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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

oder Mensch und Massaker

 

Wie kommt es zu Massakern?

 

Der Mensch ist der Natur begabtestes Wesen. Bis wir ein weiter entwickeltes kennlernen.

 

Auf diesem Planeten wird es sich aber nicht entwickeln können. Es wird, es muss von außen kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist gering und wenn die uns erst einmal gesehen haben, machen sie auf dem Absatz kehrt, oder falls sie die Erde uns vorziehen, pusten sie uns weg.

 

Die Einzigartigkeit der Menschen steckt in ihrer Findigkeit. Sie beweisen fortwährend, dass sie jede Hürde technologisch überwinden können – mit Einfällen, mit Erfindungen, mit überaus komplexen Entwicklungen.

 

Dass diese Leistungen beeindruckende Anstrengungen erfordern, ist jedem Burnout - Geschädigten einleuchtend.

 

Woher kommt diese uns auferlegte Anstrengung. Klar, zum Überleben in Not und Kampf ist und war sie unerlässlich.

 

Das klärt aber nicht, warum wir auch im Wohlstand nie aufhören, weiter zu raffen und zu gieren, auf mehr und mehr und mehr.

 

Das ist die hässliche Grundmaxime, die uns als Spezies definiert und uns als Spezies so verabscheuungswürdig macht.

 

Wir kennen kein Halten. Es ist einfach nie genug.

 

Für unsere dürftige Ursprungsform, den steinzeitlichen Jäger und Sammler, war die Not die maßgebende Führung. Kälte, Hunger, Angst sind Frustgefühle, die den Antrieb herstellen. Essen und Schlafen und Erfolg erzeugen kurze Belohnungsfunken. Das wars.

 

Was aber ist dann die Führung für den modernen Menschen in Massengesellschaften im Überfluss lebend?

 

Bei all den Fähigkeiten, die die Natur uns gegeben hat, mussten wir uns aber für die „intelligente“ Entwicklung jedes Einzelnen auch jeder Einzelne sich selbst anstrengen.

 

Dieses "muss", dieser Zwang ist die Quelle unseres überbordenden gefährlichen Erfolges.

 

Eine entscheidende genetische Komponente musste zu den vorhandenen hinzugefügt werden, um in der einzigen so ausgestatten Spezies den Erfolg zu garantieren. In jedem von uns ist die Grenze der nötigen Anstrengung entfernt worden.

 

Es gibt Tiere die für schwache Vegetationsphasen Vorräte anlegen. Es gibt Tiere, die Häuser bauen und Verteidigungssoldaten haben und es gibt Schwärme, die absolut größere Vertreter der belebten Natur angreifen. Das alles ist nicht neu und nicht bei uns erfunden.

 

Bei uns steckt die eine ausschlaggebende Variante im jeder ist der Beste, aber er wird gezwungen sich und anderen den Beweis zu erbringen. Jeder Mensch, will dem anderen, also allen anderen, überlegen sein. Und das ist das initiierende und lenkende Motiv für den uns eigenen Wahnsinn.

 

Wir kämpfen, um den Rang Tag und Nacht, jahrein jahraus, ganz egal, ob es noch sinnvoll ist oder nicht und zwar in jeder Situation und jeder Zeit auch in der Familie. Auch im innersten privaten Bereich messen und prüfen wir sekundengenau unseren Rang. Jedes Wort, jede Geste, jede Zu- oder Abwendung wird registriert und bewertet.

 

Die Unfähigkeit, uns selbst zu beschränken, hat einerseits alles Leid verursacht und andererseits Millionen von Versuchen hervorgelockt, den Menschen zu zivilisieren – mit Macht, mit Gewalt, mit Strafe, mit Religion, mit Staatswesen, mit Demokratie und Philosophie und Zen-Buddhismus und mit Kreuzfahrten. Nichts hat geholfen und wird es nie.

 

Homo homini lupus est

 

Der Mensch des Menschen Wolf. Den Satz habe ich schon vor langer Zeit in der Schule gelernt. Aber wirklich verstanden habe ich ihn erst jetzt.

 

Wenn sich die Situation günstig erweist und man über etliche Mittäter Zorn und Wut und Hass ungebremst aus sich herauszulassen traut, dann sind euphorische Massaker, wie Fenster auf und Lüften.

 

Unsere ständige uns selbst anschiebende Struktur, die die Rastlosigkeit und Frustration zwischen allen Menschen, auch und besonders in Familien verursacht, muss ab und zu ausgelebt werden. Es braucht nur günstige Gelegenheiten. Günstig ist immer, keine Angst vor Strafe zu fürchten – mithin zahlenmäßige Überlegenheit – das Gefühl der Unbesiegbarkeit ist Wunsch und Erfüllung zugleich.

 

Jeder gegen Jeden in allen denkbaren Konstellationen.

 

Im Rausch Mensch kämpft ekstatisch, ohne zu wissen warum und wofür. Mensch kämpft gegen alles, gegen jeden ohne Rücksicht = zurückblickend auf den wohltuenden Frieden und ohne Vorsicht = vorausblickend, dass das am Ende auch komplett schiefgehen kann und ihn selbst das Leben kosten könnte oder seine Familie, seine Glaubensbrüder, seine Gemeinde und sein Land.

 

Ohne zu wissen warum und wofür und mit welchem Ergebnis. Die Ansammlung der genetisch verursachten Frustration, gesammelt in ganzen Dezennien, bricht sich anlasslos Bahn.

 

Alle vorgeschützten Anlässe stammen aus unserem Erfindungsreichtum.

 

Unser Verstand ist durchaus in der Lage vom Evo geforderte Lösungen – also intelligente Formulierungen – von Angriffsnotwendigkeiten, nur wegen dessen andauernden und angesammelten tiefgehenden Frustrationen hervorzuzaubern.

 

Donald Trump und Kim Jong-un, die Rohingya und Hutu und Tutsi und Juden und Araber, Moslems, Christen, Schwarze, Weiße, Rote, Gelbe, Behinderte etc. sind alles Beispiele unbändiger, sinnloser Wut, die mit sprachlichen Mitteln umgemünzt und für unumgänglich erklärt werden.

 

Das ist Selbstbetrug, den der Evo zu seiner Entspannung auslöst und für den der Telli beide entschuldigend, wohlfeile Argumente zaubert.

 

Kein Grund ist billig und dämlich genug, als dass er nicht zum Kampf gegen egal wen zwingend begründet werden kann.

 

Im Zweifel wählen wir immer den Krieg, den Mord, die Gewalt. Ist der Evo in Aufruhr, ist der Rand der Selbstbeherrschung stark wie eine Seifenblase. Niemand kann das abstellen.

 

Es ist einfach ausweglos!

 

 

Anlass:

 

„No Escape“ gestern Nacht im ZDF Montagskino

 

 

 

 

, aber niemand weiß, was, wann, wem wie aufgenötigt wird.

 

Denn die versauen ungefragt unsere Körper mit zehntausenden chemischer Verbindungen, mit denen unsere Evolution nie zu tun hatte und deshalb nichts weiter regeln kann.

 

Der Körper reagiert je nach Einfluss mit Reparaturversuchen. Aber für jeden einzelnen Aspekt hat unsere „natürliche Evolution“ etwas installiert. Die natürliche Chemie erlaubt allen Lebewesen zu leben.

 

Für die nicht mit evolutionären Antworten belegten Produkte der heutigen Chemiefabriken mit zehntausenden komplexen Verbindungen und noch komplexeren Einflüssen in unsere Köperchemie konnte und hat die Evolution keine Prozesse entwickeln können, also gar nichts installiert.

