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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

- das Problem verursachen wir selbst, und nur wir selbst.

 

Ist Ruhestand das Todesurteil?

 

Die Natur hat doch keine Spezies zur Krone der Schöpfung gemacht, wobei diese das letzte Drittel des Lebens in geistiger Umnachtung und körperlicher Schwäche verbringt.

 

Wer das dennoch glaubt, sollte nicht weiterlesen.

 

Die Lebensweise, die wir uns angewöhnt haben, oder besser – viel besser, die man uns angewöhnt hat, ist die Ursache für das letzte Drittel.

 

Die Menschen haben den Job erfunden, die bezahlte Arbeit und die zugehörige Leistung. Aus Scham für die allfällige Ausnutzung von Arbeitenden, denn der Lohnherr hatte die Wahl und nicht die Arbeiter, entstand irgendwann die Rente für die bereits ausgelaugten Reichtumsverschaffer.

 

Die Gesellschaft hatte also glasklar erkannt, dass die Leute durch ihre Lebensarbeit untauglich wurden.  Und man erfand den bezahlten Ruhestand.

 

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Unsere körperliche und unsere geistige Kompetenz sind ein- und dasselbe.

 

Das größte Leistungsspektrum unseres Hirns ist die körperliche Sensorik und deren Datenverarbeitung.

 

Alles, was in unserem Körper passiert, ist viele Leben lang von der Biologie entwickelt worden. Unsere Sensorik ist wegen des aufrechten Ganges mit einer besonderen Balancekompetenz ausgestattet.

 

Dass man die absichtlich verlieren kann, sieht man in jeder Einkaufszone. Ältere Menschen, die immer nur den einen Fuß kurz vor den anderen setzen.

 

Sie haben ihre tägliche körperliche Leistung (das Erhaltenstraining) Stück für Stück reduziert, weil sie nichts mehr müssen, also wörtlich und tatsächlich im Ruhestand sind.

 

Die Folge davon ist, dass unser Hirn die bis dahin zwingend fitten Systeme für die Umfallversicherung aufgegeben hat und uns absichtlich in die Demenz schickt.

 

Die Um - fallversicherung ist das raffinierte, höchst komplexe System, das uns erlaubt, abwechselnd das eine und dann das andere Bein mit dem gesamten Gewicht zu belasten und dabei vorwärts, rückwärts oder sich drehend, bergauf, bergab hin- und her zu rennen, zu gehen, zu springen, zu hüpfen und das Tragen von Gegenständen oder Lebewesen oder beidem.

 

Wenn wir das aufgeben, haben wir auch nach kurzem die Hirnkompetenz verloren. Das geht immer unweigerlich mit der Nichtnutzung von Funktionen einher. Wer nicht mehr grübelt und nach Lösungen sucht, verlernt das und verliert die geistige Kompetenz dazu, da beides das gleiche ist. Nachdenken ist Hirnarbeit, Lösungen suchen ist Hirnarbeit, prüfen, erwägen, verwerfen und neu prüfen und wieder überlegen - wieso, weshalb, warum? Oder wieso nicht? ist Hirnarbeit. Wenn Sie das alles nicht mehr tun, geht ihre Kompetenz verloren.

 

Menschen sind nicht Ruhestandsoptimiert. Die Leistungsfähigkeit verfällt, weil unser Körper nichts im Leistungszustand halten darf, das nicht genutzt wird. Wir waren und sind für sparsamstes Leben entwickelt und haben es auch nur so geschafft, bis heute zu überleben. Was nicht angestrengt wird, wird aus Sicht der Natur nicht benötigt und folglich zurückgebaut.

 

Was wir falsch machen, da dafür nichts enwtickelt wurde, ist insbesondere dies:

 

Wir überlasten die Lebern mit Alkohol. Wir überlasten die Lungen mit Rauch. Wir überlasten uns mit zahllosen Medikamentenkcocktails in nahezu allen physiologischen Systemen.

