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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Aus dem DocCheck Artikel

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/726/5131/

 

Verstehen, wie es zu Fehlentwicklungen kommt

 

"Sozial auffällige Jugendliche scheinen also Schwierigkeiten zu haben, sich in andere hineinzuversetzen und alle relevanten Umweltinformationen – wie beispielsweise die Absichten anderer – in sozialen Interaktionen zu berücksichtigen. Dies wiederum kann zu antisozialen Verhaltensweisen führen, so die These der Wissenschaftler. „Die Jugend ist durch vielfältige körperliche, neurologische und soziale Veränderungen gekennzeichnet. Durch die Studie unter Jugendlichen haben wir die Chance, besser zu verstehen, was in dieser sensiblen Phase passiert und wie es zu Fehlentwicklungen, also zur Ausbildung antisozialer Verhaltensweisen, kommt“, sagt Erstautor der Studie Wouter van den Bos, der am Forschungsbereich „Adaptive Rationalität“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin arbeitet. Die Ergebnisse der Studie liefern wichtige Anhaltspunkte für die Entwicklung von psychotherapeutischen Maßnahmen."

 

Die angesprochenen Fehlentwicklungen werden sehr schnell verständlich, wenn man einbezieht, dass die Evolution sich für unsere Sippendimensionen aufgemacht hat, soziale funktionelle Übereinstimmungen in Gruppen zu erzeugen, ohne die individuellen Leistungsanforderung, "schneller, höher, weiter" dadurch zu begrenzen.

 

Beide Motive, sich einzugliedern und dennoch nach hohem Rang zu streben, zum Wohl der Gruppe, sind heute nicht mehr in Einklang zu bringen. Anforderungen an die Gruppe gibt es nicht mehr. Das soziale Umfeld ist heute ein gigantisches, nirgends festgelegtes, nicht  begreifbares und nicht sich wiederholendes stabiles Gesamtbild, das sich als ständige Erfahrung verstehen und nutzen lässt.

 

Es ist ein komplett losgelöst von realen Lebensbedürfnissen ein weltweit interaktiv operierendes System von nicht bindenden Informationsangeboten, dem die jungen Menschen ohne Hoffnung auf Strukturen und Verstehbarkeit ausgesetzt sind. Sie nehmen sich ähnlich einer steinzeitlichen Gruppe, aus den angebotenen Verhaltenslinien alternativlos willkürlich welche heraus. Allerdings heute von denen sie glauben, dass es die Hauptmerkmale ihrer vermeintlichen Gruppe sind:  Sie folgen lediglich Trends, die ihnen angenehm und nachahmenswürdig erscheinen. Das geschieht im Gegensatz zu der herkömmlichen Situation in Sippen ohne jeden Bezug zur Gruppenrealität, weil es diese Gruppen nicht mehr gibt. Also finden sich Jugendliche in etwas hinein, das keinerlei Resonanz abgibt auf richtig und falsch, sondern lediglich auf IN und OUT.

 

 

 

 

Kommentar zum Crowdfunding - Artikel auf doccheck

 

http://news.doccheck.com/de/blog/post/1252-wenn-die-aok-ein-gesicht-haette/

 

Dr. med. Carsten Schmidt

 

Klar, deutlich und ein sinnstiftender Gegenpol zu dem sinnlos monetär ausgerichteten Gesundheitssystem der BRD, welches zudem von inkompetentem Sachbearbeitern verwaltet wird. Was für eine ethische Schande in einem so reichen Land, welches durch klügeres Vorgehen auch noch Geld sparen könnte. Politiker denken zwar gerne, aber überlassen das Nachdenken der Inkompetenz von sog. Experten, nach der sie sich dann wider besseren Wissens auch noch verlassen. Expertise ist etwas ganz anderes!

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

 

Absolut ertaunlich, diese junge Frau hat alles verstanden.

 

Wir stecken in Kreisläufen fest, die selbststablisierend sind........

Unsinnig zu schreiben, hört Euch Julia an, die kann das viel besser.

