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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Das Hauptwort ist „künstlich“ und das trifft es genau.

 

Was ist Intelligenz?

 

Es sind zwei grundsätzliche Komponenten

 

Nummer 1 ist der verdrahtete Computer, der kann, was er kann, aber der einiges nicht kann.

 

Er – der Evo – ist in jeder einzelnen Spezies von Ameise bis zum Topmodell Mensch der Kern und der gesamte Umfang der Lebensmöglichkeiten oder der Lebensfähigkeit. Alles, auch die möglichen Anpassungen an unvorhergesehenes oder nicht konstruiertes sind enthalten.

 

Denken sie an Amputationen bei Tier und Mensch. Sie finden eine zum Weiterleben geeignete Anpassung oder halt nicht. Auch dieser Bereich mag individuell unterschiedlich sein, aber im Schnitt ist er im Evo verdrahtet, sonst verendet das Individuum unausweichlich.

 

Im Gegensatz dazu, benötigt der Telli einen ganz anderen Aufbau. Superschnelle kleine Recheneinheiten, die ein fertiges Programm nutzen, gibt es bei ihm nicht.

 

Er muss zuerst eine Bibliothek aufbauen und dann kann er dort nachsehen, wie, wann, wo und warum er was gemacht hat und draus neue Vorgehensweisen finden.

 

Die Bibliothek hat den unvermeidlichen Nachteil, sie muss von Null an lernend gebildet werden.

 

Von Geburt an ist sie nicht vorhanden, manchmal wird sie auch gar nicht ausgebildet oder sie wird nach unseren Maßstäben nicht schlau genug – wir nennen sie Idioten oder Kretins.

 

Die Bibliothek muss unabänderlich mit Begriffen arbeiten. Die sind nicht mit Gesten oder Grundwissen des Evos vergleichbar, denn es fehlt Ihnen das ursprüngliche, das logische Konzept des Evos.

 

In der Telli-Intelligenz, steckt nicht zuerst automatische Verhalten, maschinelle Reaktion, sondern Gelerntes plus Erfahrung besonderer Art. Den Anfang bildet das Wörterbuch und dann das Begriffsverständnis.

 

Wir lernen Mama und Papa und viel später landen wir bei der Frage, was ist künstliche Intelligenz.

 

Dazwischen liegt ein unglaublich häufig und aufwendig immer und immer wieder wiederholtes Verfahren der Einspeicherung zum Begriff gehörender Möglichkeiten, der Varianz des Bezeichnens, der Varianz des Verstehens und der variablen Verwendung und der variablen Bedeutung.

 

Es gibt immer einen Autor und einen Empfänger. „Haus“ gesagt, ist ein Haus im Kopf des Äußerers, des Senders.

 

Die Ankunft des Wortes Haus erzeugt beim Empfänger ein nur in seinem Hirn bestehendes niemals vereinzeltes Ergebnis erinnerbarer Einträge zu diesem Begriff. Welchen er aktuell wählt, bestimmt er nicht. Das Hirn präsentiert und dann kommt die Frage, was für ein Haus denn?

 

Nur wenn ein exakt bezeichnetes Haus gemeint ist, entfällt diese Stufe: z.B.: dieses Haus und zeigt dahin oder unser Haus, wenn es der Empfänger kennt. Nur in diesen Fällen haben Begriffe Eindeutigkeit. Quasi als wenn oder weil beide das Objekt geistig angefasst, also mit den Fingern be - griffen haben.

 

Alle anderen Verwendungen - von egal welchem Wort - sind beliebig interpretierbar und fallen daher jeweils dem Inhalt der verwendeten Bibliothek und deren variablen Auswahlmethoden zum Opfer.

 

Somit bleibt jede Unterhaltung oder Wissensvermittlung dem Zufall überlassen, was die Präzision der gespeicherten Inhalte und deren Verwendung im Einzelfall bewirkt.

 

Das bedeutet schlicht und einfach, dass unsere Intelligenz alles Mögliche kann, nur nicht präzise übermitteln, da weder Auswahl und Absendung noch Aufnahme der Botschaft und deren Zuordnung logisch und eindeutig verlaufen.

 

Mithin kauderwelschen wir Tag und Nacht und genau daher rühren all die vielen Missverständnisse und die Konsequenz, dass wir alle andauernd aneinander vorbeireden.

 

Nichts, was wir in Argumenten denken und herausgeben, ist präzise und kann nicht eindeutig beim Gegenüber ankommen, außer es ist Mathematik. Die ist zwar auch interpretierbar aber niemals dem Interpretationszufall unterworfen, der sich schon aus der Übermittlung ergibt.

 

Freilich können Mathematikfragen unterschiedlich beantwortet werden, aber sie können nicht frei interprätierbar bzw. ständig zufällig anders als geäußert bzw. verstanden werden.

 

Bei normaler Sprache ist das jedoch das Hauptproblem.

 

Künstliche Intelligenz hingegen folgt Algorhythmen und ist damit in Verwendung und Übertragungen korrekt.

 

Damit ist künstliche Intelligenz eine ungeheure Gefahr für Menschen. Das hat Stephen Hawkings wohl erkannt.

 

Was passieren wird, ist vorhersehbar. KI rechnet und diktiert damit Kommunikation und deren Verwendungsergebnis. Mit dieser Einmaligkeit präziser nicht uminterpretierbarer Bedeutung sind wir Menschen überfordert oder doch eher ausgeschlossen.

 

Alles, was wir von KI haben werden, sind Geschäfte, deren Ablauf uns keinerlei Beweglichkeit mehr offen lässt, sondern fix und fertig und unverrückbar ja oder nein anbietet.

 

Das wird eine Unterwerfung hervorrufen, die lange quälen wird, bis die Wirtschaft das begriffen hat und rückwärts an uns anpassen wird.

 

Lebewesen sind aus gutem Grund in alle Phasen und Lagen anpassungswillig, anpassungsfähig und anpassungsintelligent.

 

Computer werden das nie haben, denn wir sind unlogisch, emotional und mit einem Gehirn ausgestattet, das keinerlei Eindeutigkeiten kennt und seit seiner allmählichen Entwicklung noch nie akzeptiert hat.

 

KI dagegen hat nur einen Weg, ein Programm, das dies so und bei anderen Werten eben anders entscheidet aber alles algorhythmisch, eindeutig und gerade nicht variabel bestimmt.

 

Lebewesen haben und hatten nie einen eindeutigen Weg, sondern viele Möglichkeiten, die jedes Individuum auch noch obendrein in absolut identischer Lage völlig anders zu lösen versucht. Diese evolutionär errichtete Vielfalt in Denken und Handeln, ist Millionen Jahre lang schon das Erfolgsrezept, mit allem, was auch immer da auf Lebewesen zukomme, fertig werden zu können durch Anpassung. Offensichtlich ist das, das Ergebnis des größten Lifetests aller Zeiten mit einem recht eindeutigen Ergebnis.

