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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

8.7 Milliarden Euro an Steuergeldern für die Aufstocker laufen als Lohnsubvention an deutsche Unternehmen, deren Produkte wir dann wieder kaufen. Wie doof muss man eigentlich sein, um sich freiwillig so ausbeuten zu lassen?

 

Wir arbeiten uns platt und werden mit der von uns, den Produktkäufern, bezahlten Werbung mit Glitzerscheiß und aus dem All fallenden Audis zu Markenkäufern konditioniert.

 

Das Geld geht zu einem guten Teil an Daimler Benz. Sehen Sie die Reportage von Jürgen Rose.

 

"Hungerlohn am Fließband" vom SWR

 

z.B.:  auf Youtube, auch bei der ARD Mediathek und anderen Kanälen  

 

 

 

 

Untertitel: Geht nur, wenn diese sich selbst vergessen haben. Das haben sie.

 

FAZ von heute: "Ferngesteuert" von Holger Apel

 

Die Entwickler wollen Auto-Erlebniswelten schaffen, die vom Zweijährigen bis zum Zweiundneunzigjährigen verstanden werden und die Jugend fesseln. So wie Apple oder Google. Schon entsteht das vielleicht ernsthafteste Problem. Die Fernsteuerung funktioniert nur, wenn alle Daten in der Cloud gespeichert werden. Wenn Systeme im Auto von außen updatefähig sind. Wenn Fahrzeuge und Infrastruktur untereinander kommunizieren.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/das-auto-weiss-alles-die-plaene-der-automobilindustrie-13215184.html  

 

Der interessante Aspekt ist dieser:

 

Wir werden unablässige in unserem Verhalten konditioniert, genau so wie früher der Pawlowsche Hund, bei dem der Magen klingelt, bevor der Wecker Hunger hat, oder wie die Gänse, die hinter Konrad Lorenz herwackelten, weil sie ihn für ihre Mutter gehalten haben. Jetzt wissen wir wer schuld ist. Diese beiden haben die Verhaltenskonditionierung bemerkt und damit der Werbung bewiesen, dass das funktioniert, bevor es Werbung gab.

 

Wir glauben wirklich brav, dass wir uns für einzelne Produkte und insgesamt für unseren Konsum entscheiden. Die Entscheidung ist uns längst abgenommen - geschickt herausoperiert worden. Die meisten sind sogar sehr stolz drauf. Sie verursachen Massenaufläufe, wenn es wo Klamotten oder schwarze Handys gibt. Mit einem Elan, als wäre der Besitz lebenswichtig.

 

Wir selbst bezahlen das mit dem Kauf von Produkten und der damit finanzierten Werbung,       die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                    die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung.....

    

etc.

 

Wenn "selbstvergessen" jemals eine bemerkenswert zutreffende Bezeichnung gewesen ist, dann für uns Menschen.

 

 

 

 

Anpassung an sich wandelnde Bedingungen ist das Credo des Lebens an sich. Es will in der Zukunft bestehen bleiben und bei erreichter Zukunft in der ferneren.

 

Es ist ein Prinzip, es ist das A und O, es ist unabdingbar. Es ist die einzige unveränderliche Komponente innerhalb der Maxime "alles ändert sich", muss sich ändern, verschwindet, wenn es stehen bleibt - wird ausgesondert, passt nicht mehr in die Maxime - bekommt das Prädikat "überlebensfähig" entzogen.

 

Schluss! Ende! Aus!

 

Nichts darf bleiben, wie es ist. Das Leben muss weiter gehen.

 

Nichts im Universum bleibt auch nur eine Millisekunde genau so, wie es ist - einfach gar nichts. Da alles sich ändert, fällt jedes lebendige Element, das das stoppen will, durch den Tüchtigkeitsraster und landet in der absoluten Unbedeutendheit und zwar relativ rasch.

 

Mehr Inhalt hat Leben nicht.

 

Nur der Lebenskreislauf einer Mutter hat eine sich überlagernde Schleife. In dieser Schleife werden Kinder in der Mutter gestartet und verlassen Sie nach maximal später Reife im Normalfall. Aber nirgendwo wird die andauernde Änderung unterbrochen. Es gibt keinen Halt, keine Pause. Gerade noch eine Eizelle. Im nächsten Augenblick eine befruchtete Eizelle - und schon ist sie eindeutig individuell. Sie wächst sie teilt sich, sie wird kontinuierlich ein weiteres lebendiges Element ihrer Spezies. Immer im Werden.

