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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

"Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single auf Parship."

 

Paarbildung heute:  Wer die Wahl hat, hat ein Problem  

 

Die massenhafte Anpassung an den falschen Lebenspartner ist der letzten Eiszeit geschuldet.

 

Wir wissen heute, in einer unserer "high-educated" Gesellschaft und absolut überbevölkerten Situation auf Erden immer noch nicht, welche Partner zu uns passen und treffen deshalb meist nicht ins Schwarze.

 

Wegen der Engstelle, in der nur wenige tausend Menschen auf dem Planeten, als bis heute letzte Chance, unbedingt Vermehrung herstellen mussten, durften die einzelnen Probanten nicht wählerisch sein.

 

Partnersuche wurde dort zur ultimativen Wahl zwischen ganz wenigen Alternativen. Dem ordneten sich unsere Vorfahren verständlicherweise unter, denn nichts ist der Natur wichtiger als möglichst häufige Befruchtung mit stabilen Fortpflanzungsergebnissen.

 

Eine extrem aufwendige Suche - wie heute - gab es nicht, daher waren intellektuell wurzelnde Auswahlkriterien auch nicht nötig. Ein einfaches "Entweder - Oder" begrenzten die Möglichkeiten. "Die oder keine" war einfach der geringen Zahl von Möglichkeiten geschuldet. Das Ergebnis ist beeindruckend, wir sind viel zu viele.

 

Heute haben wir mit unserer überaus differenzierten Intelligenz nahezu keine vernünftige Möglichkeit mehr eine kluge Wahl zu treffen. Die Systematik der Rituale erlaubt es nicht, treffsicher den geeigneten Partner in der einzigen zur Verfügung stehenden Phase auszumachen.

 

Ist die Wahl (Wegstrecke bis zur ersten Kopulation) getroffen, sind die Anpassungsprüfungen eines modernen Menschen noch nicht einmal anfänglich geklärt. Zusammenleben:  wirtschaftliche, soziale, intellektuelle, sportliche, familiäre Aspekte sowie Ansichten und Gepflogenheiten und familiäre Einflüsse werden in jahrelangen Prozesse nach und nach angepasst, bis die Bindung unter den ewigen immer wieder nötigen Anpassungen gestresst in den Rotbereich hineinwächst. Die Versorgungspflichten sind dann häufig die Klammer, die das ganze wackelige Gebäude aufrecht erhält. Die Nöte, die ein Auseinandergehen nach sich ziehen, verengen den Handlungsspielraum enorm. Unsere innere Anpassungsfähigkeit = Leidensfähigkeit wird eher unter materiellen Gesichtspunkten getestet, denn unter emotionalen Bedürfnissen.

 

Ich parshippe jetzt!

 

alternativ: Ich paar-schippe jetzt!

 

Der Versuch das Problem der Zusammenführung mit Computern lösen zu wollen, ist Ausdruck der soeben beschriebenen Hilflosigkeit. Die Täuschung, die aus computergenerierten Passkriterien entwickelt wird, kann in den meisten Fällen nur in Enttäuschung enden.

 

Die aktuellen Scheidungsziffern beweisen hinlänglich, dass unsere Trefferquote in hochentwickelten Gesellschaften miserabel ist.

 

Die Quote kann über den Computer nicht erhöht werden. Da er nur mit intellektuell erfassbaren Aspekten operieren kann.

 

Geruch als evolutionäre Grundentscheidung, die prüft, ob die Immunsysteme beider Kontrahenten aus Sicht der Natur zusammengebracht werden sollen, berücksichtigt der Computer nicht.

 

Deshalb werden pargeshippte Paare von Anfang an ein Problem mit ihren Immunsystemen haben, die richten sich nämlich nicht nach dem Computer und damit hat die Beziehung nie eine Chance gehabt. 

 

Die Natur, will die Immunsysteme der beiden Parshipper tüchtig, aber möglichst unterschiedlich. Dadurch wird Immuneffizienz gegen alles, was da kommen kann, angestrebt.

 

Die modernen Kuppler, gaukeln nur Tüchtigkeit ihrer Berechnungen vor. Die Evolution versteht nichts von Computern, sie riecht und startet Verliebtheit oder eben nicht.

 

Alle 11 Minuten verliebt sich jemand auf Parship. Jetzt müssen wir noch die Stimmung nach den ersten elf Minuten wissen, wenn die wirklich voreinander stehen und sich riechen können.

 

Menschen maskieren sich ständig. Wir wollen bei den Anderen beliebt sein. Das machen dann auch unsere Parshiper. Sie treten voll maskiert voreinander und gaukeln sich gegenseitig im Auftrag von Parship Passgenauigkeit vor.

 

Absolut unübertreffbar der Mist - vorausgesetzt, jemand sucht ernsthaft einen Partner.

 

 

 

 

IS oder ISIS wird enorme Aufmerksamkeit geschenkt. Das wollen sie, das erreichen sie mühelos - mit Brutalität.