 

Anpassung der KI ist immer wieder KI und nur veränderte Unflexibilität. Sie werden uns stolz und uneinsichtig sehr lange einreden, dass die KI überlegen und der richtige Weg sei, die Menschheit zu retten.

 

Und wenn sie viele Jahrzehnte das Leben nachprogrammiert und immer wieder weitere Unschärfen eingefügt haben, dann landen sie nach einer riesigen Kreisfahrt exakt da, wo die Natur schon lange ist. Alles wurde genetisch in Vielfalt programmiert und alles war gleichzeitig möglich – einiges funktioniert, manches davon hervorragend und anderes eben nicht.

 

KI wird mit großem Aufwand nichts weiter schaffen, als den Beweis, dass unpräzise und selbstsuchend alle Änderungen überlebt und fixe Verfahren letztlich immer an der Uneindeutigkeit der Zukunft des Lebens grandios scheitern werden.

 

Das gesamte Leben auf diesem Planeten ist der Beweis dafür.  

 

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Nachbetrachtung:

 

Da erkennbar alles fließt, alles sich andauernd wandelt und nichts verlässlich ist, fehlt uns Halt.

 

Darunter leidet der Telli, weil er tagtäglich alle Berechnungen wieder und wieder anstellen muss. Da er niemals fassbares, verlässliches eingravieren kann, hat unser Großhirn - der Telli - ein großes Bedürfnis, Fixierungen zu finden. Ihm fehlt etwas immer Gültiges, ein Zentrum, ein Punkt als Zentrum, auf den man alles in Beziehung setzen kann.

 

Diesem, dem System innewohnende „nichts gilt jemals wirklich – Mantra“ entspringt der Wunsch des Telli-Organismus‘ einen Halt, wenigstens einen Fixpunkt zu haben. Da nur wir darüber nachdenken können, dass da was recht unbefriedigend bleibt, haben nur wir die

 

Idee          Gott           für uns als selbstgewählte Orientierung entwickelt.

 

Alle anderen Lebewesen auf Erden benötigen ihn nicht, da sie nicht fragen können.

 

Fragen sind die quälende Konsistenz, die unser Hirn umtreibt und da es irgendwann ruhen muss und will, hat es Antworten gefunden. Es gibt ganz unterschiedliche Antworten, aber immer sind sie irgendwie übersinnlich und nachvollziehbar nicht in uns selbst zu finden.

 

Da die Idee nicht überprüfbar ist, muss man glauben.

 

 

 

 

Die Smartphonewelt ist unsere unvermeidbare Zukunft. Das glaubt ihr mir sicher, aber was dadurch aus den Menschen wird, das glaubt ihr sicher nicht.

 

Anlass:        Digitale Schule:    

 

Die Grammatik des Lernens von Klaus Zierer  vom 12.10.2018 in der FAZ – online:

 

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/digitale-schule-die-grammatik-des-lernens-15819548.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

 

Bitte unbedingt ganz lesen: Er analysiert die fünf wichtigsten Problemfelder des heutigen Lernens.

 

Seine Einleitung:

 

Digitalisierung verändert alles. Ein Mantra, das man dieser Tage vielfach hört. Mag es für bestimmte Kontexte auch zutreffen, wie zum Beispiel für die Arbeitswelt und die Industrie, für den Bildungsbereich ist es nicht nur unzulänglich, sondern geradezu gefährlich. Denn dieses Mantra verkennt, dass die menschliche Evolution nicht mit der technischen Innovation gleichzusetzen ist. An der Grammatik des Lernens, die sich mit der Entwicklung des Homo sapiens herausgebildet hat, lässt sich dieser Fehlschluss exemplarisch an fünf Grundsätzen verdeutlichen, die vor allem im Zug einer Digitalisierung von Schule auftauchen:

 

Bitte unbedingt ganz lesen!

 

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"Lernen als Katastrophe" meint ein ganz anderes Spektrum des Problems. 

 

Die allfällige Nutzung von Smartphones ersetzt die wahre Welt durch eine digitale Präsentation.

 

Der schädliche Unterschied: Smartphone-Herrscher – also Weltherrscher ist derjenige der es in der Hand hat. Er bestimmt, was die „S-Welt“ zeigt, was sie auslöst und was das alles für den Nutzer bedeutet. Die Kinder, die die Dinger nutzen, werden von dem Smartphone nicht erzogen. Ganz im Gegenteil, sie passen das Smartphone ihren Vorlieben an. Das lässt die wahre Welt nahezu nie zu.

 

Smartphones schimpfen nicht. Sie strafen nicht. Sie verhängen keinen Hausarrest, sie bestimmen nicht wer, wann in's Bett geht. Sie korrigieren kein Verhalten, sie lehren nichts, was wichtig ist. Sie erziehen nicht. Sie lassen nur zu.

 

Und Smartphones trösten nicht, wenn Kinder verzweifelt sind oder schlecht träumen. Sie geben keinen Halt, sie sondern nicht gut und böse, sie können einfach nichts und sie leisten einfach nichts, was wichtig ist.

 

Damit verpasst die nächste Genration, alles, was die Welt dringender denn je benötigt. Sie werden nichts für die Zukunft tun können, weil sie S-Kinder sind und weiter nichts.

 

In dem Alter, in welchem unsere Kinder sich auf die Zukunft „vorbereiten“ bestimmen sie große Teile des Tages selbst, was in ihnen gebaut und gefördert wird und damit zu Grundlagen der Akzeptanz und der Ablehnung wird. Sie werden in wenigen Jahren sich ihren Pflichten nicht stellen können, weil sie in der Aufbauphase ihrer Psyche und Intelligenz ständig Problemen ausweichen können und angenehmere Beschäftigungen im Handy auffinden können, als sich selbst zu erziehen. Das bedeutet: sie lernen die Selbstführung, die sie für sich angenehm einzurichten vermögen und eben nicht die, die sich den Fakten den unangenehmen Pflichten und den realen Möglichkeiten in Beziehungen auf Beruf und Zukunft der eigene Persönlichkeit, der Familie und der weiteren Umgebung, Respekt zollen  - sie werden sich nicht den Notwendigkeiten der Politik, Wirtschaft, Erziehung, Religion, der Menschlichkeit und der weltweiten gesellschaftlichen Entwicklung unterwerfen.

 

Sei werden sich um sich selbst kümmern und den Kopf im Smartphone lassen.

 

Die S-Welt ist eine egoistische und alle anderen und alle Probleme ausschließende Traumwelt.