 

Was unsere Zivilisationen dagegen wollen, ist unablässig Zustände zu erhalten. Sie wollen den Wohlstand erhalten, den gesetzlichen Rahmen, die Kosten, die Meinungen, die Politik. Sie fürchten Änderungen, da diese negativ sein könnten und übersehen dabei das Wichtigste - die frühzeitige der Zukunft zugewandte Anpassung. Nachgeben gehört deshalb offenkundig nicht zum Kanon der Fähigkeiten von Machthabern.

 

Alles was da festgehalten werde soll, ist Fiktion. Was damit erreicht wird, ist keineswegs optimal. Entwicklungen werden so lange verhindert, bis sie gewaltsam durchbrechen. Genau wie Wasserstände von Flüssen, die gestaut werden. Das klappt genau so lange, bis die Wehre überflutet werden. Es entsteht Stau, bis er sich Bahn bricht. Das sind gebremste Zustände und dann zeitnah und folgerichtig Katastrophen.

 

Immer wieder Krieg nach Frieden. Immer wieder Trennungen nach gemeinsamen Strecken. Immer wieder Kämpfe zur Ablösung unbeliebt gewordener Systeme oder Teilen davon, von Moden, von Gepflogenheiten, von Vertrautem.

 

Durch die Wehre selbst, wird der Druck aufgebaut, der sie dann bricht.

 

Das muss man wissen.

 

Erzähle das bitte jemand dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping.

 

Anlass:

 

Der lesenswerte Artikel von Petra Kolonka in der FAZ von heute "Peking hat Angst" 

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/proteste-in-hongkong-peking-hat-angst-13185023.html

 

 

 

 

Die Unschärfe und die Fehlerhaftigkeit unserer Gene kann nicht aufgehoben werden.

 

Milliarden von Genabschnitten, die falsch positioniert sind, schädlich methyliert sind, falsch kopiert werden oder andere nachteilhafte Auswirkungen haben im Gestrüpp der funktionellen Verflechtungen mit anderen Genexpressionen, sind unabdingbar Bestandteil der Evolution.

 

Dies war nur eine ganz kleine Aufzählung von unzähligen Chancen zu Katastrophen in so etwas kompliziert aneinander geheftetem, wie der Bauanleitungen der Natur. Eines nutzt hier, schadet aber da. Alle diese Funktionen sind wild verwirrend, aus Gründen, die nichts miteinander zu tun hatten und in ganz anderen Entwicklungsperioden und in ganz anderen Lebewesen und weit weg von einer hierarchischen und strukturierten Entwicklung passiert und nicht etwa schön geordnet und in der Zeit aufeinanderfolgend entstanden sind.

 

Menschenhirne versuchen alle Kompliziertheiten stramm zu vereinfachen. Sie versuchen durch Vergleiche zwischen vorhandenem Wissen und neu hinzugekommenen Infos Übereinstimmungen und nichtdeckungsgleiche Einheiten kleiner Bits zu finden. Das ist alles, was sie können, stramm die Realität vereinfachen - wir heissen den Prozess "verstehen", doch davon sind wir in Wahrheit sehr weit entfernt. Wir basteln in unzähligen Informationen zufällig gefundene Pass-bilder. Bilder, die für uns zusammen passen. Daher sehen wir nie das Ganze und können deshalb das Ganze nie einigermaßen genau bewerten oder das Ganze, wie wir sagen, im Blick behalten.

 

Die aktuelle Medizinforschung dient der Markterweiterung. Die kranken Konsumenten sind das Geschäft. Die Zahler sind anonyme Kostenträger. Die Anwender (Kaufentscheider) sind eine gut kontrollierbare Gruppe beweglicher und bewegbarer Spezialisten (Mediziner), die in den seltensten Fällen, Fehler vertreten müssen.

 

Diese Komponenten zusammen genommen verursachen in Zukunft unter dem Deckmantel, helfen zu wollen, einen Kostentsunami, der nicht zu überbieten sein wird.

 

Was dabei völlig unterdrückt wird, ist die Einsicht, dass die Natur bei allen Entwicklungen nie etwas perfektes, sondern allenfalls überlebenstaugliches mit täglich geforderten Nachweisen der Tüchtigkeit in der Lebenswirklichkeit angeboten hat.