 

Allen Berichten und Kommentaren ist eines gemeinsam. Sie sind emotional. Man ist entsetzt, man versteht das nicht, man ist betroffen und ratlos vor so viel Gewalt.

 

Man kann zwischen den Zeilen fast immer Überraschtheit erspüren.

 

Die Überraschtheit deutet an, dass derartiges in unserer Zeit als unnormal gilt und daher überwunden geglaubt wird. Wenn aber Entsetzen meldende Journaille tagtäglich dies Ritual massenweise auskippt, kann es keine Besonderheit mehr sein - es ist normal, ganz einfach.

 

Fundamente tragen Gebäude. Sie sind selten sichtbar und daher wenig beachtet. Fallen Gebäude zusammen sind die Fundamente meist noch da. Alle Ausgrabungen fußen darauf.

 

Warum um Gottes ..., Verzeihung, Allahs willen, kämpfen die da alle? Dieser Frage muss ein Fundament unterbaut sein, das in der Zeit stand hält. Denn Kriege gab es zu allen Zeiten. Seit Menschen auf der Erde ihr Überleben verteidigen indem sie es den jeweiligen anderen verwehren, ist das so. Dieses Fundament sichtbar zu machen, quasi auszugraben ist Sinn dieses Artikels.

 

Jedes Leben beansprucht Platz - seinen. Damit verhindert es ein anderes Lebewesen an der gleichen Stelle. Alle Lebewesen wechseln Stoffe. Meist müssen diese durch das sie verwendende Lebewesen hindurch. Sie müssen erreicht, aufgenommen und der Rest wieder abgegeben werden. Manche versuchen das ortsfest, andere in Bewegung. Die wenigen Überlebenden nach der letzten Eiszeit unserer Art müssen ganz besonders zähe Exemplare gewesen sein. Die weniger zähen sind den Anforderungen unterlegen.

 

Um Ressourcen wurde und wird gekämpft. Raum, Nahrung, Hilfsmittel. Überleben der eigenen Sippe steht mangels anderer Möglichkeiten schon immer im Zentrum menschlicher Kampfbereitschaft. Kleiner als eine kleine Sippe sind Menschen nicht überlebensfähig. Die Sippe ist die einzige je existierende Chance. Einer Gruppe anzugehören ist zwingendes Element des Menschseins.

 

In einer überbevölkerten Welt, muss die Unterscheidung, was benötige ich zum Überleben und was nicht, angesichts der weltweit verbreiteten Informationen, wie andere Gesellschaften ausgestattet sind, in jedem Individuum anders ausfallen. Hierzu gibt es keinen Konsens, deshalb sind wir überrascht, wenn Kämpfer unerwartet ihr Leben riskieren für etwas, was wir nicht verstehen, weil wir dafür nix riskieren würden.

 

Unzufriedenheit reicht. Die muss nicht real sein. Eine bloße Befürchtung, benachteiligt zu sein oder zu werden, hat zu Urzeiten schon ausgereicht und das war richtig so. Denn um Grundbedürfnisse, haben Menschen sicher nicht erst gekämpft, wenn Ihre Vorräte verzehrt waren. Vorplanung betreiben alle nicht ortsfesten höheren Tiere. Herden wandern weiter, wenn der Platz abgegrast ist. Raubtiere verfolgen. Sammler sammeln. Dabei ist immer ein Erfolg in der Zukunft durch wegbewegen vorausgesetzt. Bleiben erzwingt über kurz oder lang gehen. Erst mit Ackerbau und Viehzucht wurde das weniger dringlich. Ändert sich das Klima, mussten aber auch damals die Menschen woanders hin z.B.: Indus-Kultur.

 

Ein deutscher ISIS - Kämpfer oder ein Deutscher, der damit liebäugelt, einer zu werden, findet hier bei uns in seiner Umgebung nur Schwierigkeiten. Sie schauen sich um und sehen eine für sie wertlose Gesellschaft, die keine ihnen attraktiv erscheinende, anzustrebende Lebensziele aufzeigt. Aus Sicht der Evolution ist das Verlust allen Sinns. Es gibt unter diesem Aspekt nur eine andere Antwort auf die Frage wohin morgen? - nur weg. Das Gefühl "Hoffnungslosigkeit" löst völlig natürlich seit eh und je bei Menschen radikale Entschlüsse aus. Hilflos da bleiben, wo man ist, wo aber absolut nichts mehr in die als richtig empfundene Richtung geht, war nie Sache von Menschen. Sind Ressourcen verbraucht, die Gegend zu nass oder kalt oder leer gejagt, ziehen sie weiter, wo anders hin. Und ganz natürlich hatten Sie die Entwicklung zur Hoffnungslosigkeit, doch selbst erlebend, innerlich vorbereitet immer eine Ahnung, wo es vielleicht besser weiter geht - jedenfalls nicht im Hier und Jetzt. Das Zuhause aufzugeben, die sieben Sachen zu packen, ist zutiefst biologisch.

