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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

ein völlig bescheuerter Titel und dennoch sagt er, was genau passiert.

 

Richtig ist, und das versteht man nicht ganz so schnell, dass Identität nicht etwas ist, das es gibt, es ist etwas, das sich in Abhängigkeit von außen und innen ständig bildet.

 

Eigentlich ist es eine Reflexion auf alles, was von außen kommt und mit innerem Wiederhall vermischt wird.

 

aussortiert wird,

 

die wesentlichste Arbeit der sich formenden Identität ist Weglassen, d.h. nicht verwerten massenhaft eingehender Infos aus der sensorisch erfassten Umwelt (Daten aller Art).

 

abgelegt wird,

 

landet im Aufbewahren bis zur Verarbeitung, vermutlich mehrfach bereitgehalten zur weiteren Verwendung in trickreichen Vergleichen und spontanem und wahllosem in-Beziehung-setzen zu verdrahteten Einstellungen.

 

gespeichert wird.

 

augenblicklich gehört die Speicherung zur Identität, die aber durch verwerfen und neu bilden und ergänzen alle paar Sekunden verändert wird.

 

Beispiel: wir ändern den Gesichtsausdruck (freilich im Zusammenhang mit inneren Aktionen und Reaktionen) wenn ein weiterer zu einem Duo tritt. Dann müssen wir den gezeigten Gesichtsausdruck für den ersten Gesprächspartner anpassen, um gleichzeitig den schnell gewählten Ausdruck für den Hinzugetretenen gemischt mit dem alten anzuzeigen. Wechseln wir die Zuwendung von einem zum anderen, muss die Gesichtspräsentation jeweils mit wechseln.

 

Wenn man den einen mag und den anderen nicht, merkt man selbst, wie anstrengend das ist und die Laune sinkt.

 

Da die gezeigte Emotion mit der inneren Reaktion verklebt ist, kann man das schwerlich unterdrücken, ohne trainiertes Fernsehmoderatorgesicht wird das schnell lächerlich.

 

Die Identität hüpft.

 

Mit unserer Normalsicht, katalogisieren wir jeden, den wir kennen oder kennenlernen – wir legen ihn in Schubladen ab.

 

Die Identität aller anderen hüpft natürlich ebenso.

 

Deshalb ist auf niemanden Verlass.

 

Jeder meint zu wissen, und weiß in Wirklichkeit nichts Genaues und mit diesem Ungefähren operieren wir und bewältigen mehr schlecht als recht unser Dasein inmitten des Vielleicht.

 

 

inspiriert von Sascha Lobo

 

Spiegel heute: 99 posen online, der 100. ermordet jemanden

 

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/verrohung-des-netzes-99-posten-online-der-100-ermordet-jemanden-a-1138835.html

 

 

 

 

 

 

 

So lange hat die Evolution evolutioniert, um am Ende die beiden ganz oben auf der Webseite - Evo und Telli - hervorzubringen.

 

So sind alle Pyramiden nun mal: unten breit und oben ganz dünn und dürftig und dort zu Ende.

 

Wir sind das Ende der Stange und nicht wirklich brillant.

 

Nichts ist perfekt, aber wir sind schlicht mangelhaft.

 

Selbstbewusstsein heißt doch, sich selbst bewusst sein, oder eta nicht?

 

Ein richtig ehrliches Selbstbewusstsein aller Menschen, das wäre doch mal was.

 

Das wäre dann der Anfang einer neuen Pyramide. Die Basis einer Zukunft, ohne die es keine Pyramide gibt.

 

 

Bericht und Bild, Berliner Zeitung vom 1.3.2017

 

http://www.berliner-zeitung.de/panorama/vier-milliarden-jahre-alt-forscher-finden-bislang-aelteste-mikrofossilien-der-welt-25948060

 

mehr Infos

 

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20565-2016-09-01.html

 

 

 

 

In der Ursuppe der Evolution schwimmt der Imperativ „überleben!“

 

Andere Lebewesen verdrängen gehört dazu.

 

Viren sparen sich eigenen Stoffwechsel. Alle anderen sind Stoffwechsler.

 

Bakterien nutzen andere und leisten für andere.

 

Pilze und Sporen sind ebenfalls „lebendige“ Eroberer.

 

Entscheidend in allen Bereichen sind Nachkommen.

 

Je höher organisierte Lebwesen das sind, umso mehr wird die Kindheit und damit die Aufzucht aufwändig sein müssen.

