mutter aller Probleme

 

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/174-die-mutter-aller-probleme.html

 

 

 

 

 

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kreuzberg-am-goerlitzer-park-entsteht-einer-der-groessten-start-up-campusse-europas-28387322

 

Die Panik, die mich erfasst versteht noch niemand, aber das wird sich ändern.

 

Je eiliger die sogenannten Innovationen die Märkte mit schlitzohrigen kleinen Lückennutzprodukten füllen, um so schneller werden wir die Unsinnsgrenze, die wir schon überschritten haben, weit hinter uns lassen und im Gaga-Industrie-Deutschland leben.

 

Arbeitsplätze auf lange Sicht und die Gesellschaft tragende Entwicklungen sind mit Start-Ups nicht gemeint. Start-Ups, reißen für einen Wimpernschlag in der Geschichte einen Haufen Geld an sich, machen ein paar tausend Leute reich und lassen den Rest der zerfallenden Gesellschaft zum Aufräumen liegen.

 

Und wie bei Menschen üblich, wird sich dieser Run nicht aufhalten lassen, bis er zusammenbricht. Die Scherben lassen sie uns natürlich. Das Zeug, was die in die Märkte pressen, unterscheidet sich kaum von vorhandenem, es zielt nur auf Quasi-Innovationen, deren Dünnheit mit Werbung übertüncht wird. Die Natur macht das genau so. Wenn ein Lebewesen erst mal entwickelt ist und stabil funktioniert, wird nicht mehr umkonstruiert, nur noch Feinheiten angeheftet, bis die Spezies von einer echten Innovation verdrängt wird.

 

Dahin gehen wir gerade.

 

Die echte Innovation, wird entweder eine Menschenrasse sein, die von Elektronik im Körper selbst zum Umsatzmonster konfiguriert ist, oder aber gleich nur noch aus in Glasbehältern gelegten Gehirnen besteht, dann bräuchte nämlich niemand  mehr Güter, nur noch bezahlte Illusionen oder aber, was mir wahrscheinlicher erscheint, eine völlig neue Rasse, die nach dem großen Schlag wieder ganz von vorne anfangen darf.

 

Sie wird die Innovation überhaupt darstellen, weil sie sich vorwiegend von Schrott und Gift der vorigen Zivilisation ernähren werden muss. Sie wird kein klares Wasser, keine gefahrlos genießbaren Pflanzen und keine essbaren Tiere vorfinden und die Luft unbehandelt nicht atmen können und das alles wegen der tollen Innovationen, die der heutige Mensch der Oberfläche aufgehalst hat.

 

 

siehe auch: 

 

 

http://evolutionsblog.de/koerper-seele-geist/259-das-nestbeschmutzer-syndrom.html

 

 

Da steht das auch mit dem eingelegten Gehirn !                                   Nur das Rote wird eingeweckt !

 

 

 

 

 

 

"Und wieder hatte ich mich gegen Hoffnungslosigkeit zu wehren, gegen Einsamkeit und Ohnmacht. Wer fragte nach den Opfern? Die Jugend, die von alledem nichts wusste?

 

Ich glaube, es ist jedem von uns so gegangen, der damals ein Gefangener war und befreit wurde. Wir betraten, aus den dunklen Kellern emporsteigend, die Welt wieder, in der Wind wehte, die Sonne unsere Hände wärmte, in der es regnete und in der wir selber eine Tür aufmachen konnten. Es war damals die Trümmerwelt der totalen Katastrophe. Wir hatten unaufhörlich davor gewarnt, wir hatten erbittert für den Frieden gekämpft. Die meisten von uns waren tot. Und wir wenigen, die zurückkehrten? Fragte man uns? Wollte man Einzelheiten wissen? Nichts davon.

 

Wir verbargen unser Erstaunen. Wollten sie, die uns damals vergessen hatten, als wir in die Keller des Todes hinabgeschleudert wurden, wollten sie wirklich nicht erfahren, was sich damals zugetragen hatte? Nein, sie wollten nichts wissen. Sie fragten nicht. Sie liefen durch die Ruinenfelder und jagten nach einem Stück Brot oder Zigaretten. Sie hatten geholfen den Krieg zu führen, der die Katastrophe brachte. Sie waren blind gewesen und blind waren sie geblieben. Im übrigen vertrauten sie auf die große Vergeßlichkeit. Wer eine Untat begeht, vergisst sie leichter als jener, dem sie angetan wurde. Sie fragten nicht, sie sprachen nicht davon. Sie wandten sich ein anderes Mal von uns ab und beklagten ihr eigenes Schicksal. "

 

S. 141 2. Absatz ff. aus "Der Verfolger" von Günther Weisenborn: Die Niederschrift des Daniel Brendel (1961 im Kurt Desch Verlag, München, mein Exemplar ist beim Aufbau-Verlag Berlin und Weimar erschienen und ist von 1972)

 

"Nein. Wir wissen, dass es Gewalttaten waren, pflichtgemäße Schandtaten. Wir wissen, dass eine gewaltige Lüge von hier bis zum Firmament aufgebaut ist, eine bleiche Wolke von gemeinsamer Lüge.        …………….

 

Wir möchten laut aufschreien über die Widergeburt der Lüge. Und wir sollten kämpfen, alle. Ich wiederhole: Da draußen unter dem Asphalt eines unheimlichen Wirtschaftswunders liegen ganze Landschaften von Toten, wenig geehrt, unbeachtet, vergessen.

S. 155 Daniel zu Eva im Disput

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Ewig her, Geschichte, Gestern, Heute, Morgen

 

Die Lüge und das Vergessen eint alle Generationen. Gut wird es dadurch aber nicht.