 

Die Hypervergiftung ist nun bereits in der Welt, da alle Chemikalien irgendwie auf unseren Körper Einfluss nehmen. Denken Sie nicht an Medikamente, dazu unten mehr:  Denken Sie an Imprägniermittel für Kleidung „Ausrüstung“ geheißen, Lacke und Farben, Konservierungsmittel- gemenge in jedem Wurst- und Fleischprodukt, Körperpflegemittel in Zehnerpotenzen

 

Unser Körper könnte alles checken, wenn es einzeln und in hundert Jahren Abstand nach und nach auftreten würde und wenn die Evolution die Chance bekäme, die Individuen, die sich nicht anpassen konnten, aus der Vererbung auszuschließen.

 

Nichts, absolut nichts davon, kann in modernen Massengesellschaften auch nur ansatzweise etwas anrichten. Von allem zu viel, alles zu schnell, alles durcheinander, alles unkontrollierbar. Niemand weiß, was, wann, wem, wie aufgenötigt wird.

 

Unsere Evolution hat keine Chance.

 

Uns wird signalisiert, sie untersuchen uns, weil sie uns heilen wollen. Ja auch, aber nicht nur…

 

Zu riesigen Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker. Mit dem Spruch haben sie alle Verantwortung auf uns Patienten abgewälzt. Weil es völlig egal ist, wie der Arzt oder Apotheker antwortet. Der Frager hat sich mit der Frage die Verantwortung aufgehalst, obwohl er die Antwort doch gar nicht beurteilen kann.

 

Und damit hat sogar Chuck Norris zu kämpfen. Er kämpft um die Gesundheit seiner Frau

 

Welt, gestern, von Claudia Becker     Kontrastmittel im Verdacht

 

https://www.welt.de/vermischtes/article170407642/Chuck-Norris-kaempft-um-die-Gesundheit-seiner-Frau.html

 

Es geht dabei um Verbote für das giftige Gadolinium in Kontrastmitteln:

 

Siehe hier:  Ärzteblatt Nachrichten vom 14. März 2017 EMA erwägt Verbot von 4 MRT - Kontrastmitteln

 

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73573/EMA-erwaegt-Verbot-von-vier-MRT-Kontrastmitteln

 

Auszug:

 

… Das paramagnetische Element Gadolinium verstärkt bei der MRT den Kontrast. Das Metall aus der Gruppe der seltenen Erden ist in elementarer Form jedoch hoch toxisch.

 

… Seit einigen Jahren mehren sich die Hinweise, dass Gadolinium auch im Gehirn abgela­gert werden kann.

 

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Noch eins auf die Mütze:  kommt gerade von doccheck:

 

„Die Befunde haben uns überrascht“, sagt Lorenz Räber. „Obwohl die Stents korrekt implantiert wurden, sahen wir Einbrüche des Stentgerüsts ins Innere des Gefäßes.“ Eigentlich macht der Stent das, wofür er konzipiert wurde: Er löst sich in einzelne Fragmente auf. „Sind diese Fragmente aber noch nicht vollständig in die Gefäßwand eingewachsen, können sie im Rahmen des Auflösungsprozesses in den Blutstrom fallen. Dort führt dies zu einer gefährlichen Gerinnselbildung und damit zum Herzinfarkt.“

 

Guckst du hier:

 

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/4354/28978/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News+17.45+%28Montag%29-2017-11-06&user=ce50c7cc8952b9df7e3df402705cf3bf&n=4354&d=28&chk=b7a3fbd7e587b8b94cf83e628a134622

 

 

 

 

 

alles, was nicht angestrengt wird, wird nicht erneuert, nicht intakt gehalten und folglich allmählich abgebaut.

 

Alzheimer wird, wie alle anderen Krankheiten auch, aus der Frage der Behandelbarkeit erörtert. Zu viele Interessen bestimmen diese Fehlstellung unserer Ansprüche an uns selbst.

 

Überlegung.

 

Da unser Körper, und alle anderen freilich auch, einen Lebenskorridor besetzen, der evolutionär funktionabel ausgetüftelt wurde, muss er auch in diesem Korridor benutzt werden, für den er entworfen wurde.

 

Unser Hirn bildet, wie im Blog schon oft erwähnt, eine Schimäre unseres Körpers, oder ein rechnerisches Abbild oder einen Homunculus, eine Ministruktur, die alle Teile und Funktionen spiegelt.

 

Wenn nun die Beine, die einzigen und daher die wichtigsten Fortbewegungsbauteile eines Menschen sind, nicht bestimmungsgemäß, also bis zu den Grenzen der Fähigkeiten, den Grenzen der Belastbarkeit, der Leistungsmaxima benutzt werden, dann veruntüchitgen sie, bis zum niemehr aufstehen können. Und genau dahin verfällt dann auch die geistige Kopie, die ja jeweils den Zustand unserer Körperteile peinlich genau repräsentiert. Der Kopf folgt dem realen Verfall. Im Kopf geht auftstehen dann auch nicht mehr, wenn der Leib es aufgegeben hat.

 

Die Repräsentation stellt über die tatsächliche Nutzqualität die Fähigkeitsliste bei nachlässiger Nutzung ständig neu auf schwächere Werte. Was sollte sie auch sonst tun?

 

Enthielten die Fähigkeitsdaten unserer Beine im Kopf zu hohe Werte, würden wir uns überbeanspruchen und verletzen.

 

Genau dafür ist doch die innere Repräsentation nötig, dass Fähigkeiten und reale Nutzung einhergehen.

 

Wer nicht läuft kann nicht mehr laufen. Wer nur noch kleine Schritte macht, kann keine großen mehr, da die nötigen Fertigkeiten gemessen und entsprechend heruntergestuft wurden.

 

Nur daher benötigen untüchtige Ausgaben von homo sapiens Ersatzteile, Assistenzgeräte um sich herum und Medizinprodukte.

 

Die meisten Älteren verlassen von sich selbst unbemerkt den Leistungskorridor und das Hirn passt sich - absolut verständlich -  an den Treppenlift an. Die Liftlösung wird dem Gehirn täglich vom Fernsehen einprägsam präsentiert und unser schlauer Rechner erkennt eine verführerisch bequeme Möglichkeit.

 

So etwas wie reale altersbedingte Fähigkeitsverluste sind mir aber nirgends begegnet.

 

Es ist einfach eine scheißbequeme Ausrede, die sich gesellschaftsweit etabliert hat und nun so zum wissenschaftlichen, dem Medizingeschäft nutzenden, Dogma geworden ist.

 

Nicht missverständlich ist, dass Altern und Tod Teil des Lebens sind.

 

Aber die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten, ist Aufgabe des Individuums und absolut nicht die Aufgabe der Versicherungsunternehmen. Sie verdienen natürlich gerne an der Finanzierung der Bequemlichkeit, was großteils überflüssig wäre, wenn wir einfach trotzig fit bleiben würden.

 

Die Zusammenhänge des Abbaus sind erklärt. Da unser Körper jedoch neu geboren mit 100% Unfähigkeit startet, muss er auch die Seite des Aufbaues beherrschen, sonst gäbe es keine Tiere und keine Menschen.

 

Das Abbauding ist sekundär, denn wenn der abbauende Leib am Leben bleibt, macht sich die Natur – immer sparsam – keine Mühe. Das ist die Einstiegslücke für die Altersassistenzwirtschaft.

 

In Wahrheit muss der Körper nur angefordert werden, dann baut er alles, was verlangt wird, auf.