 

Zum Punkt:

 

Raubtiere sind schwer bewaffnet. Die Kampfgeräte sind mit und für die Ergreifung der Beute entwickelt. Fresstriebe sind nicht unterdrückbar.

 

Die Pflanzenfresser haben kein Problem damit. Sie sind mit sich und den anderen im Reinen, denn sie essen keine anderen. Sie benötigen keine Fressbremse.

 

Raubtiere müssen Ihre Kinder lieben und gleichzeitig den Fresstrieb ihnen gegenüber im Griff haben, wenigstens einer.

 

Das Dilemma ist programmiert. Gandenlose Kampfkraft wird gezügelt, unterdrückt.

 

Die Kompetenz Gewalt wird mit einem zweiten Gesicht ohne andere Möglichkeit abgeschaltet.

 

Die Nachkommenschaft wäre ohne diese Blockade der Emotionen chancenlos, weil

 

geboren - gefressen, geboren - gefressen,  usw.

 

Raubtiere haben ein zweites Gesicht: Zwei Wesenspole.

 

Erinnert Sie das an uns, an Menschen?

 

Mich schon.

 

Allerdings haben die noch viel mehr Pole und blicken deshalb nicht mal durch die eigenen Ansprüche durch.

 

 

 

 

 

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/suesses-video-eisbaer-baby-fritz-spielt-bergsteiger-25923364

 

 

 

 

Unsere schräge Einstellung zu unseren Körpern hat drastische Folgen.

 

Wir halten ihn großflächig in den modernen Ländern überwiegend für einen reparaturbedürftigen, schlecht zusammengelöteten, verbesserungsbedürftigen, eher halbfertigen Organismus.  

 

Wegen dieser Grundeinstellung haben wir uns zivilisiert, wie wir sind, an die gefährlichste aller Einbildungen herangerobbt.

 

Die durch modern Medizin gestoppte Weiterentwicklung = Weiterertüchtigung = unerlässliche ständige Weiterverbesserung = fortgesetzte Anpassung wird uns hart auf die Füße fallen.

 

Was wir aber wirklich gemacht haben, ahnungslos aber arrogant, ist durch Antibiotika - also unsere fälschlicherweise als großartige Leistung verkaufte kluge Medizin, einen massiven Anpassungsreiz an all die kleinen und kleinsten und natürlichen ältesten Bewohner unseres Planeten gesendet zu haben.

 

Wir haben sie angegriffen.

 

Wie antwortet das Leben auf Angriffe?

 

Mit Anpassung. Und unsere kleinen Kollegen haben sich gegen den Widerstand des gesamten lebensfeindlichen Universums behauptet.

 

Glaubt einer ernsthaft, dass die gegen uns verlieren? Gegen Leute, die sich mit Rollatoren behelfen, weil sie die Anforderungen des Körpers jahrzehntelang ignoriert haben und die die Finger nicht vom Alkohol, Zigaretten und sonstigen Drogen lassen können.

 

Glaubt das ruhig weiter. Die kleinen Kollegen haben alle Zeit der Welt. Die ersten Lebenseroberer haben alles andere erst möglich gemacht. Sie sind die Leister, wir, die Schmarotzer, sind nur der komplizierteste und damit anfälligste Zusammenbau aus den Lebensstartern.

 

Wir haben mehr von diesen Minis in unserem Körper als eigene Zellen und ohne sie, gäbe es uns nicht. Sie sind die Pioniere des Lebens.

 

Und wir haben sie herausgefordert.

 

Wir werden die Antworten kriegen und gegen diese Antwort ist die Pest einer leichten Erkältung gleichzusetzen.

 

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21208-2017-03-01.html 

 

Das sind die gefährlichsten "Superkeime"

 

 

 

 

oder

 

was machen wir hier eigentlich?

 

Das intellektuelle Gehirn sucht nach Vereinfachungen des komplexen wahren Lebens,  formuliert die Simplifizierung und freut sich selbstverliebt über seine Leistungen. Meist sind das hübsche Ausdrücke, die besondere Kenntnis vorgaukeln. z.B.: Simplifizierung statt einer Wiederholung von Vereinfachung.

 

Es ist ein klassischer Angeber.  

 

Die Leistung ist vergleichbar mit der Röntgenaufnahme von Weichteilen. So gut wie nix Genaues ist da zu sehen.

 

Das Evohirn dagegen interessiert sich nicht für Umwandlungen. Es misst und reagiert auf alle sensorischen Eingangsdaten.

