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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article107967524/Stinkt-der-Fisch-tatsaechlich-zuerst-vom-Kopf.html

 

Dass der Autor Rehbein heißt, gibt der Erklärung zusätzlich unnötig Würze.

 

Er sagt es sind die Kiemen.

 

Stinkt der Fisch am Kopf, ist er tot und der Rest stinkt alsbald auch.

 

Das ist die eigentliche Kernaussage des alten Spruches.

 

Ist die Führung faulig, tanzen alle darunter auf den Tischen.

 

Das ist keinesfalls eine Boshaftigkeit Untergebener. Das ist ein Menschheitsprinzip.

 

Maximale Freiheit ist die wirkliche Übersetzung für Individualität.

 

Dass Menschen in erster Linie unterschiedlich zu sein haben, ist hier im Blog schon oft genug erklärt.

 

Die Natur will die Vielfalt, weil Einfalt und Wenigfalt weniger überlebenstüchtig sind und damit dem Untergang geweiht.

 

Definition von Freiheit:  Freiheit   =   weitgehende Abwesenheit von Fremdbestimmung.

 

Fremdbestimmung ist die Kehrseite der Medaille, die vorne Führungsautorität heißt.

 

Ist die Mutti führungsschwach und seit zehn Jahren everybody's darling:

 

Machen alle Automobilisten ungute Sachen – man muss ja nichts befürchten.

 

Machen die zugehörigen Minister ungute Versuche, sich gut zu stellen und Alterssicherung zu sichern.

 

Macht der Justizminister Experimente, hilft aber dem Rechtsstaat nicht auf die viel zu häufig einknickenden Beine.

 

Europaabgeordnete und hiesige Abgeordnete reißen für Monsanto alle Türen auf und Bayer will die sogar kaufen – ich glaube, mein Schwein pfeift.

 

Den Armen werden noch Ärmere untergeschoben, damit sie was unter sich haben.

 

Ist Erdogan rechts widrig beleidigt.

 

Putin schlägt sich auf die Schenkel Tag und Nacht, weil Mutti nicht wirklich zum fürchten ist.

 

Dass ihn diese Erfahrung zurückhaltend stimmt, ist eher unwahrscheinlich:

 

So geht Krieg, wenn einer den anderen nicht fürchtet.

 

 

Wird fortgesetzt:

 

 

 

 

Steuerozeane und nicht Oasen das Problem.

 

Wie schön, dass man mit Worten wahrlich alles verdrehen und damit alles verbergen kann.

 

oginol Textauszug der Frankfurter Rundschau (online) von heute

 

„Mehr als die Hälfte des Welthandels fließt (zumindest auf dem Papier) durch Steueroasen. Über die Hälfte aller Bankvermögen sowie ein Drittel der ausländischen Direktinvestitionen multinationale Konzerne werden ins Offshore-System geleitet. Der Internationale Währungsfonds schätzte 2010, dass sich die Bilanzen der kleinen Insel-Finanzzentren allein auf bis zu 18 Billionen Dollar belaufen, eine Summe, die etwa einem Drittel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts entspricht. In Deutschland unterhielten sechs der größten Banken zusammen 1636 Zweigunternehmen in Steueroasen, von denen allein 1064 der Deutschen Bank gehörten.“

 

http://www.fr-online.de/kultur/steueroasen--die-groesste-steueroase-der-welt-sind-die-usa-,1472786,34153462.html

 

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In Deutschland spielen die Politiker mit uns Katz und Maus und nicht erst seit gestern.

 

Der Höhepunkt wird aber bald erreicht sein.

 

Sie spielen, immer wichtig tuend, an tausenden von uninteressanten Randproblemen herum, die sie mit Hilfe der Nachrichten-Industrie zu exklusiven Politikerleistungen aufblasen.

 

Diese Ballonhüllen stehen unter Druck und fallen nach einem Nadelstich zusammen.

 

Unablässig werden deshalb täglich mehrere neue Ballons aufgeblasen.

 

Grund sind die in Demokratien unverzichtbaren Kompetenzbeweise, die bedauerlicherweise wegen der Anstrengungen der anderen Parteien in schnellem Takt im Dauerbetrieb abgesondert werden müssen.

 

Alles nur Selbsterhaltsanstrengungen!