 

Die Mehrheit aller Menschen wird in 10 – 20 Jahren dieser neuen Einstellung gehorchen.

 

Bitte nicht übersehen, dass in allen nicht weit entwickelten Regionen dieses Planeten das Smartphone die ganze Welt beinhaltet, die vermeintliche Zukunft zeigt und damit eine unvorstellbare riesige Masse Menschen in die falsche Richtung führt. Die falsche Richtung, weil die richtige extrem kompliziert und unvorstellbar schmerzhaft ist. Wir müssen die Kopfzahl der Menschen auf dem Planeten sofort dringend deutlich kleiner machen, sonst ist das mit der S-Welt auch sehr bald und endgültig erledigt

 

Aus Smartphone-Kinder werden keine Demokraten, sondern abgesonderte Einzelgänger die lästigem Training aus dem Weg gehen. Sie meiden Anstrengung und weichen unter Stress in die S-Welt aus, da sie dort bestimmen können. In ihrer Kindheit und Jugend haben sie nur die Ausweichwelt in sich aufgenommen haben und werden überhaupt nicht dran gewöhnt sein, etwas zu müssen.

 

Man kann total bequem die wahre Welt auschließen. Man muss nur dem Smartphone – Inhalt und - Angebot nachlaufen. Mehr lernen die S-Kinder nicht.

 

Dass sie damit ziemlich weitgehend missbraucht werden können, ist eine noch nicht sichtbare neue Eigenschaft der S-Phone-Kinder, die unglücklicherweise erwachsen werden und dann ihre neue Welt bevölkern.

 

 

 

 

 

natürlich nur in der Natur. In der Zivilisation wirkt es endgültig.

 

Das wird die Spezies ausrotten.

 

Die Mechanik ist simpel.

 

Da Tiere und Pflanzen nicht wissen, was ihnen guttut und was nicht, ist es automatisch in den Genen angelegt und dort sinnvoll verdrahtet, aber freilich variabel.

 

Es geht um Überleben. Das bezieht Standorte, Verhalten, Ernährung, Style und alles mögliche Weitere ein. Die Natur zertifiziert nicht. Leben ist das Zertifikat, denn alles andere, alles, was nicht taugt, lebt nicht. Intern ist die Steuerung nur digital:

 

Richtig und Falsch

 

Falsch tut weh, ist ekelhaft, schmerzt, quält, macht doof, unruhig, lustlos, apathisch und ohnmächtig und tot.

 

Richtig ist lustig und angenehm und pimpt uns zu Leistung und Freude und Sex und Anstrengung und weiter rennen, als je zuvor und klüger sein als andere, Wettbewerb in jeder Richtung, mehr von mehr und mehr von allem.

 

Wie macht sie das?

 

Probieren geht über studieren. Die Antwort des Evos auf „probieren“ ist Sucht in jeder Abstufung.

 

Der richtige Futterplatz, die Wasserquelle, ein warmes Heim, ein Elektro-Rollator und ein Treppenlift, Klamotten zur Außendarstellung ohne Ende, Geld befreit von Zwängen, Nichts tun macht doof, weshalb man es, da es schleichend einzieht, nicht bemerkt und falsch identifiziert, nämlich als Freude, am sich nicht anstrengen müssen.

 

Hier macht der Körper der Zivilisierten alles falsch.

 

Ursprünglich durchaus für Ruhe gebaut und damit ist Zeit für die Regeneration gemeint, fallen wir heute auf den Fehler herein, nichts tun sei schön.

 

Der Evo meint aber Ruhe nach der Anstrengung, also die unverzichtbare Regeneration, die freilich nur Sinn macht, wenn wir vorher durch Tätigkeiten, Energieverbrauch, Zellleistungen aller Art, auch alles Mögliche an Stoffen aufgebraucht haben.

 

Die beiden; Herr Anstrengung und Frau Ruhe sind ein untrennbares Paar. Die Prozesse "Verbrauch" und die unmittelbar danach kommende "Wiederherstellung" sind die Eigenschaften des Duos. Eins davon ohne das Andere ist unkomplett, fehrlerhaft degenerierend. Mein Lieblingswort dafür ist unschön aber treffend "Veruntüchtigung".

 

Der Tagesblauf auf der Erde halbiert in etwa die Funktionen. Ohne Taschenlampe bleibt man nachts automatisch an geschützten Orten. Tun kann man da nicht viel. Mit Feuer in der Hand, wird man sehr viel besser gesehen, als man sieht. Alos ruht man und der Körper regeneriert und fördert den Aufbau von allem, was benutzt wurde. Hochkompliziert und für ein gesundes Leben absolut unvermeidlich.

 

Wir drehen das alles um. Alles, was anstrengt wird durch Technik ersetzt, also wird alles, nicht regeneriert, weil die Anstrengung die Regenration anstößt und sonst niemand.

 

Wer warm badet, findet das Toll. Wer frieren kann, ohne zu Zittern, findet das toll.

 

Wer weich liegt findet das toll. Wem es egal ist, worauf er liegt, findet das toll.

 

Wer sich heißt abseift und damit sein Hautbiom von Cremes und Deo abhängig macht, findet das toll. Wer kalt duscht, findet das nach einiger Übung toller und erhält, sofern nicht geseift wird, nach einger Zeit ein gesundes stabiles Biom zurück und stinkt dennoch nicht, weshalb dann auch kein Deo benötigt wird.

 

Wer Drogen einwirft, raucht, säuft und frisst, findet das toll. Wer das genau alles nicht macht, findet das toll.

 

Wer mit dem Rad fährt, findet das toll. Wer mit dem SUV 400 Meter zum Lidl fährt, findet das toll.

 

Wer alle anderen hinter sich lässt, da er die allerlinkeste Autobahnspur mit 95 km/h nutzt, findet das toll.

 

Nur noch sehr wenige fahren grundsätzlich wieder nach rechts und zielen darauf, alle anderen nicht zu behindern und finden das toll.

 

Also was ist denn das für eine Eigenschaft, die uns unablässig in dummes Zeug und schlechte Gewohnheiten zieht?

 

Es ist nichts weiter, als die in der Natur sinnvolle Einrichtung, dass Mensch, Tier und Pflanze sich in „sinnvolles“ Verhalten einfügen. Pflanzen, die sich in schwierigem Gelände anpassen und es so erobern, Tiere in einer Herde unindividuell leben und ihr Dasein durch große Zahl sichern. Jedes einzelne Lebewesen beweist den Sinn seiner Existenz in lebenssicherndem Verhalten.