 

Wir überlasten uns völlig überflüssig mit Cremes und Duft und Shampoos und waschen unsere Haut, die schon immer von Bakterien besiedelt ist, mit zahllosen uns absolut unbekannten Chemieprodukten. Nichts davon stammt aus der Natur. Waschmittel, Desinfektionsmittel, Weichspüler und Konservierunsgmittel in Massen, die überwiegend nur für die Darbietung von Lebensmitteln benötigt werden, aber niemals für unsere Körperzellen. Koservierungsmittel bekämpfen Kleinstlebewesen - unsere Zellen sind solche Kleinstlebewesen mit spezifizierten Aufgaben.

 

Für nichts davon hat die Evolution vorgesorgt. Alkohol wird in der Natur eher zufällig aufgenommen und nur von uns produziert. Damit und mit all den anderen zahllosen Mittelchen kann unser Körper nicht umgehen.

 

Für ihn ist es Gift.

 

Mit der Definition sind alle Medikamente Gift. Gäbe es die Medizin in uns, müsste man sie nicht herstellen und zuführen. Natürlich ist vieles an Hygiene und Krankheitsbewältigung sehr sinnvoll von Menschen entwickelt worden. Wir sind ausgestattet mit einem lernfähigen Apparat, der nicht nur finden und erfinden, sondern auch kommunizieren kann. Alle Wissensvermehrung gründet auf Kommunikation.

 

Für alles gibt es aber auch eine Grenze. Die aktuelle schädliche Überversorgung der Menschen insbesondere im Ruhestand ist eine Konditionierung auf Zuführung von irgendwas von außen mit absolut schädlicher Dimension und Richtung. Die aktuelle Medizin in ihrer überbordenden Ausprägung zerstört Leben, indem sie vorgibt, es zu erhalten.

 

Seit Ende der 70er Jahre, als Beispiel dienend, sind Cholesterinsenker ein Riesengeschäft. Man hat LDL und HDL entdeckt und daraus zwei Werte abgeleitet und typisch für menschliche Intelligenz, willkürlich Werte gesetzt, in denen die Cholesterinwerte sich zu bewegen haben. So machen Menschenhirne sowas. Um damit umgehen zu können, setzt das Gehirn Werte. Um Abweichungen festlegen zu können, sind Ausgangswerte einfach nötig. Aber nur für unsere schwache Intelligenz.

 

Dass wir nicht wissen können, was das Gehirn tatsächlich mit Statinen macht, weshalb, wie und wie hoch es die Werte der von ihm selbst produzierten Stoffe setzt, ist ein individuelles System in jedem Menschen. Von außen zugeführte Statine überwinden leider die Blut-Hirn-Schranke. Da sie im Hirn produziert werden, also dort geplant vorkommen, können sie von ihm nicht abgewiesen werden und steuern dann von außen aufgedrängt das körpereigene Levelmanagement in andere nicht evolutionäre Höhen.   

 

Etwas Blödsinnigeres kann man sich nicht vorstellen. Da das massenhaft verschrieben (verkauft) wurde, gibt es unbestreitbar Nachteile für die Betroffenen.

 

So selbstverständlich wie wir Medikamente ein- und zusätzlich durcheinanderwerfen, muss man sich über Krankheiten nicht wundern, die auf diesem Wege erst erzeugt werden.

 

So treffen also die selbstgewählten körperlichen und untrennbar damit verbunden die geistigen Reduktionen auf zusätzliche Störungen, die ohne Absicherung mutwillige zusätzliche Störungen im Gehirn verursachen.

 

Dieses Argument muss nun nicht weiter vertieft werden. Es ist inzwischen offensichtlich, dass Medizin mehr Geschäftscharakter hat als Gesundheitssorge betreibt und die Politik ihre Aufgaben nicht wahrnimmt.

 

Weil sie es nicht einmal fertig kriegt, Wirtschaftswachstum in schädlich und förderlich zu differenzieren, werden Menschen massenweise in Altersbeschwerden hineintherapiert, und somit im Stich gelassen, betrogen, beschädigt also krank gemacht und am Köper verletzt und ausgenutzt.

 

Alzheimer und Demenz stehen ganz vorne auf der Liste. Dass Statine im Hirn einen verräterischen Einfluss haben, ist nicht von der Hand zu weisen und muss nicht bewiesen werden. Die sinnvolle und sichere Wirkung muss von den Herstellern bewiesen werden und nicht von den Erkrankten. Diese Herumpfuscherei im Hirn für Geschäfte, hat bei ganz vielen Leuten Negativwirkung verursacht und kann nicht mehr geheilt werden.