 

Die Spässchen von allen Parteien und gewichtigen Interessengruppen im Hintergrund zusammen genommen bilden den Zirkus Maximus, den wir täglich im Wohnzimmer glotzend und irgendwo lesend mit unserer Aufmerksamkeit befördern.

 

Ohne uns gäbe es ihn nicht.

 

Er, der Zirkus, existiert auch nur so lange alle Beteiligten glauben, da sei Sinn drin, in der Unterhaltung.

 

Einziger Sinn ist es, uns mit Scheinvorführungen beschäftigt zu halten, damit wir uns nicht allzu heftig wirklich wichtigen Problemen zuwenden. Man stiehlt uns gekonnt und extrem aufwendig die Muse zum nachdenken – zum bedächtigen Beobachten und zum Abwägen erkennbarer Strukturen.

 

Alle Alltagsgestressten sind den Vorführungen mangels Freiräumen ausgeliefert.

 

Daran sind wir gewöhnt – Verhaltensforscher sagen konditioniert. Schaffen bis zum umfallen zwingt zur Erholung. Ständig höherer Leistungsdruck führt zu Erholungsnot und muss mit Geld verbrennendem Urlaubs- und Freizeitstress bedient werden.

 

Das alles ist schon schlimm genug, aber jetzt platzt die Blase

 

Die ganze Welt anzulügen, mit der Behauptung, „wir schaffen das“, ist absolut unverantwortlich und stürzt den ganzen Planeten in Chaos.

 

Austragen müssen alle Flüchtlinge das Problem, die jetzt zehn Jahre oder mehr in der Gegend herumirren und wirklich nirgends hingehören – heute nicht und morgen auch nicht.

 

Hier sind sie nicht willkommen - die sprießende Gegenwehr beginnt doch gerade erst - und wenn sie irgendwann zurückgehen würden, dort auch nicht. In einem zerstörten Land erwarten alle, die da geblieben sind, Vorzugsbehandlung für sich und sind verständlich nicht scharf darauf, Rückflüchtlinge mit durchzufüttern.

 

So verursacht man letztlich auch dort wieder Wohlstandskonkurrenten, genau wie jetzt hier. 

 

Die Welturaufführungsrechte hat Angela.

 

Der Druck, den die angelockten Fremdelinge bei uns unverschuldet auf den Arbeitsmarkt ganz unten ausüben, wird uns sehr lange nicht mehr loslassen. Das uns so eingebrockte Problem wird – wie immer - eine Geldlösung hervorrufen, sie wird Flüchtlingssoli heißen.

 

Jetzt ist die Büchse auf und alle Staaten sehen, was passiert, wenn man dumm genug ist, die Grenzen nicht als harte Barriere mittels Orbánität überall hin zu kommunizieren.

 

Unüberlegte großzügige Einladungen und die rennen alles nieder.

 

Klar braucht es dazu unbedingt Nachrichten in allen Ecken der Welt. Nur so erhalten doch die Armen und die Gefährdeten die Fiktion der besseren Zukunft. So kriegt jeder seinen neuen Stern von Bethlehem und folgt ihm.

 

Und die Nachrichtengeschäfte brauchen natürlich die schlechten Nachrichten, die den schlechten Nachrichten folgen.

 

Die Büchse bekommt niemand mehr zu.

 

Und unser Parlament kreist und scheißt einen Dreck.

 

 

 

 

Was macht denn Deutschland da?

 

Rein und raus am laufenden Band

 

Erst lassen sie alle rein, das kostet ohne Ende. Die Verwaltung platzt.

 

Dann wollen sie die Leute wieder zurückschicken, dafür müssen sie aber noch einmal bezahlen.

 

Ich war im Maghreb (Tunesien und Marokko).

 

In Agadir ging ich zum Hafen den Berg hinunter. Ein Auto hielt neben mir.

Ein Mann mit nur einem Bein setzte sich in den für ihn ausgeladenen Rollstuhl -

der Einbeinige sah mich kommen, reagierte hektisch und zerrte seine Hose über den Oberschenkelstumpf, um mir das abbe Bein zu zeigen. Abbe ist Westfälisch.

Ich guckte ihn an, er guckte mit dem schnell aufgesetzten Bettelgesicht mich an und nur eine Sekunde verging und wir lachten beide aus ganzem Herzen.

