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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Einen schöneren Beweis kann ich mir nicht vorstellen - und ich meine nicht die Mathematik.

 

Das Evo-Hirn rechnet Tag und Nacht alle sensorischen Daten immer und immer wieder und nochmal und nochmal ohne Unterlass.

 

Leider kann es nicht in Sprache rechnen, daher ist es aber auf der anderen Seite viel schneller und hochpräzise. Beides geht mit der Sprache, mit der wir Telli denken und alternativlos kommunizieren, nicht.

 

Deshalb blitzen bei uns „Einfälle“, und schenken uns leuchtende Weisheiten, die sich durchaus überirdisch anfühlen.

 

Logik:

 

Die Durchlässigkeit zwischen der Maschinensprache und unserer Kommunikationskrüppel-methode ist im Wachzustand nicht vorhanden. Es gibt aber offenbar im Schlaf eine Phase, in der der Evo Zugang zum Telli – Sprach – Hirn in Zeitschlitzen nutzt, um Berechnungsergebnisse „Erkenntnisse“ an uns „Oberirdische“ abzuliefern.

 

Auffallend ist der Aspekt, dass die News immer brutal kurz und endgültig sind. Schreibt man den Gedanken nicht gleich auf, ist er weg und zwar meist für sehr lange. Das deutet auf einen eher ungewöhnlichen, kurzen Kontakt zwischen unter- und oberirdisch hin. Die Folge ist, dass die Übermittlungen superschlau und „sensorisch – intellektuell“ zwar bewiesen sind, aber in unserem Tellisprech erneut sperrig und mit Übersetzung in Alltagssprache extrem schwer zu vermitteln sind. Die Geistesblitze sind tatsächlich Geistesblitze. Deren Ausformulierung findet dann sprachmittelbedingt wieder in komplizierten Abhandlungen – wie der vorliegenden - statt.

 

Gedanken - Übertragung zwischen Evos funktioniert aber häufig. Paare und Freunde haben oft die gleichen Einfälle oder die gleichen Antworten im selben Moment. Hier öffnet sich ein zweites Mal die Idee, dass wir sehr wohl perfekt die Umwelt und alles, was passiert analysieren und bewerten und speichern können, allerdings in einem Rechner zu dem wir nur begrenzten Zugang erhalten. Die Rechnungen kriegen wir nicht mitgeteilt. Logisch; denn die Natur muss reagieren und nicht erst nachdenken, wieso der Säbelzahntiger so hungrig aussieht und unverständlicherweise den Rachen weit aufreißt. Das Problem ist, dass der Evo rechnet und nicht spricht. Der Übersetzungscomputer im Telli, ist dem Evohirn weit unterlegen.

 

Daher funktionieren Menschen in Massen niemals effektiv. Sie sind durch den Nachteil begrenzt, alles in ihnen vorhandene Wissen nicht einmal in kleinen Teilen in ihrem Tellihirn präsent halten zu können und schon gar nicht die komplexen Zusammenhänge interpretieren zu können. Daher glauben immer viele an das und die anderen an das Gegenteil.

 

Und schon sind wir bei den Religionen und Weltanschauungen und deren Unvereinbarkeiten, die hienieden die großen Probleme, Verfolgungen, Ausrottungen, Kriege und jedwede widerliche Feindseligkeit verursachen.

 

Mit einem Wort; das ganze Leid der Welt !

 

Kurz:

 

Durch unsere „Dummheit“ sind wir nicht in der Lage, mehrere Aspekte in unserem Kopf nebeneinander als gleichwertig zu akzeptieren. Unterscheidungen, die sich uns entgegengesetzt einprägen, zwingen uns zur Wahl, dies oder das und damit sind wir auf dem Holzweg. Beides im Hirn zu ertragen, übersteigt unsere sprachlichen Fähigkeiten. Wir müssen uns entscheiden, für dies oder eben für das. Richtig und falsch akzeptieren wir niemals gleichwertig, das können wir nicht, und daher bekämpfen wir jeden entdeckten Abweichler bis auf‘s Blut. An einer einmal gefassten Meinung halten wir fest, als hinge das Leben selbst daran!

 

In Wahrheit ist das Leben quirlig, schnell, rasant, interessant, in seiner Vielfältigkeit verwirrend und uns gnadenlos überfordernd. Folglich kann aus uns nie etwas wirklich Wertvolles etwas Einheitliches werden, das Leben in allen Aspekten achtet und schützt, da wir es einfach nie verstehen werden, weil, wir Gegensätze nicht aushalten können.

 

Und nun der Ausschnitt, aus dem Interview, der alle diese Schlüsse beweist:

 

Einen schöneren Beweis kann ich mir nicht vorstellen.

 

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Ich musste mich auch in viele Dinge einlesen. Man kämpft mit den Theorien herum und versteht es erst einmal nicht. Man versucht, mit Leuten zu reden und die erklären einem dann langsam, wie das alles funktionieren soll. Viele Fragestellungen beschäftigen einen auch über viele Jahre hinweg. Zum Beispiel habe ich mehrere Jahre lang intensiv versucht, die Gewichts-Monodromie-Vermutung zu lösen und verschiedene Beweisansätze entwickelt. Mehrmals dachte ich, dass mir der Durchbruch gelungen ist – nur um einen Monat später einen subtilen Fehler im Beweis zu finden. Die Vermutung ist bis heute offen. Man braucht als Mathematiker eine hohe Frustrationstoleranz.

 

Wie ist es denn, wenn Sie an einem bestimmten Punkt gar nicht weiterkommen? Der Soziologe Niklas Luhmann sagte einmal, er würde dann an dem Problem nicht weiterarbeiten und etwas anderes machen, irgendwann käme die Lösung dann schon.       So mache ich es auch.

 

Auszug aus dem Intervew mit Peter Scholze, dem Fields-Medaillen-Preisträger 2018

 

„Mathematiker brauchen eine hohe Frustrationstoleranz“

 

Von Michael Hesse 16.08.18, 16:15 Uhr  :::  Berliner Zeitung

 

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Vermutung: Die Geistesblitze sind nur logisch erstellte Berechnungsergebnisse. Da diese sich niemals präzise wiederholen, sind sie nur extrem kurz verfügbar und damit nur kurz übertragbar.

 

Der Evo speichert nicht einzelne Ansichten, er baut keine Bibliothek auf, sondern schleudert mehr oder weniger oft, aktuelle Berechnungen in die Oberstufe, was uns dann im Alltag als Verhalten begegnet und beim Gegenüber Stirnrunzeln und große Augen durch hochgezogene Augenbrauen verursacht.

 

Dies bemerkend, reagieren wir blitzartig mit Anpassungsversuchen und beschönigen das, wovon wir glauben, dass es gerade nicht gut angekommen ist.

 

Alles dient unserer Akzeptanz beim Gegenüber und da hat die Wahrheit nun eigentlich wenig zu suchen.

 

Unsere Notlage in Urzeiten hat uns zu Schimären werden lassen, was den modernen Großgesellschaften freilich nicht dienlich ist.

 

Alle in der Geschichte zu findenden Uniformierungsaktivitäten – oft, brutal und grausam durchgesetzt - kämpfen gegen diese Individualitätsveranlagung und versuchen sie zu eliminieren.

 

In den Armeen und an Arbeitsplätzen geht das einigermaßen, weil Nachteile, wie Strafe oder Geringbewertung, vom Individuum gemieden werden.

 

Kaum auf dem Heimweg jedoch, sind sie wieder Vollindividualisten, die die Welt durch ein Schlüsselloch sehen und fest glauben, dass das, was sie durch das Loch sehen, die wahre Welt sei.

 

Klar, kurz, treffend:  (ergänzt am 26.8.2018)

 

Der Evo ist der Intelligente von uns beiden. Und natürlich war er es schon, bevor wir sprechen konnten. Der Telli jedoch benötigt das Großhirn, um aufschreiben zu können, was er an sich so großartig findet und viel umfangreicher, was er an all den anderen nicht leiden kann und warum.

 

Nur weil das Vermitteln über Sprache extrem aufwendig ist, wurde das Großhirn so groß und alle Bibliotheken der Welt beweisen eindrücklich, dass es nicht in der Lage ist, etwas kurz und knapp zu organisieren und an andere zu vermitteln.

 

Daran krankt die Welt und das, so vermute ich, wird sich nicht ändern.

 

Homo habilis, der findige Mensch - war clever, aber noch kein Erzähler. Unterrichten musste er können, das ging dann eher durch zeigen.

 

Intelligenz ist nicht im Großhirn verdrahtet und nicht auf das Bibliothekshirn angewiesen.

 

Das rasend schnelle Evohirn ist dessen Spender von Erkenntnis und Weisheit und nur es erlaubt dem Oberstübchen, seine Wertsachen anderen zu vermitteln.

  

 

 

 

 

Dr. med. Thomas Georg Schätzler

 

Dr. Schätzler
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arzt

 

Multimorbidität ist das Problem, nicht Polypharmazie!

 

Nicht die Polypharmazie ist das Problem für große Teile der alternden Bevölkerung in Deutschland: Der Barmer-Arzneimittelreport verwechselt Ursache und Wirkung.

 

Wenn laut aktueller Analyse jeder fünfte Bundesbürger im Jahr 2016 fünf oder mehr Arzneimittel eingenommen hat, liegt das an der zunehmenden Krankheitslast, die wir Ärztinnen und Ärzte in Deutschland ohne flankierende Maßnahmen seitens der Politik und den Gesetzlichen Krankenkassen kaum noch bewältigen können.

 

Übergewicht, Bewegungsmangel, Fehlhaltung, passiver Medienkonsum, Falsch- und Fehlernährung, Rauchen, Alkohol-, Drogen- und Genussmittelabusus, mangelhafte körperliche Belastbarkeit in Beruf und Freizeit, Stressfaktoren bzw. metabolisches Syndrom führen gemeinsam mit höherer Lebenserwartung und Anspruch auf weitgehende bio-psycho-soziale Rehabilitation geradewegs in eine nur noch medikamentös zu bewältigende, multimorbide Lebenssituation.

 

Nur als Beispiele:

 

– Eine koronare Herzkrankheit (KHK) mit akutem Koronarsyndrom (ACS) führt unabhängig von einer zusätzlichen Koronarintervention mindestens zur Medikation mit ASS, Cholesterin- und Blutdrucksenkern.
– Ein Typ-2-Diabetes mellitus wird häufig mit Metformin und 1-2 weiteren Medikamenten und ggf. mit Injektionen behandelt.
– Degenerativ und Fehlbelastungs-bedingte (Poly-)Arthrosen bzw. Wirbelsäulensyndrome bedingen häufig eine multimodale, medikamentengestützte Schmerztherapie.
– Die chronische Rheumatoide Arthritis (RA), die Multiple Sklerose (MS) der Morbus Parkinson, eine Fülle von Kollagenosen, Tumor- und Systemkrankheiten bzw. auch die Hepatitis C können nur durch den Einsatz von “Biologicals” und mehrdimensionale adjuvante Therapien beherrscht werden.

 

Demgegenüber steht, dass Prävention, Frühdetektion und Basistherapien von Zivilisationskrankheiten bisher weder von Politik, Sozialversicherungen, Medien und Öffentlichkeit auf der Agenda stehen.

 

Im Gegenteil: Indem niedergelassene Vertragsärzte der GKV als Haus- und Fachärzte an keiner einzigen Stelle für Schulung und Behandlung bei Übergewicht, Bewegungsmangel, Fehlhaltung, passiven Medienkonsum, Falsch- und Fehlernährung, Rauchen, Alkohol-, Drogen- und Genussmittelabusus, mangelhafte körperliche Belastbarkeit in Beruf und Freizeit, Stressfaktoren aufwandsentschädigende Honorare bekommen und Gebührenordnungspunkte (GOP) nach EBM für derartige Problembereiche nicht existent sind, können in Deutschland keine systematischen epidemiologischen, diagnostischen und therapeutischen Evaluationen für eine risikoadaptierte Primärprävention stattfinden.

 

Mit einem irrational argumentierenden Barmer-Arzneimittelreport zu lamentieren und vor angeblichen Gesundheitsgefahren durch Polypharmazie zu warnen, ist angesichts stetig steigender durchschnittlicher Lebenserwartung mehr m. E. als scheinheilig und unbedarft!

 

Es sind eben nicht “thumbe” Hausärztinnen und Hausärzte, die ihre Patientinnen und Patienten mit Medikamenten-Verordnungen unreflektiert “vollpflastern”, sondern es sind die Krankheitsgeschichten, die unsere Patienten selbst schreiben.