 

 

Youtube:  https://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8

 

 

 

 

 

Der Mensch hat keinen Respekt vor Artgenossen.

 

2 Beispiele aus der Berliner Zeitung

 

Milliardenverluste durch unnötige Rücken-OPs      17.12.2013 

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/bkk-gesundheitsreport-milliardenverluste-durch-unnoetige-ruecken-ops,10839396,25650770.html

 

500 Tote bei Kämpfen im Südsudan         18.12.2013 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/konflikt-im-sudan-500-tote-bei-kaempfen-im-suedsudan,10808018,25655056.html 

 

Im ersten Fall kommt zweifellos Geld vor den Bedürfnissen von Patienten. Heutzutage vermarkten wir absolut Alles - absolut tabulos!!! 

 

"Lesen, was gesund macht!" Fernsehwerbung ist beschämend. Für alle Wehwehchen werden Mittel angeboten. Mit einem heruntergerappelten Spruch: "Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen sie den Arzt oder Apotheker" entlasten sich die Anbieter.

 

Alle, wirklich alle Werbefilme zum Verkauf von Wohlbefinden mit Sprüchen wie "wer beweglich ist, dem geht's gut!" zielen auf den Wunsch unbelastet zu sein. Täglich sitzt ein weiblicher Dulcolax-Fan auf der Couch und berichtet, dass es ihr dank der Einnahme gut geht. Sie müsste nur von der Couch aufstehen und stramm gehen, dann macht der Darm, genau das, wofür er gebaut wurde, er transportiert. Für einen Couchpotatoe hat die Evolution keinen Darm entwickelt. Sie dachte eher, dass Menschen sich den ganzen Tag bewegen, weil sie sonst nicht existieren könnten. Und wegen dieses Missverständnisses brauchen wir dann die Mittelchen. Und damit wären wir bei der Missachtung der eigenen eigentlichen Natur angelangt. Wir haben keinen Respekt vor den anderen Menschen und vor unseren eigenen Bedürfnissen auch nicht.

 

Skepsis ist angebracht

 

Im 2. Fall geht es um Ressourcen. Da wo eine Sippe lebt, hat nicht noch eine Platz, also muss eine weichen. Ein Anlass zum Kämpfen findet sich immer. Man schreit einfach Raum fürs Volk und schon hat man den Konflikt. Es geht auch mit Religion oder Bräuchen, oder dem Aussehen. Macht, Gier, Rang ist es, was uns die Evolution aufgeladen hat.

 

Bemerkenswert ist daran aber, dass dies zielführend in gefährlicher und in jeder Richtung unsicherer Existenz der Spezies zum Fortbestand verhalf und mit aufkommender Zivilisation den Aufstieg zu Massenhaftigkeit erbrachte.

 

Nur, wir kriegen das mit dem sogenannten "Großhirn" aber immer noch nicht gebacken, dass die anderen die gleichen Rechte haben und Existenznot in Überflussgesellschaften nicht wirklich von Not kommt, die der Nachbar verschuldet, sondern global verursacht wird.

 

Die Ungleichgewichte sind längst nicht mehr als Viele mit wenig, sondern als viel für Wenige zu charakterisieren.

 

Warren Buffet sagt, es geht um Reich gegen Arm. Er hat recht.

 

Skepsis ist angebracht

 

 

 

 

Wir laufen zielgenau und kerzengerade in die erdgesellschaftliche Katastrophe.

 

Unser wahnsinnig gewordener Wettbewerb schiebt alle Entwicklungen an, jedoch in die falsche Richtung.

 

An unserem Entwicklungsbaum, mit vielen verzweigten Ästen, sitzen wir als Blätter an einem einzigen Ast und zwar an dessen Ende. Die Weiterentwicklung kann nur auf diesem Ast an dessen Ende erfolgen. Alle Fehlstellungen sind nun nicht mehr zu korrigieren, es folgen einfach alternativlos weitere Verschlimmbesserungen.