 

Ewig her

 

Menschen in Sippen mag gegangen sein. Sie kämpften voll beschäftigt um ihr direktes Leben. Sicher kämpften sie auch gegen andere Menschen - ebenso direkt ums eigene Leben, verbunden mit dem Überleben der Sippe. Nicht Mann und Frau frontal in einer Kleinfamilie - eher Frauen und Männer mit verschiedenen Aufgaben in einer Gedeih - und - Verderb - Schmiede.

 

Geschichte

 

In der Geschichte der vielen Menschen heißen die Kämpfe Kriege. Sie hatten Namen und sie hatten Führer. Die Pharaonen, Gilgamesch, die Qin - Dynastie, Dareios und Alexander, Dschinghis Khan, die Osmanen und die verwickelten Türkenkriege, die Spanier in Südamerika

 

Gestern

 

Talât Pascha, Stalin, Adolf Hitler, Mao Zedong hat 65 Millionen Menschen getötet, Idi Amin, Ruanda, etc., Pol Pot, Saddam Hussein, Muamar al Ghadafi

 

Heute

 

Hafiz al-Assad, Kim Jong un, Nicolás Maduro Venezuela etc., Hun Sen Kambodscha

 

In Myanmar, ex Burma wird versucht die Rohingya auszurotten bzw. zu vertreiben.  Buddhisten; Siddhartas Schüler, angeblich Friedensliebhaber vertreiben oder töten die Moslems. Aung San Suu Kyi, die Friedensnobelpreisträgerin reagiert sehr zögerlich ...

 

Das "anders" erkennen genügt uns, psychotisch im Kopf Gefahr herzustellen und dann zu töten. 

 

Morgen ?

 

Kim Jong-un verführte seine Leute nicht, er diktiert alles, er ist kein Schöpfer eines Massenzulaufs - er ist ein geerbter Killer, aber er wird zwanghaft bis zur Wand gehen. Verstehen tut der nix. Kommunikation ist sinnlos. Er kann von der Provokation nicht zurücktreten, sonst bringen die Profiteure ihn sicherheitshalber um.

 

Trump vielleicht gezwungen

 

Erdoğan nimmt gerade Anlauf.

 

Da die Türken mehrheitlich ihre doppelte Nationale Schande nicht akzeptieren, sie nicht zulassen, also verdrängen, sind sie nicht in der Lage, sich aus dem Hass und der Lüge zu befreien. Zweifellos sind die heutigen Türken nicht die Täter und nicht die Verantwortlichen. Nur warum befreien sie sich nicht einfach von der Last, die niemandem nutzt, aber vielen schadet und Ehrenhaftigkeit verhindert? 

 

Der Sippeneffekt setzt sich hier durch. Sippen haben eigene Identitäten, um sich von anderen zu unterscheiden. Das eint und schweißt die Mitglieder zusammen. Die Sippenidentität hat zwei Teile, Was/wer wir sind und was/wer wir nicht sind.

 

 z.B.: Hutu und Tutsi.  

 

Mit Vernunft hat das nichts zu tun, es ist evolutionär und daher so unnachgiebig. Überlegene müssen abgesondert werden, das ist bei Hitler und den Juden erneut benutzt worden. Er hat die Armenier - Massaker 1 und 2 gut gekannt und zum Vorbild erhoben - natürlich ohne Aufhebens davon zu machen, um öffentlich kein Nachahmer zu werden (Rede am Obersalzberg vom 22. August 1939).

 

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Alle eint die Lüge - doch was ist der Grund für Ihre Grausamkeiten?

 

Alle Lebewesen sind unterschiedlich. Alle Menschen sind naturgewollt nicht identisch. Egal, ob die Natur das überhaupt interessiert, der komplexe Vererbungsmechanismus lässt in seiner Zufälligkeit nichts anderes zu.

 

"Unerwartet das ist" sagt Joda und gibt sich überrascht. Hier irrt er.

 

Winzige Unterschiede in der Persönlichkeitsgestaltung, die wir alle von Klein auf und ununterbrochen bis zu unserem Ende durchlaufen, bedingen diese nicht zu akzeptierenden Dauermorde und Unterwerfungen, Genozide und Misshandlungen zu allen Zeiten.

 

In der Macht befindet sich der Auslöser. Tägliche Übung beim Herrschen verwischt die Ergebnisse der Herrschaft mit den Ansprüchen an die Zukunft, die des Machterhalts und der Machtausdehnung.

 

Die Rechtfertigung zur Untat entsteht unmittelbar mit der Absicht zu herrschen. Widersacher machen sich selbst willfährig zum Ziel. Erst ihr Auftreten verschafft dem Herrscher Kampflegitimation. Er benötigt seinerseits zwingend Gegner übelster Sorte, die den Zielen entgegen stehen. Sind diese erst herbeipropagandiert und ausgemacht, rechtfertigt deren behauptete Boshaftigkeit einfach alles. Die erfundene Gefährdung erzwingt mittels massiver Übertreibung die Vernichtung. Mehr ist nicht nötig, aber ohne die herbeigeredeten Gegner gibt es keine Despoten und nicht die Einheitlichkeit der massenhaften und blinden Gefolgschaft. Das ist das Muster aller Massaker.

 

Deshalb und dafür wurden die Armenier umgebracht und die Juden, und, und, und ...  Alle sind mit schuld und leugnen geschlossen, wenn alles vorbei ist - wieder gemeinsam - in sich und aus sich heraus, jemals davon gehört zu haben. Das ist alles nie passiert. Diese Einigkeit hat etwas Mystisches. Es ist aber nichts weiter, als naturgewollte Synchronisation beim Überlebenskampf. Lediglich die Ursache des angeblich notwendigen Kampfes ist frei erfunden und gewollt initiiert. Echte Not unterscheidet sich in unseren kopfinneren Simulationen jedoch in keinem Punkt von inszenierten, miserabel begründeten, nur in unseren Hirnen notwendig gewordenen Pogromen.