 

Beispiel 1

 

Patient Nr. 3837, männlich, 55 Jahre alt, als EDV-Spezialist kürzlich berentet worden, seit 5.5.2000 in meiner intensiven und regelmäßigen hausärztlichen Betreuung:

 

Primäre Nebennierenrinden-Insuffizienz [M. Addison] (E27.1+G) + Lipom (D17.9+G) + COPD (J44.99+G) + Cholinergische Urtikaria (L50.5+G) + Mastozytose (Q82.2+G) + Primär insulinpflichtiger Diabetes mellitus [Typ-I] mit Komplikationen (E10.60+G) + Dilatative Kardiomyopathie (I42.0+G) + Kalzinose (E83.58+G) + Testosteronmangel (E29.1+G) + Diabetische Polyneuropathie (E14.40+G) + Autoimmune polyglanduläre Insuffizienz (E31.0+G) + Autoimmunthyreoiditis (E06.3+G) + Hüftkopfnekrose links (M87.95+LG) + Diabetes mellitus vom Typ 1 (E10.40+G) + Visusverlust (H54.9+G) + Verdacht auf Steroidosteoporose (M81.49+V) + Hyperthyreosesyndrom mit Exophthalmus, Myxödem und Osteoarthropathia hypertrophicans [EMO] (E05.0+G) + Pflasterallergie (L23.5+G) + Perimandibulärer Abszess (K12.28+Z) + Orbitakrankheit [orbitale Dekompressions-OP] (H05.9+Z) + Katarakt beidseitig (H26.9+BG) + Akkommodationsstörungen (H52.5+G) + Thyreotoxische Krise (E05.5+Z) + [schwerste] Endokrine Komplikation (E34.9+G) + Depressive Störung schwere Episode (F32.2+G) + Commotio cerebri (S06.0+G) + Exophthalmus bei Funktionsstörung der Schilddrüse (H06.2+Z) + Cushing-Syndrom (E24.9+Z) + Thyreotoxische Krise (E05.5+Z) + Battered-child-Syndrom (T74.1+G) + Verdacht auf Coxitis links (M13.15+LV) + Verdacht auf Nebenwirkung [Mamillenpigmentierung astonin oder epleneron?] (T78.9+V) + Diabetische Neuropathie bei Typ-1-Diabetes mellitus rechts (E10.40+RG) + Verdacht auf Rotatorenmanschettensyndrom links (M75.1+LV) + Tendinitis calcarea im Schulterbereich links (M75.3+LG) + Verdacht auf Hiatushernie (K44.9+V) + Ausschluss Endokarditis (I38+A) + Unklare BSG- und CRP-Erhöhung (R70.0+G) + Nebenwirkung einer medizinischen Behandlung (T88.9+G) + Verdacht auf Rheumatoide Vaskulitis (M05.29+V) + Lumboischialgie mit Blockierung beidseitig (M54.4+BG) + Blockierung der Lendenwirbelsäule (M99.83+G)…

 

Nur durch koordinierte, wiederholte fach- und spezialärztliche Interventionen bzw. durch 2-malige (Notfall-)Dekompressions-OPs (Frau Prof. Dr. med. Eckstein) in der Universitäts-Augenklinik Essen konnte z. B. sein Augenlicht gerettet werden.

 

Beispiel 2

 

Patientin Nr. 10255, weiblich, 92 Jahre alt, lebt in der eigenen Wohnung weitgehend selbstversorgend, seit 1999 in meiner intensiven und regelmäßigen hausärztlichen Betreuung:


Hypertensive Herzkrankheit mit [kongestiver] Herzinsuffizienz ohne Angabe einer hypertensiven Krise (I11.00+G) + Spondylose mit Radikulopathie: Lumbosakralbereich BANDSCHEIBENSCHADEN PROLAPS L1-2, SPONDYLOLISTHESIS MIT SPINALKANALSTENOSE L4-5 UND L2-3 (M47.27+G) + Störung der Sekretion des antidiuretischen Hormons [SIADS] (E22.2+G) + Osteoporose (M81.99+G) + Vitamin-D-Mangel (E55.9+G) + Normaldruckhydrozephalus (G91.29+G) + Shuntanlage (Z49.0+G) + Niereninsuffizienz im Stadium der kompensierten Retention [gebessert] (N18.89+G) + Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41+G) + Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01+G) + Soziale Phobie (F40.1+G) + Bewegungsunsicherheit (R29.8+G) + Omarthrose links (M19.91+LG) + Arteriosklerose (I70.9+G) + Aortensklerose (I70.0+G) + Karotissklerose (I65.2+G) + Aortenklappenstenose (I35.0+G) + Pruritus senilis (L29.8+G)…

 

Selbstverständlich haben nicht alle Patienten in meiner Praxis derartig komplexe Multimorbiditäten aufzuweisen. Aber für mindestens 50 Prozent der Betroffenen gibt es auf Grund fehlender Studienlagen nicht mal ansatzweise Leitlinien-Korridore, die man mit “Evidenc-based Medicine” (EbM) auch nur ansatzweise beschreiten könnte. Von daher ist es schlicht und ergreifend diskriminierend und lebensfremd, insbesondere Haus- und Familienärzten bei der Medikation multipler bio-psycho-sozial bedingter Erkrankungen Polypragmasie oder dilettierende Multimedikation vorwerfen zu wollen.

 

Der eigentliche Skandal ist, dass es bis heute keine verbindlichen Medikations-Plattformen für a l l e haus-, fach- und spezialärztlichen bzw. klinischen Verordnungen gibt. Kassenärztliche Rezeptvordrucke verschwinden unkontrollierbar im Orkus der Apotheken-Verrechnungsstellen, während alle privaten und grünen Rezepte wieder zurück an den Patienten gehen. Somit weiß eigentlich niemand mehr, was, wann, wie, von wem und warum verordnet wurde.

 
#8 | 10. Juli 2018 um 00:15
 
Die Quelle ist der vorstehende unveränderte Kommentar von Dr. Schätzler im Newsletter von: DocCheck News 18.28 (Montag)
 

Arzneimittelreport: Ärzte ohne Überblick

 

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Nicht ein einziges Wort von mir.
 
 
 
 

 

 

Anstrengung spürt man, wenn der Atem nicht reicht. Das nimmt der Körper ernst. Wenn die Sauerstoffzufuhr nicht reicht, legt er den Schalter um.

 

Bei absinkendem Sauerstoffgehalt in den benutzten Muskeln entscheidet sich die Atmung für Verlangsamung der Atmung. Die Ermattung des Muskels signalisiert "aufhören".

 

Daran sind Zivilisationsmenschen gewöhnt. Da sie nicht fit sind, reagiert der Körper so und läutet Schonung ein. Das ist ein Teufelskreis. Dieses Verhalten ist für Kranke konzipiert. Wenn Krankheiten geheilt werden müssen, ist heftige Anstrengung kontraproduktiv. Dort stellt der Körper auf Schonung, weil er nicht alle Prozesse gleichzeitig bearbeiten kann. Anstrengung erschöpft und löst sich ab mit Regeneration, so ist das gedacht.

 

Um einen Couchpotatoe richtig zu inspirieren, muss er deshalb folgendes wissen.

 

Die müde Fitness gibt es nicht nur in einem Muskel. Es ist direkt und unvermeidbar die Blutzufuhr, die Sauerstoffaufnahmefähigkeit, die matte Blutzurückführung und einiges mehr.

 

Das Herzgehirn (es hat ein eigenes Nevernsystem um sich herum) regelt zuvorderst den Sauerstoffbedarf für sich selbst - ziemlich logisch - nicht wahr!?

 

Sind die Beine schon nach wenigen Schritten oder Treppenstufen schwer, ist einfach alles betroffen, nicht nur die Beine.

 

Man muss nur absichtlich und gegen den Ermüdungstrend tief und schnell atmen, das stoppt diesen Reiz sofort. Der Sauerstoffspiegel steigt schnell an und die Müdigkeit ist weg und die Verbrennung läuft dann richtig hoch, weil eine Grenze überschritten wurde. Das muss man immer machen, wenn man müde wird, macht bloß keiner. Den heutigen Menschen fehlt einfach die Erfahrung, was unsere Körper draufhaben, wenn ein hungriger Bär hinter dir her ist. Die Zivilisation versteht halt die Evolution nicht.

 

Die müden Beine überwindet man mit Extraluftzufuhr. Das Herz muss da mitmachen. Es reserviert aber unerlässlich den letzten Sauerstoff führ sich, vor allen anderen bedürftigen Teilen. Wer ernsthaft an seine Grenzen geht, merkt das deutlich, denn das Herz entzieht dem Hirn den Sauerstoff, wenn kein weiterer Sauerstoff mehr abgegeben werden kann. Man kann dann nicht mehr rechnen. 1,5 km gelaufen, wieviel ist das senkrecht hoch bei 20 % Steigung?

 

Warum?

 

Auf der Flucht, muss der Ötzi nicht rechnen, sondern rennen können. Die Organisation der Sauerstoffzuteilung zu den Beinen, sorgt so dafür, dass der Ötzi erst nach gelungener Flucht nachdenken kann, wieso er noch lebt. Während der Flucht (hohe Anstrengung) klappt die Rechnerei einfach nicht.

 

Das passiert, wenn man auf dem Laufband bergauf geht! Nach kurzem wird mehr Sauerstoff benötigt. Ignoriert man die müden Beine und die Schmerzen und atmet einfach mit Vollgas und flugs gehen die Beine wieder, aber der Kopf lässt nach.

 

Diese sauerstoffarme Stelle, an der der Körper stopp sagt, ist die Grenze, die bei jedem Training angekratzt werden muss. Wird sie ignoriert und aktiv überatmet, löst genau das den Aufbau aus. Der Grund für den Köper ist, wat mutt, dat mutt. Er kann nicht entscheiden, wann was getan werden muss, er merkt am ernsthaften Willen, am gewollt heftigen Atmen, dass Vorrang herrscht. Wir können uns willentlich verausgaben und wer fit werden will, muss das dem Körper öfter abverlangen.

 

Alle Muskeln um die Blutgefäße kapieren, worum es geht. Sie verbessern sich rasch. Was bedeutet, dass das Herz bei fitten Arterien (sie sind muskelummantelt) nur den Anstoß für eine Blutpumpwelle liefern muss und alle Arterien schieben den Impuls kontinuierlich weiter, wie wenn man mit zwei Fingern einen elastischen Schlauch ausstreicht.

 

Leisten fitte Arterien diese Impulsarbeit durch das ganze arterielle System, wird das Herz gering belastet. Fitte Arterien pumpen auch durch die Lunge fit. Mehr Blut mit mehr Sauerstoff gibt den Muskelzellen die Chance sinnvoll weitere Mitochondrien innerhalb der Zelle zu bilden. Hat die Zelle mehrere kleine Kraftwerke, kann sie einfach länger mehr Energie bereitstellen und die Muskeln werden besser. Freilich wachsen sie auch durch angeforderten Aufbau weiterer Zellen, aber die innere Leistung einer einzelnen Zelle steigt ebenso an. Beide Effekte zusammen verbessern Kraft und Ausdauer.

 

Da haben wir es wieder: Auf dem Laufband aufwärts gehen, ist völlig ungefährlich. Tief atmen, führt zu den beschriebenen Effekten = Fitness im ganzen Körper.

 

Denn passivere Blutgefäße,die Venen, haben weniger Muskulatur zwischen den Wänden. Sie müssen beim Zweibeiner alles Blut wieder zum Herz zurückfördern. müssen aber nicht so kräftig pumpen. Sie werden durch Venenklappen unterstützt. Die verhindern, dass das Blut zurücksackt. Sind die Venen nicht fit, leiert das nicht weggedrückte Blut die Gefäße aus und es bilden sich Krampfadern. Das Blut staut sich, wenn der Inhaber nur sitzt. Nur wenn die Venenmuskeln tagtäglich hinreichend angefordert werden, unterbleibt das. Ohne Aktivität der Beinmuskeln geht das aber nicht.

 

Bergauf gehen ist für Zweibeiner eine geniale Übung. Alle Muskeln, die dem aufrechten Gang dienen, müssen nun arbeiten. Abwechselnd rechts und links das Bein jeweils höher und weiter vorne aufsetzen spannt praktisch alles an und löst sich wieder. Wegen der fürs Gleichgewicht nötigen ausgleichenden Haltekräfte in allen Körperteilen werden von den Zehen bis zum Kopf beim bergauf gehen praktisch alle Muskeln die der Fortbewegung dienen benutzt - und das sind fast alle.

 

Unser Körper ist genau dafür gebaut. Aufrecht gehen. Bergauf ist es jedoch sich selbst tragen und heben, um jeweils  10 - 15 cm je Schritt.

 

Ötzisport einfach.

 

Wahnsinn, was die alles von Rückenschmerzen wissen, nur nicht, woher sie kommen und wie sie ohne große Mühe verschwinden. Kurz und knackig, keine Wissenschaft, echte Selbsterfahrung. Genau das, was unseren unteren Rücken matt werden lässt, machen Zivilisierte dauernd, nämlich sitzen. Das eigene Gewicht nach oben tragen, ist natürlich entwickelt, sitzen nicht. Fürs hochgehen benötigt man die Muskeln am Gesäß und darüber. Und wer auf dem Band bergauf geht, spürt ganz schnell die unteren Rückenmuskeln und stützt sich alternativlos mit den Händen ab. Einfach bergauf gehen. Die Muskeln merken sofort, dass sie nicht fit sind und melden es. Steil aber langsam und keinesfalls Treppen. Das Abrollen mit den Füßen ist entscheidend für die natürliche Gehweise.

 

Der Autor: ehemals 105 kg, jetzt 80 kg, geht fit mit 5,5 km/h 20% steil 10 - 30 Minuten. Anfangen mit 2 oder 2,5 km/h aber steil (20%), übertief und stark atmen, mehr muss nicht. Pfadfinderehrenwort

 

Zweibeiner, also wir, haben die unglaublichste und mit Abstand eleganteste Körperkonstruktion und verstehen das immer noch nicht.