 

Wir werden das Verständnis der Menschen zu ihrer Biologie nicht wieder an dem Ast und dem nächsten entlang zurückführen können und so zu einem sinnvollen körperlichen Leben gelangen. Nein, wir werden weiter in allen Forschungsbereichen suchen, um lang gepflegte falsche Entwicklungen in Details zu verändern aber nicht zurückgehen um einen ganz anderen Weg auf einem ganz anderen Ast neu einzuschlagen.

 

Wir werden versuchen die unzähligen Plastiktüten zu Gunsten der Meere einzudämmen, aber im selben Moment intensiv weiter an der Konsumschraube drehen.

 

Wir werden Kinder nicht im Freien und in Bewegung aufwachsen lassen, aber mehr Ritalin und andere Stoffe an sie verteilen.

 

Wir werden weiter wenige Kinder kriegen und statt dessen Menschen anderer Herkunft aufnehmen und denen abverlangen, dass sie unseren Stil annehmen.

 

Wir werden dank der bereits erreichten Komplexität unserer gesetzlichen Regelungen und Systeme es nie wieder schaffen, Flughäfen ohne Desaster zu bauen, oder Tunnelbahnhöfe;  die Krankenhausversorgung und Steuergesetzgebung, Rentenversicherungen und die anderen Sozialsysteme sowie Finanzstrukturen auf einem nachvollziehbaren Niveau zu regeln und dem Filz und Flickwerk den Garaus zu machen. Und schon gar nicht wird das internationale Staatengemenge Ressourcen schonen und die Atmosphäre pflegen.

 

Dieser Tumor Staat, wird weiter die Menschen-Märkte zu Leistungen drängen, zum einzigen Zweck, mehr für sein inneres Wachstum zu generieren.

 

Dieser Staat wird nie wieder bis zum Stamm des Baumes zurück finden und dann von dort aus einen neuen ehrenwerten Weg gehen und alle anderen Staaten auch nicht.

 

Wir sind für Massengesellschaften nicht gemacht. Wir finden kein adäquates geistiges Regulativ, das intelligent funktioniert und dessen Leistung einem ähnlich harten direkten Druck der Lebensgefahren eines Steinzeitlers entspränge und dieserhalb unmittelbar machbare und überlebenswichtig kluge, der Situation angepasste Entscheidungen erzeugt.

 

Der Grund:  alle Menschen können dank der Infotainmentwelt jederzeit sehen, wie es den anderen geht und wollen schnellstens da hin. Weil sie es bereits gesehen haben, wollen sie es haben.

 

Die Isoliertheit einzelner Sippen in der Zeit vor den Massengesellschaften hat sie zu Rezepten geführt, die ihrem jeweiligen Lebensraum entsprangen und sie mussten sinnvoll sein, sonst hätte es sie bald nicht mehr gegeben.

 

Den Druck der unmittelbaren Gefahr fürs Überleben gibt es nicht mehr. Wir können uns als Gesellschaft einfach jeden Scheiß erlauben und die Schuld fürs "Schiefgehen" auf die Umstände und andere Doofe abwälzen. Niemand von denen, die den Scheiß anrichten, wird verhungern, deshalb erlauben sie sich jeden Blödsinn und sind extrem weit weg davon, eine Instanz zu sein, der man trauen kann und die das Vertrauen in Aussage und Taten würdigt.

 

Die Ursache aller Fehlentwicklungen ist die Abwesenheit unmittelbarer Gefahr für die Verursacher selbst, sie spielen nicht mit ihrem Leben, sondern mit unserem.

 

Mit seiner Fressintelligenz ist der Staat zu einem unkontrollierbaren Glioblastom geworden.

 

Glioblastome sind supergefährliche Hirntumore, die keine Überlebenden übrig lassen.

 

 

 

 

Heutige Gesellschaften kippen in allen Feldern. Niemandem bleibt irgendetwas auf Dauer verborgen.

 

Gesellschaftliche Veränderung entsteht unweigerlich durch sehen und erkennen von Verhalten Anderer. Drei Möglichkeiten hat ein Individuum sich dazu zu stellen, ablehnen, ignorieren oder übernehmen und freilich - wie immer - in selbst gewählter Intensivität.