 

Die winzigen Unterschiede, die Menschen aufweisen, machen diesen und jenen zum Herrscher mit Schlächterqualifikation. Diese winzigen Unterschiede heben sie aus dem Plateau der Allgemeinheit, da man Ihnen etwas zutraut. Es fehlt ihnen die Fähigkeit, Leid bei anderen zu erkennen, mal ganz, mal weniger vollständig. Diesen Triggerfaktor bemerkt das Gegenüber und erkennt den Marker für Gefahr. Daher steckt er zurück. Das ist bereits das Antlitz der Angst und eben diese Reflexion von Angst bestärkt den "Führer". Da das immer wieder passiert, landen sie alle im Wahnsinn der Selbstüberschätzung. Da niemand sie deckeln kann, erfährt ihre Persönlichkeitsgestaltung Grenzenlosigkeit. Dafür hat die Natur keine Bremse eingebaut, denn damit war nicht zu rechnen. Für einen nach und nach völlig durchgeknallten Irren alle 30 - 50 Jahre, gibt es keine evolutionäre Vorsorge.

 

Beim Gefolge erzeugt die erahnte Gefahr von Skrupellosigkeit eine Ahnung von Stärke. Sie entsteht aus dem Gefühl, dass hier einem "Führer" Taten oder gar große Taten zuzutrauen sind. Weil er gerade selbst gezittert hat, mutmaßt derjenige, dass dies auch anderen passiert und verbreitet die Botschaft stolz. In etwa: Ich kenne einen, der hat's drauf!

 

Je verlogener und rücksichtsloser der Qualifikant erscheint und sich gibt, umso auffälliger werden für die Umgebung die Qualifikation und die erwartete Durchsetzungskraft. Die vom Despoten erfahrene Hingabe seiner Leute ist die reflexive Antwort der Untergebenen. Sie fußt auf dem vermuteten Erfolg, an dem der Erkenner der exklusiven Werte des Erhabenen natürlich teilhaben will. Die Gewalt, die Wucht, die Härte des Vorgehens sind die direkten Wirkmechanismen auf die Gefolgschaft. Die Brutalität heizt den Run an.

 

Die Vereinheitlichung (Gleichschaltung) der Geführten ergibt sich aus der Imitation des Erfolgsverhaltens auf nach unten abgestuftem Niveau. Alsbald halten alle den Arm schräg noch oben und rufen Heil Cäsar oder wen auch immer. Je weiter unten, umso heftiger die Nachahmung, wegen des zu erwartenden, erhofften Aufstiegs durch sichtbare Zeichen der Gefolgschaft. Daher der rasche Zulauf. Er beschleunigt sich, wegen der Angst, man könnte den Anschluss verpassen. Die Massenwirkung entsteht und steigert sich unweigerlich bis zum Bruch der Entwicklung. Regelmäßig ist das der Absturz des gesamten Regimes.

 

So lange und so weit die Unrechtsherrschaft erfolgreich ist, so lange gibt es wenige Kritiker und viele Gewinnsüchtige. Wäre es anders, hätten wir die Despoten alle nicht ganz oben stehen gesehen.

 

Die Natur sieht den Erfolg einer Spezies als tüchtig an. Wenn die Spezies die Tüchtigkeit übertreibt, sieht die Natur schlicht neue Erfolge in der Zukunft, nur halt eben ohne die gerade sich selbst vernichtende Spezies.

 

Und wieder egal, ob die Abwechslung die Natur überhaupt interessiert, diese wird kommen und sie wird nicht das letzte Mal eine Abwechslung begleiten.

 

Alle, die am Run teilgenommen haben, schämen sich natürlich nach dem Absturz, am Run teilgenommen zu haben. Selbstredend nur wegen des sich abzeichnenden Misserfolges.

 

Sie wollten doch nur….

 

- ja, ganz genau - nicht zurückstehen. Neid auf etwaige Gewinnler wird ausgelöst durch den unausrottbar von der Natur gewollten Erfolgshunger. Bei jedem Schlussverkauf können sie das überprüfen.

 

Raum fürs Volk, Bodenschätze, fruchtbare Böden, Wasser, Holz, Öl, Ölsande, Gold, Diamanten, Nahrungsmittel, Herrschaft hier oder da. Gründe finden sich immer für einen Kampf; notfalls tut's ein Glaube an irgendwen oder irgendwas, so lange es dem eigenen Glauben abhold ist. So was kann durch schlichte Definition erledigt werden.

 

Alles ganz so, wie es Günther Weisenborns Daniel gesehen hat:

 

"Da draußen unter dem Asphalt eines unheimlichen Wirtschaftswunders liegen ganze Landschaften von Toten, wenig geehrt, unbeachtet, vergessen.

 

Wer fragt nach Ihnen? Fragst du?"

 

 

Anlass:  der Film

 

"Die guten Feinde, Mein Vater, die rote Kapelle und ich" von Christian Weisenborn, seit Juli im Kino.

 

 

 

 

 

 

Was in Wirklichkeit passiert, ist dass der Intelligenzquotient der Menschheit - immer schneller werdend - sinkt.

 

Niemand weiß mehr, als ein paar Prozent dessen, was an Wissen auf der Welt vorhanden ist und uns alle steuert.

 

Es wächst tumorrasend schnell und wir finanzieren diese brutal wachsende Distanz des Wissens, dessen Masse sich unumkehrbar von der Begreifbarkeit durch den Einzelnen entfernt.

 

Wir selbst finanzieren den verschwindenden Durchblick.

 

Der Wissenstumor wirkt, arbeitet, lenkt hierhin oder dahin und wir verstehen nichts davon und wir erfahren nichts davon.

 

Wir haben unsere Zukunft in vollständige Unwägbarkeit entlassen.