 

Die Konstruktion macht alle Bewegungen möglich, Equilibristik und Verrenkungen aller Art. Salto und Salti mit Drehungen und krude Mischungen von beidem. Sprünge mit dem Einrad, dem Zweirad und auf Stelzen und unendlich mehr.

 

Wikipedia listet 525 Sportarten auf. Kennen sie ein Tier, das jemals so etwas probiert hat?

 

Ausgerechnet der entscheidende, der Punkt ist, ein Querriegel (unser Becken) verbindet die beiden Beine und setzt auf seine Mitte hinten, die Wirbelsäule – alles nur einzelne Stückchen in S - Form übereinander angeordnet.

 

Am zweiten Querriegel, dem Schultergürten sind die Greiforgane angebaut. Direkt über dem unteren Querriegel, dem Becken, knickt die Säule nach vorne, um das Gewicht in die Längsachse auszubalancieren. Dies nach vorne gebogene Stück wird fixiert durch die raffiniert angeordnete untere Rückenmuskulatur. Für aufrecht gehende Menschlein, ist das der Punkt um den sich alles dreht.

 

Sind diese Muskeln fit, rennt Ötzi den Berg hinauf. Wenn nicht kraucht er, da die Muskeln ihn nicht bei Vorlage nach vorne aufrecht halten können. Sie tun höllisch weh. Weil sie so wichtig sind. Je wichtiger, desto weh.

 

Bergauf gehen, aber nicht auf Treppen, hat außerdem einen extrem positiven Gag im Rucksack. Da der Körper „Dein“ ganzes Gewicht tragen muss, wird ihm das bei häufiger Anwendung schnell zu viel und er speckt ab. Nein, nicht wegen verbrauchter Kalorien, sondern einfach nur, weil es ihm zu blöd ist, mehr zu tragen, als nötig ist.

 

Niemand muss das glauben, nur probieren.

 

Schaut mal, dann seht ihr scho...! 

 

Kleine Rechnung noch, um zu beeindrucken:

 

80 kp Körper, mit 5 km/h 1 Stunde lang mit 20 % Steigung auf dem Laufband bergauf gehen heißt:

 

80 kp x 1000 Meter senkrecht hochgetragen = 80.000 kp einen Meter hochgehoben. Oder umgerechnet zwei voll beladene 40-Tonner LKW um einen Meter angehoben. Das fetzt die fetten Zellen nur so weg. Die Lunge wächst über sich hinaus, die Arterien schubsen die Blutwelle so gekonnt rhythmisch voran, dass das Herz jubelt. Der ganze - wirklich der ganze Körper wird übersatt mit Sauerstoff geflutet. Er erreicht einfach alle Zellen, denn bei dem Gang wird jede Zelle aufgeladen.

 

Wichtig ist mit anwachsender Fitness auch Sport mit anderen zu machen. Volleyball, Tischtennis, Badminton, was auch immer. Koordination, Reflexe Ausweichbewegungen, sprinten, stolpern und dabei möglichst aufrecht zu bleiben und auch mal zu fallen, sind für ein fittes Alter unerlässlich. Die körperliche Leistung erfährt im Innern eine Repräsentation. Alles bleibt fit, wenn alles fit ist - auch der Kopf, die Gemütslage und die Aktivität. Ruhelosigkeit, Schlafprobleme und dergleichen werden stark gemindert.

 

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Ergänzung vom 21.August 2018

 

Der Gelähmte Kunstturner Ronny Ziesmer trifft mit seiner Aussage den allerlallerwesentlichsten Punkt zu unserem gesamten Lebenssystem: Gesundheit, Fitness , Kraft, Zuversicht, positive Einstellung, Leitungswille - einfach alles auf einmal.

 

Alles zusammen steckt in der Höchstform unserer Körperkoordination im Kopf. Dort alles gut? Alles gut! Auch, wenn Teile des Körpers nicht mehrt steuerbar sind. Es will, das alles geht, was gehend gemacht werden kann. Das ist sein Sinn, sein Inhalt und die Antwort ist Lebensfreude durch die Zuversicht, einfach alles schaffen zu können.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel in der  Berliner Zeitung:  

Eine Allianz der Hoffnung  --  Die Lebensgestaltung des Ronny Ziesmer

 

https://www.berliner-zeitung.de/sport/eine-allianz-der-hoffnung-die-lebensgestaltung-des-ronny-ziesmer-31138202

 

hier der Ausschnit:

 

Ronny Ziesmer konnte Restnerven reaktivieren, trotz der starken Schädigung seines Rückenmarks. Die Ärzte sahen Ursachen für die Genesung auch in seiner Zeit als Leistungssportler, in der Willensstärke und der Beobachtungsgabe für Stärken und Schwächen. „Als Turner ging es nie nur um körperliche Anstrengung“, sagt Ziesmer. „Ich musste immer auch meinen Kopf anstrengen. So ist es auch jetzt noch.“


Schon wenige Monate nach seinem Unfall widmete sich Ziesmer wieder dem Sport. Er machte täglich Gymnastik, um die letzten verbliebenen Reflexe in den Armen zu erhalten. Er las Bücher, wollte seinen Körper besser verstehen. Es ging nicht mehr darum, spektakulär über die Turnmatte zu wirbeln. Es ging darum, wieder einzelne Muskeln zu aktivieren. Für einen geregelten Alltag musste er vieles neu lernen, er gönnte sich dabei kaum Pausen. 2005 nahm er ein Studium der Biotechnologie auf, das er 2011 abschließen sollte. Er sammelte Wissen, das er in die Tat umsetzen wollte.

 

 

 

Es gibt nur drei Superkräfte, die unsere biologische Ausstattung bestimmen.

 

Massen- oder Erdanziehung

 

Hell und Dunkel oder Tag und Nacht

 

Warm und Kalt

 

Das war’s schon! Sieht nicht kompliziert aus, ist aber einer genaueren Betrachtung durchaus würdig.

 

Die Folgen aus den drei Superkräften sind den modernen Zivilisationen kaum noch klar und schon gar nicht präsent.

 

Das muss früher anders gewesen sein.

 

Blick auf heute:

 

Das mit der Massenanziehung ist heute kaum im Vordergrund. Wir überwinden viele ihr zu dankende Beschränkungen mit Millionen und Abermillionen von Fahrzeugen, die unsere Normalgeschwindigkeit mit zwei Beinen (eins nach dem anderen weiter vorne hinstellen) die Bewältigung von Entfernungen gewaltig verzerrt haben.

 

Hell und Dunkel, die natürlich Trennung in tagaktiv und Nachtruhe im Wechsel der Jahreszeiten sind durch allüberall vorhandene Beleuchtung in zivilisierten Ländern aufgehoben.

 

Zusätzlich ist die komplette praktische Lebensbeobachtung, aus der unsere gesamte innere Einstellung resultiert, nunmehr komplett weggebeamt aus der nur tagsüber beleuchteten lebenden Natur hin zu ständig laufenden selbstleuchtenden Bildschirmen, die das „Leben“ täuschend echt abbilden.

 

Frieren ist der zentrale Umstand, der auf unserer Erde, die Ausprägung der Lebensmöglichkeiten am meisten beeinflusst hat. Wirbeltiere, Säugetiere erst recht, benötigen eine relativ konstant gehaltene Körpertemperatur. Klappt das nicht, ist Schluss mit lustig.

 

Neugeborene haben braunes Fett. Jenes braune Fett verbrennt blitzschnell und heizt bei Bedarf von innen. Säuglinge müssen von außen warmgehalten werden, sie haben noch kein umfangreiches Holzlager. Muttermilch muss daher Fett liefern.

 

Frühgeborene hatten in der Natur keine Chance. Vorschriftsmäßig ausgetragene Kinder hatten kein Problem, die Körpertemperatur zu halten.

 

Heutige Dicke haben eine Wärmedämmung. Weißes Fett verbrennt nicht, sondern wärmt passiv als Dämmung. Das verhindert bei den Dicken, dass sie ähnlich schnell wie die Dünnen frieren – sie schleppen also doppelt Nachteile in Form des weißen Fettes mit sich herum. Sie müssten deshalb eigentlich am konsequentesten und am meisten frieren, um sich zurück zum Normgewicht zu bewegen. 

 

Unsere Ausstattung des Knochengerüstes erlaubt bezogen auf die Erdanziehung keine hohen Gewichte, die Knochen und Gelenke unbeschadet überstehen. Für Konsumkloppse ist unser Körper nicht gebaut. Man sieht es, wenn man ihnen beim Gehen zuschaut. Beine weit auseinander, den Körper beim Gehen jeweils in Richtung des vordringenden Beines gedreht. Schnelle Reaktionen gehen wegen der in Bewegung zu setzenden Massen nicht: hier findet der Ausdruck Massenträgheit seine sichtbare Verwirklichung. Sie gehen zurückgelehnt. Ihr Schwerpunkt ist nicht in der vorgesehenen Achse. Knochen und Gelenke, Sehnen und Muskeln werden daher nicht wie geplant genutzt. Alles andere folgt daraus.

 

In den heutigen zivilisierten Ländern ist Kälte und Luftzug so gut wie dauerhaft ausgesperrt. Beides benötigen wir um im Korridor gesund zu bleiben. Da wir alle nur wenig Zeit frei nutzen können, die festen Strukturen (meist sitzend, allenfalls stehend) aber keine körperliche Rundumbenutzung des Leibes erlauben, sind wir in vielen Hinsichten verkümmert.

 

Ausweg ist die kurze aber prägnant wirkende Ganztagsrennerei eines Steinzeitlers clever zu imitieren, nur halt in kurzer Zeit.

 

Frieren geht mit kaltem Wasser wahnsinnig schnell. Morgens und abends kalt duschen, und der Mechanismus, Fett verbrennen, springt auf die vorgesehenen Leistungsstufen.

 

Paul Newman hatte lebenslang ein frisches Gesicht. Sein Rezept: Kaltes Wasser mit den Händen ins Gesicht hieven, war seine Auskunft, erbringe das.

 

Pfarrer Kneipp lässt noch heute Leute Wasser treten etc. Er motivierte aus seiner Zeit – gedacht, bekleidete Leute in Bädern????? – mithin reichlich verzärtelte Zivilisierte - zum Wassertreten.

 

Unser Gehirn ist direkt nach dem Herzen das Organ, das keine Kälte mag und Sensoren dafür sind am ganzen Kopf. Das Kleinhirn zu schützen ist entscheidend, daher gibt es den Kaltwasserreflex. Atmung sofort geschlossen und höchste Aktivität da wieder weg zu kommen, lässt sich bei jedem beobachten, der angespritzt wird, oder ungewollt in Wasser fällt.

 

Dieser Reflex sichert höchstmögliche Wirkung, wenn man ihn gezielt einsetzt.

 

Also eiskalt von oben über den Kopf und überall hin, aber immer wieder über den Nacken den Scheitel und das Gesicht – einfach alles.

 

Der Reflex ist so stark, dass es die meisten Menschen schüttelt, wenn man das lediglich erzählt. Waterboarding dient der Folter und Zerstörung von Menschen. Der Atmungsreflex wird hier erfolgreich missbraucht.

 

Das machen wir uns zunutze, indem wir ihn ausschalten, um nicht jedes Mal wieder vor dem kalten Wasser zurück zu schrecken. Zweimal am Tag kalte Dusche wäre ansonsten kaum auszuhalten. Überwindung von solchen biologischen Hemmnissen, würde der Kur kaum dienlich sein. 

 

Wasser laufen lassen, richtig tief Luft holen, den Mund schließen, die Backen aufgepustet lassen und den Kopf richtig hochhalten. Dusche sofort über den Kopf halten und in einer Sekunde, wird es vom Körper akzeptiert, da die Atmung nicht gefährdet ist. Nach 4 oder 5 Sekunden hat der Körper die Ungefährlichkeit kapiert und fängt unmittelbar damit an, den erfrischenden Aspekt zu genießen. Die Luft kann raus und normal geatmet werden.

 

Mit dem Wasser den ganzen Körper umfahren und unten und oben und seitlich abwechseln. Es gibt rasche Signale, welche Teile noch zu warm sind und man fühlt deutlich das Bedürfnis diese auch noch abzukühlen.

 

Die Meldung des Körpers, aufhören zu sollen, ist unübersehbar und damit haben wir alles erreicht, worum es ging.

 

Ganz anders, als die Meisten es sich denken, geht es dabei um Fettverlust. Tut es nicht, dazu ist die Dusche zu kurz, aber es ist die Initiativzündung. Wer täglich kalt duscht, trainiert seiner ganze Kälteabwehrmechanik und friert einfach nicht mehr, bei einem Luftzug, einem offenen Fenster oder einem kurzen Weg zum Mülleimer. Diese körperliche Einsicht verhindert, dass wir uns rein zivilisiert immer zu warm und zu dick einpacken. Unser Verteidigungssystem - hier gegen Kälte – lernt schnell und da wir in Folge immer mehr Wärme an die Umgebung abgeben verlieren wir Fett.

 

Moderne Menschen leben bedauerlicherweise mit enormem Heizungsaufwand praktisch überall ohne Kälte und verzichten missverständlich auf ein komplexes raffiniert funktionierendes „Nicht-frieren-sondern-selbst-heizen-System“, das die Evolution überaus trefflich eingerichtet hat.