 

Sie ist kein Ingenieur, der ein Ergebnis vorgegeben bekommen hat und Ziele erreichen muss, die messbar verfolgt werden können, bis hin zu kleinsten Abweichungen vom Plan.

 

Die Natur wurstelt - phantasievoll, talentiert, experimentierfreudig und kümmert sich nicht um Ergebnisse.

 

Höchstes Lob ist zu zollen! Denn alles, was Menschen so zustande bringen, durch Nutzung unseres realitätsfernen Vereinfachungsgehirnes, hätte nirgendwo Leben geschaffen. Wir sind Abgucker, Umbauer, Plünderer, die stets nur auf Gewinn aus sind und nicht auf Schöpfung.

 

Die Wenigen, die der spielenden Natur nahe kommen, sind Künstler, die Werke erschaffen, von denen sie selbst nie wirklich wissen, wieso sie so geworden sind, wie sie geworden sind. Just in dem Moment, wo sie zu marktfähigen Objekten werden, werden sie menschlich.

 

Sie - die Künstler - lassen ihren Evo raus.

 

Der ist zu 100 % aus Evolution.

 

Der Verstand jedoch ist nur ein Guckloch eines einzigen Menschen in eine ganz große Wirklichkeit.

 

Aus dem winzigen Ausschnitt, den ein Guckloch liefert, sucht er Effekte, die ihm aktuell nutzbringend sein könnten und erhebt diese Miniaturerkenntnisse zu Dogmen.

 

Das ist der Grund, warum auf der Welt alles schief läuft.

 

 

 

 

oder Die letzten 10.000.

 

Am Ende der letzten Eiszeit sollen nur wenige Homo Sapiens auf der Erde verblieben sein.

 

Wir alle sind ihre Nachkommen. Und wir haben ein Problem, das sie uns vererbt haben.

 

Sie waren die ultimativ Lebenswilligsten, die Leidensfähigsten. Sie konnten und wollten um keinen Preis sterben.

 

Diese extrem harte Selektion der Evolution ließ die Menschheit haarscharf am endgültigen Untergang vorbeischrammen. Das Erbgut dieser supertoughen Männer und Frauen bestimmt unser heutiges Dasein mit 7,5 Milliarden aktuell lebenden direkten Nachfahren.

 

Genetisch ferngesteuert weigern wir uns, genau wie sie, ein gutes Ende zu finden. Ja genau - ein gutes Ende des eigenen Lebens.

 

Knie und Hüften aus Metall, Gehör implantiert, Herz mit Schrittmacher am Gang gehalten, vollautomatische implantierte Defibrillatoren, Insulinpumpen und Cholesterinsenker, Blutverdünner, Dialysen, Amputationen, Organersatz, Bestrahlungen, Chemotherapien, Rollstühle, Rollatoren und dauerhaft Arztbesuche.

 

Alle Anstrengungen für den Erhalt des Lebens werden unternommen. Überlegungen für ein würdiges Leben in der Phase, wo man sich noch an Schönes erinnern kann, finden kaum statt.

 

Dabei ist eines ganz wichtig. Alle, die an ein Leben nach dem Tod glauben oder sich nicht sicher sind, müssen in jedem Falle sicherheitshalber

 

lächeln

 

im letzten Moment des Lebens, den nahenden Tod unbedingt anlächeln, so schwer es fallen mag.

 

Ansonsten landen Sie mit einem miesen, leidenden Gesichtsausdruck vor der Himmelstür und riskieren, dass diese zugeworfen wird. Seit Jahren kommen nur noch überlagerte Trauergestalten in den Himmel. Ganz sicher wird dort irgendwann eine Bremse installiert werden müssen, damit der Himmel nicht der einzige Platz wird, der den traurigen Ort Erde mit Bewohnerrekorden um Längen übertrifft und für alle Zukunft heillos am erhofften Ort des Heils von Unheil überflutet wird. Dann nämlich verlöre der Himmel alle Anziehungskraft und alle aktuellen und zukünftigen Insassen müssten sich sorgen, von der Hölle mit hart anwachsenden Kopfzahlen im Vorbeiflug überholt zu werden. In dem Falle wäre die unrühmliche Erde himmlischer als der Himmel und alles würde versuchen, nicht in den Himmel zu kommen - was für ein Imageverlust.

 

Die ganze Erde voller Ungläubiger, die Hölle voller begeisterter Höllenbewohnerfans und der Himmel auf dem letzten Platz.