 

Marokko zeigt uns nun das abbe Bein und wir bezahlen, dass die ihre Leute wieder zurücknehmen.

 

Marokkaner sind deutlich schlauer als die satten Deutschen.

 

Sie werden jede Menge Leute losschicken, damit ein richtiges Bezahlrad anlaufen kann.

 

Wäre ich Marokkaner, ich würde das sofort tun. 

 

Abbe Beine in Syrien, Griechenland, Türkei ………………

 

 

Anhang:

 

Die Evolution gibt es freilich nicht nur in Marokko, sie ist überall, in uns, um uns und um uns herum – gestern heute morgen – wirklich alles Leben ist Evolution auch die hightec- Scheiße ist nur so erfolgreich, weil wir sie haben wollen.

 

Weil wir diesen Mist unbedingt haben wollen, kann die Weltindustrie mit uns so wunderbar Hamsterrad spielen.

 

Eng betrachtet haben wir nur noch drei Zustände – all drei bilden das Rad.

 

Schlafen! Dabei wird notdürftig repariert. Weil von allem zu viel auf uns eindringt, gelingt Reparatur kaum noch – Folge Krankheiten

 

Konditionierung! Unsere tägliche Umgebung (Schule, Arbeit, Freizeit) fixiert unser Verhalten auf das will ich haben und das nicht – einfach ein riesiger Katalog von Wünschen. Freilich ein Bruchteil aller Möglichkeiten aber immer viel größer als das, was wir bezahlen können. Dieses ewige Zugband verursacht Krankheiten.

 

Damit man den Klump (wieder westfälisch) bezahlen kann, lassen wir uns ein Arbeitsleben lang diktieren: Leistung, Leistung und nochmal Leistung. Jeder an seiner persönlichen Grenze entlang und oft dahinter – Folge Krankheiten

 

In diesem großen Rad dreht sich noch ein kleineres. Die Regierung hält uns mit eigens für uns erfundenen Vorhaben so auf Trab, dass wir nicht merken können, dass wir nur missbraucht werden als Blutspender für Fehlentscheidungen.

 

Die drängenden neuen Regelungen sind seltsam gleichmäßig unverzichtbar und jeden Tag drängt was Neues.

 

Was für unser Land wichtig wäre, machen sie nicht. Autobahnen und Wohnungen, die Infrastruktur eines komplizierten modernen Landes.

 

Solche Dauerprobleme eignen sich offenbar nicht, um in die Medien zu kommen, da muss man schon zaubern.

 

 

 

 

Sie hat in meinen Augen zehn Jahre nichts gemacht –

 

jedenfalls nichts, was wirklich wichtig gewesen wäre.

 

Überfordert von Anfang an, hat sie sich - die alte Schildkröte - in ihrem Panzer aufgehalten und nur den Kopf herausgestreckt.

 

Weil !      Wer nix macht, kann nix falsch machen.

 

„Die mächtigste Frau der Welt“, was für eine megabescheuerte Behauptung.

 

Die hilfloseste Staatsführerin hätte mich mehr überzeugt.

 

Das mit dem unauffällig bleiben, ist für sie selbst ja jahrelang nicht schiefgegangen, sonst wäre das Plazet von der „mächtigsten………..“ ja auch nie entstanden.

 

Nun hat sie uns ein einziges Mal einen Blick in ihre innere Wirklichkeit werfen lassen und das ging radikal schief.

 

Die Großmannssucht hat sie in den zehn Jahren erreicht. Es ist absolut klar, dass der jeweils oberste auf der Hierarchieleiter keinen über sich hat. Deshalb und dafür hat die Evolution nie etwas entwickelt, fangen alle, die nicht täglich auf ihr angestammtes Maß durch andere zurückgestutzt werden, an zu spinnen.

 

So einfach ist das: Jeder, der nicht ständig seine Grenzen erfährt, fühlt keine mehr und erlebt keine mehr und damit ist das einzige Korrektiv für Größenwahn verschwunden.

 

Wir benötigen ständig Erfolg mit Misserfolg. Freude mit Leid, Gut mit Böse und „ich bin“ und „ich muss“.