 

Für Frauen und Mädchen. Das frische Aussehen von Paul Newman kam einfach aus dem Kaltwassertraining, denn „frieren“ bedeutet für unseren Körper alles zusammenziehen, damit die Oberfläche klein wird. Die Strukturen heißen Faszien, die alles an uns zusammenhalten. Die Proteine, die sich zusammenziehen sind die Kollagene und ähnliche Verbindungen.

 

Unsere Körper benötigen keinerlei Salben und Masken, um Kollagenaktivität passiv herzustellen. Kaltes Wasser kann das hervorragend, ganz einfach, weil wir in der Kälte entwickelt sind. Höhlen sind arschkalt, selbst wenn da ein Feuer brennt. Nachts ist die Welt einfach überall kalt und wir haben sie komplett erobert, denn auch in der Arktis leben Menschen, weil sich in uns alles bei Kälte zusammenzieht, sonst wäre das nicht möglich.

 

Warmblüter müssen Frieren!  Sie müssen frieren, da die gesamte Faszienstruktur nur passiv - durch Kälte - wieder auf den Normalzustand geführt wird. Der Kern darf aber nicht zu kalt werden. Die Körpertemperatur in engen Grenzen halten, ist Aufgabe und Lösung für alle Warmblüter, präziser und wissenschaftlicher endotherme Spezies. Aus Sparsamkeit werden die Kälte ertragenden Zonen weniger warmgehalten.

 

Es gibt keinen aktiven Prozess für die Wiederherstellung der richtigen Faszienspannung nach der Dehnung durch Gebrauch, da er nie nötig war. Denn außer in zivilisierten Zeiten, ist es nachts einfach überall auf dem Planeten kalt, weil die Sonne auf der anderen Seite ist und nur sie macht warm. Die kürzeste mögliche Länge unserer Sehnen ist deren Normlänge. Kälte stellt sie wieder her und ist das erreicht, sind Schmerzen aus der Anstrengung wie weggeblasen. In ihrer kürzesten Länge haben sie die konstruierte Spannkraft, die uns Sprünge und Stürze meist schadlos erleben lassen. Sind sie zu lang, da nicht kalt gewesen, werden die Abfangkräfte nicht erreicht und Brüche und Verstauchungen werden wahrscheinlicher.

 

Warm sein, warmhalten, ist eine für uns unerlässliche Wirkung gegen Kälte. Kälte ist aber wie gezeigt unerlässlich. Die Verteilung der Temperatur sieht so aus:

 

 

                                  

Grafik aus Wikipedia übernommen:      

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Thermoregulation 

 

Frieren ist daher ein muss, um fit zu bleiben. Wer nicht friert, versäumt es die Faszien zu spannen. Es sind die bekannten Kollagene, die sich zusammenrümpfeln und kurz werden. Wer kalte Beine hat, geht steif - daran erkennt man den Effekt. Kälte strafft die Haut, und hält den ganzen Körper möglichst eng zusammen, um Abgang von Wärme zu verhindern und die Kerntemperatur zu erhalten.

 

Es passiert passiv, kalt wirkt von alleine - im sitzen - im liegen - im schlafen – einfach immer.

 

Wird er warm und bleibt er immer warm, wird er schlaff und erkältet sich schnell. Es zieht, mir ist kalt, mach die Türe zu und dreh die Heizung hoch, vermelden die Anforderung.

 

Unsere innere Heizung passt haargenau auf, wie die Haut auf kalt reagiert. Dann heißt sie Gänsehaut und dann kommt das Zittern und unspürbar das Verbrennen von weißem Fett.  

 

Das ist ein derart gründliches Grundregelwerk, da muss man in der Zeit sehr weit vor uns Menschen zurückgehen, bis man den ersten Warmblüter findet.

 

Zusammen mit Aktivität wird ein Gesundbrunnen daraus.

 

Mit körperlicher Leistung erzeugen Muskeln Wärme. Das ist der aktive Weg, warm zu werden oder zu bleiben.

 

Beides zusammen unterliegt einem ururalten Prinzip. Wenn unser Körper konstruktionsbedingt leistet, freut er sich an sich selbst und gerät in Euphorie.

 

Unser Belohnungszentrum kriegt einen Anfall, wenn man an einem Tag schneller rennt als an dem zuvor. Es kriegt den gleichen Anfall unter einer eiskalten Dusche, wenn man es grinsend erträgt und sich über die eigene Abgehärtetheit freut. Das Wohlgefühl nach "richtig gemacht!" erzeugt das Belohnungszentrum. Man kann schon bei ganz einfachen Plattwürmern mit Experimenten beweisen, dass sie nicht mehr fressen, wenn sie elektrisch, mit kleinen Stromstößen direkt belohnt werden. Der künstlich erzeugte elektrische Reiz löst direkt Belohnung aus, deshalb fressen sie danach nicht.

 

Die von unserer Natur geforderte Leistung löst Belohnung aus. Alles, was richtig ist, wird belohnt.

 

Leider mischen sich in diesen überaus klugen und notwendigen Mechanismus Drogen und Alkohol, Zigaretten und viele weitere Belohnungen aus Unterhaltung und Film und generell allem spannenden Tun und aufregendem Konsum ein.

 

Ganz sicher ist Alkohol aus dieser Sicht die massivste Bedrohung der Menschheit.

 

Jeder Schluck erübrigt eine ansonsten stattfindende Anstrengung, die echte Belohnung verdient hätte. Darum wird es mit Alkohol nicht wirklich viel besser werden, für niemanden. Achten sie auf sich!

 

                                          

 

 

 

 

 

 

                    Alkohol  

 

Wieso?

 

Natur hat Alkohol nicht als notwendiges Nahrungsmittel angesehen. In keinem Lebewesen wir Alkohol als Hauptnahrung verstoffwechselt. Das kann man gut daran ablesen, dass Alkohol als ein Zwischenprodukt beim bakteriellen Abbau von Früchten entsteht.

 

Niemand kann mit Alkohol etwas Sinnvolles anfangen. Die Evolution hat keine Verwendung dafür entdeckt und es deshalb nicht ernst genommen.

 

Nicht ernst genommen heißt, dass es ihr Wurst ist, wenn Früchte im Gärprozess Alkohol entwickeln und Affen und Elefanten damit Party machen.

 

Das spielt evolutionär keine Rolle, denn es kommt eben nur einmal im Jahr bei überreifen Früchten vor, die noch keiner gefuttert hatte.

 

Bilder von den Partys sind einfach herrlich. Alkoholiker kann man aber davon nicht werden, es gibt ihn einfach zu selten, den Rausch.

 

Das Seltene hat die Zivilisation aber gründlich erledigt. Der Rausch ist der häufigste Zustand an Vergiftung, die bei Menschen neben dem rauchen entstehen.

 

Im Arbeitsheft der Leber steht Alkohol ganz oben unter

 

Gift.

 

Daher hat die arme Leber keine Wahl. Sie muss unverzüglich ihr Standardprogramm umkippen und Allohool abbauen.

 

Ausnahmslos sind so lange die Allohoolabbauphasen andauern sämtliche komplizierten Leberaufgaben unvollständig, uneffizient und nicht mit den optimalen Ergebnissen erledigt.

 

Mit Alkohol im Körper ist die Leberleistung insgesamt nicht evolutionskonform, also mangelhaft. Das Ergebnis ist:

 

Blutgefäße verschlechtern ihre Fitness.

 

Der Fettgehalt im ganzen Körper steigt. Das zieht zahllose weitere Veränderungen im hormonellen Bereich hinter sich her.

 

Allgemein verschlechtert sich das Aufarbeitungsergebnis des Stoffwechsels gravierend.

 

Einmal im Jahr macht nix, zweimal auch nicht.

 

Was wir aber gesellschaftsweit das ganze Jahr machen, das ändert alles.

 

Der Gesundheitszustand ist in Deutschland schon so weit heruntergefahren, dass die Rollatorenindustrie ihrerseits Feste feiert.

 

Alles hängt davon ab, dass die meisten Menschen in einem Fitnesskorridor verbleiben, der die aktuelle elend lange

 

"zugrunde - gehen - Phase" 

 

aushebelt.

 

Freilich muss das spätestens bei den Menschen mittleren Alters so sein und bis zum Tode bewahrt werden. So gut wie niemand ist in der Lage, das wieder zurückzuholen, wenn die 50 überschritten ist.

 

Aber wichtig zu wissen, dass sogar das geht. Dennoch, kann das nur die Ausnahme sein. Wahr ist, der größte Teil der älteren Menschen ist bereits heute komplett dahingehend konditioniert, dass er für alles beim Arzt Antworten fordert, anstatt in seinem Verhalten Korrekturen anzubringen.

 

Die Vorbildfunktion der vorangehenden Generation hat unser Land bereits dahin gebracht, dass selbst angehende Sportstudenten fürs Lehramt schon nicht normale Bewegungsfähigkeit aufweisen. Wie kommen die bloß auf den Trichter Sportlehrer werden zu wollen?

 

Guckst du hier:

 

http://www.zeit.de/sport/2017-06/sporteignungstest-sportstudium-aufnahmepruefung-dshs-koeln

 

Der Autor war 47, als seine große Liebe in ins Fitnessstudio mitzog. Bis 2009, also zehn Jahre lang, hat sich die Fitness erheblich verbessert. Aber das Gewicht kam vom Maximum mit  105 kp nur auf 95 - 96 kp herunter. Das ist bei 173 cm wahrlich zu viel.

 

Ohne Alkohol, seit 15. Februar 2009 hat sich alles geändert.

 

Das Wichtigste zuerst:

 

Anstrengung bis an die Erschöpfung (später genauer) erzeugt ohne Alkohol Ehrgeiz, mit Alkohol nicht so sehr. Die Unterschiede sind schwammig und zeigten sich allmählich klarer nach weiteren 10 kp weniger, da wuchs der Ehrgeiz noch mal deutlich an. Der erfolg macht süchtig.

 

Und damit sind wir bei unserem komplexen Belohnungssystem

 

1.

Der heimliche Inspizient und Chef - der gnadenlose Weltzerstörer – heißt lustigerweise und vollirrtümlich Belohnungszentrum.

 

In Wahrheit funktioniert es komplett anders herum. Das besser Frustzentrum genannte Belohnungszentrum steuert unser gesamtes Verhalten über Frustempfindungen, die es initiiert, um „natürliches“  Verhalten anzuregen. Wir werden am Ring in der Nase im Ring des Lebens herumgeführt, indem uns Unzufriedenheitsgefühle wie Blasen ins Gehirn steigend untergejubelt und passende Rezepte für deren Bekämpfung direkt angehängt nachgeliefert werden.

 

http://evolutionsblog.de/koerper-seele-geist/232-penis-und-vagina-sind-dumm.html

 

2.

Die Natur hat uns nicht als Konsumenten ausgebildet sondern als extreme Energiesparer unter gleichzeitig extrem hoher Leistungsfähigkeit, zuerst und gerade in Mangelsituationen. Einfach alles überleben ist ihre Überschrift.

 

Da die Selbstkontrolle fehlt, müssen wir erzieherisch Achtsamkeit in die Kinder gießen.

 

Gelingt das nicht bald, werden alte zivilisierte westliche Gesellschaften glatt zusammenfallen. Da sich alles um Geld dreht, platzt die Blase, wenn das Geld fehlt.

 

Das wird blad sein, alle haben ein Recht auf teuere medizinische Verfahren und die Industrie strickt unglaublich fleißig an möglichst teueren Verfahren. Die Rente und KV zusammen reichen nicht, damit die den Hals voll kriegen.

 

Forschung heißt der Trick, und verheißungsvolle Nachrichten, sind das Opium dazu.

 

Für Prassen und lebenslanges Fressen ohne Unterlass sind wir nicht gebaut.

 

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/211-zur-ruhe-setzen.html

 

Das Belohnungssystem steuert all unsere Verlangen und Vorlieben und setzt Reize, die es aus seinen aktuellen Daten heraus entwickelt und uns Wünsche meldet - so'ne und so'ne.

 

Grundsätzlich sind die lebenswesentlichen Infos aus dem körperlichen System im Vordergrund. Deshalb haben wir das Bedürfnis, alle unsere Gliedmaßen bestimmungsgemäß verwenden zu können. Das erlebte "ich kann das alles" ist die freudige Belohnung. Das erlebte "das kann ich nicht oder nicht mehr" ist Meldung für Nachbesserung. Diese Meldung ist in natürlicher Umgebung lebender Umgebung eher selten. Der Alltag aller unzivilisiert ausgestalteten Gesellschaften ist automatisch so anstrengend, dass so gut wie alles gekonnt wird. Damit steht das Körperempfinden in Ruhestellung, soll heißen "macht wenig oder gar keinen Alarm".

 

Zivilisiert lebende Couchpotatoes haben dagegen ganz andere Meldungen. Man sieht und derjenige fühlt es bei jedem Aufstehen aus dem Ohrensessel, beim Hinsetzen, beim Treppen rauf - wie runter gehen, beim Anziehen, beim Heben und Tragen beim Gehen und beim Stehen.

 

Sie kriegen die Belohnungsmeldung nicht, sondern die Anreizmeldung "Das ist aber nicht gut, mein Alter!"

