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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Das Denken, das wir so unverrückbar hoch schätzen, ist der unerreichbar

 

Größte - In - Die - Irre - Führer - Aller - Zeiten

 

Der GRÖIDIFAZ

 

Sprechen ist in seiner Gefolgschaft die schlechteste Kommunikationsidee, die es gibt.

 

Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse, aller Lügen und Verdrehungen. Sie ist diktiert von Motiven des Aussenders und wird interpretiert unter Einfluss der Motive des Empfängers. Sie hat keinen Halt, keine Eindeutigkeit und wandelt ihre Bedeutung in jeder Sekunde millionen mal. Sie ist in keinem Menschen auf den Punkt gleich, sondern dort immer individuell gezimmert. Mal mehr, mal weniger komliziert, aber immer garantielos. Sie ist damit die größte Gefahr für die gesamte Natur auf diesem unserem Planeten, weil keine Verständigung je geklappt hat und je klappen wird. Nicht einmal zwischen nur zwei Menschen und schon gar nicht ab drei aufwärts.

 

Sie ist nicht einfach schlecht, sie ist absolut untauglich - nur leider das einzige derzeit zur Verfügung stehende Nachrichten - Sende- und Empfangssystem, das wir in uns vorfinden. Genau mit diesem miesen System hat unser Gehirn sich selbst dazu in die Lage versetzt, wortgebundene Gedanken zu bilden und sie mitzuteilen.

 

Der Gedanke ist in Wirklichkeit der Rohstoff, der aus dem Evo kommt, aber im Großhirn nicht verarbeitet werden kann. Das wäre nämlich dann ohne Übersetzung ein zweiter Evo und damit für die immer sparsame Natur völlig verzichtbar.

 

Das Großhirn, als Dreingabe und Weiterentwicklung der Evolution - ein glücklicherweise kostenloses Update zur Vollversion Mensch, muss Daten in einer Form verarbeiten, mit der es nach außen kommunizieren kann und was wesentlicher ist, um zu unterrichten.

 

Sprache nutzt innen drin in einem Menschen nichts, nur außen herum. Sie muss zu anderen ausgesendet und von anderen empfangen und wenn möglich verstanden werden können.

 

Riechen ist unkompatibel für egal welchen Code. Sehen reicht nicht, weil man dann die Augen zum Sender ausrichten muss und es muss hell sein. Nur hören können wir rundherum, jederzeit und ohne die anderen Sinne zu belasten.

 

Mit der Notwendigkeit, in noch dumme Hirne Kluges einigermaßen folgerichtig hinein zu sortieren, musste dieses ergänzende nach außen sprechen können eine Spanne von Duziduziduzidu bis zu höchst komplexen Erklärungen der Vorgänge in der Quantenmechanik aufbieten.

 

Das ursprüngliche Denken des Evo gehört zu dieser erlebbaren Kommunikation eigentlich gar nicht dazu. Denn die Stufe, ab der wir die eigenen unverständlichen Gedanken wahrnehmen und ab der wir irrtümlich denken, wir dachten selbst soeben das, was wir gerade lediglich erfahren haben, ist die  für uns erkennbare Spiegelung, die zweite Ebene. Die erste ist die Originalebene des Evo, die wie bei allen anderen höheren Tieren in den verschiedenen alten Hirnteilen entwickelt wurde.

 

Das Vordenken im Evo ist von uns nicht wirklich erreichbar, es findet uns eher in der Nacht, im Schlaf, in Wachpausen und läuft parallel immer im Hintergrund. Wenn wir im Oberstübchen - treffend und unzutreffend zugleich - "denken", läuft die Evo-Software unverdrossen im Hintergrund und passt nebenbei auf den Gegenverkehr auf.

 

Der Evo denkt nicht wie wir, sonst wäre die Sprache als Code, der unserer Außenverständigung dient, doch gar nicht nötig. Nur wir haben dieses sprechfähige Hirn 2.0.

 

Alle anderen Lebwesen kommen ohne diese Erweiterung aus.