 

Wir wählen Leute zu unseren Herrschern, statten sie mit der Macht aus, uns zu drangsalieren, obwohl wir deren IQ nicht kennen und verlassen uns darauf, mit einem Kieselstein ins Meer geworfen, das richtige Wassermolekül zu treffen.

 

IT - Technik ist nicht beherrschbar, denn sie entsteht an zahllosen Orten ohne Kontrolle, was, wie auf wen, wann und mit welchen Folgen agiert.

 

Begeistert feiern die gläubigen Verbalträumer (Politiker) die Technologie der Zukunft. Es stört sie nicht, dass sie nicht die geringste Ahnung davon haben, was tatsächlich läuft.

 

Es geht nicht um etwaige Böswillige, die Geld oder Macht anstreben, das wird man aus der evolutionär bestimmten Kampfmaschine Mensch nie herausoperieren können.

 

Es geht um ein sich völlig unkontrolliert entstehendes, unbeherrschbares Chaos. Und das Chaos entsteht unbeabsichtigt einfach deshalb, weil niemand weiß, wer, was alles programmiert und wie sich das in der Zukunft auswirkt.

 

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Frage: 

 

Welche Trefferquote mag eine Bundestagswahl wohl haben, da die Bürger zum Wahltag nicht wissen, wer, was in der später regierenden, wegen der noch nicht bekannten Ergebnisse, zufällig koalierenden Truppe eigentlich zusammenbasteln und es dann "Politischen Willen" nennen wird.

 

Nahe Null !                (siehe Kieselsteinvergleich)

 

Nur ein Moment kann diesen Irrsinn aushebeln. Wir müssen für unsere Stimme eine Bedingung stellen.

 

Sie sprechen von Demokratie, der Herrschaft des Volkes, sie sprechen von Wahlauftrag oder Wählerauftrag oder der Stimme des Volkes.

 

Wenn Herrschaft des Volkes ansatzweise stimmen soll, muss das Volk eine Äußerung des Willens durchsetzen, d.h. mindestens einen Auftrag erteilen, der nicht ignoriert werden kann.

 

Bis das soweit ist, ist Demokratie eine geschickte Täuschung mit langer Tradition und erbringt nichts als laue Plauderluftblasen - egal wie die Plauderluftblasenbläser heißen.

 

 

Guckst Du hier:

 

Wie hilflos wir Bürger der Welt wirklich sind, erkennt man an dem Protestmarsch. Letztlich werden wir überall rauf und runter verarscht. Das muss umgehend abgestellt werden.

 

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/civil-march-for-aleppo-berliner-friedens-aktivisten-erreichen-am-sonntag-syrien-28155390

 

Die Fußläufer sind absolut ehrenhaft und die Ausdauer zu bewundern, aber es bewegt nichts. Wir müssen das Werkzeug schärfen.: Unsere Wahlstimme kann alles ändern.

 

http://evolutionsblog.de/politik-und-wirtschaft-global/236-demokratie-hat-einen-grossen-nachteil.html 

 

 

 

 

 

 

 

 

"So was" ist die schnell ansteigende Aggressivität in der ganzen Deutschen Gesellschaft.

 

Das neue rechts heißt links und alle Biedermänner fahren mit fetten Suvs (das kleine s steht für Stinker) mit 101 km/h konsequent links neben der LKW-Spur her. Niemand fährt mehr rechts, und zwar weit entschlossener, als wenn es verboten wäre, rechts zu fahren.

 

Die Raserverfolgung hat die evolutionäre Meidbewegung um 180 ° in Richtung drängeln nach hinten gedreht. Das ist der neue aggressive Weg, andere zu beherrschen und alle "neulinks - Fahrer" akzeptieren fatalerweise den Mist, den die vor ihnen machen. Bei Angriffen von hinten verteidigen die Neulinken ihren Platz heftiger, als antike Überholdrängler es je erlebt haben. Das Neue ist halt eine selbstgeschöpfte und keine verordnete Freiheit und so was mag ein Mensch mehr als alles andere. Na klar, kann einem beim links langsam fahren, kein zu schnell fahren vorgeworfen werden, daher kommt der innere Orden der Verkehrssicherheitsanstrengung noch als selbstgebackenes Lob dazu und im Übrigen:

 

"Mach ich sowieso immer alles richtig und die anderen müssen das mir nachmachen." Mehr selbstverliebter Ich bin Chef im Ring geht nicht.

 

Wir meiden Strafen und suchen gleichzeitig nach Erfolgserlebnissen. Das ist echt Mensch.

 

Neues Verhalten löst ein altes Verhalten ab. Also fahren sie jetzt überall mit übergroßem Abstand auf den Vordermann. Eine Provokation natürlich für alle Folgenden. Diese scheuen jedoch den Kampf und machen es, da konfliktärmer, genauso. Nun fahren wir täglich also in massenhaften Staus. Und obendrein steigert der Evo voll absichtlich die Behinderung noch zusätzlich durch Riesenabstände. Was sagt das über Menchen?

 

Grübel, grübel und studier ...

 

Sie ändern nur die Richtung. Drängler sind allgemein unpopulär. Dicht auffahren, Lärm und Licht machen, ist Gewaltausübung = unanständig Druck machend.

 

Alos spielen wir jetzt übertrieben harmlos und ziehen Riesenlücken auf (vorzugsweise bei Einspurigkeit). Statt vorwärts drängeln, machen wir jetzt nach hinten aufhalten = negatives Drängeln und gucken dazu, so harmlos wie es eben geht, in die unbestimmte Ferne.

 

Befördert hat das die Autoindustrie durch die evolutionär sehr günstige Abkleberei von allen Scheiben. Beim Vorwärtsdrängeln kann der Fahrer noch fotografiert werden, beim Rückwärtsdrängeln dank dunkler Heckscheibenanonymität nicht.