 

Wenn der Frust, der aus schlechten Körpersignalen stammt und mindere Fitness vermeldet (Druck in der Brust, schwerer Atem, kaum Luft, Schwindel, Herzklopfen etc.) so groß wird, dass etwas passieren muss, …

 

ja dann gehen sie zum Arzt und der soll's richten. Die Idee ist doof, aber gesellschaftsweit die, die sich durchgesetzt hat - in allen Köpfen, in allen Wartezimmern, in allen Antworten auf die Frage, "Wie geht es Dir?"

 

Der Gedanke, ich mache da etwas falsch, kommt erst gar nicht zustande und das macht stutzig.  Wo ist denn jetzt unser Belohnungssystem abgeblieben? Katalogmäßig müsste es uns doch zum Training schicken. Warum tut es das nicht?

Frustmeldungen oder Wunschimplantierungen im Gehirn, zielen auf Aktivitäten, die das Belohnungszentrum animieren - ja richt, ganz genau - zu belohnen. Also Glückshormone in den Kopf zu pusten.

 

Das passiert selten, sonst würde es sich abnutzen und den Effekt verlieren.

 

Deshalb sind wir alle im Prinzip immer ein Stückchen unzufriedener oder unglücklicher, als wir es gerne wären. Sind wir rundum glücklich, sind wir nicht mehr orientiert und verlieren den Zusammenhang zur Realität. Die Realität ist evolutionsbedingt Lasten abzuarbeiten, Pflichten zu erfüllen, Erledigungen aller Art eben erledigen.

 

Wer häufig kifft, oder schlimmeres spritzt und schnieft, landet in dem zu glücklich sein und will da nicht mehr heraus.

 

Das ist der HEBEL, den der Alkohol hoch drückt.  Wer Sorgen hat, hat auch Likör. Likör ist die Belohnung für die, "Ich mach was ich will" - Entscheidung.

 

Und da das Belohnungszentrum gesellschaftsweit täglich massiv mit Alkohol ausgetrickst wird, landen die Körpersignale, die erst nach Anstrengung Fitnessbelohnungsbonbons zulassen und nur nach der Anstrengung Belohnung absondern im großen Korb des Vergessens.

 

Aus dem Loch kommt man nur, indem man Alkohol konsequent absetzt und die Täuschung nicht mehr erlebt.

 

Die übrigen Rauschmittel machen im Prinzip nix anderes. Zigaretten und Snifftabak und alle Tabletten und Salben gegen Schmerzen und Unbill aller Art.

 

Es handelt sich immer um eingeworfene Belohnung und nicht um erarbeitete, wie die elend langwierige Evolution sich das ausgeknobelt hat.

 

Mit den Umgehungen landet man in den bequemen Belohnungen, die nichts verlangen, aber indirekt durch Unterdrückung der Lust zur Anstrengung massiv dem Körper schaden.

 

Der Schaden ist einfach nur der, dass wir nicht auf dem uns zugedachten Gesundheitsplateau leben, sondern weit darunter und uns bitter beklagen, und die Ursachen nicht verstehen und deshalb falsch handeln.

 

Da die Industrie unsere Mangelhaftigkeit zu Geld machen kann, ist es nicht weiter verwunderlich, wenn im Werbefernsehen hüpfende Omas uns weismachen sollen, dass nur die oder die Salbe einziehen muss und dann laufen die Beine wieder.

 

Das ist grob dummes Zeug und der Großteil der Bevölkerung landet im Krankenhaus.

 

Alkohol ist vor der Raucherei der brutalste Schädling der Zivilisationsmenschen.

 

 

 

 

Unsere intellektuelle Einstellung zu uns selbst ist gedimmt. Es gibt einen Regler, der alles was in uns eindringt, manipuliert, künstlich vermindert oder deckelt.

 

Um nicht verrückt, depressiv oder aggressiv und selbstzerstörerisch zu werden, ist alle Erkenntnis gedimmt. Das ist der Grund für dir Vorliebe von Ruhe und Beschaulichkeit.

 

Allen, die genau hinsehen, das Bild richtig kontrastreich wahrnehmen und so erkennen, wie Menschen sich gegenseitig belasten, befeinden und bekämpfen, ausnutzen und Tag für Tag quälen, fällt die wohlmeinende Sicht auf die Menschheit schwer.

 

Individuen, die das Pech haben, dass ihr Dimmer nicht konsequent genug abschirmt, werden verrückt und scheitern an den Eindrücken, die sie in ihrem Gehirn nicht wegsortiert und versteckt bekommen. Das ist keine Krankheit, das gehört zur Varianz in einem derart komplexen und nur einmal auf diesem Planeten versuchten Erkenntnisapparat, der über seinen gespeicherten Hirninhalt nachdenken kann.

 

Stellen sie sich einen Löwen vor, der auf der Jagd ist. Er muss aggressiv bis zum Anschlag sein, sonst erwischt er nichts zu essen. Das vor ihm fliehende Opfer ist ebenso aufgeputscht (Adrenalin, Testosteron und dergleichen), um das gefressen werden zu verhindern. Die Höchstleistung im Kampf ums bisschen Leben, verschwindet häufig schlagartig, wenn sie gepackt worden sind und sich spürbar nicht mehr befreien können. Da schlägt der Dimmer wieder zu. An Erkenntnisse eines vom Raubtier gefangenen Opfers glaube ich nicht.

 

Was aber, wenn der Räuber nicht wieder aus dem Wahn herauskommt? Wir nennen sie dann Bestien und sowas passiert beispielsweise bei Hyänen, heißt Beißanfall, Beißattacke, Beißwut oder Killerinstinkt und Blutrausch und Raserei. Da ist dann der Dimmer nicht richtig bei der Sache. Das Gleiche passiert bei Mördern, die serienweise unterwegs sind, bei Häschern, bei Wärtern, bei Folterern und Vergasern und bei Errichtern von Fließbandtötungseinrichtun-gen.

 

Das gibt es bei Tieren nicht. Intellektuell sind sie zu rationalisierten Massentötungen mit Hilfe von Maschinen nicht fähig. Also sind unsere Massentötereien und Kriegshandlungen mit Massenvernichtern auf Beinen und mit Massenvernichtungstechnik insgesamt auf dem gleichen Weg. Nur unsere Zahl und unsere Technologieentwicklung sind tödlicher, nicht die Veranlagung.

 

Der Dimmer wird von Wut, Angst sowie von Erregung aus Siegeswillen und Siegerfahrung herab oder hinaufgeregelt. Er ist nicht statisch fixiert und wie alle unsere zentralen alten Hirnteile von uns nicht wirklich kontrollierbar.

 

Wir müssen aus unserer alten Zeit die nämliche Power aller Lebewesen mitbekommen haben und haben den Komplex, der Dimmung lenkt, bis heute nicht erkannt und nicht im Griff.

 

Syriens Kampfhund Baschar zeigt es. Gas benutzt man eigentlich, weil dadurch die Gebäude später wieder nutzbar sind und wenn man an die Widersacher nicht richtig herankommt. Das mit den Gebäuden macht in Syriens Kampfgebieten nicht wirklich Sinn, da in den Kampfgebieten schon alle Gebäude auseinandergeschossen wurden. Syriens Diktator will gewinnen und benutzt Gas, weil man damit auch die letzten versteckten Widerständler erreicht, wo es mit Ballerei nicht gelingen will.

 

Der Lebenswille steht eigentlich ganz oben, aber immer nur der im Individuum. Das Lebensrecht der anderen hat traditionell wegen des Raubtiernahrungs-unterhalts geringeren Rang. Bei uns Menschen artet das wegen unseres intellektuellen, modernen Hirnteils immer wieder aus. Das Grützeding erfindet einfach willkürlich Rechte, die verteidigt werden müssen und bastelt sich jedwedes Argument zurecht. Da die wildesten mit Befehlsgewalt oben sitzen, folgen die, die unten sitzen und schon haben wir den Salat. Aktuell müssen wir wegen Kriegen jedoch nicht den Untergang der Menschheit fürchten. Das relativiert die Taten und die Schuld deutlich.

 

Immerhin arbeitet die gesamte Weltgemeinde stramm am Gesamtuntergang unter geschicktem Einsatz des Konsumwahnsinns und dessen Folgen.

 

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soeben entdeckt: high noon            

 

"Die Welt ist an einem Scheitelpunkt, weil sie überbevölkert ist. Die Folgen von solch einer Bevölkerungsexplosion sind schrecklich: Bürgerkriege, eine hohe Migration, knapp werdende Rohstoffe, Nationalismus und Kämpfe. Wir sind wahnhaft bemüht, uns der Wirklichkeit nicht stellen zu müssen. Hierüber zu diskutieren ist viel wichtiger, als Krankheiten bei Einzelnen zu diagnostizieren. Es geht nicht darum, dass Trump krank ist, sondern dass wir es sind. Denken Sie an die Migrationsprobleme in Europa, jeder redet bei Ihnen darüber. Aber niemand will über das Problem sprechen, das die Überbevölkerung hervorruft."

 

Unbedingt ganz lesen:   Der Mann hat's verstanden.

 

Thank You Mr. Frances und Danke Frankfurter Rundschau

 

http://www.fr.de/kultur/gesellschaft-nicht-donald-trump-ist-verrueckt-wir-sind-es-a-1486339

 

 

 

 

 

 

Unsere zivilisatorischen Errungenschaften machen uns krank.

 

Deshalb benötigen wir eine Ersatznatur.          Es geht nur so.

 

Unsere Füße sind nicht für Schuhe entwickelt.

 

Und was machen alle? Selbst zuhause werden Latschen angelegt.

 

Unsere Rückenkonstruktion ist einmalig auf der Welt und zum aufrechten Laufen und Tragen entwickelt. Nicht zum Sitzen. Um aufrecht ohne Muskelspannung im Gleichgewicht zu bleiben, hat sich die Wirbelsäule über dem Kreuz und im Nacken nach innen gebogen. Wir eignen uns nur für aufrecht oder liegend.

 

Wir sitzen aber von früh bis spät, bis wir ins Bett gehen.

 

Wir sind nicht für Überallheizung und Outdoorkleidung entwickelt.

 

Wie alle Lebewesen auf der Welt sind wir für Tag und Nacht und Sommer und Winter entwickelt. Alle Körper können das. Kälte spannt alle Faszien auf ihren ursprünglichen Wert. Die Kollagenproteine rümpfeln sich zusammen und kommen so zu ihrem Ruhewert. Aus diesem ergibt sich die Spannkraft. Alle Blutgefäße, Sehnen und Gelenkflächen und die Haut brauchen das jeden Tag.

 

Überall wird rund um die Uhr geheizt im Auto in den Öffentlichen. Obendrein haben wir Tag und Nacht endgültig erledigt. Überall und jederzeit ist Licht.

 

Wenn wir all das machen würden, was uns von der Natur auferlegt ist, würden wir den ganzen Tag herumwandern, jagen, sammeln und suchen und aufpassen. Wir wären unumgänglich an Helligkeit gebunden. Wir hätten im Winter lange Ruhephasen und im Sommer wenig Schlaf. All das hat die Natur alternativlos auch bei uns eingebaut.

 

Wir verstoßen gegen alle Regeln des korrekten Gebrauchs eines Menschenkörpers.

 

Artgerechte Haltung ist in unseren Zivilisationshochburgen nicht möglich.

 

Wir müssen unsere Lebensweise durch eine Art der ersatznatürlichen Haltung einrichten. Also müssen moderne Gepflogenheiten ergänzt werden durch quasinatürliche Anstrengungen, die das natürliche Leben einer menschlichen Existenz wenigstens zeitweise nachbildet.

 

Da wir in unserer durchgeplanten Welt nahezu keine Zeit dafür haben oder haben wollen, wird es sich um intensivaktive Prozesse handeln müssen, da ansonsten Gesundheit auf Kosten der Existenz geht und sich wieder nur ein anderes Manko ergibt.

 

Die Intensiv-Methode ist nicht natürlich. Aber durch ganz natürliche Effekte begünstigt.

 

Wenn wir unsere Körper bis an die Leistungsgrenze anstrengen müssen, wird unsere Physis biologisch aufgebaut. Es funtkioniert aber nur dann, wenn die aktuellen Grenzen der Fitness angegriffen werden. Dabei wird die biologisch vorgesehene Aufrüstung in allen Bereichen, die heftig angefordert werden, initiiert. Das ist Natur pur. Wenn nicht angefordert wird, wird gespart. Anpassung ist der Trick in allen Leben.

 

Die modernen Menschen müssen lernen Sport zu machen, der das leistet und wenig Zeit in Anspruch nimmt. Erwachsenen kann man das beibringen. Bei Kindern sehe ich schwarz. Unsere Schulen und Kindergärten sind durch Verwaltungen gesteuert, die kein echtes Interesse aufweisen. Leider wird damit die ganze Grundentwicklung bei all unseren Nachkommen völlig unzureichend und folglich mit gravierenden, kaum nachholbaren Entwicklungsdefiziten absolviert.