 

Menschen hatten ohne Panzer, richtige Zähne, Klauen und schützendes Fell, mehr Angriffspunkte als gut war. Mit und durch die dadurch notwendig gewordene Chancenerhöhung, ergab sich Erfolg in Richtungen, die ohne Brain einfach nicht zu finden waren.

 

S’Köpfchen hat unser Überleben gesichert und uns in die forschende und alles produzierende Zukunft die den ganzen Zivilisationsmist verursacht, Stück für Stück hineinertüchtig. Im Irttum befindlich, begrüßen wir jede neue komfortable Veränderung, den sogenannten Fortschritt. Den Anstieg der eigenen Bequemlichkeit erkaufen wir am anderen Ende der Stange allerdings mit massenhafter Degeneration und Entmenschlichung in Pflegeheimen und/oder in Maschinen, die Luft pumpen, das Blut reinigen und das Siechtum verewigen.

 

Ab jetzt sind alle neuen Entwicklungen hinsichtlich Assistenz mit cleveren und vor allem markttüchtigen Erfindungen, die die Bequemlichkeit weiter treiben, kontraproduktiv. Der Zenit ist überschritten.

 

Und das Alles nur, weil die Natur zäh und unnachgiebig und nur in unserem Falle völlig fehlgeleitet, insgeheim immer „sinnvoll“ gemeint hat und damit vorläufig nicht aufhört.

 

Dass wir einfach alles hinkriegen, ist heute weit verbreiteter Irrtum. Da wir für jede Annehmlichkeit süchtig werden, kehrt sich der ursprüngliche Sinn, die „Lebensertüchtigung“ um 180 Grad und vernichtet uns nachhaltig.

 

In 20 Jahren, müssen wir die halbe Bevölkerung in Krankenhaussilos unterbringen. Die Pfleger, die es auf der ganzen Welt nicht billig genug gibt, müssen roboterisiert werden.

 

Alexa liest dann allein in Deutschland gleichzeitig 10 – 20 Millionen dauersedierten Menschen in Glasboxen Tag und Nacht gleichzeitig für jeden von ihnen tausendundein Jahr lang Geschichten aus Tausendundeine Nacht in allen Sprachen vor.

 

Weitere 20 Millionen sind Tag und Nacht in Rollatoren geschnallt, die sich zum Liegen vollautomatisch ausklappen, Treppen hoch- und runterfahren können und die Leute sogar alle halbe Stunde automatisch umdrehen. Für Ausscheidungen sind kleine chemische Maschinen eingebaut, die aus Scheiße Bonbons machen und das gereinigte Abwasser, im an den Mund geklebten Trinkschlauch, wieder nach oben pumpen.

 

 

Und sie werden es gut finden,

 

 

weil es so bequem ist!

 

 

 

 

 

 

 

Zeit online, von Jakob Simmank 

 

"Selbst das eine Bierchen ist schon ungesund"

 
Eine Studie, die Daten von 28 Millionen Menschen nutzt, zeigt: Alkohol schadet ab dem ersten Tropfen. Und ist weltweit für noch mehr Tote verantwortlich als gedacht.

 

Überschrift 2. Absatz: 

 

"Ein kolossales Problem für die Weltgesundheit"

 

Schlusssatz des Artikels: 

 

"Hierzulande trinken 90 Prozent der Frauen und 94 Prozent der Männer regelmäßig."

 

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-08/alkoholkonsum-studie-gesundheit-schaedlichkeit-tote

 

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Dabei sind alle Politikerinnen und Politiker, bis in die höchsten Spitzen, alle Wirtschaftsbossinnen und Wirtschaftsbosse, alle Parteiführerinnen und Parteiführer, alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, alle Ministerinnen und Minister, alle ihre Behördenführerinnen und Behördenführer, alle Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter, alle Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, alle Busfahrerinnen und Busfahrer, alle Ärztinnen und Ärzte, alle Elektrikerinnen und Elektriker, alle Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, alle Zugführerinnen und Zugführer, alle Richterinnen und Richter, alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, alle Sachverständigen (weiblich und männlich), alle Justizbedienstete (weiblich und männlich), alle Sozailarbeiterinnen und Sozialarbeiter, alle Kindergärtnerinnen und Kindergärtner und natürlich auch alle Lehrerinnen und Lehrer.

 

Unser ganzes Land ist meistens besoffen und so sieht es mittlerweile auch aus - ganz genauso wie die Volltrunkenen, mit Silberblick und lallend und kollossalen Mist verbreitend.

 

In den Zeitungen steht jeden Tag, was alles nicht so richitg funktioniert und nur sehr wenig, worüber wir uns mal freuen können. Meist sind dies dann Enten, die wenige Tage später korrigiert werden.

 

Die Aussichten sind grauselig, denn Trinker werden in aller Regel nicht besser, wenn es schwieriger wird. Sie trinken nur mehr und versagen noch häufiger und machen noch weniger -  jedenfalls nichts aber auch gar nichts, was so aussieht, als würde sich irgendein Detail in diesem Land in positive Richtung entwickeln.

 

Mit diesem Szenario laufen wir voll an die Wand.

 

Gut, dass ich schon so alt bin.

 

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an:

 

Genau war es am 15. Februar 2009, da war ich fast 57 und habe nie wieder getrunken. Seither sind Geist und Körper auf einem völlig irren Weg.

 

Alles, was über "das Alter" erzählt wird und raumgreifend in Deutschland wie eine Religion festgezurrt geglaubt wird, ist barer Unsinn.

 

Aber alles, was geglaubt wird, ist Dank der Lebensweise; Lebensstil ist hier völlig verfehlt: denn es ist nur saufen und fressen und freiwillig und stolz Rollatoren und Elektrorollatoren kaufen und auf den Bürgersteigen Rennen fahrend, selbstgeführt körperlich verfallen und damit das klappt im übrigen 14 Stunden sitzen und 10 Stunden liegen - ob zuhause oder auf dem Kreuzfahrtschiff.

 

Also alles, was geglaubt wird, ist der überaus bequemen Selbsttäuschung und der damit verbudenen Selbstentlastung zu verdanken.

 

90 und 94 Prozent der Menschen in unserem Lande glauben, sie verhielten sich richtg, weil sie richtig und angepasst im Hirn gewollt vertauschen.