 

Selbst Pflanzen versuchen ihren Samen so weit wie möglich mit erfinderischen Tricks vom eigenen Standort wegzubringen. Weil die sich vermehrende Pflanze doch selbst einen Standort hat, der sich allen anderen Lebewesen verweigert- auch der eigenen "Brut".

 

Einfach einen anderen Weg mit der Sippe einzuschlagen, wenn ein Mangel vorherrschte, war eine Grundnotwendigkeit für das Überleben. Wen wundert es nun noch, wenn einige Hundert in einer Großgesellschaft wie Deutschland auf die Idee kommen, ihrem Leben einen Sinn - einen menschlichen Sinn zu geben - zu kämpfen, um das Überleben wo anders zu sichern, wenn man es hier am Ort nicht mehr als gegeben erkennen kann.

 

Jetzt fehlt nur noch das Gegenüber zum Kämpfen. Der Gegner ist schnell gefunden. Man zeigt einfach auf den Nächstbesten. In unseren heutigen Massengesellschaften ist immer einer in der Nähe, auf den man zeigen kann. In Sippen ginge das nur sehr bedingt, weil der andere auf den man zeigen möchte, auch als das eigene Leben sichernd fungiert. Das bremst Entschlüsse einen tödlichen Kampf anzufangen drastisch.

 

Spannend ist die Frage, was zieht sie in den Krieg  - in die ISIS - Regionen. Die Wertigkeit, von der sie erwarten, dass man sie ihnen dort entgegen bringt. Weil es gefährlich ist, dort mitzutun, sind es auch wenige, die sich bereit finden. Und genau deshalb, weil es wenige sind, sind die, die kommen, wichtig und werden entsprechend willkommen geheißen. Hier, in der von ihnen verlassenen Gesellschaft, waren sie wohl eher unwillkommen.

 

Leben ist immer im Kampfmodus. Irgendetwas zu verbessern finden wir jederzeit. Das wird sich nie ändern. Das, was wir Frieden nennen, sind die Kampfpausen ermüdeter Zivilisierter. Das sieht man, uns betreffend, in Russland und überall sonst auf der Welt. Konflikte in Afrika, in Südamerika in Vorderasien.

 

Wenn die aktuelle Generation, das Leid des Krieges nur noch aus Erzählungen kennt, muss es das auch mal selbst probieren.

 

 

Nur ein Beleg: 

 

Alles Leben ist im Kampfmodus.

 

Influenzaviren bringen nach dem Eintritt in fremde Zellen deren Abfallmechanik mit Hilfe von Tarnung ihres eigenen Behältnisses als Müll dazu, diesen Müll zu zerkleinern. Dabei zerstören die Müllwerker wie gewünscht auch die Virengene enthaltende Kapsel und setzen damit die genetische Vermehrung des feindlichen Virus ungewollt selbst in Gang.

 

Wenn schon Viren, die noch nicht einmal einen eigenen Stoffwechsel haben, so raffiniert sind, was ist dann von der Krone der Schöpfung wohl zu erwarten?

 

Der Virenartikel steht hier:

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1289/8880/?utm_source=D...

 

Auszug:

 

Influenza-A-Viren tarnen sich mit Hilfe von Ubiquitin als Zellabfall. Dadurch bindet sich das Enzym HDAC6 an deren Hülle und zerreißt diese, um den „Abfall“ zu entsorgen: die genetische Information kommt frei. Virologen haben diesen Vorgang nun aufgezeigt. Ein

 

neuer Therapieansatz?

 

Das Influenzavirus wie auch andere RNA-Viren haben nach der Zellmembran ein weiteres Hindernis zu überwinden, ehe ihr genetischer Code freikommt. Die wenigen RNA-Stücke, die das Genom des Influenzavirus ausmachen, sind in einem sogenannten Kapsid verpackt. Dieses stellt während der Übertragung von Zelle zu Zelle die Stabilität des Virus sicher und schützt die Virusgene vor frühzeitigen Abbau.

 

 

 

 

oder: Warum es keine kollektive Intelligenz gibt.

 

Pandas fressen nur Eukalyptus.

 

Menschen alles andere - deshalb heißen Sie Allesfresser.

 

Der Panda hat sich evolutionär entschieden, auf nur eine Nahrungsquelle zu setzen. Das setzt voraus, dass es um ihn herum genug Eukalyptus gibt und dass kein Anderer den  haben will. Damit hat er sich selbst aus den Nahrungswettbewerben hinausselektiert. Klar wäre das nicht aufgegangen in einem Eukalyptuslosen Gebiet. Derartige Dummheiten/Experimente macht die Natur zwar, aber ohne Schaden, da keiner der Versuche lang genug gelebt, um zahlreiche Nachkommen durchbringen zu können.

 

Menschen haben sich von Pflanzen zu Allesfressern weiterentwickelt, sicher, weil kaum etwas anderes übrigblieb. Das war keine gezielte Entscheidung, sondern pure Anpassung. Runter von den Bäumen, weil die Konkurrenz sehr stark und ausgebufft entwickelt war und dann alles ausprobiert, ob es gegessen werden konnte. Nach und nach haben sich deshalb aus der Not geboren die Verdauungskünste zu hoher Diversität entwickelt - heißt, wir können nach Ende der Trainingsphase ganz viele verschiedene Nahrungsmittel nutzen.