 

Nur ein kurzer Blick auf die aktuelle Lage

 

Erst Frühstück – falsch, da ja keine körperliche Leistung gefragt ist, sondern stillsitzende Aufmerksamkeit. Satt = müde, so ist unser Körper konstruiert. Er geht bei Nahrungsaufnahme sofort auf Verdauung und nicht auf Leistung. Das kann jeder bei sich selbst nachvollziehen. Sitzen ist falsch für den Rücken und die Wachheit der Sinne. Bewegung ist das, was unser Gehirn eigentlich den ganzen Tag wachhält. Die von uns nicht bemerkte Steuerung aller Sinne, wenn wir uns bewegen, ist die Basis allen natürlichen Lebens. Bewegt es sich nicht, schläft es oder ist tot. In der Schule auf Stühlen sitzend, ist die Körperentwicklung ausgeschalten. Der Rücken wächst in der falschen Gebogenheit. Die 1,5 h Sport pro Woche sind natürlich für die meisten Schüler nur eine Qual. Die Grundfitness, kann nicht vorhanden sein, wenn jeder Tag nur sitzend verbracht wird.

 

In der Kinderphase wird der Körper gebaut. Den Bewegunsdrang verursacht die Natur. Heute werden alle, die sich bewegen, ritalinisiert und so wird ihre Entwicklung ausgebremst, beovor sie entwickelt sind. Ist der Körper ausgewachsen, ist das Meiste zu Ende entwickelt, aber eben ohne die richtigen Anforderungen. Bereits hier werden die späteren gesundheitlichen Malaissen regelrecht erzeugt.

 

Wie wirds gemacht ?

 

Bergauf gehen, löst das Startproblem. Die für uns so wichtigen Fußfunktionen werden nur durch Gewicht nach oben tragende Anstrengung angesteuert. Das kann man nicht ersetzen. Treppen leisten das nicht, dort wird die entscheidende Abrollfunktion unter Last unterbunden. Die Oberschenkel ersetzen hauptsächlich die Hebeleistung. Die Fußmuskulatur wird ignoriert, aber gerade sie ist es, die unsere Fortbewegung überhaupt erlaubt. Sie ist das Kunstwerk des aufrecht gehenden homo sapiens und völlig logisch ganz unten. Wer das nicht glaubt, versuche auf den Fersen zu stehen und bergauf zu gehen. Wenn das schon ganz unten nicht einwandfrei funktioniert, ist der ganze Rest darüber betroffen.

 

Einfacher Fitnesstest

 

Zehn Minuten oder mehr auf den Ballen bleiben - stehend, gehend, hüpfend. Wer das kann, ist fit. In gutem Zustand geht das absolut schmerzfrei.

 

Am Ende des Artikels sind die Videos zu den genannten Übung verlinkt. Die zusätzlichen Ganzkörperübungen werden später nachgeliefert. Über die Grundfitness hinaus, muss alles andere als Training für den ganzen Körper ausgelegt sein. Dort ist Koordination des gesamten Körpers und Erschöpfung in kürzester Zeit der Ansatz, der den Artikel hier verursacht hat.

 

Bodybuilder nennen das blau werden. Nach dem Bergauftraining ist das in etwa einem halben Jahr gefahrlos möglich. Die Übungen werden je nach Gewicht länger oder kürzer sein, aber immer bei der totalen Erschöpfung der Muskulatur beendet.

 

Das ist der Trick, wie unsere natürlichen Aufbauleistungen angefordert werden, ohne den ganzen Tag mit Sport zu verbringen. Die Pausen sind anfangs drei Tage. Wer will, kann mehr machen. Ausreichende Regeneration ist bei Anfängern sehr wichtig. Die Körper haben das später so schnell drauf, dass man keinerlei Muskelkater mehr erfährt. Joggen wird völlig überschätzt, schadet nicht für Fitte, schadet aber für Unfitte. Erst aufbauen, dann joggen, wenn überhaupt.

 

Dieses Training hier ist nichts für Musclefans, die dicke Beine und dicke Arme haben wollen. Es dürfen keinerlei künstliche Zusätze eingenommen werden, weil das den Körper täuscht. Er fährt dann die falschen Programme. Wie groß jemandes Muskeln bei entsprechendem Training werden, steckt in den Genen und nicht in den sogenannten Eiweißshakes. Unsere Muskeln sind für Effizienz entwickelt und nicht zum Prahlen. Schaut einfach, wie die Muskelmänner gehen, dann vergeht Euch das Lachen. Fitte Menschen sind die, die in jedem Alter im Slalom zwischen den Autos durch den Verkehr über die Straße rennen. Muskelprotze können das nicht. Koordination und Körperausbildung müssen zusammenpassen.  

 

Nahrungsaufnahme hier nur kurz.

 

Kein Frühstück, erst den Körper nutzen. Er sagt es von selbst, wenn er was haben will. Vollgefuttert zur Arbeit oder Schule zu gehen ist Zivilisationsquatsch aber freilich weit verbreitet. Obst und kornige Snacks bringen Euch wach durch den Tag.

 

Ansonsten nur Selbstgekochtes. Industrienahrung ist für unsere Körper nicht geeignet. Verdicker, Färbemittel, Stabilisatoren, Geschmacksverstärker und insbesondere natürlich alle Konservierungsmittel sind komplett zu meiden. Wurst möglichst nahezu vollständig weglassen. Alle Nitrate, Nitrite und was die da sonst noch einbringen, sind drin als Killer von Kleinstlebewesen, damit die Ware in Plastik rot bleibt, nicht trocknet und nicht verdirbt. Wäre nicht alles in Verpackungen an jeder Ecke tausend Mal vorhanden, müsste nicht alles mit Konservierungsmitteln verrührt sein. Wir bestehen aus Kleinstlebewesen – unseren Zellen – und Bewohnern, die zahlreicher sind als unsere eigenen Zellen. Konservierungsmittel haben in unseren noch lebenden Körpern nichts zu suchen.

 

Möglichst einfache Gerichte für mehrere Tage kochen. Unsere Körper reagieren auf Gewöhnung. Als erstes essen, was gestern das Letzte war, ist sehr anregend. Der Körper weiß, was jetzt kommt, das gefällt ihm. Kann auch kalt sein. Appetit haben, bedeutet, es sind Signale des Körpers, was er benötigt. Er gibt das bekannt. Wenn nix auf dem Einkaufszettel steht und nichts im Kühlschrank ist, führt er uns automatisch dahin, worauf er „Lust“ hat. Essen nicht aufbrezeln. Wir sind nicht als Gourmets konstruiert. Das einfache Essen überfordert unsere Körperchemie nicht. Komplizierte Gerichte erfreuen die Sinne. Und zwingen uns Tag für Tag noch eine Schippe drauf zu legen. Das zieht uns in immer mehr und immer feinere Ansprüche, ganz gegen unsere eigentliche Natur. Der Mensch hat die ganze Erde erobert, weil er verzichten kann und dennoch gesund bleibt. Wir sind so ziemlich die effektivsten Ernährungskünstler, die die Natur hervorgebracht hat. Essen ist etwas ganz einfaches, keinerlei Kunstwerk nötig. Mit einfachen Gerichten erreicht unser Körper alles, was er benötigt und ist damit zufrieden.

 

Unser Konsum ist so aufgeblasen, dass man das kaum glauben kann. Macht Euch locker! Euere Geldbeutel und euere Körper werden es euch danken.

 

Ach ja da wär‘ noch was. Alles, was wir auf uns draufschmieren und malen und ankleben ist ebenfalls konsumverursacht. Deos sind Täuschungen und überhaupt nicht nötig. Damit wir nicht stinken, gibt es noch ein Schmankerl - gleich hier drunter.

 

Was unabdingbar in der natürlichen Welt stattfindet, ist Kälte. Wir sind für Kälte konstruiert. Wenn wir nicht frieren, ziehen sich unsere Kollagenfasern nicht ausreichend zusammen. Ein straffer kompakter Körper, mit einer gesunden Haut, lebt aber genau davon, dass die Ihren Ausgangswert jede Nacht wieder erreichen.

 

Dehnen machen alle,

 

aber wer zieht zusammen ?

 

Die Kälte, sonst kann das niemand. Deshalb kalt duschen. Morgens macht wach und strafft alles. Haut wird glatt und spannt. Vor dem Schlafengehen nochmal. Das kalte Wasser erinnert den Körper wenigstens an die ihm gestohlene natürliche kalte Nacht und er sinkt, weil es im Bett warm wird, hoch erfreut in Schlaf.

 

Der Beweis für die Behauptung ist ganz simpel. Wenn wir richtig frieren, sind die Gliedmaßen steif - d.h. alle Faszien sind auf kurz getrimmt. In der Höhle oder unter freiem Himmel passierte das jede Nacht, vollautomatisch und anstrengungslos. 

 

Und jetzt zum Deo. Wer ausgiebig kalt duscht, erzeugt ein anderes Biom auf der Haut, denn die Stinkerbakterien lieben feucht und warm. Unser narürliches Biom ist nicht für warm und nicht für Seife entwickelt. Wer, wie die meisten Warmduscher, täglich seift, erzeugt eine ganz andere Lebenszusammensetzung auf der Haut. Beides zusammen sorgt dafür, dass ihr müffelt. Wenn ihr täglich seift, sind die guten, die langsamen, die es kalt mögen, weggewaschen und sie sind die Gegner von den schnellen Kameraden. Diese teilen sich dank der freundlichen Verhältnisse und den weggeräumten Originalen allerdings rasend rasch und wachsen schnell. Wenn ihr die Kaltliebenden auf der Haut habt, stinkt ihr einfach nicht. Haare unter den Achseln ab, kein Deo, keine Seife. Einmal die Woche die Haare, reicht.

 

Die verbreiteten, allgemeinen Wascharien sind nur vom Konsum gefördert. Logisch braucht man bei täglichem Abseifen dann andauernd Cremes und Salben. Alles unnötig. Kalt ist gut. Richtig kalt ist richtig gut. Unsere Körper haben nach Ablieferung des Fells beim Schöpfer eine Zusatzheizung bekommen, die nur wir haben. Wer kalt duscht, merkt bald, dass er schon wieder den Pullover vergessen hat. Wir frieren dann viel, viel weniger und das macht Spaß. Weil alle Leistungen, die unsere Körper vollbringen, Spaß machen.

 

Ratet mal, warum ?

 

Es ist seine Art zu sprechen !

 

Völlegefühl, warm, träge, es kotzt mich alles an – schlechte Laune

 

Raus, anstrengen, kalt duschen, glatte Haut, straffes, fittes Gefühl – gute Laune.

 

Kopf freikriegen heißt den Körper nutzen. Er bedankt sich mit Entspannung und er mault und grummelt auf seine Art, wenn ihr nix mit ihm macht. So einfach ist das.

 

Wir haben das verlernt, weil wir von Werbung zugekackt werden. Wir sind in die ganz falsche Richtung konditioniert worden. Wirtschaft und Politik haben kein Interesse an unserer Gesundheit. Sie profitieren von unseren Krankheiten und dem übertriebenen Pfelgequatsch, von dem uns eingeimpften Fehlverhalten – eigentlich eine schwere Fehlstellung aller zivilisierten Gesellschaften. Von klein auf sind wir Pfleglinge der Wirtschaft.

 

Je höher zivilisiert, desto schlimmer die Fehlstellungen!

 

Rollatoren und Treppenlifte lotsen die Benutzer in den Elektrostuhl und in die völlige Untüchtigkeit.

 

Gute Laune gibts dann nie mehr, weil der Körper nicht artgerecht gehalten wird und so alles vermisst, was ihn fröhlich stimmt.

 

 

Die Videos zum richtigen Start in ein artgerechtes Leben mit dem originalen Menschenkörper findet ihr hier:

 

Teil I    Füße und Beine                           https://vimeo.com/252549037

 

Teil II   Der untere Rücken                      https://vimeo.com/252550509

 

Teil III  Herz und Kreislauf                       https://vimeo.com/252550870

 

Teil IV  Alles, was man wissen muss       https://vimeo.com/252548844

 

 

 

 

 

 

Gemeint ist abgesehen vom direkten schlechten Einfluss auf die Lunge, von den Giften ausgehend, die nach dem Einatmen irgendwas im Körper anrichten und den Partikeln, die COPD, also die permanente Raucherlungenentzündung hervorrufen.

 

Das Übliche weiß jeder.

 

Das Unbekannte ist dies:

 

Lebenslanges Rauchen unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt vom Alkohol.

 

Alkohol hat eine Lustphase, eine Euphoriephase und einen Absturz – so gut wie immer. Der Absturzphase folgt wegen der Vergiftung eine Schwächephase, die mit dem Heilungsversuch einhergeht. Sowas macht unser Köper fast immer gemeinsam. Wenn er eilig und vordringlich etwas reparieren muss, bremst er wegen der Vordringlichkeit unsere Aktivitäten aus. Betrunkene fallen ins Bett, wenn sie es noch bis dahin schaffen.

 

Raucher haben diesen Effekt nicht. Anlass zur Heilung besteht dort zwar auch. Wie wir inzwischen wissen, ist es ziemlich egal, ob man eine oder viele Zigaretten raucht, denn eine ist schon zu viel. Einschränken macht keinen Sinn, nur aufhören.

 

Raucher zünden eine nach der anderen an. Das geht mit Alkohol trinken nicht.

 

Weshalb, warum, wieso, muss die nächste Kippe sein?