 

Da unsere heutigen Medien jedweden Zustand oder Missstand konsequent bis hin zum allerletzten Bewohner im Tal der Ahnungslosen verbreiten, sind die Gemüter von Allem und Jedem immer als Ganzes betroffen.

 

Und darum stimmt der Begriff von  Konstantin von Notz, Handelsblatt Online. „Das ist zweierlei Maß und offenbart, dass die Bundesregierung das Ausmaß dieser Kernschmelze des Rechtsstaats erst begreift, wenn sie persönlich betroffen ist.“

 

Auszug aus dem Artikel der Berliner Zeitung von heute "Im Abhörskandal wächst Kritik an Merkel"

 

Es geht darum, dass die Merkel am Handy auch abgehört wurde, und nun endlich reagierte und Obama angerufen hat. Das wurde dann sicher doppelt abgehört, einmal von Obama am Rohr und noch einmal von der NSA als Sicherungskopie.

 

Der Gedanke, der uns mehr beschäftigen sollte, ist das Gesetz der fallenden Steine, wenn sie denn so nahe aneinander stehen, dass eine Kettenreaktion entsteht. Einer reißt den anderen um.

 

Jeder Politiker sieht, wie man an Geld kommt, sie gucken sich das voneinander ab. Jeder Beamte sieht, wie viel oder wie wenig die anderen arbeiten und passt sich an. Jeder Geheimdienstler träumt von Pension und dann machen es die anderen auch. Viele Polizisten auf der Straße scheißen auf den Rechtsstaat und kümmern sich um ihr Zeug. Viele Staatsanwälte und Richter machen es sich einfach und ermitteln und urteilen, wie sie gerade drauf sind. Im Staat arbeitende Beamte haben die Bedürfnisse aller Menschen nicht im Blick, sondern ihre hoheitliche Planung und ihre Entschlüsse. Geldinstitute mit Steuergeld aufpumpen ist wichtiger, als hinsehen zu müssen, wie viele Bürger Essen bei den Tafeln zu holen gezwungen sind. Alle zusammen sehen am BER und anderen Großpleiten, dass die Systeme nichts mehr im Griff haben. Die jetzt gerade sich konditionierende neue Regierung wird das gleiche machen wie die zuvor - gerade mal das Nötigste im Sinne von "klug gewählt" weil ungefährlich für die eigene Sippe, aber niemals das, was die Gesellschaft wieder auf einen Level gegenseitiger Achtung zurückführt.

 

Ich sehe immer noch die Agenda 2010 als die erste und deshalb bahnbrechende dreiste Attacke auf den Einzelnen, indem sie Menschen katalogisierte, um angeblich dem Staat zu helfen. Das war unser Einstieg in "Reich gegen Arm", wie es Warren Buffet sieht. Dämme sind gebrochen.

 

Die Steine am fallen zu hindern, ginge nur, wenn massive Lücken zwischen den Reichweiten entstünden. Wie sollte das gehen? Menschen erkennen jeden kleinen Vorteil und werden ihn nutzen - ergo, keine Chance auf Rückkehr zur anstrengenden Beachtung der Rechte Anderer.

 

Dann geht eben nur noch Balken und Stützen und Sperrwände einziehen, um eben nicht dem Mainstream hinterher zu laufen, nur weil es gerade alle anderen machen. Das sind Forderungen, zu denen eine bereits verdorbene demokratische Gesellschaft nicht in der Lage ist.

 

Und also darf ich den Ausdruck Kernschmelze mit dem Begriff Gesellschaft verbinden.

 

 

 

 

Der Bericht tippt an eine ganz empfindliche Stelle. Was wir so glauben und was nicht, ist überaus erhellend. Das moderne menschliche Gehirn ist in erster Linie ein Vereinfachungsapparat, der ansonsten nicht mit der immens komplexen Umwelt operieren kann. So entsteht die unvermeidliche Unschärfe. Deshalb packen wir absolut alles in Schubladen und definieren und katalogisieren Inhalte von Schubladen, um alles bei Bedarf wieder zu finden.

