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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Kommentar zum Artikel von Harry Nutt vom 27.1.2017

 

Holocaust Die Formen des Erinnens dürfen nicht starr werden

 

Erinnerungen sammelt jeder Mensch unbewusst, chaotisch und unaufhaltsam. Erhärten sie sich zu heftigem Leid, ist er fortan friedliebend – zuvörderst erst einmal für sich selbst. Denn er will kein weiters Leid erfahren. Sein Maß ist voll. Der innere Wunsch kollidiert mit den sichtbaren Widersprüchen in der erfahrbaren Realität (heute überwiegend über Medien, anders als bei natürlich lebenden Menschen), denn Leid kommt von außen von anderen.

 

Hier erblüht die Erkenntnis, dass die anderen nicht böse handeln dürfen, damit mir selbst Leid erspart wird. Egoistisch aber gesellschaftlich äußerst sinnvoll. Die Forderung ist volllogisch - kein Krieg, keine Gewalt, nirgendwo.

 

Jede Nachkriegsgeneration, alle postkatastrophal traumatisierten Gesellschaften
verhalten sich nach diesem Rezept. Aber die Generation danach (Höcke) hat keine eigene, sondern nur eine überlieferte Leiderfahrung und ab da überwiegt erneut der Eroberer in uns und alles fängt von vorne an.

 

Das ist meine Relativitätstheorie über die „swinging Menschheit„. Das kann sich niemals ändern. Menschen sind friedlich, wenn sie Schrecknisse befürchten, die sie selbst betreffen. Geht ein Eroberer voran, der Ihnen Abwesenheit von Qual, mithilfe von Weltherrschaft vormacht, taucht der Welteroberer, der EVO, den die Evolution jedem einzelnen von uns eingebaut hat, wieder auf, hat Oberwasser und scheißt auf den Feigling, der Angst vor nur möglichem Leid hat. Man bestätigt sich das allseits gegenseitig: „Sieg Heil!“ Ja, bis es halt krachend schief gegangen ist, dann ist wieder der Friedmensch obenauf. Für maximal eineinhalb Generationen.

 

Nicht jeder, aber viele werden entfesselt, wenn es günstig erscheint. Unser innerer Wettbewerb, bei Chancen keinesfalls zurückstehen zu wollen, ist unser innerstes Überlebensprogramm, mit fatalen Folgen.

 

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/holocaust-die-formen-des-erinnerns-duerfen-nicht-starr-werden-25633842

 

 

Siehe auch: Regisseur Georg Stefan Troller zum Holocaust Gedenken

 

http://www.ksta.de/politik/regisseur-troller-zum-holocaust-gedenken-jeder-wuerde-einen-massenmord-begehen-25623692

 

 

 

 

 

 

George Michael

 

Bild und Artikel aus der Berliner Zeitung von heute 2. Weihnachtstag 2016

 

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/mit-53-jahren-popsaenger-george-michael-ist-gestorben-25373628

 

Mein Kommentar zum Artikel:

 

Unsere eigentliche, die Naturkonstruktion "der Evo" und der Kropf im Kopf, was wir Großhirn nennen, sind zusammen eine Notkonstruktion, die uns hat überleben lassen und, was die Natur nicht wollte, die Erde uns komplett unterwerfen lassen.

 

Die Beiden vertragen sich nicht. Unter Drogen begeistert sich das Doppelköpfchen am Hype, am Kick, am Zauber im Schädel. Farben, Geräusche, unglaubliche Emotionen.

 

Solche Knallerlebnisse vereinigen die beiden Streithähne in Begeisterung. Freilich nur so lange wie der Knall anhält. Danach zanken sie sich umso heftiger mit Schuldzuweisungen und vergrößern so den Konflikt. Einziger Ausweg, um wieder zu Burgfrieden zu finden, noch ne Prise, ein Schluck, ne Linie ziehen, ne Spritze, Chips auf den Tisch (Roulette nicht Kartoffeln, die helfen auch nicht wirklich), Races auf der Hauptstraße, Mount Everest und mit dem Wingsuite runterfliegen.

 

Immer das Gleiche.

 

Wir pumpen uns mit Begeisterung auf, um dann zu einem übel missratenen Origami wieder zusammen zu fallen.

 

Todesursache Fentanyl.

 

Da haben die beiden lebenslangen Streithähne den Konflikt dann endgültig beendet und ruhen nun in Frieden – sagen wir doch hellsehend immer, wenn einer tot ist.