 

Und noch ein Aspekt:

 

Große Fahrzeughersteller meiden Strafen, indem sie sich die Merkel am Anfang ganz genau angesehen und sie als harmlos eingestuft haben. Sie haben auf ihre Lahmheit vertraut und ihre Zuneigung zu großer Industrie.

 

Es ist kein Wunder, wenn ein FDJ-Mädchen innerlich erblüht, wenn sie den "Produzenten" der westlichen Monsterautos gegenüber steht und diese das FDJ-Mädchen hofieren.

 

Gleichzeitig haben sie deren Harmlosigkeit als Tarnkappe genutzt und die klotzigen ekligen Monstertrucks mit PS aufgeblasen, die freilich auch Spritverbrennung nach sich ziehen. Damit die Gaudi Spaß macht, haben sie mit Hilfe von Bosch,Tricks für die dämlichen KBA - Tests erschaffen bei denen die dicksten Kisten angeblich praktisch gar keinen Dreck mehr ausblasen.

 

Brav gemacht Deutschland.

 

In so einem Umfeld glaubt doch niemand mehr, dass in diesem Land irgendwas gut läuft. Die Demokraten demonstrieren sich die Füße wund und erreichen todsicher nichts damit.

 

Die Pharma-Glyphosat-Gangs und die biederen Aspuffgangs pumpen sich mit Geld voll und der Rest bleibt an der Merkel hängen und die ist so harmlos, dass das Volk ihr kein Versagen zutraut und sie daher auch nicht verurteilt.

 

So läuft das!

 

Ergebnis: Man sieht im Volk den Absturz der Achtung voreinander.

 

Sie jagen Homos, Lesben und Ausländer, sie treten wildfremde Menschen ohne Anlass die U-Bahn-Treppe hinunter und machen dann auf psychisch krank. Flüchtlinge rotten sich in Köln zusammen, um unbedrängt krapschen zu können. Jetzt wissen wir auch, warum sie nach Deutschland wollen, weil man da Merkel hat, vor der sich niemand fürchtet.

 

Einen besseren Acker für Nazis und alles, was unzufrieden ist, kann man gar nicht herstellen.

 

Multikulti ist Führungslosigkeit in Reinstform. Menschen in Massen brauchen absolut klare Verhaltensrichtlinien und nicht die Hippi-Idee des Peace and Happiness. Sie müssen Grenzen erkennen können. Alles andere ist Wahllosigkeit und Beliebigkeit pur - on the rocks. Sie benötigen sinnvolle Führung.

 

Jawohl:  ganz genau das, was Merkel nicht in Jahrmillionen kapieren würde. Sie wandert auf dem Pfad, bloß nirgends anstoßen - das ist auf doof machen und nicht führen, denn es könnte falsch sein. Natürlich glaubt sie bei all der gehäuchelten Zustimmung, sie mache alles prima.

 

Dieses satte Nachkriegsdeutschland tappt in die Falle: "Wir haben es nicht rechtzeitig gesehen, dass sich alles umkehrt."

 

Ich habe einen Rentner gehört, der auf meinen  Einwand, die Jungen mit den Minijobs müssten seine Rente erarbeiten, sagte,

 

"Das ist mir doch scheißegal, woher das Geld kommt, ich habe lange genug gearbeitet, jetzt sollen das die anderen machen."

 

Die Massen an Älteren, sind das stabile Merkelwahlpodest, weil sie sich unangegriffen, beim Abbremsen der Gesellschaft, die linke Spur beherrschend und jeden Fortschritt verhindernd, pudelwohl fühlen.

 

Und nach mir die Sintflut.

 

Die gesellschaftliche Stagnation zusammen mit den Verfallserscheinungen wird von unserem der gesellschaftlichen Hierarchie dienenden Wahlsystem mit verursacht und muss zumindest für eine nicht zu kurze Weile, die umgekehrte Habenspyramide (unten viele junge Arme, oben viele alte Reiche) wahltechnisch korrigieren.

 

Die Verschiebung von Stimmengewichten ist die eine Möglichkeit, nur liegt hier schon wieder der Hase im Pfeffer, denn die Überzahl, der auf Geldmotiven beharrenden alten Reichen, wird sich dagegen stemmen.

 

Wahlstimme 18 – 30 Jährige 120 %

 

Wahlstimme 30 – 50 Jährige 100 %

 

Wahlstimme      < 51 Jährige   80 %

 

Weiterführend:

 

Hier im Blog:  "Demokratie hat einen großen Nachteil"

 

http://evolutionsblog.de/politik-und-wirtschaft-global/236-demokratie-hat-einen-grossen-nachteil.html

 

Die einzige dann noch bleibende Alternative ist die direkte Einflussnahme auf die Politik. Das geht durch abhängig machen der Wahlstimme von vorher geforderten Gesetzesvorhaben die vor der Wahl von Parteien bindend zugesagt worden sind.

 

 

Neues zum Abgaskartell:

 

https://www.welt.de/wirtschaft/article166908227/Ein-maechtiges-Kartell-der-Autoriesen-zeichnet-sich-ab.html

 

 

Und die Eurokommissarin hat's drauf. Sie wird die Schummelautos stillegen ab 2018.

 

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/vw-abgasskandal-eu-industriekommissarin-droht-mit-dieselstilllegung-ab-2018-a-1159016.html

 

Mutti Merkel sollte allmählich erkennen, wie wenig Bosse von ihr halten. Ihre "Ich bin-dämlich"-Expression hat die Bande glauben lassen, sie könnten sich hinter Mutti geduckt alles erlauben.

 

S'Macröcnchen spielt genau das gleiche Spiel. Er weiß, dass man ihr jede Menge Kohle abluchsen kann, da sie einfach nicht rafft, was Heimtücke ist. Unsere Mutti ist einfach grauselig einfach gestrickt, eins links, eins rechts, eins fallen lassen. Ihre Harmlosigkeit ist es, was jeder sehen kann und jeden verleitet, sie ausnutzen zu wollen und zu können und dann wegzuwerfen.

