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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Erkennen sie das Muster?

 

Die zerfetzte Weimarer Republik, das kolossale Durcheinander, die allüberall unübersehbare Aussichtslosigkeit, jemals etwas ernsthaft ändern zu können – sie radikalisiert uns alle – auf der ganzen Welt.

 

Das ist ein ultimativer Befehl der Evolution: Wenn alle Stricke reißen!

 

Dann eben brutal.

 

Die vom Untergang höchst bedrängte Sippe würde in einem ultimativen Schlusskampf alles auf eine Karte setzen.

 

Die Thermopylen; Stalingrad und tausende weitere Beispiele.

 

Im unmittelbar bevor stehenden Augenblick des Unterganges, des drohenden Todes, werden Kräfte in jedem Einzelnen freigesetzt, die er in Normalzeit nicht abrufen kann.

 

Das ist das komplette Gegenteil unserer üblichen zivilisatorischen Resignation: „Da kann mal halt nix machen!“

 

Wenn nix mehr geht, dann explodieren wir und werden richtig gefährlich. Passiert jeden Tag – ist auch absolut natürlich.

 

Nur unser Drecksgehirn … Sie wissen schon: Aristoteles sagt, jeder Scheiß lässt sich beweisen und gleich drauf das Gegenteil vom Scheiß. Nur unsere Großhirnrinde, die behauptet sie denkt und die spricht, nur dies Drecksgehirn fährt ununterbrochen Slalom zwischen Ja- und Nein- und Aber-Stangen – niemals ein Zieltor erreichend.

 

Mit ein bisschen Hartnäckigkeit können auch sie jeden bis zur Weißglut reizen. Und erzählt mir nicht, ihr hättet das noch nie getan. Dann fliegen Tassen, manchmal auch die Faust und wenn Eine/Einer den Stress ein Leben lang gefressen hat, kommt sie vielleicht noch – die Explosion.

 

Ein einzelnes Leben hat keinen Sinn. Für die Evolution muss es überlebensfähig sein. Deshalb sind elementare Grundlagen in jedem Individuum einer Spezies angelegt und unausrottbar damit auch in jedem vorhanden. Todesangst, die alles aus einem Individuum rausholt, steckt in unserer Spezies.

 

So erklärt sich die Abwechslung von Phasen relativer Ruhe mit Krieg überall.

 

Bei der heutigen weltweiten Kommunikation jederzeit von allem und jedem, wird alles zum Weltkrieg, weil alles mit allem zusammenhängt. Und heutzutage auch alle von allem wissen. Jeder erfährt, dass nix funktioniert und wo es eventuell funktionieren könnte. 

 

Daher darf man von nun an von Frieden auf Erden sprechen, der sich abwechselt mit Krieg auf Erden.

 

Die Welt ist im Wandel – (aus Herr der Ringe) ich spüre es überall. Gemeint ist zum Schlechten hin.

 

Die Aussichtslosigkeit ist verortet in krasser Armut gepaart mit Existenzgefahr – in der Form unfreiwillig geprüfter beständiger Aussichtslosigkeit. Genau dort entstehen die Radikalen, so nennen wir sie, wenn sie nicht damit einverstanden sind, aus der Gesellschaft geworfen worden zu sein und sich wehren.

 

­Schon mit der Idee, sich wehren zu wollen, ist ein hoffnungsloses Individuum zu einem Radikalen mutiert und fühlt sich deutlich besser. Das ist das innere Danke, das man immer dann spürt, wenn man den wegweißenden Befehlen der Evolution folgt.

 

Mach was! - egal was, aber mach was!

 

Das ist sehr präzise das, was die Evolution uns eingraviert hat.

 

Ich wiederhole:

 

Wenn nix mehr geht, dann explodieren wir und werden richtig gefährlich.

 

Die Habenden wollen das nicht sehen und versuchen zu beschwichtigen.

 

Den Nichtshabenden ist das zu wenig.

 

Sie kommen – garantiert.  Sie haben keine Wahl.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com