 

In Wahrheit merkt der Evo von Geburt an, dass er sich mit dem Telli nicht verträgt, sucht und findet nach langem Kampf den endgültigen Ausweg. Ich denke, dass er den Endpunkt festlegt – wie immer, ohne seine Absicht kundzutun.

 

Das macht er nie, weil er nicht spricht und der Telli versteht ihn nie, weil er nicht hört.

 

Der Evo entscheidet, wann wir abtreten, dann, wenn er das Leben satt hat.

 

Und dann guck mal den nächsten Artikel an:

 

 

 

 

 

Beim Anis Amri fing es an, wie bei allen Kleinkriminellen – erwischt und damit taxiert – eingeordnet als Straftäter, anfällig, nicht gesellschaftstauglich, mehr oder weniger gescheitert.

 

Das ist die Rennbahn  zu unglücklichen weil erfolglosen Erwachsenen.

 

Irgendwann ist dann das Maß voll, das allgemeine Unglück wird von Zorn untermalt und die Hoffnungslosigkeit schiebt den Schlitten an – und abwärts geht’s immer schneller.

 

Jedes Angebot, dem Jammer zu entrinnen, wird angenommen. Das will die Evolution so. Wenn gar nix mehr geht, dann eben mit Gewalt.

 

Das ist so und bleibt so, es ist nicht intelligenter Kontrolle unterworfen. Die Intelligenz ist der Steuerung durch die „verdrahtete Evolution“ unterworfen. So herum wird ein Schuh draus.

 

Auf diesem Ticket reitet der internationale Terrorismus. Er nutzt nur die Gelegenheiten, die sich in massenhaften Massengesellschaften massenhaft ergeben.

 

Gescheiterte einspannen – allen, die nicht auf die Beine kommen, deren Wünsche und Ziele unerfüllt bleiben, stellt man ein Abschiedsgeschenk an die beschissene Gesellschaft, die das ganze Unglück verursacht hat, in Aussicht.

 

Ein Attentat einfach, bei dem der/die Gescheiterte alles, was ihm stinkt, an die Gesellschaft zurückzahlt, sich selbst entlastet und gleichzeitig die Last des Unglücks anderen aufhalst.

 

Das ist natürlich grottenfalscher Unsinn – aber für Hoffnungslose ein Licht am Ende des Scheißtunnels.

 

Sie kriegen zwar nichts außer dem Ende der eigenen Existenz. Nur dieses Ende beendet auch die Verzweiflung.

 

Das ist alles, was Terrorismus zu seiner Blüte benötigt.

 

Was andauernd unterdrückt wird, ist, dass das keine Monster oder so was sind. Es sind Menschen wie du und ich, vom Leben an ihre Grenzen gebracht und dann von einem Verführer in die von jenem gewünschte Richtung gedreht.

 

Genau das haben alle Religionen schon millionenfach gemacht und selbst bei völlig unschuldigen Naturvölkern keine Hemmungen gehabt, denen den eigenen Heilswunsch überzuziehen, zur Not mit dem Knüppel und generell gilt unter Menschen: „Und wenn du nicht willst, so brauche ich Gewalt!“

 

Anscheinend stammt alles, was Menschen machen, nicht aus Glücksstreben, sondern aus einer nur bei Menschen vorkommenden Superfrustration.

 

 

Das kommt dann demnächst:

 

Frustration steuert unser Verhalten, nicht das angestrebte Glück. Das hat Auswirkungen auf uns alle und unsere Zukunft als Spezies.

 

Wenn das stimmt, sind alle gängigen Prognosen falsch.

 

 

 

 

 

 

Schon mäßiges Herumzappeln oder wenige Minuten Umhergehen  haben einen lebensverlängernden Effekt.

 

Stammt aus dem Wissenschaftsmagazin scinexx.de

 

Warum zum Teufel sollte die Evolution so etwas installieren?

 

Alles Leben existiert inmitten in einer Zerreißprobe:

 

Energie sparen um jeden Preis und gleichzeitig und dem entgegengesetzt einen tüchtigen Körper zu basteln, der den Umgebungsvaraiblen genau die Energie abtrotzt, die er für sich und seine Spezies braucht.

 

Faultiere treiben die Sparsamkeit auf die Spitze, können aber auch nicht fliehen oder kämpfen, sie gingen in Superzeitlupe zugrunde.

 

Diese hier treiben es auf eine andere Spitze. Sie sind höchstgefährlich, täuschen aber bildschöne Orchideen - also vollständige Harmlosigkeit - vor.