 

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10.8.2017 Ergänzung für Engstirnige, ich mag die, wirklich. 

 

Sie quatschen jetzt von updates aufspielen, als hätten die Autogiganten mit gigantisch viel Geld es nicht hingekriegt, die Großqualmer sinnvoll zu regeln und jetzt ist es plötzlich ganz einfach. Noch blöder geht echt nicht.

 

Die haben doch nur geschummelt, weil keiner den verdammten Dieseln das zündunsglose Explosiönchen so ordentlich entlocken kann, dass es sich bei den unterschiedlichsten Motorbelastungen ganz von selbst in die richtige Richtung verstellt. Warum sonst manipulieren sie die Ein- und Auslasszeiten und verstellen den Zündzeitpunkt an die optimale Position um das Explosiönchen perfekt ablaufen zu lassen. Und im Nachgang hat das mit dem Adblue-Scheiß natürlich aus dem gleichen Grund auch nicht richtig funktioniert. Diesel machen halt, was sie wollen - jedenfalls zündzeitpunktmäßig - eben unkontrolliert.

 

 

 

 

 

Wir haben praktisch keine Chance uns selbst richtig zu kennen. Es fehlt am kennenlernen können.

 

Unsere reflexive Persönlichkeit verhindert das drastisch.

 

Nach 65 Lebensjahren und bald 6 Jahren Blog schreiben, hat sich das auch bei mir nur stückchenweise geändert.

 

Dass mir mit jedem neuen Tag Sachen an und in mir selbst auffallen, freut mich - klar, nur was nutzt das?

 

Wer kann wie 7,5 Milliarden und alle noch nicht geborenen Menschen so nachhaltig erreichen, dass sie die Grundeinstellungen unserer Spezies, also die im Evo festgelegten Verhaltensvorgaben, jeder für sich ändern und neue generell gültige Regeln im Hirn etablieren, wo doch dieses zuallererst gar nicht sich selbst, sondern die Reflexion der Umgebung zu Strukturbildung heranzieht und nicht die eigenen Erkenntnisse verwertet.

 

Das ist der Grund für all die Moden, Fanwesen, politische Versammlung und natürlich auch den Protest gegen Vorgenanntes; kurz: das Wogen der gesellschaftlichen Gruppen in Wahrnehmung, Meinung und diesem folgenden Verhalten.

 

Jedoch all das, was ich heute über Menschen weiß, scheint auf Erkenntnisse bezogen generell eine Chance abzubilden.

 

Die Krux ist, dass jeder andere eben die erforderlichen Erkenntnisse auch wieder so spät haben wird.

 

Wir müssten unsere kleinen Kinder mit dem Wissen um unsere Schwächen erziehen, über das bestenfalls deren Großeltern teilweise verfügen.

 

Der Evo ist hochkomplex aber zu Ende entwickelt, weil er Millionen Jahren allen Lebens als Erkenntnis aus dem Größtversuch in sich verdrahtet trägt. Einmal in der weiblichen Eizelle und zur Kreuzung einmal im Samenfaden.

 

Er ist die aktuelle und letzte Version. Mehr wird nicht nahhaltig entwickelt, weil nichts mehr den aktuellen Stand von außen befeindet und die Version deshalb kein Upgrade mehr erfährt.

 

Unglücklicherweise veruntüchtigen wir obendrein genetisch sehr schnell, weil wir Humanität vorgeben und auch misslungene Vererbungen um jeden Preis erhalten, pflegen und sich weiter vererben lassen. Wirtschaftlich ist diese Humanität sehr erfolgreich und deshalb selbstführend. Allerdings ist sie reziprok in ihrer Wirkung zur Auslese, die die Natur zur Ertüchtigung eingebaut hat. Vererbbarer Erfolg ist das Ziel der Natur. Vererbbarer Misserfolg ist das, was die Förderung zweifelhafter Humanität erzeugt.

 

Euthanasie ist hier nicht das Thema. Es ist einfach nicht klug, unkontrolliert zu der überschäumenden Massenhaftigkeit noch um Fehlbildungen erweiterte Risiken aufzuhäufen.

 

Unsere genetische Konstruktion ist mit allen Umweltbedingungen, die wir geschaffen haben, überfordert. Wegen all der Chemie, die überall, ja selbst in der Nahrung und Pflege und Medizin auf unsere Konstruktion einwirkt, muss die an sich stabile Konstruktion mit millionenfach nicht natürlich vorkommenden Stoffen fertig werden. Das kann in dem Tempo und der Variabilität mit der wir einzelne Homos belastet werden, nicht gut gehen.

 

Und da wir uns selbst nicht kennen, können wir uns auch nicht selbst steuern. Wir werden weiter vom Ur - Evo gesteuert, der sich an Massengesellschaften wegen der fehlenden Auslese nicht anpassen kann.

 

Und also werden sich 7, 5 Milliarden "intelligente" Wesen bis zu ihrer eigenen für alle schmerzhaften Ausrottung nur als Konsument und nicht als Spezies weiter entwickeln.

 

Die Krux einfach.