 

Die Zivilisation hat uns gelehrt, ungehindert zu fressen, zu saufen und zu rauchen und für Alles Maschinen und Assistenten anzuschaffen:

 

„Alexa geh mal für mich die Treppe hoch, ich mach das nicht gerne selbst.“

 

Wenn das komplexe System, das unseren gesamten Bewegungsapparat und alle Stoffwechselvorgänge berechnet, nicht mehr im Sollwert beansprucht wird, degeneriert es als Abbild unseres Körpers natürlich im selben Maße mit.

 

Die Folgen sind bei einigen weiterreichende Hirneinschränkungen als bei anderen.

 

Nichts funktioniert exakt gleich bei verschiedenen Exemplaren einer Spezies. Wenn das Hirn mangels gesunder Anstrengung abbaut, kann es auch Alzheimersymptome präsentieren.

 

Der Rechner kann nur mit Werten rechnen, die der Körper, den er repräsentierend abbildet, auch tatsächlich umsetzen kann. Deshalb versinken sie beide zusammen in selbstgemachter Unfähigkeit.

 

Die Plaques und der Rückbau sind zuvorderst Folgen der Unternutzung. Sinnvolle Forschung muss die Startbedingungen des Abbaus anhand der körperlichen und geistigen Vorlaufstadien untersuchen, dann findet man die wahren Ursachen.

 

Diese Erkenntnis nutzt aber in erster Linie den Menschen selbst und den Fitnessstudios und keineswegs der Medizinwirtschaft mit allen Anhängen.

 

Ein Schelm, wer deshalb Schlechtes denkt.

 

Anlass: 

 

Scinexx.de      Nährstoff-Cocktail gegen Alzheimer?

 

http://www.scinexx.de/newsletter-wissen-aktuell-22052-2017-11-02.html

 

 

 

 

oder daran wird die Menschheit scheitern.

 

Anlass:

 

Zu viel, zu oft? Brandenburger Klinik entwickelt Selbsttest zu Trinkverhalten

 

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/zu-viel--zu-oft--brandenburger-klinik-entwickelt-selbsttest-zu-trinkverhalten-28740810

 

Berliner Zeitung vom 30.10.2017 7.24 h ohne Autor

 

 

Mein Kommentar:

 

Der allzeit und allseits assistierte Mensch ist doch überhaupt kein selbständiges Individuum. Die Natur hat doch ausschließlich uns Menschen mit Wechselpersönlichkeiten ausgestattet, damit wir allen Gegebenheiten trotzen und so als Spezies überleben können. Und ihr wollt die Massen an Menschen wieder zu Zombis herabkonditionieren, damit sie ihre eigene Inkompetenz mit fremder Hilfe erkennen und sich in den geistigen Rollator begeben. Zuerst müsst ihr Schlaumeier einfach nur verstehen, woher diese verführerische Neigung überhaupt kommt. Dann findet ihr die "menschenwürdige" Antwort darauf ganz von selbst. Der Grund für unsere lähmenden Schritte zurück in die dumpfe Geistlosigkeit ist, dass die gesamte Industrie mit überaus raffinierter inzwischen tiefenpsychologisch wirkender Überallendloswerbung uns alle zu Dauerkäufern konditioniert und nur sehr wenige dem entgehen können. Alle Flüchtlinge von irgendwo, wollen den gleichen Status haben. Die alle zusammen sind der eigentliche Wachstumsschub, den die Verdummungsindustrie unbedingt noch abernten will. Die ganze Welt ist ab jetzt nur noch eine verschmutzte Konsumwahnsinnsinsel. Damit das Vorhaben gut läuft, benötigt man dringend saufende, rauchende und fressende Tag-und-Nacht-Konsumenten, die jeden Scheiß mindestens zweimal im Monat kaufen und möglichst umgehend wieder wegwerfen. Und dann versteht ihr auch, dass die Medizinindustrie vor dem absoluten Megamarkt steht. Jetzt 7,5 Milliarden und ständig mehr, müssen aufwendig gegen alles behandelt und um jeden Preis am Leben gehalten werden.

 

Und genau daran wir die Menscheit scheitern.

 

Was sind Wechselpersönlichkeiten.

 

Alle Lebewesen tragen genetisch programmiert ein Rundum - Sorglospaket an Eigenschaften in sich. Lebendig sein, heißt daher überwiegend im Rahmen der natürlichen Vorgaben sein alltägliches Leben, mit allem, was dazu nötig ist, zu arrangieren. Da sind freilich Freiheiten drin, sonst könnte man wechselnde Plätze, Partner und Situationen nicht meistern. Viele Zwänge sind einfach vorgegeben oder eben naturgegeben. Die Variationsmöglichkeit sind aber im Sorglos-Baukasten begrenzt. Einzelne Mitglieder von Arten haben sehr ähnliche Konstruktionen und die ähnlichen Freiheiten.

 

Mit dem Homo hat die Natur das aufgegeben. Ein Mensch kann werden was er will und das hängt stark davon ab, was er kann und das wiederum hängt sehr stark davon ab, was er will und was oder wer ihm an den Stellen begegnet, wo es nicht weitergeht. Grenzen, an die er sich heranentwickelt hat.

 

Ein Individuum. Nur der Eine und niemand sonst, kann das gleiche Leben leben.

 

Das ist der Grund für die Erschaffung der Wechselpersönlichkeit. 100-prozentige Individuen können mit anderen Individuen nicht zusammenleben. Sie müssen sich selbst Grenzen setzen, um die eigene Durchsetzungsfähigkeit so weit eindämmen, damit arbeitsteiliges Zusammenleben überhaupt erst möglich wird.

 

Wir nennen das Konventionen und werden in diese hinein erzogen. Wie alle wissen, gelingt das nicht vollständig und nicht wirklich gut.

 

Mörderische Kriege zu allen Zeiten beweisen das hinlänglich. Sowie uns unsere Überlebens- chancen gesichert erscheinen, wollen wir wie Kain von Abel etwas von den anderen ergattern oder sie übertreffen. Unterwerfen ist beliebt. Quälen, einsperren, ausrotten, umerziehen, vergasen oder in die trockene nahrungslose Wüste führen, hängen in Plötzensee oder mit angeblich humanen Stromschlägen - einfach töten.

 

Bewährt ist, das mit Raum fürs Volk zu begründen, also generell das eigene Überleben als Motiv vorzubringen oder einfach irgendeine Unausweichlichkeit vorzuschützen. Im Erfinden von Ausreden sind wir Weltmeister  (geht ja auch nicht anders).

 

Um Zusammenleben in Partnerschaften, Familien, Sippen, Gruppen, Politischen Parteien und machthabenden Regierungen hinzukriegen, ist Abstimmung zwischen den Mitgliedern unverzichtbar. Daher haben wir Wechselpersönlichkeit, die wir von klein auf entwickeln.

 

Sehr Kleine testen im Kinderwagen beim Einkaufen, mit welchem Geschreiverlauf man lächelndes Interesser erzeugt oder grimmige Reaktionen hervorruft und überhaupt, was so alles passiert, wenn man selbst dies oder das versucht – herumexperimentiert. Die Antworten fügen sich zu einem Kaleidoskop von anlassbezogenen schauspielerische Vorstellungen – Wechselpersönlichkeiten eben.

 

Angesichts der Partnerin, beim Kumpel, beim Wettkampfgegner, beim Chef, beim Bestatter, im Gericht, oben sitzen oder unten sitzend, wenn es eine Stellenbewerbung ist, eine Rüge vom Lehrer, Prügel zuhause, dominant im Straßenverkehr; immer wechseln wir die Persönlichkeit  Wir präsentieren Mitleid und Hilfestellung, wenn ein Angehöriger stolpert und stürzt, lachen jedoch herzlich, wenn es einem Fremden passiert.