 

auch aus scinexx: http://www.scinexx.de/galerie-737-6.html

 

 

 

 

Und woher weiß die Fangschrecke, wie eine Orchidee Harmlosigkeit exprimiert?

 

Ein bisschen zappeln reicht!

 

 

 

 

Weil Menschen Menschen nicht verstehen, läuft immer alle Planung auf einen bestenfalls miesen Kompromiss hin zwischen „einiges haben wir verstanden, aber eigentlich bauen und planen wir für uns, die wir möglichst Geld und Ruhm in dieser Reihenfolge anhäufen".

 

Die Motive sind es, die Menschen erst verständlich machen. Hinter Motiven stehen Absichten und Vorgehensweisen geduckt, kaum sichtbar und sehr häufig auch absichtlich versteckt. Im Innern weiß jeder Mensch, oft recht genau, was er eigentlich vor hat, aber viele, auch oft der Betreffende selbst, lassen nicht zu, dass die Motive also die wahren Absichten hervortreten dürfen.

 

Wir belügen halt Tag und Nacht alle, uns selbst eingeschlossen.

 

Unser Außen ist eine ganz andere Person, als unser Innen.

 

Evo und Telli!

 

 

Anlass ist das Humboldt-Forum im Brimboriums-Palast oder Flugplätze ohne Flüge und Tegel wird geschlossen, aber jetzt lieber doch noch nicht usw.

 

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/vor-dem-umzug-das-letzte-mal-ueber-die-schaetze-in-dahlem-staunen-25212268

 

 

 

 

Ein Rehkitz kann kurz nach der Geburt stehen und freilich sich tief duckend auch wieder hinsetzen. Aber seine Knochen, Sehnen und Muskeln tragen den Körper.

 

Ein Karibukind rennt nach einer Stunde mit der Herde mit – viele Kilometer jeden Tag.

 

Menschenkinder kriegen das sehr lange nicht hin. Sie liegen ewig und krabbeln dann und viele erheben sich erst mit eineinhalb Jahren.

 

Das Hirn, das wir für Kommunikation brauchen, ist nicht nur sehr groß, sondern scheint die eigentlich übliche Entwicklung der übrigen Körperfunktionen wie Beweglichkeit, Fluchtchancen etc. massiv zu behindern – absichtlich zu verlangsamen, damit es mitkommt und nicht Körper vor Hirn davonrennt.

 

Man darf vermuten, dass das bei der Geburt übergewichtige Teil so weit entwickelt ist, wie es eben noch durch den Geburtskanal passt.

 

Aber auch in dem Zustand ist es untauglich für Überlebensaufgaben aller Art. Kein anderes Lebewesen konnte sich so eine retardierende Entwicklung leisten.

 

Alle sagen, dass unsere Hände für den Werkzeuggebrauch und das Waffentragen entwickelt sind. Nur mit Händen kann man ein Baby so lange tragen, pflegen, mitnehmen. Das machen Affen auch.

 

Unsere Kinder jedoch können sich nicht alleine festhalten, ziemlich lange noch nicht einmal den Kopf tragen. Festhalten können sie nicht, weil ihre Hände nichts taugen und weil kein Fell am Elternteil Halt anbietet – also brauchen wir die Hände um die Kinder zu schleppen. Das können nur bodengängige Zweibeiner. Alle anderen brauchen alle Viere zum gehen und klettern. Hunde schnappen die Winzlinge im Nacken. Mach das mal mit einem Menschenbaby.

 

Da sie absolut nichts können, brauchen sie eine ausgeklügelte Schutzumgebung, die darauf eingerichtet wurde, dass dieses elend langsam lernende Kind die Gesetze der Sippen bestimmt und so den Erfolgsplan der Spezies radikal umgebaut und auf ein ganz anderes Niveau des „Zusammenlebens“ gezwungen hat. Die Kinder der frühen Menschen müssen eindeutig robuster gewesen sein.

 

Mir sagt das, dass die Spiegelneuronen genau hierfür benötigt wurden. In der Wichtigkeit, wie sie beim Menschen implantiert wurden, gibt es sie nirgends sonst.

 

Selbst wenn wir am Bildschirm anderen beim leben zuschauen, lassen sie uns weinen und hoffen und Schmerzen mitfühlen  -  vor einem Fernseher – jahrzehntelang.