 

Mal mit verwerfen, wenn richtig und wichtig, immer direkt. Die Analysen werden unmittelbar in Handlung umgesetzt. Kein Schnickschnack, kein ungefähr.

 

Hier ist der Spezies wahrer Wert zu finden. Menschen sind mit ihren unglaublichen Leistungen absolut einmalig in der belebten Welt und -

 

sie müssen sich schämen, für das, was sie mit dem Angebergehirn daraus machen.

 

Abermillionen von Erkenntnissen in Büchern und Schriften und Filmen und Sonstewas.

 

Und dagegen guck dir mal die Welt an, was das ganze Wissen gebracht hat?

 

Wahrlich gewaltige Sammlungen von nah an nie und nirgends angewandten Erkenntnissen.

 

Jede Menge Nutzloses haben wir uns äußerst mühsam erarbeitet und wir hören nicht damit auf.

 

Gerade heute sind unglaublich viele Forscher mit unglaublich viel Forschung beschäftigt – nur so; für nachher nix und wieder nix.

 

Wir lernen viel, aber wir leben das Gelernte nicht. Mit jedem Neugeborenen fängt das Spiel von vorne an.

 

Die Menschheit wechselt nur die Gesichter und Namen. Sie tritt in ihrem Verhalten auf der Stelle.

 

Und die ist nur so groß wie eine breitgetretene Bandnudel, die vom Teller rutschte und auf die ein dummer Zweibeiner drauf getreten ist.

 

 

 

 

, wäre er reichlich doof gewesen.

 

Schauen sie sich einmal um, was alles an Unerträglichem hienieden abläuft.

 

Derartig Herabwürdigendes, wie die Behauptung er sei doof gewesen, lasse ich in Beziehung auf echte Gottheit nicht zu, erlaube ich noch nicht einmal mir selbst.

 

Demnach muss es anders gewesen sein.

 

Eine einzelne Welt war ihm zu klein und zu wenig, deshalb das raffinierte Universum – oh neeee Stopp!  Halt!  die unendlich vielen Universen.

 

Irgendwie müsste er aber dann doch auch sehr unentschlossen gewesen sein, was eigentlich geschöpft werden sollte und wollte.

 

Unentschlossenheit passt aber überhaupt nicht zu einem Universalgenie. Wer schöpft hat eine Idee, einen Plan oder will wenigstens einen Witz machen – auch das ist ein Plan.

 

Das kann so also auch nicht gewesen sein.

 

Dann bleibt demnach nur der Wunsch nichts zu schöpfen, das ein Ergebnis haben würde, also irgendwie sein sollte.

 

Wenn es nichts aber auch gar nichts konkretes sein sollte, musste es ein nicht festgelegtes Chaos sein.

 

Weil sonst nichts anderes übrig blieb.

 

Also setzte er sich auf seinen nicht vorhandenen Berg, schaute schräg nach unten, streckte in die ferne Ferne weisend, die rechte Hand aus und sprach

 

Fluktuation – so sei es – Amen!

 

 

P.S.:          Vater unser .....

 

                 So missverständlich kann Vaterschaft interpretiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen Fischer in Ghana porträtierte Joel Santos am Lake Bosumtwi. Das Volk der Ashanti nutzt traditionelle Holzplanken statt moderner Boote, um den Geist des Sees nicht mit Lärm zu stören.

 

http://www.spiegel.de/fotostrecke/travel-photographer-of-the-year-2016-fotostrecke-143587-2.html

 

 

Stammt aus dem Spiegel online von heute.

 

Vergleichen Sie sich selbst bitte mit dem Äußeren des Mannes auf der Planke.

 

Ein Blick in den Spiegel genügt, um zu sehen, was wir Zivilisationskinder alles falsch machen.

 

Alles!

 

Selbst fangen oder anbauen. Selbst zubereiten, kochen und aufbewahren.

 

Wenn du dein Essen kennst, weiß dein Körper, was er damit anfangen kann.

 

Wenn dir dein eigenes Essen schmeckt, ist das, was der Körper gerade sucht, drin gewesen.

 

Wenn du es am anderen Morgen erneut ist, weiß er sogar genau was kommt.

 

Will er was anderes, als das von gestern Abend, fehlt etwas, das Priorität genießt, dann glotze einfach in den Kühlschrank und er wählt aus.