 

Unfallkommentare, wie selber schuld, oder der Arme, Pech bedauernd oder Schuld zuweisend, alles, was wir in uns, auf was auch immer, als Reaktion erzeugen, ist eine Präsentation eines Abbildes uns selbst antrainierter Wechselpersönlichkeiten. Wenn einer eine Auskunft braucht, fragt er sicherheitshalber höflich und lächelnd oder er riskiert keine Antwort zu bekommen. Als Befragter kann er wahlweise abweisend „keine Ahnung“ sagen oder sich selbst erhöhend überzogene Hilfe leisten. Alles geht, nix muss!

 

Es gibt nicht einen Charakter oder eine Persönlichkeit. Wir sind anlassbezogen das, was wir dem gegebenen Anlass spontan zuordnen und dann ist es schon raus, bevor wir das richtig kapiert haben. Frage vom Gegenüber kann lauten, „Was war das denn jetzt?“

 

Wir überraschen uns selbst häufig. Tun aber dann absichernd so, als hätten wir das genau so gewollt und verwickeln uns folgerichtig gerne auch mal in immer wilder werdende Widersprüche, aus denen wir dann, hilflos geworden, mit Aggressionen versuchen abzulenken und aus der Falle wieder herauszukommen.

 

Achten sie mal drauf. Bei den Gelegenheiten, bei denen sie am häufigsten tricksen, das ist ihre meistbenutzte Persönlichkeit. So wollen Sie von der Welt gesehen werden.

 

Bei den Gelegenheiten, bei denen sie nie sofort reagieren, finden sie die Eigenschaft, die sie am liebsten ausradieren würde, wenn es denn ginge. Das soll keiner wissen.

 

Für uns selbst, sind wir immer etwas anderes, als der von dem wir gerade was zeigen.

 

Und für die anderen sind wir immer das, was wir gerade gezeigt haben, aber häufig hinterfragt, wie genau das jetzt gemeint war, um zu entscheiden, wie wir uns auf genau den Gag nun wieder verhalten wollen.

 

Und so weiter und so fort!

 

Im Angesicht der Vollzeitkonditionierung rund um die Uhr haben wir Persönlichkeiten gegenüber Produkten und uns anziehenden Zukunftsvisionen entwickelt, die genau so wirken wie ein sichtbares Gegenüber. Wir beziehen uns für unser Selbst auf Rangpositionen und wir definieren uns selbst durch das, womit wir uns umgeben, was wir äußerlich sind. Haben, haben, haben oder nicht haben.   

  

Wir schätzen uns selbst immer wieder neu ein und laufen dem jeweiligen Einschätzbild hinterher, das lediglich aus der Spiegelung entsteht, die wir aus den Reaktionen anderer auf uns gebildet haben und es daraus fortlaufend neu zusammenbasteln.

 

 

 

 

 

Warum weiß man so genau, wie die Figur in einem Buch aussieht, auch wenn es kein Bild von ihr gibt und sie nicht einmal sorgfältig beschrieben wird? Wie es kommt, dass unser Kopf beim Lesen für die Bilder sorgt.

 

Ein Zitat aus diesem Artikel:

 

Was in unserem Kopf passiert, wenn wir lesen.

 

Von Fridtjof Küchemann vom 13.10.2017 in FAZ .Net

 

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/wie-erklaere-ich-s-meinem-kind/kindern-erklaert-vorstellungskraft-beim-lesen-15243055.html

 

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Placebo - ein Scheinarzneimittel, das wirkt ohne Wirkstoff. Das ist das Thema. Was löst diese Effekte aus, was macht da unser Hirn?

 

Die Grundidee des evolutionsblog hilft da ganz gut weiter. Die Einteilung unseres Gehirns in die alten Teile = Evo und die neuen Teile = Telli.

 

Unser Evo ist ein Prozessrechner, der direkt und originär lebt aber nicht nachdenkt. Dazu brauchen wir nämlich eine andere Sprache und eine andere Technik.

 

Der Prozessrechner wird gefüttert durch Milliarden Daten aus allen sensorischen Bereichen. Fühlen, hören, sehen, Druck, Zug, warm, kalt, aua, aufregend, erotisch, sauer, salzig, eklig, Herz klopft, Arm kribbelt, Füße fühlen spitze Steinchen, Finger spüren Flüssiges warm am Arm.     Blut ?, Augen sehen nichts – Nacht ?, Ohnmacht ?, blind?

 

Aber all das erzählt keine Geschichte, formt eine Erinnerung in biologisch-technischer Natur aber keine Bilder, die man an die Erben, den Arzt oder den Nachbarn in der Höhle weitergeben kann und natürlich nicht an sich selbst.

 

Alles wird gesammelt im Homunculus, dem Innenbild vom Außenbild, damit man die sensorischen Daten auch den richtigen Fingern zuordnen kann und erfährt, wo es warm, kalt oder spitz ist oder weht tut und blutet. Wir kennen jedoch nur den Homunculus. Unsere Hülle ist lediglich dorthin projiziert. Unser Außen steht uns selbst nicht zur Verfügung.

 

Hier passt es hin:  All die vielen anderen Menschen auch nicht. Auch sie sind projizierte Informationen aus empfangenen Daten und werden im Hirn zu weiteren Fremdhomunculi.

 

Der Telli dagegen, ist ein Datenrechner. Langsam, zeitversetzt und mit der Fähigkeit Zahl und Sprache zu benutzen und zu kommunizieren. Das ist vereinfacht, alles, was der Evo nicht kann, wir Menschen aber schon. Tiere haben davon sehr wenig. Sie haben freilich Erinnerungen, aber auf Maschinenebene. Just in time abrufbar, aber nicht willentlich, nicht transformierbar und nur momentan und spontan. Sie lernen nicht ein Leben lang immer weiter. Sie sind stabil ausgebildet und ausgerichtet und hinterfragen das nicht. 

 

Sie haben eben keine Geschichten, kein episodisches Gedächtnis, mit dem man unterweisen oder einfach nur gute Nachtgeschichten erzählen kann.

 

Das Upgrade zum Telli ist ein komplett neues Teil, weil es insbesondere nicht Prozesse rechnet, sondern Daten speichert, sortiert und vergleicht und erneut sortiert und erneut vergleicht. Mit Daten sind fixierte Informationen gemeint, die nicht zerfließen, sondern exakte Augenblicksinformationen in der Zeit bewahrt, in der sie entstanden. Er, der Telli, operiert im Hintergrund mit dem Prozessrechner, aber seine Ergebnisse sind sprachlich verarbeitet, einigermaßen sortiert, auf Festplatten abrufbar, einsehbar und können, wenn gewollt, auch geändert abgespeichert aufbewahrt werden. Sie können mit allen anderen erfassten Daten erneut geändert und/oder im Original gespeichert werden. Dieses Upgrade, dieses Hirnteil, der "Telli" musste völlig neu konstruiert werden. Es gab keinen anderen Weg.

 

Die extrem miesen Aussichten der schwächlichen Spezies erschufen eine enorme Wut auf diese Unterlegenheit, eine besondere Art des Antriebes. Wenn wir etwas unbedingt wollen, viel Energie hinein stecken, dann erreichen wir etwas. Das ist der Effekt, der uns von allen anderen Lebewesen trennt. Wir erwerben durch wollen Erkenntnisse, die neu sind und eine Weile einmalig. Wir verändern uns selbst kraft unseres Willens.

 

Diese unerbittliche Urwut in uns, diese Aggressivität, das nicht hinnehmen können von Misserfolgen und Niederlagen, ist das Feuer, in dem der Telli geschmiedet wurde. Und genau diese aggressive Wut, hat uns beflügelt, aber auch all die Massaker der Menschheitsgeschichte in Wirklichkeit verursacht. Sie stirbt nicht aus, das kann sie nicht. Sie ist unser Erbe. Nur wegen dieser absurden Unnachgiebigkeit sind wir schlau geworden. Aus der Not geboren.