 

Jedermanns Evo, weiß, dass das Täuschungen sind und versucht an hellen Tagen seine Sicht in den Kopf zu lancieren. Da er nicht mit Sprachnachrichten arbeiten kann, meldet er Erinnerungen und Details zu Einschränkungen mit miesem Gefühl als Färbung. Wir nennen das schlechtes Gewissen. Das ist der Evo. Er vermittelt den Wunsch mal wieder an die Luft zu gehen und Sport zu machen, um Einschränkungen die der Evo mit seinen Milliarden Sensoren präzise ausmacht, wieder wettzumachen. Das klappt so gut wie nie, weil Alkohol, Nikotin und all die anderen Drogen an unserem Belohnungszentrum andocken, wo sie evolutionär absolut nichts zu suchen haben. Alle diese Drogen erzwingen eine Belohnung, die der Evo nie veranlassen wollte. Und so sind wir in Sucht gefangen. Belohnungen sind nur für Anstrengungen gedacht. Nur durch die Scheiß - Drogen erhält man die Belohnung - das sich besser fühlen - ohne die eigentlich dazu notwendige vom Evo geforderte Anstrengung.

 

eben genau das:

 

ein kolossales Problem für die Welt.

 

 

Berechne im Kopf wieviele Entscheidungen in hochzivilisierten Trinkerländern und Bierbauchkontinenten nüchtern zustande gekommen sind.

 

 

Nicht eine  !!!!!

 

 

Denn immer sind 90 Prozent der Frauen und 94 Prozent der Männer nicht nüchtern gewesen. Da heutzutage niemand mehr etwas alleine entscheidet,

 

ist das Ergebniss = 

 

 

Null

 

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Ergänzung vom 30.8.2018

 

Ich schäme mich für dieses Land - nicht nur dieses Mal.

 

Wolfgang Kubicky beschreibt die Alkoholikeraufwachstube namens "Deutscher Bundestag"

 

Wolfgang Kubicki: Nein, es ist Teil meiner Überlebensstrategie. Ich würde in Berlin zum Trinker werden, vielleicht auch zum Hurenbock. Ich bin inzwischen zum dritten Mal verheiratet, und ich will auf keinen Fall auch diese Ehe ruinieren. Das politische Leben in Berlin sieht doch so aus:

 

Sie sind den ganzen Tag unter Druck, abends wartet Ihr Apartment auf Sie, sonst niemand. Es gibt einen enormen Frauenüberschuss, denn wenn Sie den gesamten Politikbetrieb nehmen, kommen Sie auf schätzungsweise 100.000 Leute, in Parlament, Regierung, Verwaltung, Botschaften, Verbänden und Medien, davon 60 Prozent Frauen. Ich weiß doch, wie es läuft: Da sind dann diese Abende, an denen Sie nur abschalten wollen, Stressabbau. Da sitzt Ihnen plötzlich eine Frau gegenüber, die Ihnen einfach nur zuhört. Und dann geht die Geschichte irgendwann im Bett weiter. Dazu der Alkohol: Sie könnten, weil Sie ständig in Terminen sind, den ganzen Tag trinken. Eine Flasche Wein ist da gar nichts, leicht zu verteilen auf fünf Termine. Und abends geht es richtig los. Sie betreten bestimmte Restaurants und sehen schon diese glasigen Augen in den Rotweingesichtern Ihrer Kollegen. "Kubicki", rufen die beseelt, während Sie noch in der Tür stehen, "Kubicki, setz dich zu uns." Aber wissen Sie, auch mein Leben ist endlich. Ich bin jetzt 58, ich will meine politische Karriere überleben.

 

 

Auszug aus

 

Hauen bis die Schwarte kracht“ von Stephan Lebert und Stefan Wilke

 

18. März 2010, 7:00 Uhr Editiert am 6. Februar 2012, 10:52 Uhr Quelle: DIE ZEIT, 18.03.2010 Nr. 12

 

https://www.zeit.de/2010/12/Gespraech-FDP-Politiker-Kubicki

 

 

 

 

 

oder, die Falle, in die wir immer wieder tappen.

 

Erinnert sei, die Evolution hat uns am Rande des Untergangs (etwa vor 6000 Jahren) neu konzipiert - hirnmäßig. Die dort geschaffene Zweiteilung zwischen Evo und Telli - also.

 

1. Die eingermaßen harmonische und natürlich Weiterentwicklung durch try and error und die den neuen Attributen folgende Selektion, brachte die allmähliche Enwticklung aller 13 Menschenarten.

 

2. Der Sprung ins kalte Wasser, Intelligenz zum freien Denken und Kommunizieren - ein schlagartig und gänzlich neu installiertes Extrahirn.

 

Das Risiko der Natur, die Spezies dadurch zu verlieren, war riesig. Es passierte, weil es am point of no return einfach nicht anders ging.

 

12 sind verschwunden. Dem Extrahirn sei dank, hat es bei uns geklappt.

 

Überwichtig ist, dass wir am Rande der Existenz im Individuum nicht anders erfolgreich sein konnten, als durch harten Glauben daran, dass jeder es schaffen kann. Das ist evolutionär verordnete Zuversicht in aussichtsloser Lage. An anderem Ort im Bolg schon beschrieben, konnten nur die härtesten, die absolut unbesiegbaren und niemals nachgebenden Dickköpfe mit Leidensbereitschaft und mit der Genausstattung, dass sie gar nicht sterben konnten, weil Ihnen das "Aufgeben - Gen" einfach nicht zur Verfügung stand, den Cut schaffen. Genau die sind natürlich aus den verbliebenen Menschlein herausselektiert worden und sie sind unsere alleinigen Erblieferanten- unsere Gen - Vorfahren.

 

Daraus folgt, dass wir alle schaffen können, was wir uns vornehmen. Und mit diesem Urglauben "Alles geht, kein Problem, Megamacho Harry Stamper wird's schon richten!", hat es funktioniert.

 

(Der Spruch stammt aus Armageddon)

 

Völlig blödsinnig, ist es den Mars besiedeln zu wollen, denn er hat kein Magnetfeld, weshalb alle Oberflächenbewohner der kosmischen Strahlung ausgesetzt wären. Diese Strahlung gefällt sich vorzugsweise besonders darin, als unnachgiebiger Zerstörer aller komplexen biologische Zellkernstrukturen und zerschießt diese mit Freudenschreien.

 

Der Gag ist, dass wir auch entfernteste Hoffungen immer wieder in unserem Kopf auftauchen sehen. Daraus resultiert dieser unerschüttleriche Glauben an die positive Entwicklung in der Zeit vor uns.

 

Das war zwar der Startpunkt einer fast ausgelöschten Spezies. Aber es ist auch eine Weile später der Endpunkt einer hochentwickelten Spezies, wie uns - dem Menschen, eben am Endpunkt jeder sinnvollen Entwicklung.

 

Der genetisch eingepflanzte abergläubische Überglaube, lässt uns die direkten Folgen unserer Untaten immer viel zu positiv und mit geringen Folgen attributiert predigen.

 

Und alle fallen darauf rein.