 

Damit änderte sich natürlich nicht nur die Variabilität der Essangebote, sondern zwingend auch alles Verhalten. Stelle man sich einen intelligenten Panda vor. Wozu sollte das gut sein - er hat kaum Anforderungen, deren Bewältigung ihm nutzen würde. Sein Weg ist die sehr enge Alleinstellung. Unser Weg das glatte Gegenteil. Damit einher geht: finden, fangen, verstehen und Technik - wie sammeln, wie transportieren, wie aufbewahren, wie verwerten; z.B.: kochen mit Kochsteinen, grillen, in der heißen Asche garen, vorher mit Blattwerk einwickeln usw. Später dann das Anpflanzen und das Viehhalten. Anhäufung von Wissen und Weitergabe desselben, also lehren.

 

Intelligenz hat seinen Zweck beim Menschen für die massiv gewachsene Nahrungsdiversität erfüllt. Sie erst macht die effiziente Nutzung all der Vielfalt möglich.

 

Darüber hinaus hat sie allerdings den Nachteil, naturgewollt komplett individuell in jedem einzelnen Gehirn zu existieren und nicht in allen gleichermaßen. Diese massiv anwachsende Individualität des gelernten einmaligen Denkens ist die Ursache, für die beim Menschen nicht vorhandene Herden- oder Schwarmintelligenz.

 

Unser Denken macht uns über die genetischen ebenfalls gewollten Unterschiede hinaus zu übertriebenen Individualisten. Menschen sind Hyperindividualisten. Sie sind es von Natur aus - durch die absolut einmalige, wirklich nur in einem lebenden Exemplar vorgenommene mühsame stufenweise Ausprägung von Erfahrung, Erkenntnis und daraus folgender Denkmöglichkeit.

 

Unsere Ziele ändern sich ständig. Die Strategien, diese zu erreichen, ändern sich ständig. Partner und Gegner und Angehörige ändern sich ständig. Alles in unserer Umgebung ändert sich ständig und unsere Reaktion darauf auch, individuell natürlich. Raffinessen, wie List oder vorgetäuschtes Leid oder echte Wut und finsterer Hass sowie Brutalität und schmachtende Liebe befeuern das schwer verständliche Durcheinander. Unsere Motive springen übereinander hinweg und schlagen Purzelbäume quer durch unsere Stimmungen, von denen wir meist selbst nicht wissen, wie sie verursacht sind.

 

Wir haben nach alldem nur sehr wenig Chancen, großflächig Übereinstimmung zu erzielen.

 

Nun sind wir also ein die Erde belastendes aus dem Ruder gelaufenes Massenphänomen, dessen auffälligste Eigenschaft es ist, sich auf nichts einigen zu können.

 

 

Gute Nacht, Erde!

 

 

 

 

8.7 Milliarden Euro an Steuergeldern für die Aufstocker laufen als Lohnsubvention an deutsche Unternehmen, deren Produkte wir dann wieder kaufen. Wie doof muss man eigentlich sein, um sich freiwillig so ausbeuten zu lassen?

 

Wir arbeiten uns platt und werden mit der von uns, den Produktkäufern, bezahlten Werbung mit Glitzerscheiß und aus dem All fallenden Audis zu Markenkäufern konditioniert.

 

Das Geld geht zu einem guten Teil an Daimler Benz. Sehen Sie die Reportage von Jürgen Rose.

 

"Hungerlohn am Fließband" vom SWR

 

z.B.:  auf Youtube, auch bei der ARD Mediathek und anderen Kanälen  

 

 

 

 

Untertitel: Geht nur, wenn diese sich selbst vergessen haben. Das haben sie.

 

FAZ von heute: "Ferngesteuert" von Holger Apel

 

Die Entwickler wollen Auto-Erlebniswelten schaffen, die vom Zweijährigen bis zum Zweiundneunzigjährigen verstanden werden und die Jugend fesseln. So wie Apple oder Google. Schon entsteht das vielleicht ernsthafteste Problem. Die Fernsteuerung funktioniert nur, wenn alle Daten in der Cloud gespeichert werden. Wenn Systeme im Auto von außen updatefähig sind. Wenn Fahrzeuge und Infrastruktur untereinander kommunizieren.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/das-auto-weiss-alles-die-plaene-der-automobilindustrie-13215184.html  

 

Der interessante Aspekt ist dieser:

 

Wir werden unablässige in unserem Verhalten konditioniert, genau so wie früher der Pawlowsche Hund, bei dem der Magen klingelt, bevor der Wecker Hunger hat, oder wie die Gänse, die hinter Konrad Lorenz herwackelten, weil sie ihn für ihre Mutter gehalten haben. Jetzt wissen wir wer schuld ist. Diese beiden haben die Verhaltenskonditionierung bemerkt und damit der Werbung bewiesen, dass das funktioniert, bevor es Werbung gab.