 

Denn unsere Spezies, ursprünglich reichlich mickrig ausgestattet, ohne Körperwaffen (Zähne und/oder Klauen), kein Panzer, kein Fell, keine Krallen zum Klettern, hatte keine echte Chance. Mehrere Hirnupgrades pimpten uns zum heimtückischen, immer weiter raffinierten Killer. Das sind wir halt jetzt. Der Killer in uns ist jedoch in den modernen Zeiten völlig unterfordert. Unsere Zuchttiere zu jagen ist sinnlos, sie stehen im Stall. Ölpalmen, Getreide, Kartoffel und Weintrauben verteidigen sich nicht. Bodenschätze liegen nur so rum. Bleibt als würdiger Gegner zum Kämpfen, zur inneren Ertüchtigung nur die eigene Sippe; Nachbarn einfach, an denen man sich austoben kann. Es gibt keine Ausrede, die dafür nicht schon erfunden wurde und als Rechtfertigung herhalten musste. Kämpfer wollen Kämpfen. Urwut eben. Was wir sind, sind wir deshalb.

 

Die Unterlegenheit erzwang das Upgrade. Nur wir erhalten aus dem nach und nach gewachsenen Tellihirn verschiedene Sichtweisen – Erinnerungen mit Aspekten. Und nur dieses Teil kann unterrichtet werden und mit theoretischen Fragen jonglieren und Erkennntisse erzeugen und diese festhalten und kommunizieren.

 

All das, wird im Datenformat bewahrt, aber im Hintergrund auf Maschinenebene bearbeitet.

 

Der Telli kann nur dies und der Evo kann nur das. Darin steckt unsere angeborene zur Spezies gehörende unvermeidliche Schizophrenie.

 

Die Durchlässigkeit ist unerforscht und da sind wir beim Placebo-Effekt.

 

Der Abgleich zwischen den beiden Sphären Evo und Telli, erzeugt diesen Effekt.

 

Die Durchlässigkeit zwischen beiden Ebenen, auf technischer Ebene zu verstehen, ist sicher eine Herausforderung.

 

Hier genügt die Interpretation, wie beide einander bedingen. Ohne den Evo, den jedes höhere Tier mit Sinnen haben muss, gibt es Leben nicht. Er ist die Basis, auf der der Telli entwickelt wurde. Der benötigt sichtbar ein anderes Hirn, mit anderen Speicherungen und ein Kommunikations- mittel das vom Evo nicht verstanden, aber von ihm generiert wird.

 

Die Maschinensprache hat ein Übersetzungsprogramm für den Telli entwickeln müssen. Es gehört zum neuen Teil und muss aber aus dem alten Teil generiert werden. Hier steckt oder liegt die dünne Membran der Durchlässigkeit zwischen beiden.

 

Ich rufe: „Werfe mir mal den Ball hierher“.

 

Ich will den Ball.

 

Die Nachricht wird im Evo zur Aktivierung der Stimmbadkontrolle und der Lunge und weiterer Muskeln und notweniger Steuerung aller benötigten Aktivitäten prozessrechnerisch durchgeführt. Kaum gedacht, schon geäußert. Stimmbänder, Zunge, Mundhöhle, Luft ausblasen, alles nahezu in-time mit der Erscheinung der Idee.

 

Sprache wird im Homunculus zu Maschinenbefehlen und dann hört mein Gegenüber Geräusche aus Luftdruckwellen = Schallwellen. Ihr/Sein Homunculus macht aus Schallwellen die Erkenntnis, der will den Ball haben. Nach Entscheidung, ob er ihn bekommen soll, macht Ihr/Sein Evo mit der Entscheidung – superschnell die Wurfvorbereitung (Blick, Richtung, Entfernung und Köperhaltung, Bein rechts hinten, links vor, Körper rechts eindrehen Arm hoch und nach hinten und wirft. Das Handgelenk nach hinten abgeknikt, verstärkt durch Vorklappen den Wurfimpuls und sichert durch präzises Öffnen der Hand die gewünschte Richtung und Entfernung durch den Abwurfwinkel und die Kraft.

 

Man sieht am Text, gesprochen geht das alles nicht. Werfen muss der Prozessrechner. Die Ausführung der Telli - Entscheidung, "o.k. ich werfe den Ball zum Partner", wird vom Evo initiiert und druchgeführt.

 

Jeder der sich in den Finger schneidet, oder den Ellenbogen anschlägt, greift hin und massiert die Stelle am Ellenbogen oder drückt die Wunde an der Hand zu. Wer sich verbrennt, schüttelt rasch das betroffene Glied. Wer sich den Zeh stößt, zieht das Bein hoch und hüpft auf dem anderen und fasst dann hin und untersucht, bewegt und massiert die schmerzende Stelle. Der Evo macht geplant Schmerz wichtiger als er ist, damit wir reagieren und uns Verletzungen ansehen - quais prüfen. Erfolgt Aufmerksamkeit, verringert der Evo den zuvor übertriebenen Schmerz. Dass wir uns zuwenden, beruhigt die Schmerzaussendungen. In dem Effekt steckt die Placebo-Wirkung. Maßnahmen sind evolutionär verdrahtet. Im Zusammenspiel mit dem Telli sind intellektuelle medizinische Kenntnisse einwebbar in das Verhalten und lösen die körperlichen Reaktionen mit aus. Erfahrungen mit bestimmten Vorgehensweisen oder medikamentösem Erfolg sammelt der Telli und so weit er sie versteht, wirkt das auf den Evo ausgedehnt als erprobter Beitrag zur Heilung und initiiert Rücknahme von Maßnahmen wie beispielsweise Entzündungen - ähnlich dem übetriebenen Schmerzsignal,das eingeschränkt wird.

 

All das findet im Homunculus zwischen Telli und Evo statt. Medizinkenntnisse des Telli mischen mit bei Schmerzlinderung und regulieren Heilungsanstrengungen. Wir erkennen und reagieren auf beiden Ebenen. Bei Schmerz, Trauer und Freude laufen Emotionen, die maschinensprachlich im Evo verursacht werden, auch in unserem neuen Hirnteil als Botschaft auf und sorgen für vermittelnde Reaktionen. Der Schmerz wird vom Hirn generiert und über den Homunculus so mitgeteilt, dass wir den richtigen Finger kennen. Der Finger sendet nur Signale ans Gehirn, der Evo sagt, wo es weh tut im Homunculus. Der Telli wirkt den evo umsorgend mit. Da werden Überschneidungen sichtbar.

 

Krankheitsursachen und Behandlung erzwingen eine Kommunikation, da beide Teile betroffen sind. So wie starke Emotionen beide betreffen müssen; parallel und überschneidend, sonst wären wir mit gefährlichen, gespaltenen und fehlgehenden Reaktionen beaufschlagt, die es freilich dennoch häufig gibt. Jeder kennt dies hin- und hergerissen sein.

 

Wenn mir, also meinem Telli, ein Arzt eine Behandlung durch ein Medikament erklärt, spricht er wegen der Verarbeitung der Botschaft auf Maschinenebene eben auch mit dem Evo, der im Homunculus Erwartungen pflanzt und wir können nicht sehen, wie und was davon auf chemisch-biologischer Ebene in die Körperorganisation hinein transportiert und ausgelöst wird.

 

Geistige Erkenntnisse – Heurekas – werden mit Euphorie beantwortet, das ist eindeutig beiden zugänglich. Der Evo und der Telli trauern zusammen und sie jubeln zusammen.