 

Und sie sind absolut tüchtig. Nur wir hatten als sogenannte weitest entwickelte Spezies das Problem, unserer angeborenen Schwächen wegen, eiligst "schlau" werden zu müssen oder rasch aus der Welt zu verschwinden.

 

Der Großteil der wesentlichen Grundlagen für unsere Entscheidung stammen vom Evo, der sich aber nur um lebenswichtige Vorgänge kümmert, weil es sich für einen üblichen Teil der Evolution so ergibt.

 

Seine Sprache ist Maschinensprache. Er rechnet in Prozessen. Daten interessieren ihn nicht. Sie wären viel umfangreicher zu bearbeiten und für einen Reflex viel zu langsam. Deshalb haben sich brauchbare Reflexhandlungen in allen Lebewesen entwickelt und nicht die lahmarschige Grübelmaschine, die wir so sehr überschätzen und aus Ahnungslosigkeit verehren.

 

Der Prozessrechner reicht für erfolgreiches Leben aus - nur bei uns Schwächlingen nicht.

 

Der Evo spricht nicht, er berechnet nur Prozesse, Wahrscheinlichkeiten, Erfolgsaussichten im Primärcode und nicht in Windows-Software-Paketen. Und natürlich versteht er Sprache nicht.

 

Er erzeugt Handlungen direkt; immer effektiv und unmittelbar. Er steuert Empfindungen, um uns zu lenken und zu informieren. Sein Handbuch ist die Evolution selbst, nicht lesbar für uns.

 

Deshalb kriegen wir ganz selten mit, dass in uns ein ganz anderer Vordenker Lösungen erbrütet und sie uns bestenfalls zur Verfügung stellt.

 

Bleibt nur noch ein wichtiger Aspekt:

 

Da unser Hirn über alles grübelt und bei einigen vollautomatisch immer weiter denkt, landen wir in wissenschaftlichen Höhen und können wirklich tolle Dinge.  Inzwischen hat man gelegentlich den Eindruck, es gäbe ja kaum noch Unbekanntes, das wir in der Zukunft nicht schon bald herausgefunden werden haben.

 

Und so schlau wir uns entwickelt haben, so unglaublich dumm

 

versagen wir, wenn es darum geht,  uns selbst zu verstehen.

 

Daran werden wir scheitern; nicht an der Intelligenz, sondern an deren Dummheit.

 

Zur Vervollständigung unseres Sprachcodes sollten voschlagweise zwei Sorten Denken eingeführt werden:

 

Das überkomplizierte sprachliche Intelligenzdenken muss ergänzt werden um das Basisprogramm Evodenken.

 

Das ist dann Intelligenz ohne 2.0

 

 

 

 

 

 

Was muss, das muss !

 

 

Lew Hollander:  Iron man mit 85

 

„Für ihn bedeutet das: gesunde Ernährung und

 

jeden Tag Bewegung bis zur Belastungsgrenze.

 

Und, ganz wichtig: "Ohne Schokolade wäre das Leben düster und chaotisch."

 

http://www.welt.de/sport/article147464830/Dieser-85-Jaehrige-ist-der-wahre-Ironman-von-Hawaii.html

 

Woher weiß der Körper, was er machen muss. Er will wissen, wofür er gebraucht wird.

 

Das misst er laufend mit. Wie erzählt man ihm, wofür man ihn braucht?

 

Man macht, was man muss und er baut daraus, was man braucht.

 

Man macht nix mit ihm, und er baut, was man braucht, nix.

 

Man geht spazieren an der frischen Luft und er erkennt keinen Anlass etwas zu ändern.

 

Man frisst – pardon - man isst zu viel und er nimmt es hin und packt ordentlich Fett zu Fett und erkennt, der will nix machen und hält die Muskeln gerade so,dass du mit dem Rollator noch gehen kannst.

 

Mit Treppen ist es dann bald schwer und deshalb kaufst du einen Lift. Dann brauchst du die Muskeln dafür auch nicht mehr, erkennt er dann und handelt. Er baut halt immer weiter ab.

 

Oben steht es. Die Grenzen sind die täglichen Belastungsgrenzen, das ist evolutionär ausgetüftelt. Wenig Energie verbrauchen machte viel Sinn – in der Steinzeit. Viel Energie aufnehmen und wenig verbrauchen macht wenig Sinn in der Heutzeit.