 

Wir glauben wirklich brav, dass wir uns für einzelne Produkte und insgesamt für unseren Konsum entscheiden. Die Entscheidung ist uns längst abgenommen - geschickt herausoperiert worden. Die meisten sind sogar sehr stolz drauf. Sie verursachen Massenaufläufe, wenn es wo Klamotten oder schwarze Handys gibt. Mit einem Elan, als wäre der Besitz lebenswichtig.

 

Wir selbst bezahlen das mit dem Kauf von Produkten und der damit finanzierten Werbung,       die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                    die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung,                   die uns konditioniert zum kaufen von Produkten und der damit finanzierten Werbung.....

    

etc.

 

Wenn "selbstvergessen" jemals eine bemerkenswert zutreffende Bezeichnung gewesen ist, dann für uns Menschen.

 

 

 

 

Anpassung an sich wandelnde Bedingungen ist das Credo des Lebens an sich. Es will in der Zukunft bestehen bleiben und bei erreichter Zukunft in der ferneren.

 

Es ist ein Prinzip, es ist das A und O, es ist unabdingbar. Es ist die einzige unveränderliche Komponente innerhalb der Maxime "alles ändert sich", muss sich ändern, verschwindet, wenn es stehen bleibt - wird ausgesondert, passt nicht mehr in die Maxime - bekommt das Prädikat "überlebensfähig" entzogen.

 

Schluss! Ende! Aus!

 

Nichts darf bleiben, wie es ist. Das Leben muss weiter gehen.

 

Nichts im Universum bleibt auch nur eine Millisekunde genau so, wie es ist - einfach gar nichts. Da alles sich ändert, fällt jedes lebendige Element, das das stoppen will, durch den Tüchtigkeitsraster und landet in der absoluten Unbedeutendheit und zwar relativ rasch.

 

Mehr Inhalt hat Leben nicht.

 

Nur der Lebenskreislauf einer Mutter hat eine sich überlagernde Schleife. In dieser Schleife werden Kinder in der Mutter gestartet und verlassen Sie nach maximal später Reife im Normalfall. Aber nirgendwo wird die andauernde Änderung unterbrochen. Es gibt keinen Halt, keine Pause. Gerade noch eine Eizelle. Im nächsten Augenblick eine befruchtete Eizelle - und schon ist sie eindeutig individuell. Sie wächst sie teilt sich, sie wird kontinuierlich ein weiteres lebendiges Element ihrer Spezies. Immer im Werden.

 

Was unsere Zivilisationen dagegen wollen, ist unablässig Zustände zu erhalten. Sie wollen den Wohlstand erhalten, den gesetzlichen Rahmen, die Kosten, die Meinungen, die Politik. Sie fürchten Änderungen, da diese negativ sein könnten und übersehen dabei das Wichtigste - die frühzeitige der Zukunft zugewandte Anpassung. Nachgeben gehört deshalb offenkundig nicht zum Kanon der Fähigkeiten von Machthabern.

 

Alles was da festgehalten werde soll, ist Fiktion. Was damit erreicht wird, ist keineswegs optimal. Entwicklungen werden so lange verhindert, bis sie gewaltsam durchbrechen. Genau wie Wasserstände von Flüssen, die gestaut werden. Das klappt genau so lange, bis die Wehre überflutet werden. Es entsteht Stau, bis er sich Bahn bricht. Das sind gebremste Zustände und dann zeitnah und folgerichtig Katastrophen.

 

Immer wieder Krieg nach Frieden. Immer wieder Trennungen nach gemeinsamen Strecken. Immer wieder Kämpfe zur Ablösung unbeliebt gewordener Systeme oder Teilen davon, von Moden, von Gepflogenheiten, von Vertrautem.

 

Durch die Wehre selbst, wird der Druck aufgebaut, der sie dann bricht.

 

Das muss man wissen.

 

Erzähle das bitte jemand dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping.

 

Anlass:

 

Der lesenswerte Artikel von Petra Kolonka in der FAZ von heute "Peking hat Angst" 

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/proteste-in-hongkong-peking-hat-angst-13185023.html

 

 

 

 

Die Unschärfe und die Fehlerhaftigkeit unserer Gene kann nicht aufgehoben werden.

 

Milliarden von Genabschnitten, die falsch positioniert sind, schädlich methyliert sind, falsch kopiert werden oder andere nachteilhafte Auswirkungen haben im Gestrüpp der funktionellen Verflechtungen mit anderen Genexpressionen, sind unabdingbar Bestandteil der Evolution.

 

Dies war nur eine ganz kleine Aufzählung von unzähligen Chancen zu Katastrophen in so etwas kompliziert aneinander geheftetem, wie der Bauanleitungen der Natur. Eines nutzt hier, schadet aber da. Alle diese Funktionen sind wild verwirrend, aus Gründen, die nichts miteinander zu tun hatten und in ganz anderen Entwicklungsperioden und in ganz anderen Lebewesen und weit weg von einer hierarchischen und strukturierten Entwicklung passiert und nicht etwa schön geordnet und in der Zeit aufeinanderfolgend entstanden sind.