 

Gewiss herrscht selten vollständige Einigkeit, aber immerhin sie versuchen es.

 

Das ist bemerkenswerter Stoff für Forscher.

 

 

Anlass:  Ein sehenswertes Video, mit vielen offenen Fragen:

 

https://www.arte.tv/de/videos/046586-000-A/der-placebo-effekt/

 

 

 

In jedem Menschen steckt ein Edelstein, die meisten kriegen ihren nie zu Gesicht.

 

Die Jurorin Amanda Holden sagt nach Paul's erstem Auftritt in BGT genau das:

 

"I think, that we've gto the case of a little lump of coal here, that's gonna change into a diamond."

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=1k08yxu57NA

 

 

aber Jasmine Elcock, beim Auftritt 14 Jahre und 2 Tage alt, plättet mich jedesmal kolossal.

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=XykTxCO6dzA

 

 

Was das mit dem Blog zu tun hat?  

 

Einfach abspielen und ihr versteht es. Dieses Diamantending stimmt offensichtlich. 

 

 

 

 

 

Alle Menschen sind persönlichkeitsgestört.

 

Es ergibt sich im Einzelnen aus der jeweiligen Definition, was, wann als Störung angesehen wird.

 

Generell gibt es keine Persönlichkeit. Sie wird nur verwendet (erfunden) aus dem intellektuellen Zwang heraus, einen Mitmenschen katalogisieren zu müssen.

 

Alles, was wir tun und lassen, bildet sich im Individuum selbst - also in jedem Individuum einmalig. In frühen Jahren häufig zufällig und verfestigt sich später aus Grundkomponenten in eine gewisse Zuverlässigkeit.

 

Wir, die Einschätzer, benötigen Urteile über die Anderen, um überhaupt über Personen kommunizieren zu können. Die Urteile sind immer ungefähr, mal mehr, mal weniger.

 

Selbst der Eigentümer der angeblichen Persönlichkeit, weiß nicht genau, was er ist und wie er sich in speziellen Situationen verhält, denn Verhalten ist in erster Linie Reaktion auf von außen Kommendes.

 

Unser "Gehirn", ich empfehle Infos von Dr. David Eagleman, da gut verträglich, ist ein sich ständig bildender Prozess und hat keinen auch nur Sekunden andauernden fixierbaren Zustand. Alles, was unser Gehirn so zahllos und wahllos rechnet, bleibt ein Wirrwarr, der Selbstbeobachtung nur untergeordnet gewidmet.

 

Nichts an uns ist jemals fertig, stabil und formulierbar. Wenn wir jemanden beschreiben, tasten wir mit Handschuhen ein Schleifpapier ab und gewinnen daraus Aussagen, die keinerlei Beständigkeit oder Treffsicherheit aufweisen.

 

Was einigermaßen funktioniert, ist die Aussonderung von Zuverlässigkeiten. Im nahen begleitenden Leben zweier oder mehrerer Personen (z.B.: Familie oder Schulklasse) gelingt es Kernstrukturen zu identifizieren, einfach weil alle Individuen alternativlos auf Gewohnheiten zurückgeworfen werden. Wegen des ewigen Sturms in unserem Hirn, ist dieses selbst auf geistige Halteseile angewiesen, sonst müsste es alle Basisberechnungen ununterbrochen wiederholen und käme nicht zu seinen eigentlichen Aufgaben, alles von außen kommende unablässig auf vorhandene Zusammenstellungen zu prüfen und zu verwerfen oder anzupassen. Es vergleicht alles mit allem. Zukunft, alte und junge Vergangenheit, soeben Gehörtes und Gesagtes von vor 5 Minuten mit …..

 

Diesen Prozess bemerken wir normalerweise nicht. Auffallend sind wiederkehrende Zerstreutheiten. Lässt man intensive Prozesse (Überlegungen mit Tiefgang) zu, mischt sich das Hirn bei ihm würdig erscheinenden Themen so stark ein, dass man den Autoschlüssel schon wieder verlegt hat etc. Unser Hirn ist autokratisch konstruktiv, aber mit zwischenzeitlichen Unterweisungen an unseren Großlappen, wie es was gerade macht, wären wir nicht lebenstüchtig. Es erspart uns Einzelheiten. Wir müssen mit dem groben Überblick leben, den es uns freundlicherweise gewährt - ohne Mitbestimmung natürlich.

 

Das ist nie fertig, das braucht sogar die ganze Nacht, um nur den Salat vom abgelaufenen Tag einigermaßen zu sortieren.

 

Es gibt keine Hoffnung auf eine stabile Persönlichkeit, mit so was wie einem Rahmen, auf den Verlass ist.

 

Eher könnte man Verhalten als rennen durch Korridore einer wilden inneren Welt mit ständigen Überraschungen bezüglich des Weges betrachten.

 

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Der Anfang vom langen Ende 

 

Zeit - online von Tom Sundermann 24. Juli 2017, 17:31 Uhr  Das Bild auch

 

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/nsu-prozess-plaedoyers-faq 

 

Die Zschäpe produziert sekündlich neue Persönlichkeiten (auf dem Photo völlig harmlos beschäftigt), immer wie's gerade günstig scheint - und nicht nur sie, wir alle machen das so: kreischen, stumm darben, jubeln und toben wechselt mit täuschen, tricksen, lächeln oder Grimassen ziehen, abschätzig die Oberlippen hochziehen, wegsehen, hinsehen, trotzig oder imponierend Augenbrauen runtergezogen starrend und eine halbe Sekunde später unschuldig bis zum Erweichen in der Luft hin- und herguckend Nichtanwesenheit vortäuschend - kann wochenlang fortgesetzt werden.

 

zschaepe nsu prozess

 

 

 

 

 

Ihr macht Euere Kerle kaputt.

 

Es tut mir leid, aber es ist unumgänglich, das anzusprechen. Ich habe schon im Blog erklärt, dass ich kaum über Frauen schreibe, da ich keine bin.

 

Ich will nun mal nicht anmaßend erscheinen und gehörigen Abstand zu Frauenthemen einhalten.

 

Die Überschneidung mit der Gesundheit  Euerer Kerle ist unvermeidbar.

 

Wenn ich irgendwo einkaufen gehe, sehe ich gemessenen Schrittes Euch und sie nebeneinander gehend.

 

Frauen haben kürzere Schritte als Männer, deshalb müssen die Kerle sich laufend an Euch anpassen. 

 

Die Hüftleiden haben damit zu tun. Die Knieleiden haben damit zu tun, die unterforderten Muskeln schwinden deshalb und die schnelle Reaktion auf die verloren gehende Balance entschwindet.

 

Letzteres ist ein überwichtiges besonderes Merkmal unserer Art. Das Erheben des ganzen Körpers auf zwei durchgestreckte Beine, bringt es mit sich, dass der Computer den größten Abstand zum meist unnachgiebigen Boden hat und deshalb unbedingt vor Aufprallen auf diesen beschützt werden muss.

 

Euere häufig schweren und untrainierten Kerle, schaffen es nicht, dem Sturz durch rasche Ausgleichbewegungen zu entgehen.

 

Bei euch existiert das Problem auch, aber Euere verhaltener Art, sich zu bewegen, ist evolutionsgewollt ungefährlicher. Ihr seid an Eueren Stil angepasst, die Kerle aber nicht. Ihr zwingt sie in den Gleichschritt, weil das so hübsch Päärchenaffin ist. Damit unterfordern sie sich.

 

 altes Paar gehend doccheck

Beachtet die Größe der Schritte: genau eine Schuhlänge, das ist tödlich für die Zweibeineranatomie.