 

Dasselbe machst Du im Laden. Gemüse und Obst nie zu Hause auswählen. Einfach ins Regal glotzen, dann sagt er dir, was er will und du merkst es, weil deine Hand dann da hin greift und die Waren herumdreht. Er guckt und er fühlt und er wählt.

 

An allen Konservierungsmitteln vorbei gehen - dann musst Du 70% der Regale gar nicht mehr angucken. Verpackte Wurst und viele verpackte Backwaren nicht mitnehmen. Konservierungsmittel bekämpfen Kleinstlebewesen und wir bestehen aus ganz vielen Kleinstlebewesen. Jede Zelle ist eins, auch wenn sie spezialisiert ist und nur mit anderen zusammen auftritt. In uns wohnen deutlich mehr von den winzigen Kameraden, als wir uns selbst gehörende Zellen vorzeigen können.

 

Wen oder was bringt das Konservierungsmittel denn nun genau um? Weiß keiner! Das Zeugs benötigt nur eine Lebensmittel verhökernde Industrie, damit das verpackte Essen ewig lange ansprechend aussieht, in Wahrheit täuscht uns aber nur das dafür eingebrachte Gift Frische vor. Plastik drum rum hat obendrein Weichmacher im Plastik, die uns im Körper nur schaden. Menschenkörper benötigen keine Weichmacher für irgendwas, deshalb haben sie in unseren Körpern nix verloren.

 

Die Evolution hat uns für den ganzen Schrott in unserer Nahrung nie angepasst.

 

Wird sie auch niemals.

 

Kann sie nicht, weil wir ihre Selektionsarbeit nicht zulassen, keiner stribt mehr früh.

 

Alle vererben auf Güte ungeprüft bleibende Neuerungen und verschlechtern (versauen) damit in ihrer Massenhaftigkeit unsere ehemals naturgeprüfte Tüchtigkeit endgültig und unumkehrbar.

 

finito l'amore

 

 

 

 

 
 
Über Chinesen und Homosexuelle EU-Kommissar Oettinger spielt Aussagen herunter
 

Brüssel -

 

Mit abfälligen Äußerungen über Chinesen, Frauen und die Ehe für Homosexuelle hat der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger heftige Entrüstung ausgelöst. In einer nun öffentlich gewordenen Rede vor Unternehmern in Hamburg hatte er unter anderem von „Schlitzaugen“ sowie von „Homo-Pflichtehe“ gesprochen.

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/ueber-chinesen-und-homosexuelle-eu-kommissar-oettinger-spielt-aussagen-herunter-24999758

 

Der o.g. Beitrag der Berliner Zeitung hilft beim Verstehen, wo und was.

 

Direkt zum Video  Youtube: 

 

https://www.youtube.com/watch?v=t18iO6znbCw  

 

und dort natürlich jede Menge weiterer Beweise.

 

 

Der Innere und der Außenmensch bilden hübsch geordnet zwei Wesen ab.

 

Der Außen-Oettinger kalkuliert alles, was er sagt. Das ist nicht echte Meinung, sondern rein am größtmöglichen Nutzen orientiert, für Akzeptanz und gesellschaftlichen Erfolg gefertigt.

 

Der Innen-Oettinger ist ein Wilder, der alles, was sich bietet, ranggeil hinunterwürdigt, weil er nicht unten, sondern oben sein will in seinem wilden ursprünglichen Rangbedürfnis.

 

In dem Video spricht sein Innenmensch - der Evo – flüssig, herrlich giftig, ohne einen einzigen Versprecher. Die Eigenschaft, schlecht lügen zu können, ehrt ihn. Seinem Außenmensch – dem Telli – gelingt es nicht, den starken Evo einfach draußen zu halten. Bei gelogenen Reden stockt er, wackelt und erzählt durchaus auch mal Unsinn, weil sein innerer Controlletti sich bei ihm ununterdrückbar einmischt und damit die Formulierungen durcheinander bringt. Einfach weil sein Innen etwas anderes sagen will, als sein Außen.

 

Dank an Oettinger für diesen prachtvollen nur schwer zu übertreffenden Beweis für meine Behauptung, das herausragendste Moment, das uns von Tieren trefflich unterscheidet, ist nicht die überschätzte Intelligenz, sondern schlicht und einfach die Lüge.

 

Die Lüge, die aus dem Lügenchip kommt, den nur wir haben.

 

 

Alles LÜGE - oder was?