 

Wahrlich Grund genug da einzugreifen Herr Bundesgesundheitsminister und alle damit beschäftigten Kontrollorgane.

 

Stoppt die Statine!

 

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Anlass: der arte – Film von gestern Abend

 

Cholesterin der große Bluff

 

https://www.arte.tv/de/videos/051063-000-A/cholesterin-der-grosse-bluff/

 

Der Link führt zum kompletten Video auf Arte, 87 Minute lang.

 

Danach bitte die Cholesterinsenker wegwerfen und nie wieder welche abholen.

 

Und wenn sie schon mal dabei sind, werfen sie alles weg, das Sie ganz sicher nicht brauchen. Schmerzmittel, Salben und Einschlafhilfen und dies und das zum Einwerfen.

 

Weil das alles durcheinander wirkt und die Evolution das nicht vorhergesehen hat.

 

 

 

 

Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2016

 

Wählerstimmen kosten nichts. Die Wähler zahlen sogar die Werbung selbst – zum größten Teil.

 

Was nichts kostet – ist nichts wert. Was man umsonst haben kann, wird nicht wertgeschätzt. Eben weil es ja auch keinen Wert hat.

 

Unsere Stimme ist sinnlos. Weil sie unseren Willen nicht enthält und ihn folglich niemandem weitergibt. Wahlprogramme und Werbeplakate sind Schall und Rauch und sind ebenso sinnlos.

 

Unsere Wählerstimme ist jedoch die einzige Waffe, die wir als Wähler haben.

 

Sonst haben wir nämlich nichts.

 

Doch, na klar, fast hätt’ ich’s vergessen, wir dürfen demonstrieren, Schilder herumtragen und Menschenketten bilden, mal mit und mal ohne Kerzen. Wir können Parolen skandieren bis die Stimmbänder reißen usw.

 

Alleine Berlin hat in einem Jahr ca. 3000 Einzelveranstaltungen genannter Art. 

 

Das ist in meinen Augen der wahre Circus Maximus „Demokratie“ geheißen.

 

Sie lassen uns spielen. Sie lassen uns uns selbst erschöpfen und wir bestätigen ungewollt, jedes Mal, wenn wir demonstrieren, dass all der Aufwand nix bewirkt.

 

Alle müssen jetzt aufpassen. Sie haben bereits angekündigt, was als Nächstes kommt. Überall im Stadtgebiet 30 km/h. Wenn das losgeht, steigt der Smog wie geplant noch weiter an und zusätzliche Plaketten werden uns alle weiter einschränken. Mit noch mehr 30er Zonen ist die Stadtautobahn dann 6 – 20 Uhr im Stillstand.

 

So dreist, das vor der Wahl anzukündigen sind sie nur, weil wir ja immer wieder wählen, egal wie schlecht sie uns behandeln. Dieser Brauch hat die Parteien und ihre Politiker konsequent von den Wählern entbunden.

 

So lange unsere Stimme keinen Wert hat, so lange werden wir keine Demokratie haben, die den Namen verdient.

 

In der Natur kommt „kostet nichts“ so gut wie nirgends vor. Irgendeinen Effekt ohne jede Anstrengung erhaschen zu können, ist barer Unsinn.  Selbst Sterntaler, die vom Himmel fallen, muss man alsbald aufsammeln, sonst sind sie weg.

 

Wenn unsere Stimme etwas kostet, also jemand etwas dafür leisten muss, bekommt sie Beachtung, dann ist sie etwas wert – genau und nur deshalb, weil man sie nicht ohne eine Gegenleistung bekommt.

 

Das wäre dann für mich ansatzweise ein Einstieg in die andauernd postulierte

 

„Herrschaft des Volkes“. Ein Signal auf jeden Fall, dass wir beachtet werden wollen.