 

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Einschub:

 

Forscher konnten nun im Zuge einer Studie bei Mäusen nachweisen, dass das Verlangen nach Nikotin stark von einer sehr häufig beim Menschen auftretenden Genmutation abhängt.

 

Die Mutation, die auf den neuronalen Nikotinrezeptor wirkt, stört dessen Funktionsweise und bewirkt damit eine teilweise Inaktivierung des „Belohnungssystems“. Träger einer solchen Mutation müssen aus diesem Grund ihren Tabakkonsum steigern, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Diese Ergebnisse ebnen den Weg für die Entwicklung von Behandlungen zur Raucherentwöhnung für Menschen mit dieser Mutation.

 

http://news.doccheck.com/de/37930/nikotin-genmutation-verstaerkt-abhaengigkeit/?utm_source=news.doccheck.com&utm_medium=web&utm_campaign=DC%2BSearch

 

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Es geht hier um das Belohnungssystem. Durch chemische Verwandschaft mit Auslösern, wie Cannabinoiden und andere Substanzen, wird das Belohnungssystem seiner originären biologischen Funktion beraubt.

 

Bei allen Säugetieren darf man ein ähnliches System vermuten. Ganz einfach: Hunger ist der Frust, voller Magen die Belohnung. Satt und träge, weil Verdauung in Ruhe funktioniert. Lust auf Sex ist der Frust, der Orgasmus fährt alles auf eine zufriedene Null-Aggression. Ins Ziel getroffen, ist die Belohnung für die Anstrengung. Den Kollegen besiegen, ist das gleiche Motiv. Rangbedürfnisse sind der Frust, das Überholmanöver, die Belohnung. Dabei ist es völlig egal, ob das gerechtfertigt ist oder nicht. Die Mechanik funktioniert so einfach. Frust spannt die Schleuder und loslassen schießt die Entschlüsse auf das Ziel. Folge ist das gute Gefühl.

 

Eigentlich müsste das Ding Frustzentrum heißen, einfach weil es darum geht, uns zu Anstrengung zu motivieren. Der Frust zwingt uns zur Handlung. Damit wir uns immer wieder dazu anleiten lassen, gibt es die Aussicht auf Belohnung. Sie ist kurz und völlig unterrepräsentiert, erfüllt aber genau den Zweck, uns immer wieder und wieder aufzuladen und die Karotte vor der Nase ist die spätere Belohnung. So kriegt man Puppen zum Tanzen.

 

Raucher frusten und belohnen sich im raschen Wechsel. Eine ausgedrückt, die nächste anzünden.

 

Das ist der Effekt, um den es hier geht.

 

In den Tagesablauf hineingemischt setzt sich diese Sucht minutenweise durch. Die Belohnung folgt alsbald und die nächste Frustzigarette folgt dieser ebenso schnell.

 

Somit besetzen Kettenraucher ihr Belohnungszentrum fortwährend, weshalb es zuverlässig alle anderen Bedürfnisse überspielt. Es kann nicht alles gleichzeitig bedienen. Es frustet durch Absinken des Nikotinspiegels und belohnt in raschem Wechsel, wenn er wieder steigt. Aber hier eben nur noch durch die Raucherei. So entsteht die Totalverweigerung bezüglich sportlicher, also körperlicher Leistung. Dazu müsste der Frust andauern bis der Raucher sich wirklich anstrengt und die Belohnung dann der Rennerei folgen. Bis dahin schafft es der Frust nicht, denn die tatsächlich wichtige Belohnung wird unterlaufen von der eilig angezündeten nächsten Kippe. Nach vielen Jahren hat sich die Abneigung manifestiert und sogar der alte Teil unseres Hirns sich angepasst. Sportverweigerung fällt bei vielen Rauchern konstant heftig aus. Den wahren Grund kennen wir jetzt.

 

Zu anderen Frustphasen, die erkennbar wären und dann auch erkennbar belohnt werden, ist gar kein Zeitschlitz mehr zu finden. Die wesentlichen Bedürfnisse werden so unterdrückt und verschwinden für viele Jahre im Hintergrund.

 

Damit können Raucher ihr Belohnungssystem nicht wie geplant benutzen. Das heißt nicht, dass sie untüchtig werden, nur der Grad der Wichtigkeit ist bereits besetzt. Rauchen ist alleine wegen der dauernden Abfolge der Chef aller Handlungen und vor allen anderen Bedürfnissen auf Platz 1.

 

Alle Raucher gewöhnen auf diesem Wege ihr Belohnungssystem tatsächlich auf (körperliche) leistungshemmende Zufriedenheit. Ohne das Rauchen aufzugeben, ist das so gut wie nicht auf Normalniveau zurückzuführen.

 

Die einzige Phase, in der sie nicht rauchen, ist die Schlafzeit. Dort ist das Belohnungssystem ebenfalls inaktiv, da eben inaktive Phasen keine Aktivitäten aufweisen und dieserhalb auch nichts belohnt werden muss. Perfekt ausgetüftelt das Ganze.

 

Unsere Körper werden benutzt, abgenutzt und wiederaufgebaut. Regeneration folgt Anstrengung, Reparatur beseitigt Schäden und heilt alles, was geheilt werden muss. Krankheiten und Verletzungen sind Abweichungen von der eingestellten Norm und lösen die notwendigen Reparaturen aus.Abnutzung ist Pflicht. Nur sie löst den aufbau aus. Der Abbau ist unabhängig davon ständig nötig. Stoffwechselreste, gealterte Zellen, dies und das müssen ständig raus aus dem Körper. Von Klein auf ist das so.

 

Bei Rauchern entfällt die körperliche Überwachung weitgehend. Denn dazu wäre Anstrengung nötig, weil nur an Anstrengung die körperlichen Defizite erkannt werden können. Anders als beim TÜV gibt es keine Tabelle mit Werten. Unser Körper kann über Gewohnheiten nahezu alle Anstrengungen ausblenden und schreit nicht gleich nach Anstrengung. Er ist ein absoluter Sparfuchs, was aus unserer frühen Vergangenheit stammt und heute meist entbehrlich ist, da wir in Europa kaum an Mangel leiden.

 

Der Bereich, indem er selbst bei massivem Wachstum in die Breite stillhält, ist für zivilisierte Lebensweisen zu großzügig. In Notzeiten, die wir hier nicht haben, würde das Sparfuchsgen Sinn machen. Heutzutage ist es fehl am Platz und erzeugt unnötig träge und schwache Kondition. Die Körper versagen, wenn sie plötzlich benötigt werden. Ausrutschen, straucheln und die hierzu gehörigen Meidbewegungen, um Stürze abzufangen, kriegt er nicht hin, da er sie einfach nicht mehr kann und wegzurennen bei Gefahr könnten die meisten heutzutage absolut nicht.

 

Das sensorische deep-field in unserem Hirn, was uns knapp zwischen den Autos hindurch über die Straße rennen lässt, nennen wir „Homunculus“. Nicht die Beine rennen los, das Köpfchen veranlasst den Sprint. Wenn es sich das nicht traut, rennt nichts los. Der homunculus springt nicht vom 10 - Meter-Brett, es sei denn, er ist sich sicher, dass das gut ausgeht. Wer keine fitten Beine hat, kann nicht hüpfen. Der homunculus checkt und fürchtet Verletzungen und behindert den Hüpfer, wenn die Power nicht ausreicht.

 

Unser Hirn muss als Repräsentant der möglichen Leistungen fit sein. Es fürchtet oder traut sich einzig und allein aus rezeptorischen Erfahrungen. Das System ist reichlich raffiniert. Es arbeitet aber leise und extrem zurückhaltend. Lockt man es durch Training aus dieser Schissereinstellung, dann wird es eher ziemlich rauf- und abenteuerlustig. Die Repräsentation lässt uns aktiv sein oder nicht. Sich selbst zu überzeugen von der eigenen Leistung insbesondere der Leistungssteigerung ist der Trick, wie man der Laschheit entkommt. Das benötigt Durchhaltevermögen und Ausdauer und die kommt aus den kleinen Belohnungen, die das Belohnungszentrum weisungsgemäß erteilt, wenn der Body sich anstrengt. An der Atemnot, an der Muskelschwäche, an dem mageren Ergebnis bei einem Hüpfversuch, erkennt er das physische Resultat und stoppt die übereifrige Aktion.

 

Ganz anders, wenn man über fortgesetzte Anstrengung dem Körper signalisiert wird, dass er wieder gebraucht wird.

 

Man versteht das, wenn man begreift, dass unser Körper vollautomatisch von nahrungsarmen Phasen ausgeht. Er fährt den Körper in Notzeiten auf Minimalleistung. Das ist ein überlebenswichtiges Szenario. Mit diesem Eindämmungsprogramm schafften es KZ-Häftlinge sich selbst zu verdauen und so zu überleben. Dreifache Salto waren ihnen nicht wichtig. Ihr Gehirn hat diese Leistung erbracht. Es zieht seine Fähigkeiten in angemessenem Maße so weit zurück, wie es eben geht. Im Kopf wird die Leistung eingefroren, nicht in den Beinen.

 

Jetzt müsste es klarwerden, was stubenhocken aus dem Hirn macht:  einen Stubenhocker.

 

Ein Couchpotatoe-Hirn wird es bei ausführlichem couch-sitzen, Mountainbiker wird man auf dem Mountain und dem Bike, Skateboarder in der Halfpipe und Surfer auf dem Surfbrett mit oder ohne Segel.

 

Einzige sinnvolle Lösung aus dem Raucher - Loch herauszukommen, ist es, dem Körper sein Gewicht zu zeigen und mit ihm bergauf zu gehen – auf dem Laufband - bitte langsam aber ausdauernd. Da alle Muskeln, Sehnen und Gelenke, sowie das Herz und sein Kreislauf nichts draufhaben, muss es in dieser Schutzumgebung sein. Es macht ganz wenig Sinn, Joggen zu probieren, weil er aus der Schlafphase kommend, das nicht schafft und nur verletzt und schmerzt und damit das bisschen Energie sofort wieder umbringt und in der Couch versenkt. Die Quellen von Verletzungen sind alle Faszeine, da lange nicht benötigt, die Muskeln, die daran angewachsenen Sehnen, die Stellen, wo sie an den Knochen fest sein sollten, usw.

 

Der ständig entlohnte Belohnungssystemknoten wird jeden der das dumm anstellt, sofort wieder an die Zigarette erinnern und eine Belohnung für ziemlichen Mist ausschütten. Verletzungen zu meiden, ist freilich Hauptaufgabe des alten Hirns. So sieht die Kaffeemühle des Belohnungszentrums in Wirklichkeit aus. Probierst due es falsch, schnappt die Falle zu und du lässt es ganz.

 

Seid ihr schwach, warum auch immer, geht das System von Nahrungsmangel aus, weil es sich den Zusammenhang zwischen fett und faul nicht vorstellen kann, das kommt in der Natur nicht vor, nur in der Zivilisation. Ein Mensch der nichts tut, hat für die Natur keine Kraft, sich zu bewegen, mehr weiß er nicht, muss er auch nicht, weil jeder natürlich lebende Mensch, der Nahrung hat, sich diese doch selbst geholt hat. Von Lidl, Netto, Norma, Aldi und Plus hat sie nie gehört und dafür auch keine Gene entwickelt. Daher irrt sich unser altes System fortlaufend.

 

Die Raucherei entwöhnt den Körper und zugleich die damit verbundene Psyche von Anstrengung und setzt den Marker auf Nichtanstrengung, weil es Belohnung auch durch die Kippe gibt. Den Trick durchschaut die Natur nicht. Sie lässt sich täuschen. Da belohnt wurde, muss ja Anstrengung gewesen sein.

 

Mitnichten!

 

Der Weg, um aus dieser Falle heraus zu kommen, muss durchdacht sein und sorgfältig gehandhabt werden. Die Sucht, die zu schnell aufeinanderfolgenden Belohnungen entstand, lässt sich nur mit Überblick und Ausdauer ausschalten.

 

Wenn der Körper durch die richtige Anwendung zum Leistungsprinzip zurückfindet, setzt er sich auch durch. Der Wille wird gestärkt durch jeden Erfolg bei Anstrengungen. Das kann er nicht anders, das ist Natur pur.

 

Kern der Geschichte ist, dass die Repräsentation des Körpervermögens direkt im Gehirn als Kopie genutzt wird. Das aktuelle Leistungsvermögen erlaubt Bewegungen oder eben nicht. Spannt die Hand einen Bogen, den sie nicht ziehen kann, stoppt die Repräsentation sofort die Aktion und sagt: „Das kann ich nicht!“ (siehe oben).

 

Um aus dem Loch zu kommen, muss man die Beine und damit gleichzeitig den Kollegen „homunculus“ im Hirn entwickeln. Videospiele entwickeln durchaus rasche Reaktionen und allerlei Kunststückchen, aber eben im Sitzen. Sie sind nicht in den Beinen, sondern nur in dem äußert aufwendigen Sensorkörperabbild im Kopf. Die beiden müssen zusammen aktiviert werden, nur so entsteht echte körperliche Leistung, die das Gehirn 1 zu 1 repräsentiert. Nur dann ist alles gut und die erzielten Belohnungen durch echte Leistung, sind korrekt mit den Messeinrichtungen im Oberstübchen kongruent.

