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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

"Bedeutsam für die Menschwerdung erscheint eine spektakuläre Episode: Mit einem Mal blähte sich das Erbgut in vier Bereichen auf – und zwar vor rund 300.000 Jahren. Die Rückschau des US-Genetikers weist exakt auf jene Zeit hin, in der die Menschen von Jebel Irhoud lebten.

 

Die damals neu entstandenen Gene führten unter anderem zu einem verbesserten Eisenstoffwechsel, der nicht nur Schutz gegen Blutarmut und Virusinfektionen versprach; er könnte die Menschen auch zu Ausdauerleistungen etwa bei der Jagd befähigt haben. Eine weitere Genexpansion bescherte ihnen ein perfektes Sensorium für Kälte."

 

Ausschnitt aus dem Artikel:

 

Erster! von Ulrich Bahnsen aus der ZEIT ONLINE von gestern

 

http://www.zeit.de/2017/24/anthropologie-mensch-entstehung-afrika-jebel-irhoud/komplettansicht

 

 

Hier wird es richtig deutlich, wie das gelaufen ist.

 

Zu jener Zeit blühende Landschaften, herrliches Jagdgebiet, beste Voraussetzungen, wenig Details verhalfen dem homo sapiens zum Dauererfolg auf dem Planeten.

 

Im Auszug steht:     ein perfektes Sensorium für Kälte.

 

Die Genausweitung ist der Hit für uns Menschen.

 

Der Trick ist: so ein dünner Zweibeiner (dünn gleich schnell und ausdauernd) hat das gleiche Problem wie die vierbeinige noch lebende Speise. Er überhitzt mit Fell in der Sonne und verbraucht Wasser und Energie. Gemächliches Verfolgen, nicht Hetze ist der Trick. Pflanzenfresser müssen den größten Teil des Tages fressen und verdauen. Lässt man sie nicht in Ruhe, kriegen sie den Hungerast und bleiben nach einigen Stunden erledigt stehen und zittern vor Erschöpfung. Da sind sie dann leicht abzustechen.

 

Der Vorfahr gab allmählich das Fell auf, behob so das Hitzeproblem, wäre aber infolgedessen nachts erfroren. Die Zusatzausstattung für Heizung machte uns frei zum Aufschwung. Unsere Haut kann sich wie alle Faszien bei Kälte zusammenziehen. Das macht kompakt und beschränkt Wärmeabwanderung. Obendrein hat unsere Außengrenze (Haut und Speck darunter), die alles zusammenfasst und absichert eine Heizung gekriegt, die das Fell ersetzt. Das ist clever denn nur nötig, wenn es kalt ist und erfrieren verhindert werden muss.

 

Der Typ, der in 2° kaltem Wasser um die Eisberge schwimmt, beweist das. Unsere Hautschicht heizt genial. Man muss das als zivilisierter Ahnungsloser freilich ein wenig trainieren. Sauna und dann richtig rein in eiskaltes Wasser – drin bleiben und still sitzen, Kopf unter Wasser.

 

Der Kopf hat die entscheidenden Sensoren am ganzen Kopf verteilt. Die Grütze muss geschützt werden, deshalb wird dort die Superheizung aktiviert. Das geht derartig rasch, dass man einfach nicht friert, nicht zittert, nicht fröstelt.

 

Geht man klitschnass an die Luft bleibt das so. Es dauert selbst in kaltem Winterwind mehrere Minuten, bis man langsam aufmerksam gemacht wird, man könnte ja auch mal wieder reingehen.

 

Völlig ohne Panik, weil der Körper das kann, kann man die Nummer ausreizen und

 

Es macht Spaß !!!!!

 

Ganz eindeutig springt unser Belohnungszentrum an und aktiviert Euphorie. Morgens nach dem Aufstehen und auch nachts, wenn man nicht schlafen kann.

 

Macht Euch kalt und dann klappt vieles, was wir völlig vergessen haben. Feucht ins Bett und die Verdunstungskälte zeigt dir, was sie kann. Sekunden später freut der Körper sich über wohlige Wärme und entspannt und schläft. Vom Kalten ins Warme sagt ihm nämlich, hier in deiner Höhle ist alles gut und er geht in Regeneration.

 

Wo wir schon mal dabei sind. Mehrfach täglich einfach kalt duschen, viel um den Kopf, nicht bloß die Beinchen und keine Seifen. Die waschen immer die „Hautbarriere“ ab und leider auch die günstigen Bewohner. Es stinkt auch nicht, denn die hausgemachte Bakterienwand bleibt bei Wasser ohne Seife erhalten. Die Besiedelung wird durch die dauernden Waschungen negativ verändert. Ein günstiges Biotop stinkt nicht und richtet sich stabil ein – ohne Überproduktion. Kopfhaare einmal die Woche mit etwas Shampoo reicht und Haarfestiger benötigt dann auch niemand mehr, jedenfalls wenn einiges an Kalk im Wasser ist. Cremes entfallen vollständig, wenn die fettreiche Hautbarriere lebt und dran bleiben darf.

 

 

Additional die Blasenschwäche

 

Die großen Windelhersteller dieser Welt pressen aktuell in der Fernsehwerbung jetzt die Konditionierung auf Windelkauf in die Tüten der frisch entdeckten blasenschwachen Damen - natürlich lachen und tanzen die wieder so lebenslustig herum.

 

Lasst Euch nicht für dumm verkaufen Mädels! 

 

Die Blase ist schwach, weil sie nie friert. Ihr verhindert das mit ständig warm überall. Trainiert die Blasenfaszie mit Kälte. Einfach kaltes Wasser auf Beine und Unterbauch und ihr werdet sehen, wieviel da noch kommt. Sie zieht sich bei Kälte zusammen, das hat die Natur passiv gelöst. Es muss nur oft genug kalt werden, dann zieht sie sich wie geplant zusammen, hält das Wasser sicher und entlehrt dann auch richtig. Da freut sich der Urologe ein Loch in den Bauch.

 

Windeln heflen dementgegen beim Zusammenziehen nicht. Da ihr Euch an den Scheiß gewöhnt, müsst ihr bis ans Ende eurer Tage unten nass bleiben.

 

Wie grauselig, dabei muss man nur unternrum kalt machen - jeden Tag natürlich. In unbeheizter Höhle dachte da niemand drüber nach.

 

Blasenschwäche - eine moderne Errungenschaft; errungen mit Zentralheizung und immer zu dicker Kleidung.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com