 

Das kann einem Autisten nicht passieren. Siehe hier:

 

http://evolutionsblog.de/koerper-seele-geist/216-die-naechste-stufe-der-evolution-ist.html

 

Nun wird sichtbar, dass das dämliche und sich extrem unzuverlässig und langsam entwickelnde Großhirn den Menschen den gesellschaftlichen Takt vorgibt.

 

Diese nichtsnutzigen superaufwändigen Nachkommen, haben einen dermaßen hohen Stellenwert in unserem Gemüt erhalten müssen, dass wir es bislang nicht hinkriegen, den gefährlich mit Menschen überlasteten Planeten in einem klug ausbalancierten System mit unserer Anzahl nicht zu überfordern.

 

Jetzt sind sie die Gefahr Nummer 1  -  die hilflosen Nachkommen  -  alleine wegen ihrer Zahl.

 

Man kriegt in der Natur nichts, ohne dass es was kostet.

 

Die Klugheit unserer Spezies wurde mit der Gefahr erkauft, am Ende alles kaputt zu machen.

 

So was macht die Natur gewiss ganz selten, weshalb uns noch keine anderen Superspätentwickler begegnet sind.

 

Mehr hierzu:  Es geht um unser Hirn, die Mutter aller Probleme.

 

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/174-die-mutter-aller-probleme.html

 

 

 

 

Wir wählen Parlamentarier und Parteien. Wir können nur die wählen, die sich wählen lassen wollen. Und dass das die bestmöglichen dafür sind, da müssen wir aber Glück haben.

 

Und wir müssen hoffen, dass die tatsächlich für uns denken und lenken wollen. Das machen sie vielleicht, wenn wir Glück haben.

 

Die machen dann für uns Gesetze und ändern manchmal welche. Die Gesetze, die sie machen, helfen der Gesellschaft und nutzen uns persönlich, wenn wir Glück haben.

 

Nichts können sie alleine machen, sie benötigen Mehrheiten.

 

Die Mehrheiten setzen Gesetze durch, die gut für uns sind, wenn wir Glück haben.

 

Sind die Gesetze wie oft nur dünne Kompromisse, gibt es vielleicht noch schlechtere und noch dünnere Kompromisse, wenn wir Glück haben.

 

Die Gesetze werden von den Ministerien und allen Verwaltungsapparaten angewendet, wenn wir Glück haben. Dort gibt es viele Menschen, die lieber machen, was sie selbst wollen, weil Menschen es schon immer so gemacht haben. Sie haben leitende Verantwortliche. Die braucht man deshalb, weil Menschen sonst eher nicht machen, was sie sollen.

 

Dass die unsere gültigen Gesetze wirklich wie gedacht anwenden und sich nicht häufig selbst verwirklichen, da müssen wir schon viel Glück haben.

 

Und wenn es Streit darum gibt, dann haben wir Gerichte, die entscheiden sollen über die Wehklagen. Dort sitzen viele Richter, die sind auch Menschen, die sehr gerne machen, was sie selbst wollen und sie sind eben Richter also Menschen über Menschen oder Übermenschen. Da ist die Wahrscheinlichkeit schon noch ein wenig höher, dass das Ego macht, was Egos immer machen, nämlich sich selbst in den Vordergrund stellen. Dass die für uns wirklich ausgewogen urteilen, da müssen wir wieder viel Glück haben.

 

Damit die Gerichte nicht nur machen, was sie wollen, gibt es Anwälte und Anwälte. Dass man da einen von denen erwischt, die sich tatsächlich für den Mandanten einsetzen, da muss man schon richtig viel Glück haben.

 

Dann gibt es da noch die Staatsanwälte. Die sind die Anwälte des Staates, die sind was ganz besonderes, die sollen den Staat durchsetzen gegen uns. Dass die über die Jahre, die sie in Machthaberei verbringen menschlich und vernünftig bleiben, müssen wir wieder reichlich viel Glück haben.

 

Zu unserer Sicherheit gibt es hübsch vertikal angeordnet über den Amts- und Staatsanwälten Generalstaatsanwälte. Das mit dem General vor dem Staatsanwalt macht mich schon sehr stutzig. Was haben Generäle da zu suchen?

 

Wikipedia sagt: „General“ geht zurück auf das lateinische generalis (deutsch: „allgemein“ oder „gemein“). 

 

Dass die nicht richtig gemein sind, da müssen wir wieder viel Glück haben.

 

Wenn dann schon einmal eine richtig gute Idee zur Tür herein ins Parlament kommt, dann müssen wir aber schon von der Chancenwahrscheinlichkeit so was wie einen Sechser im Lotto haben, dass von der Idee her es wenigstens noch das hinterste "e"  ins Gesetz schafft - also äußerst unwahrscheinlich viel Glück haben.