 

Ist das „ich muss“ verdunstet, sitzt das selbstverliebte „ich bin“ alleine auf der Schaukel mit dem Arsch auf dem Boden und wird vom ehemals gewichtigen „ich muss“ nicht mehr nach oben gedrückt.

 

Das ist das Ende vom Schaukeln, das Ende vom Ausgleich im innern, das Ende von Vernunft und Augenmaß.

 

Nun haben wir eine gescheiterte Staatenlenkerin am Kopf der Nation.

 

Sofort Rücktritt,

 

weil hernach, wenn sie mit dem Arsch am Boden hocken, verteidigen sie den Höhenflug gegen alles und jeden und werden nie wieder normal und brauchbar und aus Erfahrung wissen wir, wie gefährlich sie dann sind. Die ganze Nation soll untergehen mit dem gescheiterten Führer – das müssen wir nicht noch mal haben nach nur 70 Jahren.

 

Angekündigt hat sie die Folge, für den Fall, dass wir ihr nicht mehr folgen bereits im September letzten Jahres.

 

Mein Kommentar vom 16.9.2015 in der Berliner Zeitung  "Mehr als nur eine Ohrfeige"

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/kanzlerin-angela-merkel-zur-fluechtlingspolitik-mehr-als-nur-eine-ohrfeige-fuer-die-csu,10808018,31818626.html 

 

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Der Rechtsruck ist politisch gewollt. Man packt eine ganze Unterschicht in Hartz-IV und Ein-Euro-Jobs und quält jede Menge Aufstocker. Man setzt Ihnen eine abweisende Agentur vor die Nase. Das alles radikalisiert.

 

Dann, um das Fass zum überlaufen zu bringen, schiebt man eine weitere Schicht, nämlich Flüchtlinge, die natürlich sofort in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen unmittelbar unter die Ärmsten dieses Landes noch darunter. Ja, was sollen sie denn machen? Erwartet jemand Dankesschreiben?

 

Und Minuten nachdem jemand protestiert, (ein unveränderliches Grundrecht in Muttis Land), hat das ganze Land ruckzuck eine Meinungsdiktatur.

 

Es gibt keinen Erfinder, aber alle Systemträger und Meinungsmultiplikatoren sind kritiklos dabei, die Andersgläubigen in’s Aus zu drängen.

 

Dieser Meinungsterror kommt mir allerdings sehr bekannt vor. Gegen die Nazidiktatur mit Judenvernichtung hat sich in diesem Land auch niemand wenden können und die dennoch Widerstand geleistet haben, heißen Sofie Scholl und andere.

 

„Dann ist das nicht mein Land“,

 

dann ist das auch nicht Ihr Volk. Sie hat beachtliche Teile dieses Ihres früheren Volkes ohne Not in Not geschickt. Klar will sie davon nun nix mehr wissen, wir müssen doch den armen Flüchtlingen helfen.

 

Rücktritt ist angesagt!

 

Dankbar müssen wir ihr nur noch für die spontane Öffnung sein. Damit hat sie den Stein den Berg hinab geschickt und jetzt werden die Grenzen wieder geschlossen. Einmal lag sie richtig, wird in den Geschichtsbüchern in zehn Jahren stehen. 

 

 

Dann ist das nicht mehr mein Land, hat sie gesagt. Das ist ihre innerste Wahrheit.

 

d.h. Wenn wir nicht kapieren, will sie uns nicht mehr vertreten.

 

Ja gut, dann mus sie das nun nur noch umsetzen.

 

 

 

 

 

Ein einziger Grund:

 

Niemand wird dafür direkt bestraft.

 

Strafe, das meint hier die unmittelbare „erziehende“ Antwort auf Verhalten, das von einer Autorität als fehlgehend eingestuft wird. Nicht der zu erziehende, sondern der Erzieher misst und urteilt und straft.

 

Das gibt es in großen Gebilden, Unternehmen, Behörden und Staaten nicht.

 

Ihre Konstruktionen sind zugespitzt, hierarchisch und monogam, wenige über vielen. In einer Behörde befindet sich verborgen und bislang unerkannt eigentlich eine Sippe. Eine Sippe von steinzeitlichen Menschen unglücklicherweise mit Großhirn.

 

Das Großhirn ist die Gefahr. Es erfindet allen möglichen Scheiß aber vorwiegend Tricks, um alle Verwalteten damit zu unterwerfen.