 

Das hat die Natur aber nicht gemacht. Die Evolution sucht und findet alle Wege und natürlich ist Rekombination von Erfolgsrezepten ein weiteres Erfolgsrezept. Nicht vergessen, bei der Natur muss nichts klappen und nichts stimmen - das benötigt nur unser Gehirn zur Beurteilung, wieso etwas funktioniert. Der Natur genügt es, dass es funktioniert.

 

Und ja, ich muss es einfach sagen. Bei der Entwicklung des Lebens, war niemand dabei, der eine durch Ordnung geadelte Vorgehensweise von der jungen Natur verlangt und dieserhalb Vorgaben abgesondert hat.

 

Kommentar zum DocCheck-Artikel: Pandoravirus, nicht Fisch nicht Fleisch  

 

Auszug daraus:  Pandoras Büchse öffnet sich

 

Jetzt haben Jean-Michel Claverie und Chantal Abergel, Marseille, den nächsten Treffer gelandet. Sie entdeckten eine bislang unbekannte Spezies vor der Küste Chiles und später in einem stehenden Gewässer bei Melbourne. Pandoraviren, so die neue Bezeichnung, sind oval geformt und leben parasitär in Amöben. Wie ihre mythologischen Verwandten bringen sie Unheil – nicht gerade für Patienten, aber für etablierte Theorien. Bleibt noch die Hoffnung auf ein tieferes Verständnis unseres Lebens, um beim griechischen Vorbild zu bleiben. Das beginnt mit ihrer Größe – Pandoraviren sind einen halben Mikrometer breit sowie einen Mikrometer lang: Dimensionen, die im lichtmikroskopischen Bereich liegen, einige Bakterien haben deutlich weniger vorzuweisen. Claverie und Abergel sprechen sogar von neuen Lebensformen („new life forms“): Mit 2,5 Millionen Basenpaaren und 2.556 Gene übertrifft der Salzwasser-Vertreter Pandoravirus salinus virale Obergrenzen um den Faktor zwei. Pandoravisus dulcis aus dem Süßwasser lässt sich auch nicht lumpen, hier waren 1,9 Millionen Basenpaare sowie 1.500 Gene zu finden. Nach aktuellem Kenntnisstand bleiben mehr als 93 Prozent des Erbguts rätselhaft, ohne Schnittstellen zu anderen Megaviren oder gar zu Eukaryoten. Lediglich sieben Prozent lieferten beim Abgleich mit Datenbanken brauchbaren Informationen. „Was zum Teufel ist mit den anderen Genen los?“, will Claverie wissen. Momentan stellen Wissenschaftler viel infrage, bis hin zum Status dieser Viren als nicht eigenständige Lebensformen.

 

Alles lesen unter:

 

http://news.doccheck.com/de/30086/pandoravirus-nicht-fisch-nicht-fleisch/?utm_source=web&utm_medium=DocCheck+News&utm_campaign=DocCheck+News+Search

 

 

 

 Foodwatch-Aktion  https://www.foodwatch.org//de/informieren/agrarspekulation/e-mail-aktion-hunger-wetten-stoppen/

 

Text an Wolfgang Schäuble in der Protestmail

 

Mehr als 900 Tafeln in Deutschland, Hunger in der ganzen Welt, Warren Buffet sagt der Kampf heißt Reich gegen Arm. Wenn unsere Volksvertreter sich darum nicht kümmern, brauchen wir sie nicht und Sie auch nicht. Die Versorgung kommt noch vor der Menschenwürde. Nehmen sie das endlich ernst, oder gehen Sie aus dem Amt.

 

 

 

 

In rasanten Schüben erzeugt die Forschung rund um die DNA und alle anderen medizinischen Bereiche Fortschritte in Richtung des Verständnisses von den Vorgängen und dem Zusammenspiel aller Wirkungen und Verwirkungen innerhalb des Lebens.

 

Der Motor ist Geld. Der Effekt ist Geld und der Untergang heißt Geld.

 

Die Forschung läuft in diesem Maße nur, weil sie mit Geld in aufwendige Untersuchungen geködert wird. Je mehr Geld, desto aufwendiger die Forschungen.