 

Der Himmel ist am Zug.

 

 

 

 

Wir verschwenden die Erde für dummes Zeug.

 

Immer unsinniger wird unser westlicher Konsum und immer aufwendiger wird die Forschung in allen Wissenschaftsbereichen betrieben.

 

Unser Verhalten wird gemessen am wirklichen Leben immer weiter entwertet, unser Wissen jedoch immer mehr und immer wertvoller. Hier laufen zwei Strömungen in entgegengesetzte Richtungen.

 

Der Wert des Einzelnen bestimmt sich im gesellschaftlichen Maßstab am Konsum.

 

Der aktuelle Konsum ist ansteigend gegen biologisch verträgliches, für Lebwesen sinnvolles Verhalten gerichtet und nur so auf Wachstumskurs zu halten.

 

Wenn die Menschen das tun, was die Evolution vorgesehen hat, bewegen sie sich fast den ganzen hellen Tag, ruhen nachts. Sie beschaffen sich, was sie zur Ernährung und dem sicheren Dasein benötigen und sind bei einfacher Lebensweise bilanztechnisch ausgeglichen. Soll heißen, nicht mehr als nötig und nicht weniger als gut für das Überleben ist.

 

Wird dagegen bilanziert, was der Erdbewohner aktuell an Herstellung, Genuss und Vergnügen und damit verbundenem Verbrauch weltweit verursacht, sehen wir direkt den Zusammenhang an Ressourcenverschwendung und mit dieser verbundenem Lasteneintrag auf die Erde. Müll, Gifte, unkalkulierte biologische Prozesse und ihre Folgen und das in Verbindung mit dem sinnlosen Wegwurf von wichtigen in unvorstellbar langen Prozessen von der Erde erbrüteten Rohstoffen.

 

Musterkreislauf ist hierfür die Phosphatgewinnung als Dünger für die gesamte Landwirtschaft. Es muss aus Gründen des Gewinns, viel auf die Erde eingebracht werden, damit effiziente Mengen und dadurch entsprechend wachsender Gewinn erzeugt werden kann. Diese klassische Wirtschaftsphilosophie, schneller, höher, weiter, mehr Ergebnis mit weniger Aufwand, immer das Gleiche.

 

Durch den Urananteil in mineralen Phosphatvorkommen wird unser Trinkwasser auf sehr lange Zeit toxisch und radioaktiv.

 

Ähnlich ist es mit all den elektronischen Prozessen. Die Erde wird ausgebeutet und vergiftet, damit wir im Interesse der Unternehmen ununterbrochen am Smartphone rumspielen und gesellschaftsweit eine ganze Menge Zeit verschwenden und so sinnvolle Beschäftigung mit ganz und gar unsinniger Betätigung ersetzen - "Teilen".

 

All das ist wohl der Entfernung vom wirklichen Leben geschuldet und wird nicht so leicht zu ändern sein. Wir Menschen haben keinen natürlichen Stop in den Genen.

 

Der war in all den zehntausenden von Jahren der Evolution in Entbehrung nicht überlebenssichernd, also wertlos und darum nicht dem Kanon unserer hilfreichen Eigenschaften hinzugefügt worden.

 

Wir verschwenden die Erde für Fettleibigkeit und alle Krankheiten, die sich aus dem Wohlstand ergeben.

 

Wir verschwenden die Erde für Hin und Her Transporte von Gütern und Menschen.

 

Wir verschwenden die Erde für unsinnige Produkte in großen Mengen und dümmlichste Unterhaltung in noch größeren Mengen.

 

Wir verschwenden aberwitzig viel Geld in Forschung, die nur dazu dient, das Rad weiter zu drehen. Dennoch muss das Geld wo her kommen. Es stammt aus den unsinnigen Produkten, Gebühren für Unterhaltung und Aufwendungen für den ganzen modernen Lebensstil.

 

Das Hamsterrad ist Sinnbild für Rennerei ohne Fortkommen. Im Vergleich zu uns, sind Hamster gut dran.

 

Denn wir rennen sinnlos und kommen dabei auch noch fort. Weit fort von sinnvollem Dasein und von Verantwortung für alles Leben nach uns.

 

Wir kommen enorm weit fort von befriedigendem Alltag. Von Freundlichkeit und Zugeneigtheit und ganz weit weg von Spaß an der Beobachtung von Menschen, unserer eigenen Art.