 

Unterwerfen macht Spaß und das ist ein Hauptwunsch des Steinzeitlers unter seinem Großhirn. Nicht etwa, weil der Steinzeitler Spaß haben will, wie wir heute, nein richtig evolutionärer Spaß. Dies Gefühl ist ursprünglich eine Belohnung für richtiges, die Sippe beförderndes Verhalten. Die Antwort darauf ist das Gefühl in der Sippe geachtet und nutzvoll zu sein. Das ist das Pech aus dem Sippen zusammengeklebt sind.

 

Abteilung1   Mit Ehrgeiz und Konsequenz verfolgte persönliche Entwicklung in allen Bereichen aber besonders der eigenen Talente. Die Belohnung hierfür ist ein hoher Rang.

 

Abteilung 2 im gleichen Maße wie die Anstrengung in Abteilung 1 muss der Gebrauch der Kompetenzen zum Nutzen der Sippe eingebracht werden. Das ist nicht eine Alternative oder ein Aspekt der möglichen Verhaltensweisen. Es ist ein unabdingbarer Zusammenhang. Es ist die Essenz der Funktion einer Sippe, dem Ranghohen muss Vertrauen entgegen gebracht werden – der Ranghohe muss seinen Rang erkennbar für die Gruppe einsetzen. Auffällige Abweichungen würden aus der Sippe verbannt und damit dem Untergang geweiht.

 

Versagen in Abteilung 1 bedingt einen niederen Rang, mithin Einflusslosigkeit: Ergebnis: geringer Schaden, nur ein persönliches Desaster, gefährdet die Gruppe nicht wirklich.

 

Versagen in Abteilung 2 bedeutet hoher Rang aber isolierter Egoismus. Ergebnis: Despot, Diktator, menschenverachtender Mächtiger. Jeder kennt die Verbecherliga der Menschheitsgeschichte. Sie kommen durch Missbrauch von Macht da hin und bleiben dort als leuchtendes Beispiel und Kollektionsmuster für Nachahmer mit ähnlicher Begabung.

 

In modernen Massengesellschaften ist anders als in überschaubaren Sippen der Machtmissbrauch durch die hierarchische Konstruktion zu erwarten. Die Verwalter ordnen sich zwar in von unten nach oben kleiner werdenden Schichten – pyramidal, und verhalten sich intern wie eine Sippe. Natürlich haben sie interne Rangkämpfe, aber mit den Nutzenkriterien aus Abteilung 2.

 

Das ist der Staat im Staate oder die Bürokratie oder die Politik. Mit der Macht der Behörde von oben nach unten geringer werdend, mit der Kompetenz, dem Status und dem Gehalt nach oben größer werdend, verbindet diese Bande immer ein gemeinsames Moment. Wir sind besser als die meisten anderen und haben über einiges das Sagen.

 

Das finden wir in jedem Unternehmen in jedem Krankenhaus in jeder Arztpraxis, in der Fabrik bei Mercedes Benz und der Deutschen Bundesbahn. So verhalten sich Gäste eines Konzertes und Anhänger von diesem oder jenem.

 

Richtig brutal ist diese Hackordnung in der Justiz eingewoben. Von alters her gibt es die behaupteten Instanzen zur Sicherung des Rechtsanspruches durch Überprüfung der unteren durch die obere Entscheidungsebene nicht. Genau – weil sie alle unter dem Justizirrtumsgroßhirn das „Steinzeitliche Urhirn“ haben. Keiner in der Sippe darf den Anderen in den Sack hauen. Dagegen kommt niemand an. Die haben mehr Abwehrzäune um sich herum gebaut und halten sie instand, als jede jemals erfundene militärische Verteidigungsanlage besaß oder besitzt.

 

In der Politik finden wir diese Sippen als Rechte oder Linke, Rote oder Schwarze, Grüne und na ja, bis vor Kurzem sogar Gelbe.

 

Nichts an der Zusammengehörigkeit begrenzt die jeweilige Bande, nur das Ziel – der gemeinsame Erfolg, an die Töpfe zu kommen – jeder für sich, aber alle in eine Richtung.