 

Heraus kommt und danach strebt Alles - Gewinn, durch Vermarktung neuer Verfahren neuer Medikamente und neuer Behandlungen. Es entsteht also Geld durch geplant gesuchte und gefundene Defekte am Organismus Leben deren Reparatur zu Einnahmen führt.

 

Unsere zivilisatorische Errungenschaft, alles bauen zu können und alles reparieren zu können, wird auf den Organismus lebender Mensch übertragen, zur Forderung nach jeder möglichen Heilungsanstrengungen.

 

Das ist ja mal wirklich ein Perpetuum mobile  -  es muss keine Energie mehr hinzugeführt werden und es bewegt sich sogar ständig schneller und Energie verzehrender.

 

Die Pharmamarktspezies saugt aus der undifferenzierten Spezies Menschen ansteigend bei jener erwirtschaftetes Vermögen, investiert Teile des Gewinns in neue Methoden und kann dann verstärkt saugen und so weiter und so weiter.

 

Die Heilungs-, Pflege und Rentenkosten steigen verknüpft mit den Aufwendungen für Highest-Tec-Medizin exorbitant und belasten alle Haushalte aller Systeme über jede Grenze von Politik und Wirtschaft hinweg.

 

Am Ende haben wir einen Krake Medizintechnologie, deren Errungenschaften, vermittelt durch die weltweite Kommunikation, alle Menschen haben wollen. Dieses Alle wollen es haben und um jeden Preis am "medizinisch assistierten Leben" bleiben, wird die Weltbevölkerung spalten und in Kriege stürzen, weil nichts einem Lebewesen auch nur annähernd wichtiger ist, als das eigene Leben.

 

Und all das wirkt ganz abgesehen davon, dass wir außerdem dem Tod folglich immer weniger Chancen einräumen, unsere schiere Zahl in den Griff zu kriegen.

 

 

Nachtrag:  Der Text ist von DochCheck vom 3.Juli 2014

 

Derzeit gibt es rund 17.000 seltene Erkrankungen genetischen Ursprungs. Europaweit sind etwa 30 bis 35 Millionen Menschen davon betroffen. Sie suchen nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch Leidensgenossen zum Austausch. Die Plattform „Ben's Friends“ unterstützt sie dabei.

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/985/6869/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheck+News-2014-07-03&user=ce50c7cc8952b9df7e3df402705cf3bf&n=985&d=28&chk=639b473a57bc7466399ea8def2ee166e#

 

 

 

 

Macht Schluss mit der Solidarität

 

Keine andere Lösung in Sicht. Alkoholiker, Vielfraße, Bewegungsfaule in großer Zahl erzwingen eine immense, ausufernde Gesundheitslogistik. So die Kurzbeschreibung reifer Gesellschaften.

 

Menschen sind Lebewesen. Diese reagieren auf Mast mit fett werden. Übergeordnet betrachtet sind Lebewesen Meister der Beschränkungen, der Not, der Ungewissheit, hypergeniale Erfinder neuer Chancen - seit jeher. Diese Fähigkeiten stehen einer Ruhepflicht entgegen, die in Wohlstandszeiten Energielager für die schwachen Jahre bilden helfen soll. Zwischen den beiden Extremen pendeln sich Überlebensfähige ein. Für eine Reihe großer Zivilisationen gibt es die zuerst genannte Phase nicht mehr. Wen wundert es, dass wir in Wohlstandsbauchträger ausarten.

 

Alkohol stellt die Natur nur sehr selten zur Verfügung (betrunkene Affen und Giraffen). Wir haben den Konsum alkoholischer Getränke zu einem gesellschaftlichen Muss erhoben und damit zusammenhängend ein Riesengeschäft daraus gemacht. Jeder trinkt individuell, das geht nicht anders. Druckbetankungen und massenhaftes Komasaufen sind Auswüchse, die eine breite gesellschaftliche Akzeptanz des Trinkens als Basis benötigen. Darin liegt Kern des Problems. Alle tun es, deshalb ist es richtig. Das ist halt so. Das macht man in Gesellschaft. Das bringt Menschen zusammen. In Wahrheit hat die Natur einfach nie eine Sperre in die Gene einzubauen vermocht, weil Wohlstandsgene, mangels frühem Tot der Inhaber niemals selektiert werden.