 

Mit dem Glauben rechtfertigen wir nämlich heute alles, was wir haben, alles, was wir wollen und alles, was wir kriegen, einfach alles, was das Herz begehrt und übersehen unverzeihlicherweise, dass es nur Zukunft auf der Erde gibt. Alles andere sind Hinrgespinste der ganz besonderen Art.

 

An eine Rettung im Weltall zu glauben, ist der einzigen intelligenten Spezies nicht angemessen. Jedenfalls so lange sie sich nicht einmal ernstfhaft versucht, den Schutz unseres Lebensraums auf dem unser unteren Füßen liegenden Heimatplaneten, zu gewährleisten.

 

Anlass:  dieser eine von immer wieder auftauchenden, vielen Marsartikeln:

 

Der Mars als zweite Erde

 

http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/kann-man-den-mars-lebensfreundlich-machen-15725721.html

 

 

siehe auch Blogbeitrag:

 

Gott sei dank, das Universum ist vor uns sicher !

 

http://evolutionsblog.de/starker-tobak-nicht-fuer-schwache-nerven/168-gott-sei-dank-das-universum-ist-vor-uns-sicher.html

 

 

 

 

 

 

 

oder als Berispiel Hans Georg Näder, Milliardär mit Elektro Rollstühlen.

 

Nicht der Mann, aber sein und aller Unternehmer Menetekel, Gewinn, egal woher, verursacht die Fehlstellung:

 

"Krank macht reich!"

 

Alles – absolut alles in der Natur folgt einer Kraft namens Gefälle.

 

Günstigkeiten entstehen und wirken vor den ungünstigen Alternativen –

 

und genau so ist unser Verhalten geregelt.

 

Natur ist extrem anstrengend – Synonym ist

 

„Ü B E R L E B E N“.

 

Daher funktioniert Werbung. Sie implementiert in unseren Köpfen Günstigkeiten. Unser Verhalten folgt dem Gefälle und das ist das, was Geld macht.

 

Kritische Fragen nach dem Sinn sind wirtschaftstheoretisch alle positiv zu beantworten - im Extrem heißen sie dann Milliardär.

 

Die zugrunde liegende Gefällekonstruktion, ist das, was der Wirtschaft massive Vorteile verschafft. Man muss nur behaupten und zeigen, dass man mit dem Rollstuhl bequem die Treppe herunter- und hinaufkommt. Dann kaufen sie das, dann nutzen sie das und dann kommen sie alsbald nie wieder zu Fuß ohne Maschine die Treppe hinauf oder herunter, weil sie ihrer Bequemlichkeitssucht folgen. Und dann brauchen sie hocherfreut den Körper gar nicht mehr und nur noch Geld, für die allüberall verfügbaren Assistenten, bis hinunter zum besinnungslosen Ende am Schlauch und an Drähten.

 

Sie fahren vergnügt und von ihrem Überflussvergnügen begeistert auf den Radwegen spazieren, obgleich sie gehen könnten. Rauchend, geschminkt und gestylt, als Kontrast zur unbekämpften Behinderung.

 

rauchend im Rollstuhl evo

 

Im Doppelsitzer auf dem Bürgersteig.

 

Den Hochpunkt macht der Sonnenschirm. Da fällt mir wirklich nichts mehr ein, was man gut, wertvoll oder verständnisvoll formulieren könnte.

 

Sich selbst auf Hilflosigkeit zu erniedrigen, zaubert Lächeln in die Gesichter der Fehlgeleiteten.

 

 

 Rollstuhl Doppelsitzer evo

Wirtschaftstheoretiker, Ihr seid aufgefordert, herauszuarbeiten, was gute Wirtschaft ist und was nicht ratsam ist.

 

Geiselt, was als Produkt die Bevölkerung gezielt und rücksichtslos in die geistige und körperliche Verarmung führt und das alles nur, weil es Geld macht.

 

 

 

 

 

 

 

das nur deshalb so intensiv vorangetrieben wird, weil es kein anderes Wachstumsfeld mehr gibt, das den Habenwollenden attraktiv genug erscheint.

 

Sieht man gut an neuen Autos. Sie sind längst über die Unsinnsgrenze hinaus entwickelt und es gibt kein Halten mit den Assistenzen. Jeder Assistent veruntüchtigt die Fahrer, weil er immer weniger Anforderungen ausgesetzt wird. So bringt man alle in den körperlichen und geistigen „Rollstuhl“, weil sie nichts von dem mehr selbst tun müssen, wofür die Natur unsere Körper gebastelt hat. Wieder und wieder ist "Intelligenz" des Menschen nur Fortschritt in die grässlichste Zukunft, die eine Spezies verursachen kann - die völlige Entwertung des Planeten für alles Leben.

 

Die überall zu sehende wachsende Untüchtigkeit der Menschen in körperlicher Sicht, ist unteilbar verbunden mit der Heroisierung des Fortschritts, der in Wirklichkeit eine fortgesetzte Distanzierung unserer Art von ihren evolutionären Wurzeln bedeutet.

 

Das Meiste, was heute als alt oder krank bezeichnet wird, ist Folge einer nicht mit unserer Genetik kongruenten Lebensweise. Wir leben in der Art, in der man sich selbst zu einem Haufen Elend herabvernachlässigt und nennen das, uns selbstverleumdend, Fortschritt und Technik und Zukunft. Diese Lebensweise schafft uns alle für mindestens ein Drittel der Lebenszeit ins Krankenhaus und ins Altenpflegeheim mit Schläuchen und Sauerstoffflaschen in Hülle und Fülle.

 

Leben ist im Innersten sich selbst zu genießen, für das was man kann.

 

Alles, was man nur mit Hilfe von außen hinkriegt, ist im Innern unwürdig und frustrierend.

 

 

Mein hier leicht veränderter Kommentar in der Zeit von heute zum Artikel:

 

Deutschland soll führender Standort für künstliche Intelligenz werden

 

 

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-07/automatisierung-kuenstliche-intelligenz-bundeskabinett-foerderung?sort=desc#comments

 

 

 

 

 

 

 

unser Kunststück und unser Fluch

 

 

Reinhold Messner im Interview mit der Zeit von heute:

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/03/reinhold-messner-bergsteiger-willensstaerke-training-durchhaltevermoegen/komplettansicht

 

Hier nur Auszüge für den Artikel, unbedingt ganz lesen!

 

ZEIT Wissen: Und was muss dieser Wille dann vor allem besiegen?