 

Und deshalb haben diese Ziele nun wiederum mit Einigkeit und Recht und Freiheit nix zu tun. Es geht um den Gruppenerfolg und nicht um den Erfolg der Verwalteten. Bis tief ins innerste Mark hinein sind wir Bürger nicht vorhanden als Erfolgsanspruchsinhaber.

 

Wir tauchen gelegentlich kurz auf aus der Machtsuppe, als Souverän (ohne Rechte) und gelegentlich als Wahlvolk aber mit beschnittener Wählerstimme, die nur gezählt wird, wenn sie den Rattenfängern dient.

 

Würde sie gezählt, wenn sie nein sagen könnte zu dem wohlfeilen Angebot, wäre sie für die egoistischen kleinen Sippen, die an die Geld- und deshalb an die Machttöpfe wollen, richtig gefährlich. Genau darum werten sie die Stimmen sicherheitshalber nicht.

 

Das verdeutlicht das Prinzip. Wir machen, was wir wollen und lassen uns da nicht reinreden. Machtabsicherung nennt man das, man kann auch Politik oder Partei sagen.

 

Selbstversorgung trifft aber auch.

 

Die Motive in Abteilung 1 und 2 sind zweifellos vorhanden. Hohen Rang anstreben und der Sippe dienen liegen uneingeschränkt vor. Bis dahin ist alles richtig.

 

Nur die Bürger sind halt dummerweise da nicht drin.

 

 

Perfekt erklärt – auch das mit der Justiz – im Artikel

 

„Ein Pferd rettete sein Leben“ von Angelika Finkenwirth in Zeit-online vom 2. April 2015

 

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-03/jobwechsel-polizist-pferdefluesterer

 

Entscheidender Satz:

 

„Das habe ich alles selbst entwickelt. Ich zeige dem Tier, dass ich sein Ranghöherer bin und dass es mir vertrauen kann. So helfe ich ihm, Ängste abzubauen", erzählt er.“

 

Abteilung 1 und Abteilung 2. Der Ranghöhere ist an die Fürsorge der nach ihm stehenden gebunden. Das ist Inhalt des Ranges, das ist das sogenannte „dicke Blut“ im Spruch, Blut ist dicker als Wasser - siehe oben Machtsuppe.

 

 

 

 

dahin haben sich alle modernen Demokratien entwickelt. Entscheidend ist bei einer Wahl, dass etwas von dem "Gewählten", wie gewünscht, entsteht und dies sich von dem "Nicht-Gewählten" unterscheidet. Wenn nicht, ist es enttäuschend, da man sich getäuscht sieht.

 

"Wochenlange Stimmabgabe, mobile Wahlkabinen, Wahlurnen am Bahnhof"

 

http://www.welt.de/politik/deutschland/article135759010/Innenminister-fuerchten-die-Wahl-im-Vorbeigehen.html

 

Was Frau Fahimi will und nicht nur sie, ist mehr zahlenmäßige Untermalung für jedweden Mist, den die Politik hervorbringt. Es mangelt den Volksvertretern an Applaus und den wollen sie um die Ecke konstruieren. Dann nennen sie den Mist Wählerauftrag.

 

Und nun der Trost: Es gibt für alles eine Lösung. Was Menschen ausmacht, ist ihre ungeheure Findigkeit. Es klemmt aber meist bei der Realisierung. Revolutionen bringen nur Schall und Rauch und Leid.

 

Es geht so - endlich einmal demokratisch.

 

Das Wahlgesetz muss ein wenig geändert werden. Alle, an der Wahl teilnehmende Parteien, müssen verbindliche Wahlprogramme vorlegen. Verbindlich heißt: die ausformulierten Gesetzesvorhaben, müssen vier Wochen vor der Wahl feststehen. Diese müssen in der Legislaturperiode in den Bundestag eingebracht werden. Werden sie verändert eingebracht, kann die Partei die von ihrem Gesetzesvorhaben abgewichen ist, nicht an der Regierung in der folgenden Legislaturperiode teilnehmen. Werden die Vorwahlgesetze überhaupt nicht eingebracht, kann die Partei in der folgenden Legislaturperiode nicht gewählt werden. Sie wird für diese Wahl ausgeschlossen.