 

Unser Hamsterrad hat Räder, die wir nur noch nicht bemerkt haben. Die Unwucht, die die Masse Mensch im Weltenlauf erzeugt, trägt uns unmerklich und konsequent in den elenden Untergang.

 

Das Universum wird vermerken: Die Menschen waren chancenreich aufgestellt, aber nicht bereit, den ihnen gegebenen Verstand zu benutzen. Sie waren nur genau so weit bereit, ihn für eigene kindische Vorteile zu nutzen, um sich selbst zu gefallen.

 

Befriedigende Orientierung an universal bedeutenden Werten haben sie dank ihrer den Verstand betäubenden konsumhektischen Kurzsichtigkeit nie erfahren.

 

Die schönste Erfahrung am Selbst haben Sie dümmlichen Bedürfnissen für den vermeintlich wichtigen Rang ihres Spiegelbildes verpasst.

 

Das Leben verlangt nur, es bestmöglich weiterzugeben. Das ist die Aufgabe.

 

Es richtig zu machen, ist der befriedigende Weg.

 

So lange Lebewesen um die Herrschaft kämpfen, ist alles recht; geadelt durch den Überlebensauftrag.

 

Der die Herrschaft aber hat, ist für den ganzen Planeten verantwortlich. 

 

Hier versagen wir - leider - kläglich.

 

 

 

 

Die Menschheit muss lernen, dass man nicht alle Krankheiten heilen wollen darf, weil dieser Weg, wird er ungehindert fortgesetzt, die Sozialsysteme der Welt implodieren lässt. Heilung kostet Geld. Das muss in einem Gleichgewicht mit den Mittelaufkommen arrangiert werden. Damit kann man nicht einfach alles, was Forscher für Pharmas sich so ausdenken und anwenden wollen, bezahlen.

 

Der Motor für diese Fehlentwicklung ist das Geld verschlingende Monster der weltweiten Pharmaforschung.

 

Suche eine noch nicht heilbare Krankheit und finde einen Wirkstoff, dann wirst du reicher, als du es vorher warst. Damit bringen die alle Systeme in die Zahlungsunfähigkeit.

 

Den Pharmas ist das egal. Auch, wenn die Kassen sich weigern, bestimmte Behandlungen zu übernehmen, gibt es immer auch reiche Leute, die dann halt mehr bezahlen müssen.

 

Die Sozialsysteme, werden aber nicht in einer "Arme-Leute-Medizin" verharren können, dazu erhalten Sie viel zu viel Geld von den Beitragszahlern. Aber wo wird nun die Grenze zu ziehen sein.

 

Bei der aktuellen Leistung der Forschung wächst der Katalog der aufwendigen und geldintensiven Behandlungen täglich.

 

Siehe hierzu:

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sovaldi-warum-eine-pille-700-euro-kosten-darf-a-984738.html

 

Auszug: Spiegel online, Autor Florian Diekmann vom 6.8.2014

 

Warum eine Pille 700 € kosten darf.

 

Nun warnen Vertreter der Krankenkassen vor drohenden Milliardenkosten. Würden alle geschätzt 300.000 Hepatitis-C-Infizierten in Deutschland mit Sovaldi therapiert, würde das 18 Milliarden Euro kosten. Die AOK kalkuliert zwar mit einer wesentlich geringereren Belastung der Krankenkassen - aber immer noch mit insgesamt fünf Milliarden Euro.

 

 

Neue Nachrichten:

 

Krankenkassen fürchten Kostenwelle

Die Kostenträger reagieren nicht ohne Grund nervös: In Deutschland haben sich etwa 400.000 bis 500.000 Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. In jedem dritten Fall kommt es zu schweren Lebererkrankungen, schätzen Experten. Laut Hochrechnungen der AOK Niedersachsen werde Sovaldi® bis Ende 2014 mit mindestens einer Milliarde Euro zu Buche schlagen – Pessimisten sprechen sogar von fünf Milliarden Euro. AOK-Chef Jürgen Peter kritisiert: „Es darf nicht sein, dass ein einziges Medikament, welches in der Herstellung geschätzt 100 Euro für einen Behandlungszyklus kostet, zu einem Preis von 60.000 Euro abgerechnet wird.“ Voraussetzungen, die die Verhandlungen zwischen Gilead und Vertretern des GKV-Spitzenverbands sicher nicht einfach machen.