 

Messner: Unseren Selbsterhaltungstrieb. Dem verdankt die Menschheit ja eigentlich ihr Überleben, neben dem Altruismus natürlich, denn der Mensch ist ein soziales Wesen, aber der Selbsterhaltungstrieb ist unser stärkster Trieb. Und der will nicht, dass ich da raufgehe, der sagt, da oben ist es gefährlich. Es ist kalt, man kann herunterfallen, man kann von einem Stein getroffen werden. Ich nutze also meinen Willen und meine "Selbstmächtigkeit", die mir sagt: Theoretisch kann ich das! Ich habe es gelernt, ich weiß genau, ich kann das schaffen, bin physisch gut vorbereitet, für die Kälte habe ich die Jacke, die Daunenjacke, Mütze und so weiter. Also theoretisch schaffe ich das, ich muss mich trotzdem zwingen, weil der Selbsterhaltungstrieb immer noch sagt, lass es lieber bleiben, du weißt nicht, was alles passieren kann.

 

ZEIT Wissen: Mach es nicht, sagt der Selbsterhaltungstrieb, geh zurück!

 

Messner: Mach es lieber nicht, sagt der. Und wir tun es doch!

 

ZEIT Wissen: Wir nicht. Aber Sie.

 

Messner: Na ja, noch ein paar Grenzgänger mehr als ich. Dabei tun wir alles dafür, um zu überleben. Im Grunde ein Widersinn.

 

ZEIT Wissen: Eben!

 

Messner: Es liegt daran, dass wir den letzten Schritt ins Jenseits getan haben – den über uns selbst hinaus, über unseren Selbsterhaltungstrieb hinweg, und wenn wir überleben, dann haben wir uns damit bewiesen, dass wir die Kunst des Überlebens beherrschen. Und das ist im Grunde wohl der Schlüssel zum Glück oder was man sich als Glück vorstellt.

 

Das ist wie eine Wiedergeburt: Ich habe mir damit mein Leben, obwohl es in absoluter Gefahr stand, neu geschenkt, habe jetzt alle Möglichkeiten vor mir, es neu auszufüllen. Ich kann also morgen wieder aufbrechen, einen Schritt weiter tun. Ich kann vielleicht, in einigen Wochen, einer neuen Idee folgen. Dieser Rückfluss von Energie ist unvergleichbar.

 

 

Messner: Der Alpinismus entwickelt sich seit seinen Anfängen an dieser einen Prämisse: Möglich oder unmöglich? Und jede Generation versucht, genau das möglich zu machen, was die Generation vorher als unmöglich deklariert hat. Und das ist wiederum nur möglich, wenn jemand seine Fähigkeiten steigert und den Willen dazu.

 

 

Wenn ich es nicht versuche, kann ich zwar nicht scheitern, aber auch nichts lernen aus meinem Scheitern. Und sollte ich Erfolg haben, weiß ich, ich kann es. Und das nächste Mal kann ich und will ich ein bisschen mehr. Dann noch ein bisschen mehr, weil ich ja mit jeder Stufe wieder ein kleines bisschen an Willenskraft dazugewinne.

 

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Selbstüberwindung, wie es Messner bei sich und anderen Personen beschreibt, ist das, was die Natur uns als Spezies am Ende der letzten Eiszeit abverlangt hat.

 

Daher stammen die Überlebenstypen, die absolut nicht, um keinen Preis den Kampf gegen egal welchen Unbill aufgeben konnten.

 

Diese letzten lebenden Menschen, waren für uns die ersten Menschen.

 

Sie waren für uns Heutige völlig überzogen leidensfähig und selbstüberwindungsstark. Dennoch, wir verdanken Ihnen alles und wir haben inzwischen alles davon wieder verloren bzw. aufgegeben.

 

Die wilde Natur und der Zivilisationsrausch: gegensätzlicher geht es nicht. Wir sind in Deutschland, Amerika etc. am Ende mit unserer Entwicklung angelangt.

 

Jetzt macht Frau Merkel noch Geld locker für die Digitalisierung und danach ist Schluss. Keine Arbeit mehr, kein Selbstverständnis und alle Selbstüberwindungstalente versinken in Hartz IV oder V oder VI.

 

Das einzige Kommando; der einzige Imperativ der Natur heißt: Finde einen Weg!

 

In englisch nur acht Buchstaben: Find a Way. 

 

Wir haben den einzigen Auftrag, dem ausnahmslos jede Spezies unterliegt, aufgegeben und versuchen verblendet und verblödet unsere unglaublichen Fähigkeiten durch dämliche Maschinen zu ersetzen, denen wir einige wenige unserer Fähigkeiten eintrichtern wollen, weil es Geld macht und weil es

 

 

bequem ist !

 

 

 

Dafür schmeißen wir unsere Zukunft weg.

 

 

 

 

 

Wenn es so weit ist, musst du die Welt verlassen!

 

Das kann nur erfolgreich geschehen, wenn du den Pflegern und den Schlauchenthusiasten entkommst.

 

Selbsttötung bekommt einen ganz neuen Aspekt.

 

Die moderne Welt, ist aus sich heraus, grausam zu allen Lebewesen.

 

Der Grund dafür ist der Wanderung der Schwerpunkte.

 

Menschen haben Menschen immer wegen Besitz bekämpft – ihrem oder dem der anderen.

 

Mal wars zu wenig und sollte mehr werden, mal zu viel und sollte noch mehr werden – also subjektiv ebenfalls zu wenig.

 

Sich zu begnügen, ist den Menschen nicht gegeben. Die Evolution wollte, dass wir es trotz der mickrigen Ausstattung hinkriegen und hat sich selbst geopfert.

 

Unsere Hirnentwicklung ist der evolutionären Kontrolle entwichen. Die Natur hat es das eine Mal zugelassen und sich auf uns verlassen und wurde verlassen.

 

Das Hirn, auf das wir so stolz sind, ist das verbrecherische, das alles an Leid verursacht.

 

Alle Lebewesen ohne diesen wilden ehrgeizigen Klumpen, sind mustergültig. Sie leben und versuchen am Leben zu bleiben, aber mehr nicht. Vollautomatisch verdrängen die einen die anderen und es balanciert sich selbst – im Interesse der Natur - also aller, die gerade da sind. Einfluss nimmt nur der Spezieserfolg und massenhaft die Umstände.

 

Unser hochgelobtes Großhirn ist das einzige, das die Umstände aller, zielgerichtet für uns zurichtet.

 

Unmittelbar wird damit die Chancengleichheit für alle, außer uns, schlechter.

 

Wer genau hinsieht, bemerkt, dass es auch für uns schlechter wird, weil alles besser wird.

 

Im Hintergrund hat die Natur als Antwort auf ein etwa entstehendes Übergewicht nämlich für sich selbst ein geheimes Gegenübergewicht vorbehalten.

 

Allmählich wird es sichtbar, wie sie das gemeinerweise gemeint hat. Wenn die Menschen alles andere auszulöschen drohen, klappt die Falle zu und wir sind mit unseren hochtrainierten und großteils absurden Bedürfnissen, die, die logisch am meisten einbüßen. Nahezu alle Menschen werden bei dem Frühjahrsputz draufgehen.