 

 

 

Innenminister de Maizière hält Ehe für alle für verfassungswidrig

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/klage-wird-geprueft-innenminister-de-maizi%C3%A8re-haelt-ehe-fuer-alle-fuer-verfassungswidrig-27897896  

 

Mein Kommentar dazu

 

Juristisch hat er recht, aber Mann und Frau gibt es nicht. Wir entwickeln in früher Kindheit viele eigene arten = Eigenarten, die uns zu Individuen formen. Dinge, die uns zugeneigt für dies und jenes machen und natürlich auch Dinge, die uns abgeneigt werden lassen. Die wirkungsvollsten sind die frühesten Ja- und Nein- Einstellungen. Denn sie legen das Fundament und die Spezilaisierungen kommen alle erst danach und haben weniger Einfluss auf die früh, aber eben zufällig festgelegte Grundstruktur der Persönlichkeit. Dass ein Mann nicht pur ein Mann sein kann und eine Frau nicht pur eine Frau sein kann, weiß jeder. Die Mischungen haben grundsätzlich keine Grenzen. In Gesellschaften gibt es aber Grenzen von außen. In großen Massengesellschaften gibt es keine deutliche Trennung mehr. Alles verfließt und das ist der Natur scheißegal. Dass wir das Menetekel Mann - Frau immer noch großteils in uns sehen ist der lahmen Anpassung an die Realität und der Verhaftung an mittelalterlichen, meist religiös formulierten Regeln in der Schuld- und Strafnorm "Sünde" geschuldet. Alles geht, aber muss alles heiraten? Die Ehen heute halten nicht lang. So lange der Druck auf die homophilen Paare groß war, sind die Verbindungen stark. Nachdem die Allfälligkeit Einzug gehalten hat, sollten wir uns die Scheidungszahlen einmal ansehen. Nur so zum Spaß.

 

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An diesem Mann und Frau Problem mit der Festlegung auf verschiedene Geschlechter, hakt es gewaltig.

 

Das Bundesverfassungsgericht sieht das so:

 

"(1) Merkmale der Ehe. Unter Ehe i. S. d. Art. 6 I ist die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft zu verstehen, in der sie als gleichberechtigte Partner ihr Zusammenleben frei ausgestalten können. Sie muss auf einem freien Entschluss beruhen und unter der Mitwirkung des Staates erfolgen (BVerfGE 105, 313 [345]).

 

Text ist aus Beck-Shop kopiert:  http://www.chbeck.de/fachbuch/leseprobe/Groepl-Studienkommentar-Grundgesetz-9783406642302_0404201306161298_lp.pdf

 

Das Problem existiert in der Natur nicht. Sie definiert keine Unterscheidungen. Alles in der Natur existiert ohne fixierte Grenzen. In der belebten und der unbelebten Natur gibt es keine Definitionen und Beschreibungen.

 

Nehmen wir einen Evo-Mann und eine Evo-Frau zum Anlass, das zu prüfen. Wenn die beiden, was anzunehmen ist, in Ihrem noch mager entwickelten Großhirn, noch nicht Groß- und Kleinschreibung eingebaut haben, gäbe es die Regel und die dazugehörige Aufregung bei Fehlern nicht. Wenn Mann und Frau nicht sprachlich festgelegt werden, können die alles sein, natürlich ist das in der Natur völlig natürlich. Nur in unseren Bastelgroßhirnen nicht.

 

Wir benötigen Definitionen und Festlegungen für Sprache, damit sie wenigstens einigermaßen funktioniert. Der eine muss wissen, was der andere mit Mann meint und mit Frau auch, denn mehr als jeweils 4 Buchstaben übermitteln wir doch nicht. In der Evo - Zeit ohne Telli haben die sich durch Emotionen verständigt. So lange sie nicht miteinander gesprochen haben, war alles einfacher. Sie fühlten sich angezogen oder eben nicht, möglicherweise haben sie sich sogar gemieden. Allgemeinwissen ist, dass auch männliche Kinder den einen mehr oder weniger mögen. Das ist bei Mädchen nicht anders. Erst mit der Sexualitätsreifung kommen naturgewollt diese Momente mit ins Spiel. Ohne Anziehung gibt es keine Paare. Das ging einfach nicht. Die Anziehung wird vermutlich auch damals so gewesen sein, dass nicht alle eindeutig sexuell festgelegt waren, aber gelebt wurde das sicher nicht offen. Das hätte alles gesprengt. Das Übergewichtigkeit des Zusammenhalts hätte dergleichen ohne Scheidungsgericht auf andere Weise geregelt.

 

Bitte nicht vergessen: darüber nachdenken gelingt nur mit sprachlicher Vereinfachung der komplizierten natürlichen Gegebenheiten, die in Warhheit nur sekundenlang existieren.

 

Der Evo denkt nicht in unserer Form, er hat kein Vokabular, er unterscheidet richtig und falsch in der Sippe in seiner Art der prozessrechnerischen Festlegung in der unser altes Gehirn arbeitet nach Überlebenschance und Untergangsgefahr.

 

Sittenwächter oder Richter, wie wir heute sagen, waren die Alten, die Anführer, die Häuptlinge. Sie hätten erlaubt oder nicht, hätte sich die Frage je gestellt.

 

Erst wenn die Obrigkeit, unser abstrakter Gesetzgeber, oder das abstrakte Verfassungsgericht sprachlich die Fragen bewerten, werden daraus zahllose Bände und Argumentationen, die niemandem helfen würden, müsste er sich hier und heute entscheiden.

 

Sprache verhindert alles, was gescheit ist. Sie zerfasert und zerlegt jeden gewöhnlichen Vorgang in Wortmonster und Textchaos, bei dem Versuch etwas genau auszudrücken.

 

Niemand kann damit wirklich etwas Praktisches anfangen und dabei allgemeingültig vernünftig bleiben, den Überblick bewahren.

 

Schon die alten Philosophen haben mit Begründungen zum Spaß und zur Übung mit These und Antithese jonglieren lassen.

 

Wir entrinnen dem nicht.  Wir haben bedauerlicherweise nur Sprache als

 

Kommunikationsmittel in Groß - gemein - schaften

 

Genau die beiden Worte zeigen doch schon, was gemeint ist.  Dass das nirgends richtig gut funktioniert, wird sich nicht ändern lassen.

 

 

 

 

 

Das ist pauschal, aber nicht nur so dahergesagt.

 

Denn unser Gehirn hat gewisse Vorlieben und völlig verständlich auch eine Reihe Abneigungen.