 

Alle Gelenke, Sehnen, Muskeln und die Rettungsreflexe bleiben dramatisch unterfordert. 

 

Die Schritte der Kerle müssen raumgreifend sein, kraftvoll, möglichst flott. Dann sind kleine Misslichkeiten immer eingeschlossen und so bleibt die Reaktivität erhalten. Rennen ist besser, tanzen ist gut, hüpfen und rückwärts gehen, seitwärts springen, schnelles um sich selbst drehen und dabei die Balance nicht verlieren, ist überlebenswichtig für Zweibeiner.

 

Beim Bücken und Schuhe zubinden bemerkt man die eigene fehlende Kunst. Die Tage sagte Einer zu mir, die ultimative Balanceprüfung ist: "Socken oder Strümpfe auf einem Bein anzuziehen."

 

Wer das nicht schafft, muss aufs Wackelbrett und seine Fähigkeiten zurückholen.

 

Sitzt Ihr, wie so viele Rentner, den ganzen Tag vor der Klotze, gehen seine und Euere Hüften kaputt. Sie sind zum Sitzen nicht gemacht, sondern zum Gehen und Liegen. Sitzt man, werden die Oberschenkelgelenkköpfe nur von der Seite belastet und zwar immer und immer wieder an der selben Stelle. Dafür sind sie nicht gemacht. Die abriebfeste Kappe über den Gelenkkopf ist überwiegenden für Druck von oben gebaut. Die Gelenkpfanne in der Hüfte erleidet das gleiche Schicksal. Beim Aufstehen merkt Ihr jedes Mal, wie schwer das Gelenk wieder auf die Originalstellung rutscht.

 

Die Knie haben dieselbe Anforderung. In dem Winkel, den die Unterschenkel zum Gehen nutzen, sind sie stark, sonst eher nicht. Mit zunehmenden Jahren sinken die Anforderungen an die Fitness und hier ist das beschriebene Problem!

 

"Der Körper baut alles ab, was nicht benutzt wird.    Und -----

 

er baut nur auf, was auch wirklich angestrengt wird"

 

Das ist in der Biologie nicht anders handhabbar. Es können nicht alle Prozesse gleichzeitig laufen. Sie behindern sich gegenseitig. Anstrengung und Regeneration sind nicht zusammen möglich. Generell spart unser Körper an allem. Das hat mit der oft schwierigen Energiezufuhr zu tun (wenig zu essen).

 

Aber ohne Alternative baut er immer altes Gewebe ab. Abgestorbene Teile würden uns vergiften und umbringen. Die Differenz zwischen Neuaufbau und Abbau wird immer größer, je weniger ihr dagegen macht. Spazierengehen hilft nicht, das ist Aberglaube. Es muss richtig anstrengend sein, sonst nimmt er die Spielerei nicht ernst. Übersetzt muss der Körper gezwungen werden, den Aufbau anzuschieben. Dazu müssen Grenzen überschritten werden und genau vor denen macht Ihr meistens halt.

 

An der Stelle, wenn Euch die Luft wegbleibt, beginnt der Tanz erst. Mit ganzer Kraft tief und rasch atmen, dann geht es weiter und immer weiter. Der Körper weiß nicht, ob ihr gerade um Euer Leben laufen müsst, deshalb lässt er das zu. Nach der Anstrengung sind diverse Werte so verändert, dass die Reparatur anspringt. Anders geht es eben nicht.

 

Ihr sagt zu dem allgemein akzeptierten Abbau das "Alter". In Wahrheit ist es Bequemlichkeit. Unsere Natur hat keine Einrichtung für Alter vorgesehen. Wir lassen die Alterung zu, da wir für den unumgänglich dauernd anzufordernden Aufbau nichts tun.

 

Und wir reden uns alle selbst ein, das ist halt das Alter - Quatsch es ist eine Alternative.

 

Nach dem still sitzen im Kindergarten, kommt sitzen in der Schule, dann sitzen wir im Büro oder im Auto und dann ihm Ohrensessel und im Auto.

 

Die Alter - native ist altern nicht zuzulassen, indem man dauernd was Gescheites mit seinem Körper macht.

 

Aufbau der durch simple Anstrengung aller Körperteile erzeugt wird, hat keine Grenzen nach oben. Ich habe es ausprobiert. Es gibt keine Stelle, an der der Körper ein Rezept zum Abstellen der ihm von der Evolution aufgenötigten Aufbauanreize entwickelt hat. Er kann das einfach nicht ändern. Deshalb liegt es nur an uns, ihn nach vorne zu treiben.

 

Die Kerle frisch frisiert und mit Sonntagshose neben Euch her trottelnd zum Altern zu domestizieren, ist ab sofort streng verboten. Schickt sie ins Studio und lasst sie dort eine halbe Stunde am Tag auf dem Laufband bergauf gehen und ihr werdet sehen, was dabei herauskommt:

 

Der Lohn für Euch ist Sex auf anderer Ebene.

 

Kerle, die nichts machen, verlieren Ihre Hauptkompetenz.

 

Bei Euch ist eine Menopause entwickelt, damit Mutter und Nachkommen nicht gemeinsam gefährdet sind, denn Mutter wird noch als Großmutter gebraucht.

 

Diese Menopause ist ein Umbau, deshalb lebt ihr im Schnitt immer länger als die Kerle, denn ihr habt für die Zeit nach der Fruchtbarkeit ein eigenes körperliches Extrakapitel.

 

Kerle nicht. Da die Einschränkung der Spermienproduktion keinen Sinn macht, hat die Natur für uns kein zweites Kapitel gebaut. Dass selbst alte Männer die Gruppe mit noch einer fruchtbaren Frau retten könnten, darin steckt der Sinn dieser Spermienbildung bis zum Tod.

 

Ihr zwingt ohne guten Grund Eueren Partnern Euer (Nicht) - Bewegungsniveau auf und deshalb gehen die viel früher als nötig und häufig nach langem Leiden elend ein.

 

Die Knochen, die Gelenke, die Muskeln und damit der Kreislauf, die Wachheit, die Reaktivität und die Spermien, alles hängt an regelmäßiger Anstrengung.

 

Das mit der Prostata und Krebs und alle Folgen davon, haben am meisten damit zu tun.

 

Die Sexualfunktion ist 1. Gebot, sonst gibt es keine Nachkommen. Sie hat oberste Priorität vor allem anderen und ist nicht hinwegdenkbar für einen funktionierenden männlichen, gesunden Körper.

 

Also Mädels,

 

jagt Euere Kerle täglich auf den Hof, sie sollen gefälligst Gesundheit jagen gehen, sonst gibt’s nix zu essen!

 

Auch wer fit ist, fällt, aber es passiert nichts.

 

Jetzt müsste Euch das Thema aber allmählich interessieren.

 

 

Ergänzend:

 

Der Mensch ist nicht zum Sitzen gemacht

http://derstandard.at/1271378158187/Rueckenschmerzen-Der-Mensch-ist-nicht-zum-Sitzen-gemacht

 

 

 

 

 

"Man muss den anderen nur die Illusionen lassen, dann sind sie glücklich."

 

So herzlich habe ich spontan eine ganze Weile nicht gelacht.

 

Dank an den Meister der Weisheit, Hasnain Kazim.

 

 Tandemtour durch Niederösterreich: Baden, spielen, strampeln

 

Tandemfahrradfahrt mit Sohn aber der "…" - Satz musste einen Artikel bekommen.

 

Schneller, Papa, schneller!  im Spiegel von heute

 

http://www.spiegel.de/reise/europa/oesterreich-tandemradtour-mit-sohn-schneller-papa-schneller-a-1154481.html

 

Illusionen sind also im Hirn, die in der Zukunft liegenden Vorwegnahmen der inneren Realität.