 

Fiktives Beispiel: In einer Steinzeithöhle trinken die Hälfte der Mitglieder und die andere nicht. Die Trinker sind gemütlich, jagen wenig,  fressen und schlafen viel. Träger welcher Gene werden wohl nach einer kleinen Eiszeit noch am Leben und damit vererbbar sein?

 

Genau, nicht die der Alkoholliebhaber. Überleben würden die, die Alkohol nicht vertragen und daher vor Sucht geschützt sind.

 

Realität. In Wohlstandsgesellschaften vererben dem Alkohole zugeneigte Teile der Gesellschaft häufig ihre Gene, da Alkohol bekanntermaßen enthemmt und auch den Ärmsten zur Verfügung steht - ja geradezu über die Armut hinweg tröstet.

 

Der Hammer:  Alkohol begeistert das Gehirn. Deshalb will es ihn so oft wie möglich haben. Durch die Wirkungen gerät es in Sonderzustände, die es als Sensation erlebt (gilt natürlich auch für andere Suchtauslöser). Lange vor der Entwicklung des menschlichen Großhirns, mussten Weichenstellungen bei allen Säugetieren dafür sorgen, dass Sensationen als solche mit besonderen Markern versehen werden und adäquates Verhalten auslösend, dem jeweiligen Kanon an Werkzeugen zum Überleben hinzugefügt wurden. Sensationen sind zum Beispiel Wasserstellen, Futterplätze, Gefahren aller Art und Neuigkeiten aller Art. Das Neue ist die Sensation gegenüber dem Bekannten. Die Sensation hat Vorrang und wird besonders häufig erinnert, nach ihr wird gesucht. Deshalb will unser Gehirn dieses Erlebnis immer wieder haben, selbst dann noch, wenn der Proband bereits schwer erkrankt ist.

 

Alltägliche Verfügbarkeit von Alkohol kam erst in zivilisierten Gesellschaften auf, was den Kreis schließt, da in großen Gesellschaften eben nicht mehr wirkungsvoll selektiert wird.

 

Und heute stecken wir in einer unbezahlbaren "Verelendung" der Volksgesundheit fest. Wiederholt sei:  "Die Trinker sind gemütlich, jagen wenig,  fressen und schlafen viel."  Menschengehirne organisieren sich in Prioritäten und Trinkfreudige haben die Priorität "Trinkfreude". Die Folge ist weniger Körperbewusstsein, wenig Lust an körperlicher Anstrengung und große Bereitschaft Argumente für deren Entbehrlichkeit zu finden. Die Verdrängung geht so weit, dass jahrzehntelanges Sitzen, das zu Gehbeschwerden führt, mit einem Rollator, vorzugsweise elektrisch, bekämpft wird, an Stelle einer körpergerechten Behandlung - viel aufrecht gehen. Es wird einfach nur abgewartet, bis das Argument greift, ja jetzt bin ich alt und kann das nicht mehr. Auch das wird nicht selektiert, da die Älteren eher wenig Nachkommen haben. Die fitten Alten - und davon gibt es glücklicherweise schon viele, beweisen tagtäglich, dass man Körper nur sinnvoll anstrengen muss und dann brauchen die allerwenigsten große Teile der Assistenzmedizin.

 

Die Kosten für Saufen und Betablocker als Leckerli müssen den treffen, der es so haben will und nicht die Allgemeinheit. Kosten sind sicher ein miserabler Ersatz für echte Zeiten der Not, aber allemal besser als gar keine Hemmung der Auswüchse.

 

Kommentar zum FAZ-Artikel vom 22.8.2013  Suchtprobleme Alkoholkranke fehlen viermal so lange im Job

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/suchtprobleme-alkoholkranke-fehlen-viermal-so-lange-im-job-12541972.html

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com