 

Unsere Stimme ist unser einziges Mittel, Einfluss auszuüben. Im übertragenen Sinn ist sie eine Waffe. Nur nicht scharf. Verleihen wir ihr Schärfe, werden alle laut schreien, das ist undemokratisch und Diktatur des Proletariats und ähnlich übertriebene Verteidigungsmittel.

 

Heften wir unsere Stimme an eine Bedingung, muss es eine Angelegenheit mit Tragweite für ganz viele Menschen sein und es muss eine echte Beschwernis für viele sein.

 

Und es muss recht mühelos umsetzbar sein, sonst werden selbst einfache Regelungen unter Ausredenlawinen begraben.

 

Was uns in Berlin und Umgebung alle betrifft, ist der absurd belastende Straßenverkehr. Das Umland und wir bilden eine Bewegungsstruktur ab, die viel mit Broterwerb und Transport zu tun hat. Menschen und Güter werden alternativlos hin und her gefahren – überwiegend mit dem Auto.

 

Unser ureigenstes Anrecht ist in allen Belangen, dass die Obrigkeit, die uns steuern darf, dies unter dem Gesichtspunkt der absolut unvermeidlichen, geringstmöglichen Belastung der Bürger erbringen muss.

 

Natürlich ist niemand den ganzen Tag aggressiv. Nur begegnen wir heute alle drei Minuten einem Drängler, Dichtauffahrer mit blendenden Lichtlanzen. Wir treffen ausweglos Eilige, massenhaft stabile Linksfahrer und betont langsam zuckelnde Mittelspurbesitzer und was es sonst noch gibt. In wenigen Minuten auf der Straße sind alle von Auseinandersetzungen betroffen und damit sich keiner mehr beruhigen kann, stehen wir gefühlt alle 500 Meter vor roten Lichtern und gleich darauf kämpfen wir wieder um jeden Meter bis zur nächsten Ampel.

 

Zu viel Fremdbestimmung, wie andauernd anhalten zu müssen, ohne instinktiv Notwendigkeit erkennen zu können, macht Menschen aggressiv. Mehr benötigen wir dafür nicht. Unser hochsensibles Gerechtigkeitsempfinden ist aus Gründen des sozialen Zusammenhalts in unserer frühen Zeit als Spezies, der herausragende Faktor gewesen, der uns hat überleben lassen, weswegen wir natürlich dies Empfinden auch heute noch haben.

 

Obendrein wird jede Spezies, die für Fortbewegung Energie aufbraucht, spontan sauer, wenn sie gezwungenermaßen aber spürbar sinnlos Schwung aufgeben muss. Schauen Sie, wie lange Usain Bolt und die anderen mühsam auslaufen müssen nach dem Ziel.

 

Jeder versucht sein Tempo beizubehalten, das ist es, was uns immer zögern lässt beim Bremsen und uns kurz nachdenken lässt, ob es nicht doch noch bei „Gelb“ klappt?

 

Der zähe Wunsch, sich beim gehen, laufen, fahren mit Fahrrad, Auto, LKW nicht Verlangsamung aufzwingen zu lassen, ist unausrottbar. 

 

Jeder weiß, wie stressig das dauernde Anhalten ist. Die einzigen belasteten Betroffenen sind aber alternativlos wir -  alle Eltern, Kinder, Familien, die ganze Stadt letztlich und die Pendler von draußen. Jeden Tag Zehntausende, die den Stress nach Hause tragen. Stellen sie sich all die Kämpfe und Streite vor, die deshalb überall ausgefochten werden. Und kaum ist die Nacht vorbei, stehen wir wieder im gewollten Stau.

 

Denn Stress kann ein Mensch nur loswerden, wenn er ihn  abbaut. Er schmilzt nicht einfach so.

 

Stress wird ausgelöst, um uns kampfbereit zu machen und dann stehst du da vor der Ampel und streitest egal mit wem oder was, nur zum Abbau von Adrenalin, dem man anders nicht entkommt.

 

Allein der Verkehr produziert Tag für Tag zehntausende entnervter Menschen, die sich am Ende noch mit ihrem schlechten Gewissen rumplagen müssen, was wieder neuen Stress verursacht.