 

Das wäre dann die nachhaltige Methode, die Fitness zurückzuholen und sie bis zum Ende zu behalten.

 

Beobachtet einfach alte Leute auf der Straße. Sie setzen nur noch einen Fuß bedächtig vor den anderen. Schrittlänge = eine Fußlänge. Genau das ist auch die kongruente Hirnleistung. Die Vorsicht ist dort verdrahtet. Sie werden nie wieder stolpern und wenn es dann doch geschieht, fallen sie, weil die Meidreaktion nicht stattfindet und verletzen sich. Das Gehirn lässt die Rettung nicht zu, weil die dazugehörigen Fähigkeiten nicht im „Messbereich o.k.“ liegen. Das wars dann mit dem Gehen. Es bleibt beim Schlurfen, bis die Hüfte gebrochen ist. Dann gibt es eine neue und einen Rollator und dann die Elektrokarre.

 

Das kann ganz einfach ausgehebelt werden.

 

Also folgt den Anleitungen, wie man aus dem unsportlichen Loch herauskommt.

 

Das Video heißt:         

 

Der richtige Fitnesseinstieg für Ältere

 

 

Teil I    Füße und Beine                           https://vimeo.com/252549037

 

Teil II   Der untere Rücken                      https://vimeo.com/252550509

 

Teil III  Herz und Kreislauf                       https://vimeo.com/252550870

 

Teil IV  Alles, was man wissen muss       https://vimeo.com/252548844

 

 

 

 

 

 

 

Frauen haben einen noch dramatischeren Rangkampf als die Männer. Er wird über Attraktivität ausgetragen.

 

Daher kommt die ganze Fälscherei.

 

Ergebnis: In hochzivilisierten Ländern, sind die allermeisten Frauen glatte Fälschungen.

 

Durch die dauernde Duscherei haben sie ihr natürliches Hautbiotop längst nicht mehr. Sie riechen noch nicht mal nach dem falschen Biotop, denn dies wird olfaktorisch übermalt mit zahllosen Duftverbindungen in der Wäsche, im Duschmittel, im Zimmerduftspray in jedem Zimmer anders, mit Badeöl und allen Hautcremes. Und damit niemand, vor allem die Natur nicht, da noch hindurchfindet wird obendrein die Fälschung nochmal übermalt mit Deo und mit Parfum.

 

Alle elf Minuten verliebt sich irgendwer über Parship – gefälscht natürlich – sowohl die Profile, als auch beim tatsächlichen Aufeinandertreffen wird, wie gesagt, nahezu die ganze sensorische Hülle, der Duft, die Hautmerkmale also alles, was man sehen, riechen und anfassen kann, abgedeckt und umgeschrieben.

 

Gute Nacht Freunde! So kann keine gescheite – von der Natur gewolllte – Verbindung zustande kommen.

 

Die Beziehungen beruhen auf Betrug in der Anbahnung.

 

Die eventuellen Nachkommen hat die Natur so nicht gewollt.

 

Die angemalte Attraktivität, dient nicht der richtigen Findung der Genemischung aus beiden Eltern. Sie täuscht komplett einen anderen Partner vor, als der Partner bekommt.

 

Und kommt mir jetzt nicht mit dem wahren Wesen im Innern oder den „wirklich wichtigen Dingen“! wie etwa Seele und Charakter.

 

Wir täuschen unsere Umgebung unablässig, indem wir uns rangsichernd an die Umgebung anpassen. Wir wollen überlegen sein, oder akzeptiert, oder auffallen, oder harmlos erscheinen und weitere tausend Rollen.

 

Das ist unser wirkliches Wesen, jeweils das gewünschte parat zu haben und zu präsentieren.

 

Zurück zu den fraulichen Täuschungen.

 

Der härteste Irrtum, den ich je entdeckte, ist der, zu glauben, die wollen für uns Männer schön sein. Wenn man sie fragt, tun sie das alles nur für sich selbst.

 

Stimmt genau, nur übersehen sie dabei, dass die Natur genau das so superclever eingerichtet hat, damit sie das ganz fest glauben, wie an die elf Minuten. In Wahrheit, sollen sie ihren Weiblichkeitsrang im Wettbewerb mit anderen Damen austragen um den bestmöglichen Vererbungserfolg zu garantieren.

 

Dass das bei den „erfolgreichen“ hochzivilisierten Konsumenschen völlig aus dem Ruder gelaufen ist, ist unser Ding und nicht die Kurzsichtigkeit der Natur.

 

Dass die Täuschung die Kerle auf die sexuelle Palme bringt, hat die Natur anscheinend nie gestört, zielt es doch auf die eigentlich gewollte Erhaltung der Art.

 

Der MeToo – Tsunami zeigt, dass die Gemengelage auf beiden Seiten drastische Irrtümer verusacht.

 

Er glaubt irrtümlich, dass sie angegraben werden will und sie meint das alles so dann aber überhaupt schon mal gleich gar nicht, weshalb er dann, sittliche Schüchternheit oder Koketterie vermutend, Aggressivität nachlegt, genau so wie die Natur das will und damit im Gefängnis landen kann. Selbst wenn er es hinterher bedauert, nutzt das nichts mehr.

 

Diese Dummheit auf beiden Seiten führt zu zahllosen unglücklichen Erfahrungen, die dann ihrerseits wieder lebenslange belastende Prägungen mit sich bringen.

 

Was Menschen, Menschen antun, ist bei der Krone der Schöpfung eher nicht richtig verortet.

 

Das mit der Krone sollten wir tunlichst in einem ganz tiefen See versenken.

 

Wir sind mit unseren Unzulänglichkeiten, wenn man die Blogbeiträge insgesamt sieht, der unglaublichste Fehlgriff in diesem Universum und werden wegen der Unzulänglichkeiten in der Geschichte aller Universen sicher einen der höchsten Ränge einnehmen.

 

 

siehe auch:     Ich parshippe jetzt!     vom November 2014  

 

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/160-paarbildung.html

 

 

und als hätte ich das bestellt:

 

sagt in 3sat, heute 16.45 h in der pananericana 5/7 eine junge Dame, dass sie schätze, dass in Lima 80% der Frauen Schönheitsoperationen vornehmen haben lassen. Die Messerkünstler und die pushups und die Windeln und die Rasuren und Tätowierungen sowie Nasenringe, Fleischtunnel in den Ohren und sonstewo, Piercing und Brustprothesen ändern meine obigen Ansichten nicht. Es handelt sich schlicht um weitere Fälschungen. Derlei passiert auch bei Kunstfälschern. Sie trixen nicht nur mit den Farben, sondern freilich auch an der Leinwand. Also gilt generell: Glaube nichts, es kann sehr wohl gefälscht sein.

 

 

 

 

oder Mensch und Massaker

 

Wie kommt es zu Massakern?

 

Der Mensch ist der Natur begabtestes Wesen. Bis wir ein weiter entwickeltes kennlernen.

 

Auf diesem Planeten wird es sich aber nicht entwickeln können. Es wird, es muss von außen kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist gering und wenn die uns erst einmal gesehen haben, machen sie auf dem Absatz kehrt, oder falls sie die Erde uns vorziehen, pusten sie uns weg.

 

Die Einzigartigkeit der Menschen steckt in ihrer Findigkeit. Sie beweisen fortwährend, dass sie jede Hürde technologisch überwinden können – mit Einfällen, mit Erfindungen, mit überaus komplexen Entwicklungen.

 

Dass diese Leistungen beeindruckende Anstrengungen erfordern, ist jedem Burnout - Geschädigten einleuchtend.

 

Woher kommt diese uns auferlegte Anstrengung. Klar, zum Überleben in Not und Kampf ist und war sie unerlässlich.

 

Das klärt aber nicht, warum wir auch im Wohlstand nie aufhören, weiter zu raffen und zu gieren, auf mehr und mehr und mehr.

 

Das ist die hässliche Grundmaxime, die uns als Spezies definiert und uns als Spezies so verabscheuungswürdig macht.

 

Wir kennen kein Halten. Es ist einfach nie genug.

 

Für unsere dürftige Ursprungsform, den steinzeitlichen Jäger und Sammler, war die Not die maßgebende Führung. Kälte, Hunger, Angst sind Frustgefühle, die den Antrieb herstellen. Essen und Schlafen und Erfolg erzeugen kurze Belohnungsfunken. Das wars.

 

Was aber ist dann die Führung für den modernen Menschen in Massengesellschaften im Überfluss lebend?

 

Bei all den Fähigkeiten, die die Natur uns gegeben hat, mussten wir uns aber für die „intelligente“ Entwicklung jedes Einzelnen auch jeder Einzelne sich selbst anstrengen.

 

Dieses "muss", dieser Zwang ist die Quelle unseres überbordenden gefährlichen Erfolges.

 

Eine entscheidende genetische Komponente musste zu den vorhandenen hinzugefügt werden, um in der einzigen so ausgestatten Spezies den Erfolg zu garantieren. In jedem von uns ist die Grenze der nötigen Anstrengung entfernt worden.

 

Es gibt Tiere die für schwache Vegetationsphasen Vorräte anlegen. Es gibt Tiere, die Häuser bauen und Verteidigungssoldaten haben und es gibt Schwärme, die absolut größere Vertreter der belebten Natur angreifen. Das alles ist nicht neu und nicht bei uns erfunden.

 

Bei uns steckt die eine ausschlaggebende Variante im jeder ist der Beste, aber er wird gezwungen sich und anderen den Beweis zu erbringen. Jeder Mensch, will dem anderen, also allen anderen, überlegen sein. Und das ist das initiierende und lenkende Motiv für den uns eigenen Wahnsinn.

 

Wir kämpfen, um den Rang Tag und Nacht, jahrein jahraus, ganz egal, ob es noch sinnvoll ist oder nicht und zwar in jeder Situation und jeder Zeit auch in der Familie. Auch im innersten privaten Bereich messen und prüfen wir sekundengenau unseren Rang. Jedes Wort, jede Geste, jede Zu- oder Abwendung wird registriert und bewertet.

 

Die Unfähigkeit, uns selbst zu beschränken, hat einerseits alles Leid verursacht und andererseits Millionen von Versuchen hervorgelockt, den Menschen zu zivilisieren – mit Macht, mit Gewalt, mit Strafe, mit Religion, mit Staatswesen, mit Demokratie und Philosophie und Zen-Buddhismus und mit Kreuzfahrten. Nichts hat geholfen und wird es nie.

 

Homo homini lupus est

 

Der Mensch des Menschen Wolf. Den Satz habe ich schon vor langer Zeit in der Schule gelernt. Aber wirklich verstanden habe ich ihn erst jetzt.

 

Wenn sich die Situation günstig erweist und man über etliche Mittäter Zorn und Wut und Hass ungebremst aus sich herauszulassen traut, dann sind euphorische Massaker, wie Fenster auf und Lüften.

 

Unsere ständige uns selbst anschiebende Struktur, die die Rastlosigkeit und Frustration zwischen allen Menschen, auch und besonders in Familien verursacht, muss ab und zu ausgelebt werden. Es braucht nur günstige Gelegenheiten. Günstig ist immer, keine Angst vor Strafe zu fürchten – mithin zahlenmäßige Überlegenheit – das Gefühl der Unbesiegbarkeit ist Wunsch und Erfüllung zugleich.

 

Jeder gegen Jeden in allen denkbaren Konstellationen.

 

Im Rausch Mensch kämpft ekstatisch, ohne zu wissen warum und wofür. Mensch kämpft gegen alles, gegen jeden ohne Rücksicht = zurückblickend auf den wohltuenden Frieden und ohne Vorsicht = vorausblickend, dass das am Ende auch komplett schiefgehen kann und ihn selbst das Leben kosten könnte oder seine Familie, seine Glaubensbrüder, seine Gemeinde und sein Land.

 

Ohne zu wissen warum und wofür und mit welchem Ergebnis. Die Ansammlung der genetisch verursachten Frustration, gesammelt in ganzen Dezennien, bricht sich anlasslos Bahn.

 

Alle vorgeschützten Anlässe stammen aus unserem Erfindungsreichtum.

 

Unser Verstand ist durchaus in der Lage vom Evo geforderte Lösungen – also intelligente Formulierungen – von Angriffsnotwendigkeiten, nur wegen dessen andauernden und angesammelten tiefgehenden Frustrationen hervorzuzaubern.

 

Donald Trump und Kim Jong-un, die Rohingya und Hutu und Tutsi und Juden und Araber, Moslems, Christen, Schwarze, Weiße, Rote, Gelbe, Behinderte etc. sind alles Beispiele unbändiger, sinnloser Wut, die mit sprachlichen Mitteln umgemünzt und für unumgänglich erklärt werden.

 

Das ist Selbstbetrug, den der Evo zu seiner Entspannung auslöst und für den der Telli beide entschuldigend, wohlfeile Argumente zaubert.

 

Kein Grund ist billig und dämlich genug, als dass er nicht zum Kampf gegen egal wen zwingend begründet werden kann.

 

Im Zweifel wählen wir immer den Krieg, den Mord, die Gewalt. Ist der Evo in Aufruhr, ist der Rand der Selbstbeherrschung stark wie eine Seifenblase. Niemand kann das abstellen.

 

Es ist einfach ausweglos!

 

 

Anlass:

 

„No Escape“ gestern Nacht im ZDF Montagskino

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com