 

Menschenhirne versuchen alle Kompliziertheiten stramm zu vereinfachen. Sie versuchen durch Vergleiche zwischen vorhandenem Wissen und neu hinzugekommenen Infos Übereinstimmungen und nichtdeckungsgleiche Einheiten kleiner Bits zu finden. Das ist alles, was sie können, stramm die Realität vereinfachen - wir heissen den Prozess "verstehen", doch davon sind wir in Wahrheit sehr weit entfernt. Wir basteln in unzähligen Informationen zufällig gefundene Pass-bilder. Bilder, die für uns zusammen passen. Daher sehen wir nie das Ganze und können deshalb das Ganze nie einigermaßen genau bewerten oder das Ganze, wie wir sagen, im Blick behalten.

 

Die aktuelle Medizinforschung dient der Markterweiterung. Die kranken Konsumenten sind das Geschäft. Die Zahler sind anonyme Kostenträger. Die Anwender (Kaufentscheider) sind eine gut kontrollierbare Gruppe beweglicher und bewegbarer Spezialisten (Mediziner), die in den seltensten Fällen, Fehler vertreten müssen.

 

Diese Komponenten zusammen genommen verursachen in Zukunft unter dem Deckmantel, helfen zu wollen, einen Kostentsunami, der nicht zu überbieten sein wird.

 

Was dabei völlig unterdrückt wird, ist die Einsicht, dass die Natur bei allen Entwicklungen nie etwas perfektes, sondern allenfalls überlebenstaugliches mit täglich geforderten Nachweisen der Tüchtigkeit in der Lebenswirklichkeit angeboten hat.

 

Sie ist kein Ingenieur, der ein Ergebnis vorgegeben bekommen hat und Ziele erreichen muss, die messbar verfolgt werden können, bis hin zu kleinsten Abweichungen vom Plan.

 

Die Natur wurstelt - phantasievoll, talentiert, experimentierfreudig und kümmert sich nicht um Ergebnisse.

 

Höchstes Lob ist zu zollen! Denn alles, was Menschen so zustande bringen, durch Nutzung unseres realitätsfernen Vereinfachungsgehirnes, hätte nirgendwo Leben geschaffen. Wir sind Abgucker, Umbauer, Plünderer, die stets nur auf Gewinn aus sind und nicht auf Schöpfung.

 

Die Wenigen, die der spielenden Natur nahe kommen, sind Künstler, die Werke erschaffen, von denen sie selbst nie wirklich wissen, wieso sie so geworden sind, wie sie geworden sind. Just in dem Moment, wo sie zu marktfähigen Objekten werden, werden sie menschlich.

 

Sie - die Künstler - lassen ihren Evo raus.

 

Der ist zu 100 % aus Evolution.

 

Der Verstand jedoch ist nur ein Guckloch eines einzigen Menschen in eine ganz große Wirklichkeit.

 

Aus dem winzigen Ausschnitt, den ein Guckloch liefert, sucht er Effekte, die ihm aktuell nutzbringend sein könnten und erhebt diese Miniaturerkenntnisse zu Dogmen.

 

Das ist der Grund, warum auf der Welt alles schief läuft.

 

 

 

 

oder Die letzten 10.000.

 

Am Ende der letzten Eiszeit sollen nur wenige Homo Sapiens auf der Erde verblieben sein.

 

Wir alle sind ihre Nachkommen. Und wir haben ein Problem, das sie uns vererbt haben.

 

Sie waren die ultimativ Lebenswilligsten, die Leidensfähigsten. Sie konnten und wollten um keinen Preis sterben.

 

Diese extrem harte Selektion der Evolution ließ die Menschheit haarscharf am endgültigen Untergang vorbeischrammen. Das Erbgut dieser supertoughen Männer und Frauen bestimmt unser heutiges Dasein mit 7,5 Milliarden aktuell lebenden direkten Nachfahren.

 

Genetisch ferngesteuert weigern wir uns, genau wie sie, ein gutes Ende zu finden. Ja genau - ein gutes Ende des eigenen Lebens.

 

Knie und Hüften aus Metall, Gehör implantiert, Herz mit Schrittmacher am Gang gehalten, vollautomatische implantierte Defibrillatoren, Insulinpumpen und Cholesterinsenker, Blutverdünner, Dialysen, Amputationen, Organersatz, Bestrahlungen, Chemotherapien, Rollstühle, Rollatoren und dauerhaft Arztbesuche.

 

Alle Anstrengungen für den Erhalt des Lebens werden unternommen. Überlegungen für ein würdiges Leben in der Phase, wo man sich noch an Schönes erinnern kann, finden kaum statt.