 

Sobald die Annahmen von Besserwissern gestört werden, meint unser kluger Autor, beeinträchtigt das der Gläubigen Wohlbefinden.

 

Das als Muster der Evolution und ihrer Einrichtungen in unserem Schaltwerk bedeutet, dass wir uns eine Welt vorgaukeln, wie wir sie haben würden wollen, wenn es denn ginge und von der wir logisch andauernd enttäuscht sind, weil nix so funktioniert, wie man es gerne hätte.

 

Wer viel von derlei Enttäuschungen kassiert, verbraucht möglicherweise seinen Zuversichtsvorrat und landet in Depressionen, die das Problem auch nicht lösen.

 

Also ist die Welt, in die hinein wir handeln und so unseren Pfad in die persönliche Zukunft direkt vor uns aus Illusionen zimmern, noch nicht einmal annähernd die Außenrealität.

 

Konkurrenz oder Abweichungen zu unseren selbstverliebten Annahmen und deren rüde Zurechtweisung durch die Tatsachen sind bestimmend für unser Gefühlsverhältnis zur bösen, bösen Wirklichkeit.

 

 

 

 

"Bedeutsam für die Menschwerdung erscheint eine spektakuläre Episode: Mit einem Mal blähte sich das Erbgut in vier Bereichen auf – und zwar vor rund 300.000 Jahren. Die Rückschau des US-Genetikers weist exakt auf jene Zeit hin, in der die Menschen von Jebel Irhoud lebten.

 

Die damals neu entstandenen Gene führten unter anderem zu einem verbesserten Eisenstoffwechsel, der nicht nur Schutz gegen Blutarmut und Virusinfektionen versprach; er könnte die Menschen auch zu Ausdauerleistungen etwa bei der Jagd befähigt haben. Eine weitere Genexpansion bescherte ihnen ein perfektes Sensorium für Kälte."

 

Ausschnitt aus dem Artikel:

 

Erster! von Ulrich Bahnsen aus der ZEIT ONLINE von gestern

 

http://www.zeit.de/2017/24/anthropologie-mensch-entstehung-afrika-jebel-irhoud/komplettansicht

 

 

Hier wird es richtig deutlich, wie das gelaufen ist.

 

Zu jener Zeit blühende Landschaften, herrliches Jagdgebiet, beste Voraussetzungen, wenig Details verhalfen dem homo sapiens zum Dauererfolg auf dem Planeten.

 

Im Auszug steht:     ein perfektes Sensorium für Kälte.

 

Die Genausweitung ist der Hit für uns Menschen.

 

Der Trick ist: so ein dünner Zweibeiner (dünn gleich schnell und ausdauernd) hat das gleiche Problem wie die vierbeinige noch lebende Speise. Er überhitzt mit Fell in der Sonne und verbraucht Wasser und Energie. Gemächliches Verfolgen, nicht Hetze ist der Trick. Pflanzenfresser müssen den größten Teil des Tages fressen und verdauen. Lässt man sie nicht in Ruhe, kriegen sie den Hungerast und bleiben nach einigen Stunden erledigt stehen und zittern vor Erschöpfung. Da sind sie dann leicht abzustechen.

 

Der Vorfahr gab allmählich das Fell auf, behob so das Hitzeproblem, wäre aber infolgedessen nachts erfroren. Die Zusatzausstattung für Heizung machte uns frei zum Aufschwung. Unsere Haut kann sich wie alle Faszien bei Kälte zusammenziehen. Das macht kompakt und beschränkt Wärmeabwanderung. Obendrein hat unsere Außengrenze (Haut und Speck darunter), die alles zusammenfasst und absichert eine Heizung gekriegt, die das Fell ersetzt. Das ist clever denn nur nötig, wenn es kalt ist und erfrieren verhindert werden muss.

 

Der Typ, der in 2° kaltem Wasser um die Eisberge schwimmt, beweist das. Unsere Hautschicht heizt genial. Man muss das als zivilisierter Ahnungsloser freilich ein wenig trainieren. Sauna und dann richtig rein in eiskaltes Wasser – drin bleiben und still sitzen, Kopf unter Wasser.

 

Der Kopf hat die entscheidenden Sensoren am ganzen Kopf verteilt. Die Grütze muss geschützt werden, deshalb wird dort die Superheizung aktiviert. Das geht derartig rasch, dass man einfach nicht friert, nicht zittert, nicht fröstelt.

 

Geht man klitschnass an die Luft bleibt das so. Es dauert selbst in kaltem Winterwind mehrere Minuten, bis man langsam aufmerksam gemacht wird, man könnte ja auch mal wieder reingehen.

 

Völlig ohne Panik, weil der Körper das kann, kann man die Nummer ausreizen und

 

Es macht Spaß !!!!!

 

Ganz eindeutig springt unser Belohnungszentrum an und aktiviert Euphorie. Morgens nach dem Aufstehen und auch nachts, wenn man nicht schlafen kann.

 

Macht Euch kalt und dann klappt vieles, was wir völlig vergessen haben. Feucht ins Bett und die Verdunstungskälte zeigt dir, was sie kann. Sekunden später freut der Körper sich über wohlige Wärme und entspannt und schläft. Vom Kalten ins Warme sagt ihm nämlich, hier in deiner Höhle ist alles gut und er geht in Regeneration.

 

Wo wir schon mal dabei sind. Mehrfach täglich einfach kalt duschen, viel um den Kopf, nicht bloß die Beinchen und keine Seifen. Die waschen immer die „Hautbarriere“ ab und leider auch die günstigen Bewohner. Es stinkt auch nicht, denn die hausgemachte Bakterienwand bleibt bei Wasser ohne Seife erhalten. Die Besiedelung wird durch die dauernden Waschungen negativ verändert. Ein günstiges Biotop stinkt nicht und richtet sich stabil ein – ohne Überproduktion. Kopfhaare einmal die Woche mit etwas Shampoo reicht und Haarfestiger benötigt dann auch niemand mehr, jedenfalls wenn einiges an Kalk im Wasser ist. Cremes entfallen vollständig, wenn die fettreiche Hautbarriere lebt und dran bleiben darf.

 

 

Additional die Blasenschwäche

 

Die großen Windelhersteller dieser Welt pressen aktuell in der Fernsehwerbung jetzt die Konditionierung auf Windelkauf in die Tüten der frisch entdeckten blasenschwachen Damen - natürlich lachen und tanzen die wieder so lebenslustig herum.

 

Lasst Euch nicht für dumm verkaufen Mädels! 

 

Die Blase ist schwach, weil sie nie friert. Ihr verhindert das mit ständig warm überall. Trainiert die Blasenfaszie mit Kälte. Einfach kaltes Wasser auf Beine und Unterbauch und ihr werdet sehen, wieviel da noch kommt. Sie zieht sich bei Kälte zusammen, das hat die Natur passiv gelöst. Es muss nur oft genug kalt werden, dann zieht sie sich wie geplant zusammen, hält das Wasser sicher und entlehrt dann auch richtig. Da freut sich der Urologe ein Loch in den Bauch.

 

Windeln heflen dementgegen beim Zusammenziehen nicht. Da ihr Euch an den Scheiß gewöhnt, müsst ihr bis ans Ende eurer Tage unten nass bleiben.

 

Wie grauselig, dabei muss man nur unternrum kalt machen - jeden Tag natürlich. In unbeheizter Höhle dachte da niemand drüber nach.

 

Blasenschwäche - eine moderne Errungenschaft; errungen mit Zentralheizung und immer zu dicker Kleidung.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com