 

In den letzten zwei Jahren haben sie die Ampeln sukzessive so verändert, dass zu lange Grünphasen Leerlauf auf der Kreuzung zeigen, niemand fährt. Sie haben an viel befahrenen Straßen zu kurze Schaltungen, damit die Schlangen auf allen Zufahrten erst gar nicht enden. Der Hit ist aber, alle auch nur 200 Meter entfernte Ampeln lassen nur den Ersten durch und alle folgenden stehen schon wieder. Das machen Sie überall in der ganzen Stadt. Und sie packen auch bei völlig unnötigen schwach frequentierten Einfahrten von Wohngebieten die Rotphase absichtlich so, dass alle anhalten müssen, obwohl oft gar keiner von der Seite kommt.

 

Jeder von uns bemerkt aber auf einer tieferen Ebene, ob er von den Verkehrsplanern angemessen behindert oder böse behindert wird. Wir müssen dazu nicht nachdenken. Wir wissen es einfach. Zu sehen, dass man sinnlos behindert wird, das macht alle sauer. Und alle die sauer werden, machen alle, die es gerade noch nicht sind, auch noch sauer.

 

Sämtliche Ampeln - raffiniert gesteuert - auf Rot zu stellen und damit den Verkehr zum andauernden Stillstand vor Ampeln zu zwingen, besetzt den Spitzenrang absolut unnötiger Belastung.

 

Alle Pendler und alle Rentner und alle, die Kinder in Kita oder Schule etc. bringen und holen und alle Berufsfahrer, die unter heftigem Druck Waren in der Stadt herumfahren müssen, alle Radler alle Mopedfahrer, alle zu Fuß gehenden – einfach die ganze Stadt  wird diesem unsinnigen Diktat unterworfen.

 

Unsere Berliner Abgaswerte sind katastrophal. Und täglich sind in den Nachrichten Meldungen, dass die Aggressivität der Verkehrsteilnehmer ansteigt.

 

http://www.morgenpost.de/berlin/article207654885/Strassengebuehren-Berlin-will-Autoverkehr-einschraenken.html

 

Für den Klimaschutz; darauf muss man erst mal kommen.

 

Die Wahrheit ist, alle sind erheblich aggressiver, als sie es wären, wenn der Verkehr fließen würde und die Abgas- und Staubbelastung wäre schnell abgebaut, wenn die Fahrzeuge nicht stehen, sondern fahren.

 

Damit sie nicht fahren, hat man eigens einen Verkehrsplaner ohne Führerschein, Herrn Burkard Horn, der „König der Ampeln“ so titelte die Berliner Zeitung, zu unserem Staukönig gemacht. Die Verantwortung für die tägliche Quälerei liegt bei ihm.

 

Das kann so nicht bleiben. Ohne Opfer gibt es keine Paradigmenwechsel. Horn muss gehen, das muss an die Stimme gebunden sein, sonst ist das Vorhaben saft- und kraftlos. Wenn wir keine Köpfe fordern, wird man uns nicht ernst nehmen. So funktionieren die nun mal, die oberen paartausend.

 

Der Aufschrei „Was bildet sich der Wähler denn da ein?“, wird beweisen, dass sie fortgesetzt unsere Not ignorieren wollen.

 

Auf die Fülle der Ausreden dürfen wir gespannt sein.

 

Alle Demonstrationen, alle Sitzblockaden, alle Plakate, alle Aufrufe nutzen wenig. Wir kriegen die nicht erzogen. Macht verleitet dazu, es doch am Ende anders zu machen, als es die Wähler wollen. Die „Mächtigen“ sind eben auch nur Menschen und deshalb müssen die auch geführt werden – von uns.

 

Was wir fordern, muss einfach, klar und unmissverständlich sein. Deshalb kann es bei jeder Wahl nur um eine Sache gehen. Und die muss die wichtigste für die meisten sein.

 

Die Berliner Wahl wird zum Prüfstein. Nutzt die Möglichkeit und bleibt dabei ehrlich.

 

Alle, die sich anschließen, fordern gemeinsam folgende neue Verkehrsstruktur.   