 

Dabei ist eines ganz wichtig. Alle, die an ein Leben nach dem Tod glauben oder sich nicht sicher sind, müssen in jedem Falle sicherheitshalber

 

lächeln

 

im letzten Moment des Lebens, den nahenden Tod unbedingt anlächeln, so schwer es fallen mag.

 

Ansonsten landen Sie mit einem miesen, leidenden Gesichtsausdruck vor der Himmelstür und riskieren, dass diese zugeworfen wird. Seit Jahren kommen nur noch überlagerte Trauergestalten in den Himmel. Ganz sicher wird dort irgendwann eine Bremse installiert werden müssen, damit der Himmel nicht der einzige Platz wird, der den traurigen Ort Erde mit Bewohnerrekorden um Längen übertrifft und für alle Zukunft heillos am erhofften Ort des Heils von Unheil überflutet wird. Dann nämlich verlöre der Himmel alle Anziehungskraft und alle aktuellen und zukünftigen Insassen müssten sich sorgen, von der Hölle mit hart anwachsenden Kopfzahlen im Vorbeiflug überholt zu werden. In dem Falle wäre die unrühmliche Erde himmlischer als der Himmel und alles würde versuchen, nicht in den Himmel zu kommen - was für ein Imageverlust.

 

Die ganze Erde voller Ungläubiger, die Hölle voller begeisterter Höllenbewohnerfans und der Himmel auf dem letzten Platz.

 

Der Himmel ist am Zug.

 

 

 

 

Wir verschwenden die Erde für dummes Zeug.

 

Immer unsinniger wird unser westlicher Konsum und immer aufwendiger wird die Forschung in allen Wissenschaftsbereichen betrieben.

 

Unser Verhalten wird gemessen am wirklichen Leben immer weiter entwertet, unser Wissen jedoch immer mehr und immer wertvoller. Hier laufen zwei Strömungen in entgegengesetzte Richtungen.

 

Der Wert des Einzelnen bestimmt sich im gesellschaftlichen Maßstab am Konsum.

 

Der aktuelle Konsum ist ansteigend gegen biologisch verträgliches, für Lebwesen sinnvolles Verhalten gerichtet und nur so auf Wachstumskurs zu halten.

 

Wenn die Menschen das tun, was die Evolution vorgesehen hat, bewegen sie sich fast den ganzen hellen Tag, ruhen nachts. Sie beschaffen sich, was sie zur Ernährung und dem sicheren Dasein benötigen und sind bei einfacher Lebensweise bilanztechnisch ausgeglichen. Soll heißen, nicht mehr als nötig und nicht weniger als gut für das Überleben ist.

 

Wird dagegen bilanziert, was der Erdbewohner aktuell an Herstellung, Genuss und Vergnügen und damit verbundenem Verbrauch weltweit verursacht, sehen wir direkt den Zusammenhang an Ressourcenverschwendung und mit dieser verbundenem Lasteneintrag auf die Erde. Müll, Gifte, unkalkulierte biologische Prozesse und ihre Folgen und das in Verbindung mit dem sinnlosen Wegwurf von wichtigen in unvorstellbar langen Prozessen von der Erde erbrüteten Rohstoffen.

 

Musterkreislauf ist hierfür die Phosphatgewinnung als Dünger für die gesamte Landwirtschaft. Es muss aus Gründen des Gewinns, viel auf die Erde eingebracht werden, damit effiziente Mengen und dadurch entsprechend wachsender Gewinn erzeugt werden kann. Diese klassische Wirtschaftsphilosophie, schneller, höher, weiter, mehr Ergebnis mit weniger Aufwand, immer das Gleiche.

 

Durch den Urananteil in mineralen Phosphatvorkommen wird unser Trinkwasser auf sehr lange Zeit toxisch und radioaktiv.

 

Ähnlich ist es mit all den elektronischen Prozessen. Die Erde wird ausgebeutet und vergiftet, damit wir im Interesse der Unternehmen ununterbrochen am Smartphone rumspielen und gesellschaftsweit eine ganze Menge Zeit verschwenden und so sinnvolle Beschäftigung mit ganz und gar unsinniger Betätigung ersetzen - "Teilen".

 

All das ist wohl der Entfernung vom wirklichen Leben geschuldet und wird nicht so leicht zu ändern sein. Wir Menschen haben keinen natürlichen Stop in den Genen.

 

Der war in all den zehntausenden von Jahren der Evolution in Entbehrung nicht überlebenssichernd, also wertlos und darum nicht dem Kanon unserer hilfreichen Eigenschaften hinzugefügt worden.

 

Wir verschwenden die Erde für Fettleibigkeit und alle Krankheiten, die sich aus dem Wohlstand ergeben.

 

Wir verschwenden die Erde für Hin und Her Transporte von Gütern und Menschen.

 

Wir verschwenden die Erde für unsinnige Produkte in großen Mengen und dümmlichste Unterhaltung in noch größeren Mengen.

 

Wir verschwenden aberwitzig viel Geld in Forschung, die nur dazu dient, das Rad weiter zu drehen. Dennoch muss das Geld wo her kommen. Es stammt aus den unsinnigen Produkten, Gebühren für Unterhaltung und Aufwendungen für den ganzen modernen Lebensstil.