 

 

 

 

abgrundtief dumm

 

und dennoch dingfest die Schuldigen am zerstörerischen weil ungebremsten Wachstum der Menschen auf der Erde.

 

Die beiden haben einen absoluten Knall. Ohne Sinn und Verstand zeugen Sie und keiner der Teilnehmer – wirklich niemand - will das in Wahrheit. Was die Täter wollen, ist Sex und vor allem den Knall am Ende der Aktivität.

 

Penis und Vagina (alphabetical order) werden aber clever angeleitet und trickreich eingesetzt.

 

Der heimliche Inspizient und Chef - der gnadenlose Weltzerstörer – heißt lustigerweise und vollirrtümlich Belohnungszentrum.

 

In Wahrheit funktioniert es komplett anders herum. Das besser Frustzentrum genannte Belohnungszentrum steuert unser gesamtes Verhalten über Frustempfindungen, die es initiiert, um „natürliches“  Verhalten anzuregen. Wir werden am Ring in der Nase im Ring des Lebens herumgeführt, indem uns Unzufriedenheitsgefühle wie Blasen ins Gehirn steigend untergejubelt und passende Rezepte für deren Bekämpfung direkt angehängt nachgeliefert werden.

 

Ich bin müde, alles tut weh, ich habe Hunger und mir ist kalt oder zu warm und ich weiß nicht wohin, was soll ich nur machen, mir wird alles zu viel, mich drückt keiner, alle lügen, viele lachen, helft mir, ich bin so allein, niemand liebt mich und keiner schützt mich vor der bösen Welt (unvollständige Aufzählung).

 

Die irrsinnigsten Balzrituale in der Welt der Tiere beweisen, dass die Natur den Gag nicht bei uns erfunden hat, sondern viel früher. Offenbar musste dem Leben an sich, das plangemäß anstrengend ist und deshalb kostbare Lebensenergie im wahrsten Sinn des Wortes nicht für Späßchen verschwendet werden darf, nur für die gemiedene Anstrengung der Fortpflanzung ein der Pflichtsparsamkeit entgegenstehendes Ausnahmeszenario hinzugefügt werden. Sonst hätten es schlicht zu wenige gemacht.

 

Gerade ganz arme und hungernde zeugen fleissig. In Hungerkrisen ist die Fortpflanzung ohnehin am allerwichtigsten, sonst wäre die Spezies ruckzuck weg.

 

Kopfkino für Fortfplanzung hat’s hingekriegt.

 

und dass das immer noch Fort  -  Pflanzung  -  heißt, spricht Bände.

 

Wer sich jetzt gerade seinen Partner oder seine Partnerin ansieht, könnte natürlich verzweifeln, weil die Natur die Paare aneinander bindet und uns vorgaukelt, wir hätten selbst entschieden. Man muss aber nicht traurig sein. Die Wahl würde beim nächsten Versuch genau so natürlich ferngesteuert werden.

 

Penis und Vagina sind dumm, aber das dahinter operierende Frust-Belohnungszentrum ist ein Profiregisseur.

 

Die Mysterien der Unterschiede - kurzer Knall beim Mann und lange Wellen bei den Frauen sind keine. Kurz und explosiv, weil möglichst weit geschleudert und ganz vorne platziert werden soll. Und lange Wellen, weil die Wanderung der Spermien dauert und deshalb der Eingang eine Weile offen bleiben muss.

 

Alles Zirkus und die Natur ist der Direktor!

 

 

Wie trickreich die Natur Fortpflanzung erzwingt, sieht man hier ganz gut:

 

http://www.spiegel.de/fotostrecke/kuriose-sexpraktiken-bei-tieren-fotostrecke-141974.html

 

 

 

 

Wir haben zugunsten des Großhirns unsere Identität aufgegeben.

 

Daher treiben uns immer irgendwelche Zwänge, Vorlieben, Süchte und Emotionsausbrüche um, denen wir sehr häufig einfach ausgesetzt sind.

 

Das alles haben Tiere nicht. Sie haben ihre Integrität behalten.

 

Der Zusammenhang mit dem in unserem Innern herumwurschtelnden „eigenen“ Steuerungseinfluss, dem so genannten individuellen Willen, ist unübersehbar.

 

Was uns zerreißt, ist dass wir nie genau wissen, welcher in uns, gerade was von uns will.

 

Alles, was bleibt ist meist, sich zu entschuldigen.

 

Wir sind und wir bleiben ziemlich fiese Typen.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com