 

Ich bin sicher, die Verarsche wird dann deutlich weniger. Natürlich werden sie heißlaufen. Aber wir sind das Volk - die Mehrheit. Demos ist das Volk, Kratie die Herrschaft. Wir bestimmen mehrheitlich, dass Parteien so gewählt werden - oder wir wählen nicht, das ist ganz exakt die Herrschaft des Volkes. Denn Herrschaft bedeutet letztlich, dies zu tun und das zu lassen. Man hat die Wahl.

 

 

 

Dieser Staat, bestehend aus seiner Politiker-Kaste, ist sich für nichts zu schade.

 

Auf diese Meldung habe ich gewartet. Eines der reichsten Lände der Welt, lässt seine Infrastruktur absichtlich verfallen.

 

Das geht so: Schnell mal viele Bauplanerstellen streichen und die Bezahlung von laufenden Projekten durch Verzögerungen ausbremsen und schwubs hat man ein Erhaltungsdefizit. Jetzt wartet man ein wenig, bis die Bürger/Medien die Löcher in den Straßen bemängeln und flux hängt sich so ein Profil suchender Politiker mit einer Sonderfonds-Idee einen Orden um.

 

Es ist Betrug, andauernd zu behaupten man habe zu wenig Geld, wenn es massenweise gleichzeitig verschwendet wird. Die Knappheit ist gewollt und würde durch exzessives, wir bezahlen irgendwie und irgendwo irgendwas, damit uns an zentralen Stellen was fehlt und dann hauen wir das bei den Steuerzahlern raus. 86 % der Mittel, die Autofahrer aufbringen, landen eben nicht in der Begleichung notwendiger Straßenerhaltungsmaßnahmen.

 

Betrug wo man hinsieht. Eine Schmutzpolitik sondersgleichen macht sich unter einer Wegguckregierung immer noch und noch breiter. Die lassen sich diese Wurst-und-Kartoffel-Ideen von drittklassigen Politikern in die Medien bringen und warten ab, wie laut der Aufschrei wird. Dann warten sie ein bisschen, dann probieren sie noch mal und da war doch der Aufschrei schon kleiner. Nach der dritten oder vierten Hitze kommt dann das Gesetz.

 

Und der hier wollte mal nach vorne in den Blättern, die haben keinerlei Anstand und folglich verachten sie uns.

 

Die Evolution verlangte von jedem Sippenmitglied Mitwirkung am Gemeinwohl und Unterwerfung unter gemeinsame Ziele der jeweiligen Sippe. Egomanen mussten für das Überleben der Mehrheit ausgeschlossen werden.

 

Heute, in unseren Massengesellschaften sind die Skrupellosen ganz vorne zu finden, weil es eben nicht mehr um das pure Überleben geht, werden sie zu wenig bekämpft. Das müssen wir alle zusammen ändern. Steigt der Druck auf diese Möchtegerne-Wichtigtuer werden Sie auch diesem Trend nachlaufen.

 

Sie funktionieren wie Wasser, das bekanntlich dem Gefälle folgt. Ihre Gefälle heißen Bekanntheit und Wählergunst. Wenn wir Ihnen deutlich machen, was wir wollen und ggf. mit Sympathie beantworten, werden sie ihr Fähnchen da hin hängen.

 

Kommentar zum Artikel

Albig fordert Sonderabgabe für alle Autofahrer

in der SZ von heute http://www.sueddeutsche.de/politik/wartung-des-strassennetzes-albig-fordert-sonderabgabe-fuer-alle-autofahrer-1.1940458

 

 

 

 

Das mächtigste Land der Welt ist das Land mit der mächtigsten Paranoia der Welt.

 

Seit dem Eintritt in den 2. Weltkrieg, haben sie die Rolle des Weltkämpfers entdeckt und lieben gelernt. Gleichzeitig und das ist der paranoide Aspekt, ist der selbsternannte Führer immer auch das exponierteste Ziel. Der Wächter der Welt hat auch die Gegner der Welt. Das ganze Volk ist schießwütig seit den historischen Anfängen. Sein innerer Zusammenhalt ist "Wir schießen auf alles, was sich als Ziel ausmachen lässt".

 

Das paranoideste Volk = das paranoideste System, das alle Anderen als seinen potentiellen Feind versteht, wird freilich alles ausspähen, was überhaupt spähbar ist und unablässig mit viel Nachdruck neue Methoden erfinden, um möglichst alles und jeden beobachten zu können.