 

Heutzutage schleichen die Mediziner das lebendig sein, ganz allmählich aus den Menschen aus.  

 

Es ist die mit Abstand mieseste und hässlichste Möglichkeit die Welt zu verlassen. Ganz fürsorglich werden die, uns zu Menschen qualifizierenden – also uns heraushebenden – Besonderheiten, entzogen.

 

Damit es richtig ordentlich weh tut, geht das ganz langsam. So wie man ganz langsam kauen muss, damit man von dem herrlichen Geschmack möglichst viel hat, bekommen wir als Antwort auf unser räuberisches Leben, den ekelhaften Geschmack des sadistisch-genießerisch verlangsamten Abschieds von allen Fähigkeiten, die uns ehemals stolz haben sein lassen.

 

Nicht mehr bewegen, nicht mehr denken, nicht mehr sehen und nicht mehr handeln. Viele können noch nicht einmal mehr atmen und bei wieder anderen muss der Herzschlag von Maschinen gemacht werden.

 

Nur ein einziger jubelt, die hässliche Natur.

 

Sie hält uns am Anfang eine unglaubliche Torte als Fiktion, was Leben sein könnte, hin und protzt am Ende mit ihrer Macht und haut uns dermaßen in die Fresse, dass wir uns tatsächlich wünschen, wir wären nie geboren worden.

 

Sie macht eigentlich nichts weiter, als die hochgehaltene Illusion auf dem Boden der Tatsachen wieder abzustellen.

 

Die Fiktion war demnach nur da, um uns nach einem missverstandenen Lebensgrund, für das eitle Missverständnis zu strafen und die Torte in einen schmutzigen und ekelhaften Klumpen zu verwandeln, der dann natürlich das Letzte ist, was wir sehen und haben und diesen letzten elenden Eindruck auch sicher mitnehmen ins …...  

 

Für mich sieht das ganz so aus, als sollten wir - jeder Einzelne für sich – als Antwort für unsere Arroganz einen saftigen und endgültigen Arschtritt bekommen.

 

Ich halte das für angemessen. Entgehen kann man dem wohl auch nur als Einzelner. Der große Haufen geht sicher baden.

 

Achtung vor Medizinern tut Not.

 

Haben sie Dich erstmal im Krankenhaus, kannst Du zuschauen, wie sie Dich die Lebenstreppe hinab ins Dunkle begleiten und wenn Du endlich leidvoll genug, ganz unten angekommen bist, dann lassen sie Dich alleine. Ging halt nicht anders.

 

Wehe dem, der nicht rechtzeitig sein Schicksal in die Hand nimmt.

 

Stellt Euch den Himmel in 20 – 30 Jahren vor, die haben dann nur noch Intensivstationen und alle, die bis heute fidel waren, müssen pflegen.

 

In den Himmel geh ich nicht.

 

 

Schwerpunkt I                        Ich will

 

etwas später

 

Schwerpunkt II                       Ich wollte aber eigentlich

 

 

 

Ergänzung: nur knapp eine halbe Stunde nach der Veröffentlichung:

 

Der Abschlussbericht des Stuttgarter Instituts für Photovoltaik (ipv) und des Instituts für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft (Iswa) liegt WELT AM SONNTAG exklusiv vor.

 

Die Forscher hatten untersucht, ob die in den vier wichtigsten Fotovoltaik-Technologien verwendeten Schadstoffe wasserlöslich sind. Entgegen früherer Annahmen zeigt das Ergebnis, dass Schadstoffe wie Blei oder das karzinogene Cadmium aus den Bruchstücken von Solarmodulen über einen Zeitraum von mehreren Monaten etwa durch Regenwasser fast vollständig herausgewaschen werden können.

 

https://www.welt.de/wirtschaft/article176294243/Studie-Umweltrisiken-durch-Schadstoffe-in-Solarmodulen.html

 

 

 

 

 

http://www.tagesspiegel.de/berlin/geheime-daten-des-senats-berlins-drittklaessler-koennen-nicht-schreiben/20950606.html

 

Auszug: 

 

Die aktuellen Ergebnisse der Vergleichsarbeiten für die Berliner Drittklässler (Vera 3) offenbaren erneut immense Defizite. Drei Viertel der 24.000 Grundschüler schaffen nicht den von der Kultusministerkonferenz gesetzten Regelstandard im Bereich der Rechtschreibung. Die Hälfte bleibt sogar unter den Mindestanforderungen. Das belegen die noch nicht veröffentlichten Ergebnisse, die dem Tagesspiegel vorliegen.

 

http://www.tagesspiegel.de/downloads/20955496/2/vera_3_2017.pdf

 

Sie haben im Kinderwagen nicht die Welt, sondern ein Videospiel vor den Augen und die Mama telefoniert.

 

Alle körperlichen Fähigkeiten müssen bei Menschen trainiert werden. Das ist nur bei uns so. Bei Tierkindern ist das in einem ganz anderen Verhältnis zu sehen. Was sie brauchen um auf ihre Art zu leben, lernen sie schnell, weil es keine andere Wahl gibt. Die 15 Jahre Aufbewahrung, die Menschen brauchen, um einigermaßen auf eigenen Beinen zu stehen, sind ohnehin nur in hochzivilisierten Ländern zu beobachten. Die Veruntüchtigung ist proportional zur Unsinnigkeit des jeweiligen Konsumniveaus.

 

Die Smartphonewelt nimmt alle Lernlust, weil schreiben lernen sehr viel schwieriger ist, als einfach gucken, was die hübschen Bilder machen. Da es alle machen, kommt niemand mehr dagegen an.

 

Die Natur hat für alles Grenzen gebaut, an denen sie die Entwicklung umkehrt. Es sind in meinem Sinn Pendel zwischen Extremen.

 

Die Unsinnigkeit des überbordenden Konsums ist der obere Umkehrpunkt und wir stehen direkt vor ihm. Die Kinder, die ´jetzt Drittklässler sind, sind schon hinter dem Punkt auf dem Weg zum anderen Extrem, der totalen Verarmung an Intelligenz und damit verbunden ihrer Tüchtigkeit fürs Leben, die es sehr individuell von ihnen verlangt. Sie werden scheitern, weil sie in den entscheidenden Charakter bildenden frühen Phasen ihre Chancen „verspielt“ haben.

 

Sinnesentwicklung und die innere Repräsentation der Persönlichkeit und der Körperlichkeit werden zu einer Zeit unzureichend oder fehlgebildet, die es nie wieder nach der Wachstumsphase gibt, also in einem absolut miesen dauerhaften Ergebnis münden.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com