 

Unsere Augen sind der Hauptlieferant für die innen in uns zusammengebaute Welt, die angeblich da draußen vor der Stirn existiert.

 

Ich kenne die Instruktion meiner Augen, die allmählich graustarig werdend, dies und das nicht mögen. Die Blendungen, Sonne schlimmer als Lampen oder Zwielicht beim Sport, nicht in dunkle Ecken unterm Armaturenbrett gucken können und so weiter. Die Blenderei im Auto beim Fahren macht mich irre. In drei Spiegeln, bei mir immer ordentlich eingestellt, sind drei Mal zwei Fahrlichter und zwei von diesen unsäglich überflüssigen Tagfahrlichtern zu sehen, also 12 Blendlampen, die meinen Blick nach vorne stören. Das macht mich tatsächlich aggressiv.

 

Was hat das mit den Gläubigen zu tun?

 

Wenn ein Mensch etwas nicht richtig sehen kann, drückt die Evolution erhöhte also anstrengende Aufmerksamkeit (zusammengekniffene Augen etc.) durch. Das ist, ebenfalls evolutionär, mit steigender Aggressivität verbunden, weil nichts sehen gefährlich ist. Zu deutsch, das Gehirn macht Druck, die Verhältnisse zu ändern. Jeder kennt das Abschirmen der Sonne mit den Händen über den Augen, das Blinzeln, den Kopf wegdrehen und aus den Ecken gucken und was es da sonst noch gibt. Schmerzen und sonstige Probleme mit den Augen machen aggressiv, weil die Sicht für uns so wichtig ist – seit jeher und in alle Zukunft.

 

In der Arabischen Welt schreibt man von rechts nach links. Die Schreibhand ist auch dort meist die rechte und diese verdeckt das soeben Geschriebene. Das strengt das Gehirn gewaltig an. Es sieht nicht, was es gerade schreibt, es muss konzentriert erinnern und anstrengend simulieren.

 

Obendrein wird in der arabischen Schrift feinste Kalligraphie gepflegt, alle müssen sich anstrengen, ordentlich zu schreiben, da die Schrift einiges an Genauigkeit fordert, um die vielen Kurven und Haken exakt zu schreiben, da ansonsten die Bedeutung wechseln kann.

 

Unausweichlich merken alle arabisch schreibenden Evos, dass das unnötig ist und rebellieren.

 

Grundlage aller Lebewesen in der Natur ist:

 

„Finde einen Weg – oder finde eine Lösung!“

 

Jeder Evo, dessen Telli arabisch schreibt, fühlt sich unnötig belastet, das lässt sich aber nicht vermeiden und genau darauf ist der Evo spezialisiert. Er automatisiert wenn irgend möglich jede Tätigkeit insbesondere bei den Händen aber auch bei entsprechendem Training in allen Bewegungen. Fließbandfertigung, bei der wenige aber ewig gleiche Abläufe gefordert sind, wäre ohne diese Einrichtung nie möglich gewesen. Nur diese von der Natur verliehene Fähigkeit ermöglicht uns unsere unglaublichen Leistungen bei Sport, Equilibristik und Jonglage.

 

Bei all diesen Bewegungen ist Präzision, also absolute Sparsamkeit in der Ausführung oberste Priorität, sonst lassen sich Wiederholungen nicht automatisieren. Willkürliche Abweichungen, also unnötiger Schnickschnack wird tiefliegend abgelehnt.

 

Und da haben wir die Ursache für die mit schlechter Leistung verknüpfte Aggression. In uns selbst sitzt der Aufpasser, der die heiße Wut kriegt, wenn wir was nicht hinkriegen und erzwingt höchste Anstrengung. Diese höchste Anstrengung, die gegen unser ureigenstes „Inneres Wesen“ in dessen Sicht unnötige Kraftanstrengung fordert, verursacht die auffällig hohe Aggressivität, bei einem sehr großen Teil der Weltbevölkerung.

 

Das hat Mohammed der Religionsstifter sicher nicht in diesem Zusammenhang gesehen.

 

Und dennoch hat er in der Scharia die schlimmsten Strafen für Vergehungen angeordnet. Er setzte auf die Furcht vor angedrohter und verwirklichter körperlicher Beeinträchtigung. Entwürdigung, Schmerz und massive Behinderung sowie Auspeitschung und Steinigung bis zum Tod oder Köpfen. Offenbar sah er sich aufgerufen, seinen „Gläubigen“ Schlimmstes anzudrohen, da er sie in seinen Augen recht aggressiv gesehen hat und damit die harte Bestrafung für notwenig und unverzichtbar erachtete.

 

Das Wichtigste, das unser Gehirn beschäftigt, ist die Zugehörigkeit und die Achtung und der Rang in unserer jeweiligen Gruppe. Diese Einrichtung in unseren Evos hat unser Überleben in schlimmsten Engpässen gesichert. Wir alle sind Nachfahren dieser Überlebensexperten.

 

Die Sippe steht ganz vorne. Deshalb erfährt in der Arabischen Welt diese besondere Schrift, neben und mit dem Glauben, allerhöchste Priorität im religiösen und im zivilen Leben.

 

Und sie ist gleichzeitig, weil von rechts nach links geschrieben die unnötigste Last, von all den Lasten, die die Menschen sich je ausgedacht haben.  

 

Die strengste Unterwerfung aller Rechtgläubigen unter den Islam und der Auftrag alle Ungläubigen auszulöschen hat damit einen guten Grund. Die Gläubigen schreiben von rechts nach links und sie werden das niemals ändern und daraus folgt:

 

Alle arabisch von rechts schreibenden Rechtshänder werden gänzlich unentspannt, aber sich des Grundes unbewusst, den Rest der Welt um deren leichtes Leben beneiden, sie dafür hassen und das ganz anderen Ursachen zuordnen.

 

 

 

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