 

Für ein Jahr werden von allen Straßenzügen Berlins die längsten und aus dieser Liste die ersten hundert mit der größten Verkehrsbelastung rund um die Uhr an allen Tagen mit einer grünen Welle, bei 45 km/h ausgestattet. Die Welle darf nur unterbrochen werden, wo zwei von den hundert einander kreuzen. Dort haben im ersten halben Jahr die Nord-Süd-Strecken Vorrang und im zweiten Halbjahr die Ost-West-Strecken.

 

Die grünen Wellen müssen alle spätestens drei Monate nach dem Zusammentritt des neu gewählten Abgeordnetenhauses geschalten sein.

 

Burkhard Horn wird aus dem Amt entfernt.

 

Das ist der Deal:

 

Die Partei oder Wählervereinigung, die das öffentlich und verbindlich zusagt, erhält meine Stimme und sonst niemand. Das ist meine Zusage und die werde ich einhalten.

 

Selbstverständlich sind und bleiben die Berliner Abgeordneten in ihren Entscheidungen völlig frei.

 

Sie können sich frei entscheiden, vor der Wahl zuzusagen, bei Beteiligung an der Stadtregierung die geforderte „Grüne Welle“ für ein Jahr einzuschalten, indem sie den Wählerwunsch zu Ihrer Sache machen und die Bürgerempfehlung in Kraft treten lassen.

 

Das ist dann endlich mal ein Wahlversprechen, das gehalten ward. 

 

 

 

 

die von einem zum anderen Menschen vorzufinden sind - in Massen aber von der Evolution nicht erwartete Konsequenzen hervorbringen.

 

Normalerweise (also nicht in Massengesellschaften) werden von der Natur gewollt gefördert bei allen Lebewesen kleine Unterschiede auftreten. Sie vergrößern die Variabilität von Sippen und sorgen für einen andauernden Test, wo bessere Verfassungen des Einzelnen, Vorteile für die Sippe und die Spezies ausloten.

 

Kopftuchtragen als Sinnbild für irgendwas, oder Verschleierungen oder nackig am Strand und mit Mexikohüten oder Cowboystiefeln, Zigaretten rauchend, oder mit Hahnenkammfrisuren, Miniröcke und Stiefel bis zum Hals, Radelfahren in Rennstallkleidung usw., etc., aso.

 

In unseren Massengesellschaften, die sich wie Kontinentalplatten verschieben, streben die Gesamtmassen gegeneinander oder auseinander - nichts ruht.

 

Wir haben den Islam schon mal aus Europa weggejagt. Wir haben die auffindbaren Juden ausgerottet. Wir haben zahllose Völker gegen sich kämpfen sehen, mal mit diesem, mal mit jenem Vorwand.

 

Aber alle Vorwände haben einen gemeinsamen Kern.

 

Der Andere ist anders und das wird nicht geduldet.

 

Die Motive dahinter sind verborgen, aber zahllos wie Sandkörner und höchst wandelbar von Sekunde zu Sekunde.

 

Eine herausragende Eigenschaft unserer Intelligenz ist Ausreden zu erfinden.

 

Dass Lügen zum wichtigsten Repertoire der Menschheit zählen muss, ist im Block mehrfach erläutert. Stichwort: Individualist braucht Sippe und will deshalb alle unterwerfen und dafür von Ihnen geliebt werden.

 

Um alle hinter sich zu versammeln, hält er eine Hostie hoch und schwenkt ein Weihrauchfass, eine Kalaschnikov über den Kopf hoch gereckt – schräg hoch ist wichtig, warum weiß ich nicht oder eine Fahne, ein Vorhaben ein Religionsauftrag und was man halt so findet. Auch da steckt die Evolution dahinter. Was tatsächlich funktioniert, weiß keiner im Voraus, aber über das uns durchaus eigene andauernde variieren der Methode, findet sich die wirkungsvollste. Nur Göbbels hat seinen Schreivortragsstil vermutlich schon in der Wiege geübt.

 

Eine Art sich zu rasieren, am Kopf Ornamente aus der Frisur zu säbeln, Spitzbärte und Vollbärte, Vollglatze aber tätowiert, mit drei Sechsen und alles dazwischen.  Breitmaulgrinsen oder lippenloser Strich als Mund aber Ringe in der Nase und Teller in den Ohren. Schmuck, Kleidung, die Art, sich pikiert zu geben, aber mit 1 Meter hohen gepuderten Perücken und Brustwarzenpiercings etc.