 

Alles auf doccheck vom 22. August 2014

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1107/7764/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News-2014-08-22&user=ce50c7cc8952b9df7e3df402705cf3bf&n=1107&d=28&chk=09d6b126bfa44e284cdf0d22261f6e81

 

 

 

 

 

Untertitel:               Nabelschau und Großmannssucht

 

Der Wowereit ist kein Party-Onkel, er ist ein Parasit - ein gefährlicher Schaden bringender selbstverliebter Parasit.

 

Parasiten nutzen andere für sich selbst und gefährden mit der Entnahme von Stoffen die Existenz derjenigen, die vom Parasiten befallen sind.

 

Er ist wie Schröder oder Gabriel oder der Kirchner-Clan in Argentinien, wie Ghaddafi oder wie die massenhaft in großen "erfolgreichen" Unternehmen angesiedelten Macher zu sehen. Ein gutes Beispiel dafür ist aktuell der Carnival - Konzern - Führer, Ted Arison.Die haben die Hälfte aller Kreuzfahrtschiffe, bis vor kurzem auch die Costa Concordia mit ihrem Traumkapitän, der als Erster abhaute.

 

Schröder und Wowereit eint folgendes. Sie wollen werden, aber nicht sein. Sie säen nicht und ernten doch.

 

Alle diese sogenannten Macher prüfen Ihre eigene Wertigkeit nur daran, ob und wie viel Sie aus den in ihrem inneren Kosmos geborenen Ideen auf der Welt verwirklichen können. Nur ihre Sehnsucht, Verursacher von gewaltigen Dingen sein zu wollen, steuert ihr Streben. Deswegen müssen Pyramiden und Landesbibliotheken und natürlich die Welthauptstadt "Germania" so groß sein - weil dann das Innenlob proportional dazu mitwächst.

 

Von Folgen ihres Tuns haben sie keine Ahnung und wollen davon absolut nichts wissen.

(WM in Brasilien. Die Brasilianer bluten dafür ewig. Die Berliner sollen Olympia aushalten und Ihrem am BER gescheiterten Organisationstalent Wowereit huldigen. Wer den noch mal wählt, muss ein schweres Leiden haben und soll verdammt sein, zu schreien bis das Blut kommt.)

 

Sie sind alle Schönfärber von Beruf und alles ist bei Ihnen der Skala "Ich" unterworfen.

 

Egozentriker haben keinen Raum in sich, der selbstkritische Überlegungen zulässt. Sie haben keinen Antrieb für irgendetwas, das nicht oberhalb ihres schon erreichten persönlichen Messwertes auf der Ich-Skala liegt.

 

Das ist es, was alle diese Macher verschränkt. Sie sehen nichts unter der Grenzlinie ihres erreichten Ich-Wertes und haben daher keinerlei Energie für aus ihrer Sicht kleine unbedeutende Dinge.

 

Diese kleinen unbedeutenden Dinge sind genau die Problemzonen in der wirklichen Welt.

 

Olympiaverschwendung kommt darin nicht vor. Aber BVG-Fahrpreise, Luft, Ruhe, Staus und allgegenwärtiger Stress im Straßenverkehr, den die Behörden verursachen. Die unerhörte Lahmarschigkeit bei Instandhaltungen, bei denen man nicht mit der Schere ein rotes Band kappen und sich wichtig geben kann. Da gibt es Fahrradwege, die niemand mehr nutzen kann und man deshalb auf die Straße muss. Da gibt es keinerlei Grund, die für viele unentbehrliche S-Bahn vorbildlich werden zu lassen, was sie vor hundert Jahren schon mal war, sehr lange vor Wowereit.

 

Nichts interessiert diese Typen außer ihrer Nabelschau.

 

Ist doch logisch, wer seinen Blick auf seinen Nabel heftet, sieht sonst

noch was?

 

Ein Stück des eigenen Bauches - aber nichts von der wirklichen Welt.

 

 

 

 

Schwere schnelle Ionen sind effektiver als bisherige Röntgenstrahler um Krebs zu bekämpfen. Keine Wirtschaft kann das ohne Schaden für alle finanzieren. Sie werden es aber dennoch tun.

 

Die ganze Welt kann das nicht für alle bezahlen, die einen passenden Krebs haben. Nur die reichen Gesellschaften werden - na klar - auf Kosten aller anderen Völker derart teuere Technik installieren. Erwarten sie irgendetwas anderes?