 

Die Demokratie hat einen Ausbau nötig.

 

Damit wir zukünftig gesichert etwas mehr Glück haben.

 

 

 

 

Die Funktion unseres großen aber dämlichen Gehirns ist, zum Zwecke der Kommunikation fixe Bezeichnungen zu verwenden, die immer ohne Ausweichmöglichkeit Prozesse zerhacken.

 

Alles ist im Fluss. Nur Sprache kann das nicht abbilden.

 

Hier liegt die organische Ursache aller Schwierigkeiten des Zusammenlebens von Menschen. Andere Spezies haben diese Bremse nicht.

 

Für mich fühlt es sich so an, als habe die Natur einen winzigen aber eben unumkehrbaren Fehler gemacht, der sich jetzt für das gesamte Leben auf dem Planeten rächt.

 

Die allmähliche Ausweitung des wahren findigen Teils unserer alten Hirnteile hat sich ein Kommunikationseckchen herangezüchtet, mit dem der Findigste der Gruppe erklärt hat, was er herausfand und unterrichtete. 

 

Einfälle sind das Problem. Sie kommen einfach aus dem Evo-Gehirn. Alles kann man zeigen, aber nicht alles kann der dümmere verstehen. Dazu bräuchte er den Einfall selbst, in seinem Gehirn.

 

Ganz langsam wuchs der Erklärbär in den Menschen und das ist der Anfang vom Ende.

 

Was wir heute um uns haben, ist die bislang größte Entfernung von unserer Natur, der der Menschen und damit der ganzen Erdzukunft.

 

Alles wurde wieder zu nichts.

 

Schuld ist niemand und jeder.

 

Wir verstehen Pokemon zu handhaben und haben Spaß damit, aber wir bemerken nicht dass auch der Schritt, uns noch weiter weg von uns selbst bringt.

 

Prozesse bemerken wir meist begeistert. Sie tragen das Etikett Zukunft und meint, dort wird alles besser.

 

Alle Prozesse im Universum oszillieren, sind so was wie Pendel oder Schaukeln. Das hin und her ist nicht aufzuhalten.

 

Wir sind im her.

 

Guckst Du, was Dich von Natur wegbringt, Alter!

 

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20394-2016-07-15.html

 

Artenschwund überschreitet planetare Grenze

 

siehe auch:  Die großen Sieben Nummer 2

 

Und während die Welt aus den Fugen gerät, sind Forscher gerade erst aus dem Ei geschlüpft und haben alsbald im Jahre 2016 denkende Küken entdeckt.  

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/enten-kueken-koennen-abstrakt-denken-a-1103257.html

 

Nochmal Herrschaften. Unsere Arroganz ist die größte Hemmung für hilfreiche Gedanken. Alles Leben unterscheidet: ist gleich denkt.

 

siehe dafür:  Die großen Sieben Nummer 1

 

 

 

 

Rambo 1 war 1982 im Kino.

 

Polizeigewalt wurde damit jedermann sichtbar dargestellt.

 

Dass die Einstellung der US-Polizei in diesem Film platziert wurde, hat nur die Existenz von massenhafter Polizeigewalt, an die das Land gewöhnt ist und worauf das Land stolz ist, erneut nachgewiesen.

 

Easy Rider von 1969, also nun bald 50 Jahre her, hat mich als 15 – jährigen Schwarzwaldbuben damals ehrlich erschüttert. Aber auch das war nur ein filmisch nachempfundenes lange bekanntes Schema der Vorgehensweise der Polizei. Es ist ein Teil des american way of live.

 

Wie hier im Blog schon oft erklärt, sind Gesellschaften wie Kontinentalplatten langsam aber unaufhaltsam. So etwas tief eingegrabenes verliert eine große Nation nicht an einem Samstag Nachmittag.

 

In nahezu allen für Amerika produzierten Blockbuster, die ich seither gesehen habe, zeigt dieses perverse Land seine eigenen Strukturmängel immer und immer wieder. Gleichzeitig leben die Amerikaner, wenn es die denn wirklich gibt, aus ihrer Sicht im wahren gelobten Land.

 

Anders kann man dieses faulige Mantra nicht interpretieren - einfach nur bescheuert. Wie so'n Spast, der gebückt zwangsbejackt hockend und sich von links nach rechts und umgekehrt wiegend immer am Ende der Bewegung heißer "America" murmelt. Denkt jetzt an's Kuckucksnest (Roman 1962, Film 1975) über das Jack Nicholson weiland flog.