 

All das sind nur Mittel, sich zu unterscheiden und der Wunsch ist absolut sicher unausrottbar. Wir sind ausweglos evolutionär krankhaft selbstverliebte Individualisten. Genau dies ist der Motor für unablässige Veränderung.

 

Und bei all der Selbstbewunderung bleibt es nicht aus, sich anzuheben indem man die Anderen herabwürdigt. Das ist ein zentraler Vorgang der Rangbildung. Ich oben, alle anderen hinter mir.

 

Also haben wir von Hause aus Gegner genug. Irgendeine Ressource, um die man kämpfen will, findet sich rasch.

 

Es sind nur Kleinigkeiten, aber genau diese stürzen die Welt immer wieder in Krieg, Leid und Not.

 

Kleinigkeiten bilden im Meer der individuellen Menschen die entscheidenden Kräfte für die Bewegungsrichtung der Platten. Nur Winzigkeiten, die jedoch bei vielen Menschen in gleicher oder ähnlicher Weise auftauchen, formen sich zusammen zu der Richtung, die die Platte nimmt.

 

Anlass:

 

http://www.fr-online.de/politik/iran-hardliner-bekaempfen-iranische-regierung,1472596,34670454.html  (copy and paste)

 

Letzter Abschnitt:

 

Angefacht wird der erbitterte Macht- und Kulturkampf durch die spezielle Konstruktion der Islamischen Republik, die in staatliche und klerikale Machtzentren zerfällt. Neben den regulären staatlichen Institutionen von Legislative, Exekutive und Judikative existiert eine „revolutionäre“ Parallelwelt aus Revolutionsgerichten, Milizen, paramilitärischen Wirtschaftskonzernen und religiösen Stiftungen, die der Oberste Revolutionsführer Ali Chamenei kontrolliert. Seine „Revolutionären Garden“ haben eigene Ermittler, Cyberwächter und Gefängnisse, die sich der Kontrolle der Regierung entziehen – eine Dunkelpraxis, die Präsident Ruhani immer wieder anprangert.

„Kritiker sollten nicht verhaftet werden, und Kritiker gehören nicht ins Gefängnis“, fordert er. „Es ist generell nicht gut, wenn gegen Gesetze verstoßen wird. Aber es ist umso schlimmer, wenn dies im Namen der Religion geschieht.“

 

Ein wirklich grausiger Aspekt ist, dass wenn das anders sein Macht mit sich bringt und nur wenig Strafe zu fürchten ist, dann werden alle Menschen zu KZ-Wächtern. Immer wieder das gleiche Spiel. Wenn ich mich nicht fürchten muss, kann ich mir alles erlauben:

 

http://www.welt.de/politik/ausland/article157851796/Einmal-australische-Hoelle-und-kein-Zurueck.html

 

Zur Beurteilung der Naziverbrecher:

 

Siehe hier:  http://www.welt.de/geschichte/article157862760/Was-machte-eine-Viertelmillion-Deutsche-zu-Moerdern.html

 

Auszug: 

"Die Kameradschaft beseitigt völlig das Gefühl der Selbstverantwortung. Der Mensch, der in der Kameradschaft lebt, ist jeder Sorge für die Existenz, jeder Härte des Lebenskampfs enthoben. Viel schlimmer ist, dass Kameradschaft dem Menschen auch die Verantwortung für sich selbst und vor Gott und seinem Gewissen abnimmt. Er tut, was alle tun."

 

An sich kann ich den Text akzeptieren, aber da fehlt die Ursache. Das Sicherheitsgefühl in der „Kameradschaft“, evolutionär gleich „Sippe“ ist die Urmutter aller frei gelassenen Triebe. Es ging in der Frühzeit um Ressourcen. Jede Sippe gegen den Rest der Welt, wenn die Ressourcen ein Nebeneinander nicht erlaubten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Erinnern Sie sich bitte:  „Cowboy und Indianer“ übten Kinder jedenfalls zu meiner Zeit.

 

 

 

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