 

Und das ist es, was mich freut und mich hoffen lässt. Derartige Spaltungen zwischen arm und reich werden es wie ein zerstörerischer Tsunami schaffen, Völker zu Zusammenarbeit zu führen und dann lernen langsam alle, dass es nur eine Welt gibt und sie auch so behandelt werden muss. Alle sind Kinder der einen Erde.

 

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/111-der-tsunami-der-uns-von-der-erde-fegen-wird.html

 

Was steht heute dagegen? 

 

Was steht dagegen, dass wir das tun werden?

 

Was stand dagegen, dass das nicht schon längst geschehen ist?

 

Unser Höhlenbewohnerbewusstsein

 

Das ist nichts anderes, als die beim Menschen stehengebliebene Evolution.

 

Von den 200 Millionen € teueren Anlagen gibt es nur drei auf der Welt. Unsere steht in Heidelberg  http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Die-Technik.112985.0.html da kann man virtuell reingucken und dann wissen wir, was einige Jahre sinnloses Konsumentenleben kostet.

 

Die Menschheit wird nur durch solche Extreme gezwungen werden, ein weltweit gültiges Konzept für so einfache Worte wie "lebenswert" zu finden. Ohne massiven Zwang, wird sich unser Höhlenbewohnerbewusstsein durchsetzen - Krieg führen.

 

Die massenhafte Bekämpfung dieses Bewusstseins muss in die Köpfe der Lebenden. Nur das intelligente Bewusstsein kann das Höhlenbewohnerbewusstsein übersteuern. Deshalb müssen ganz viele Menschen das hinkriegen, bevor sie Eltern werden und es dann an ihre Kinder weitergeben. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Genau so hat uns die Evolution bis hierhin gebracht. Nur so werden wir ihre Grenzen in die richtige Richtung überwinden.

 

 

 

 

Was wir wissen, ist eine Einspeicherung in unserem Gehirn-Gedächtnis. Gleichgültig, wie diese Erinnerung entstand, ob nun originär erlebt, oder erdacht, es ist ein Hindernis.

 

Ein Wissen ist im Diesseits und eine Erweiterung bis dato im Jenseits unseres Bewusstseins.

 

Damit entsteht bei jedem Wissenssprung, ob nun klein oder beachtlich eine Grenze, die wir nicht überschauen können. Sie bildet die Außenhülle all unserer Erkenntnisse.

 

Das große Ganze außen herum ist für uns im Ignorationshorizont verborgen. Daher glauben wir immer sehr fest, dass das erreichte Wissen, die letzte Weisheit ist.

 

Es gibt absolut keinen Grund dafür, denn gleichzeitig mit dem neuen Wissen, entwickeln wir auch immer neue Fragen.

 

Unser Gehirn jedoch setzt in jedem Individuum die beschriebene Bewusstseinsbarriere.

 

Unser Bewusstsein sagt:  "Ich weiß, was ich weiß!" Ja und das stimmt, weil man nicht ablesen kann, was man nicht weiß, da man es noch nicht weiß.

 

Jetzt sind leider auch noch alle Gehirne unterschiedlich geladen. Mit unglaublich vielen Dingen, aber zwischen Individuen mit unglaublich vielen Unterschiedlichkeiten.

 

Niemand weiß dasselbe, was eine anderer weiß und das ist nur ein Grund für all die Missverständlichkeiten.

 

Es gibt weitere: Sprache bildet sich beim Denken, selbst in ein und demselben Gehirn immer wieder neu und unterschiedlich. Beim Hörer/Leser passiert das auch. Die erkannte Sprache wird im Gehirn immer wieder anders zusammengesetzt. Nix ist stet, nix ist in der Zeit klar, nix ist in der Sprachentwicklung länger als Sekunden gültig.

 

Kinder verstehen jedes Wort anders, als die Erwachsenen es verwenden. In jedem jungen Gehirn entsteht ein Begriff von z.B.: dem Wort "Haus", das sich in allen einzelnen Gehirnen anders assoziiert Das Wort "Haus" bündelt siebeneinhalb Milliarden von individuellen "Haus"-Verständnissen, die es in allen aktuell lebenden Köpfen gibt - ist mithin reichlich unscharf.

 

Die Unschärferelation von Heisenberg kann man also getrost für die gesamte Kommunikation der Menschheit postulieren. Nix ist jemals wirklich klar (unmissverständlich) geäußert oder jemals wirklich klar verstanden worden oder wird es je sein.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com