 

Mir kommt es vor, als wäre da eine Nation noch niemals erwachsen gewesen. Die Kinder erschießen versehentlich Eltern und die Eltern erschießen versehentlich Kinder, weil bei denen in den Häusern, in denen sie wohnen, mehr schussbereite Waffen herumliegen als Zahnbürsten.

 

So was soll eine große Nation sein.

 

Na dann gute Nacht, Freunde!

 

Donald Duck und Donald Trump sind wesentliche Leitfiguren.

 

Die Ente versteht allerdings sehr viel mehr von Menschen als der Mensch Trump.

 

Aber als Haudrauf – Amerikaner pass er perfekt zu seinen Leuten.

 

Aufmerksame Skepsis ist mehr als angebracht  -  Leute!

 

 

 

 

Österreich, Türkei, Trump, Johnson, Obama, Merkel.

 

Alles deutet darauf hin.

 

Das war’s mit der pappweichen Demokratie, die die Posen liebt, ohne Weg, ohne Meinung, nur angepasst und undurchsichtig, alles offen lassend, täglich neu positionierend unter leugnen der gestrigen Position, alles schönreden, ohne was zu sagen, an dem man sie festnageln kann.

 

Weil alles im Universum, schwankt, pendeln alle Systeme eine Weile in die eine Richtung und dann unumkehrbar in die entgegen gesetzte.

 

Nichtstun mit Watschelgang und lächeln, weil Kameras herumstehen ist nicht nachhaltig für die Menschen im Land.

 

Wahrscheinlich sind wir selbst schuld. Die ewigen Großkopferten der Politik hatten wir so satt. Einmal was anderes probieren ist absolut menschlich. Sieht ganz so aus, als wollten andere Länder es auch mal mit ner Frau probieren, weil sie die Camerons satt haben. Das sollten die sich besser überlegen, wir haben immerhin schon unsere Vorlage abgeliefert. Daraus können sie lernen, ohne selbst baden zu gehen.

 

Die Köpfe, die vorne stehen und zu sehen sind, repräsentieren nicht die hinter ihnen nur grummelnd laufenden Systeme.

 

In Deutschland ist die Justiz überkommen organisiert. Sie hat immer noch eine vertikale, sich selbst schützende Hierarchie. Auf Deutsch: die machen, was sie immer gemacht haben, nämlich unverrückbar und starrsinnig, was sie wollen und verhalten sich keineswegs immer rechtskonform. Aus eigenem Antrieb kommen die da nie raus, weil von oben nach unten kein ausreißen gestattet wird.

 

Die gesamte überbordende Verwaltung hat diese Struktur aus dem Kaiserreich mitgebracht und verzichtet aus Selbstschutzgründen freiwillig nie auf diesen gut geschmierten Apparat.

 

Eindimensionale Hierarchie landet immer in dem evolutionsbedingten „ wir halten zusammen“. Wir sind doch eine Familie, eine Behörde. Wir müssen uns gegenseitig warm halten, wir sind ein Team. Unausgesprochen bleibt, alle die nicht zu uns gehören, sind gegen uns.

 

Mit dieser Einstellung haben die Menschen den Planeten erobert und vollständig besetzt.

 

Massensysteme benötigen eine hierarchische Organisation, weil organisiert sein bei Menschen nur bis Sippengröße von alleine einigermaßen funktioniert.

 

Aber die Kontrolle, die Kritik muss quer dazu organisiert sein. Hierarchie vertikal, Supervision horizontal und unabhängig in Geist und Bezahlung. Das ist die einzige Möglichkeit dicht am Wohl der Menschen zu bleiben. Dem uns Menschen innewohnenden Trieb, sich immer als Klumpen zusammen zu schließen und sich gegen alle anderen zu schützen, muss unbedingt ein solides Gegengewicht hinzugefügt werden.

 

Einige wenige Gemeinden haben in Deutschland den Anfang gemacht. Nun muss dies Wissen in die großen Systeme eingeführt werden.

 

Wir werden jahrelang fluchen, über den unaufgeräumten Haufen, den die Muttiära uns Menschen in Deutschland hinterlassen wird.

 

Wenn Sie jetzt an den europäischen TTIP und CETA - Sauladen denken sollten.

 

Es gilt Vorgesagtes uneingeschränkt auch für den Laden.

 

Supervision unabhängig und horizontal und mächtig.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com