 

Das Hamsterrad ist Sinnbild für Rennerei ohne Fortkommen. Im Vergleich zu uns, sind Hamster gut dran.

 

Denn wir rennen sinnlos und kommen dabei auch noch fort. Weit fort von sinnvollem Dasein und von Verantwortung für alles Leben nach uns.

 

Wir kommen enorm weit fort von befriedigendem Alltag. Von Freundlichkeit und Zugeneigtheit und ganz weit weg von Spaß an der Beobachtung von Menschen, unserer eigenen Art.

 

Unser Hamsterrad hat Räder, die wir nur noch nicht bemerkt haben. Die Unwucht, die die Masse Mensch im Weltenlauf erzeugt, trägt uns unmerklich und konsequent in den elenden Untergang.

 

Das Universum wird vermerken: Die Menschen waren chancenreich aufgestellt, aber nicht bereit, den ihnen gegebenen Verstand zu benutzen. Sie waren nur genau so weit bereit, ihn für eigene kindische Vorteile zu nutzen, um sich selbst zu gefallen.

 

Befriedigende Orientierung an universal bedeutenden Werten haben sie dank ihrer den Verstand betäubenden konsumhektischen Kurzsichtigkeit nie erfahren.

 

Die schönste Erfahrung am Selbst haben Sie dümmlichen Bedürfnissen für den vermeintlich wichtigen Rang ihres Spiegelbildes verpasst.

 

Das Leben verlangt nur, es bestmöglich weiterzugeben. Das ist die Aufgabe.

 

Es richtig zu machen, ist der befriedigende Weg.

 

So lange Lebewesen um die Herrschaft kämpfen, ist alles recht; geadelt durch den Überlebensauftrag.

 

Der die Herrschaft aber hat, ist für den ganzen Planeten verantwortlich. 

 

Hier versagen wir - leider - kläglich.

 

 

 

 

Die Menschheit muss lernen, dass man nicht alle Krankheiten heilen wollen darf, weil dieser Weg, wird er ungehindert fortgesetzt, die Sozialsysteme der Welt implodieren lässt. Heilung kostet Geld. Das muss in einem Gleichgewicht mit den Mittelaufkommen arrangiert werden. Damit kann man nicht einfach alles, was Forscher für Pharmas sich so ausdenken und anwenden wollen, bezahlen.

 

Der Motor für diese Fehlentwicklung ist das Geld verschlingende Monster der weltweiten Pharmaforschung.

 

Suche eine noch nicht heilbare Krankheit und finde einen Wirkstoff, dann wirst du reicher, als du es vorher warst. Damit bringen die alle Systeme in die Zahlungsunfähigkeit.

 

Den Pharmas ist das egal. Auch, wenn die Kassen sich weigern, bestimmte Behandlungen zu übernehmen, gibt es immer auch reiche Leute, die dann halt mehr bezahlen müssen.

 

Die Sozialsysteme, werden aber nicht in einer "Arme-Leute-Medizin" verharren können, dazu erhalten Sie viel zu viel Geld von den Beitragszahlern. Aber wo wird nun die Grenze zu ziehen sein.

 

Bei der aktuellen Leistung der Forschung wächst der Katalog der aufwendigen und geldintensiven Behandlungen täglich.

 

Siehe hierzu:

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sovaldi-warum-eine-pille-700-euro-kosten-darf-a-984738.html

 

Auszug: Spiegel online, Autor Florian Diekmann vom 6.8.2014

 

Warum eine Pille 700 € kosten darf.

 

Nun warnen Vertreter der Krankenkassen vor drohenden Milliardenkosten. Würden alle geschätzt 300.000 Hepatitis-C-Infizierten in Deutschland mit Sovaldi therapiert, würde das 18 Milliarden Euro kosten. Die AOK kalkuliert zwar mit einer wesentlich geringereren Belastung der Krankenkassen - aber immer noch mit insgesamt fünf Milliarden Euro.

 

 

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Krankenkassen fürchten Kostenwelle

Die Kostenträger reagieren nicht ohne Grund nervös: In Deutschland haben sich etwa 400.000 bis 500.000 Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. In jedem dritten Fall kommt es zu schweren Lebererkrankungen, schätzen Experten. Laut Hochrechnungen der AOK Niedersachsen werde Sovaldi® bis Ende 2014 mit mindestens einer Milliarde Euro zu Buche schlagen – Pessimisten sprechen sogar von fünf Milliarden Euro. AOK-Chef Jürgen Peter kritisiert: „Es darf nicht sein, dass ein einziges Medikament, welches in der Herstellung geschätzt 100 Euro für einen Behandlungszyklus kostet, zu einem Preis von 60.000 Euro abgerechnet wird.“ Voraussetzungen, die die Verhandlungen zwischen Gilead und Vertretern des GKV-Spitzenverbands sicher nicht einfach machen.

 

Alles auf doccheck vom 22. August 2014

 

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