 

Amerika muss in die Psychiatrie, weil sie nun, einmal decouvriert, ihre Paranoia natürlich nicht verlieren, sondern diese sich massiv verstärken wird. Wer sich entdeckt fühlt, Snowden sei Dank, will sich besser verbergen, noch smarter täuschen, Vertrauen signalisieren, aber in Wahrheit alles bekämpfen, was ihn umgibt.

 

Merkel seit 2002 auf der Abhörliste,  Leitartikel der Berliner Zeitung, 26.10.2013

 

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/nsa-ueberwachung-merkels-handy-affaere-merkel-seit-2002-auf-abhoerliste,10808018,24794376.html

 

 

Fast vergessen das! Diese schwärmerische Amerika-Bewunderung hört jetzt hoffentlich auch bei der Merkel endlich auf.  Die Jeans und Maik - Euphorie sollte jetzt endgültig erledigt sein.

 

Und das alles hätte man längst mühelos erkennen können.

 

 

 

 

 

 

 

Politiker sind Menschen, also sind sie unendlich dumm.

 

Immer rein in die Kartoffeln und dann vier Wochen später wieder raus aus den Kartoffeln und in der Zwischenzeit verteidigen sie die Zukunft mit ihren einfältigen Einfällen.

 

Das Vorgehen ist Aktionismus, wir glauben offenbar unserem Gegenüber immer eine Lösung zu schulden und behaupten dann einfach sie zu haben. Was für ein Missverständnis.

 

Es gibt keine Realität, weil sie nur Mikrosekunden im gesamten Universum gilt. Bis sie "Ja - so geht's" gesagt haben, hat sich doch schon wieder alles verändert.

 

Es gibt keine Zustände, nur Prozesse. Eine Beschreibung der Energiesituation in der Türkei, erzwingt ein Handeln. Es geht um ein Ziel, eine definierte Lage in der Zukunft. Sie wird nie so eintreten, wie das auf Papier formuliert wurde (siehe BER).

 

Die Logik sagt, dass es auf diesem und allen anderen Planeten nur Prozesse geben kann. Wir kriegen es aber absolut nicht hin, in Prozessen zu denken. Unser Gehirn macht immer wieder Schnappschüsse. Es kann nichts anderes, weil es zum Denken Zustände, Größen, Zahlen, Fakten benötigt, sonst löst sich das Denken einfach auf.

 

Diese Markierungen von kurzen Augenblicken, in denen überalles in überalles hineinwirkt, sind nur nötig, weil wir ohne Sprache modernes Wissen nicht kommunizieren können.

 

Der Erdogan will möglichst schnell ca. 1500 Wasserkraftwerke bauen - besser gestern als heute. Das wird sich rächen. Die Folgen dieser übereilten Vorgehensweise werden teurer sein, als das russische Gas es je werden kann. Es wird Ausgaben für die Errichtung, den Unterhalt, den Abriss, die Schadensbeseitgung an der Umwelt geben - früher oder später wird Erdogan verschwinden und dann werden die Stauwerke verschwinden und alles nur wegen Eitelkeit.

 

Wegen der Eitelkeit, die uns glauben macht, wir könnten weiter sehen, als bis zur nächsten Wand oder einem Berg oder einem Wald.

 

Der Fehler ist simpel aber brutal. Unser Gehirn sortiert alles aus, was ihm nicht gefällt, nicht in den Kram passt oder nicht in die Schublade passt oder einfach unangenehm oder teuer ist, oder keine Wahlvorteile bringt. Mit planbarer Zukunft hat das nichts zu tun. Es ist spastisches Herumgehoppse auf dem Heimatschiff.

 

Guckst Du Evolution. Alles hat Zeit, braucht Zeit und wird allmählich und sanft und überaus erfolgreich verändert, eben vorsichtig.

 

V O R       S I C H T I G

 

voraussehend, demütig im Angesicht der komplexen Natur, Bevölkerung, Märkte, Wissenschaften und schiefgegangener Vergangenheiten.

 

Zeit - online 2.5.2013 Vom Staudamm vertrieben

http://www.zeit.de/2013/19/tuerkei-staudamm-umweltzerstoerung

 

 

 

 

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