 

Wir haben es in der Hand. Wahrer geht’s nicht.

 

Wat mutt, dat mutt!

 

Hollander sagt ab 40 musst du es kapieren, vorher geht alles irgendwie.

 

Ich war schon fast 48 am 18.11.1999. Das war mein erster Studiovertrag. Jetzt mit 63 bin ich so fit, so fit war ich auch als junger Mensch niemals, noch nicht mal annähernd. Egal ob Kraft, Reflexe, Balance, Körperkontrolle, Ausdauer, Luft, Puls, Blutdruck, Länge der Erholungsphasen etc. pp.

 

Selbstbewusstsein und Stressstabilität und Lebensmut hängen unmittelbar damit zusammen.

 

Da wir „modernen“ Menschen kaum Zeit haben, den Körper artgerecht zu behandeln, müssen Tricks angewendet werden. Der wichtigste ist intensives Training; eher kurz, aber eben intensiv. Das konnte der Körper nie lernen, denn die Steinzeitler mussten den ganzen Tag Energie haben. Auch eine kurze Erschöpfung hätte sie in Schwierigkeiten gebracht. Für uns gibt es keinen Mangel und keinen Grund zur Flucht. Wir profitieren von diesem ungewollten Effekt. Am Anfang nur bergauf gehen, ist ganz sicher. Es geht für Untrainierte nur langsam und genau deshalb kann der Körper zurückfinden und alles, was man zum gehen braucht, wieder aufbauen. Verletzungen müssen anfangs unbedingt vermieden werden und Schmerzen sind Anzeichen für Verletzungen. Dass alle Leute joggen wollen ist verständlich. Zweibeiner erkennen am rennen können, dass sie fit sind.

 

Für alle, auch für die Dünnen: Sehnen, Gelenke und Schmierflächen und natürlich die Muskeln sind bei Sesselpupsern für Joggen nicht mehr gut genug. Sie müssen erst geweckt und neu angepasst werden. Maximal ein Viertel Jahr bergauf gehen benötigt man, um alles für ein Jogging bereit zu machen. Nur bergab gehen verbietet sich für länger. Da muss erst mal jede Menge Gewicht weg. Nach dem Startviertel kann absolut alles versucht werden – wirklich alles. Radeln, Seiltanz, Klettern, Kraft und Ausdauer auf jede Art.

 

Nur unser Körper kann einfach alles, alle anderen können das nicht.

 

Ehrt ihn – es ist Euer einziger.

 

Mehr davon hier:

http://evolutionsblog.de/gesellschaft/178-im-alter-verfaellt-der-koerper.html

 

Wichtige Ergänzung:

 

Für Lew Hollander ist die Methode "jeden Tag bis zur Belastunsgrenze" richtig. Heute weiss man, dass der Körper nach Maximalbelastung, zwei bis drei Tage für Reparaturen braucht.

 

In stresssigen Arbeitswochen habe ich oft nicht trainieren können. So konnte ich merken, dass der Körper selbst nach zehn Tagen Pause regelrecht scharf drauf ist, die Verbesserungen seit dem letzten Workout vorzuführen. Da ich alle Übungen nur einmal, aber bis zum Zittern mache, muss ich ja nur zählen, wie viel mehr Hübe ich zustande gebracht habe. Glaubt mir, es sind richtige Sprünge nach vorn. Regelmäßig alle drei oder vier Tage ist gut. Muss aber nicht sein. Wenn der Körper selbst Lust hat, kommt mehr dabei heraus. Ich formuliere häufig, ich gehe überhaupt nicht zum Fitness, mein Körper geht von ganz alleine und ich darf halt mit. Wer dieses Gefühl verspürt, hat alles richtig gemacht und kann die Ahnungslosen mit Ihren fixen Trainingsplänen und ihren Shakes nur noch belächeln.

 

und neu vom 30.8.2016 aus doccheck:

 

der Beweis von Erich Lederer heißt Osteocalcin  und steht hier:

 

http://news.doccheck.com/de/143363/osteocalcin-der-neue-verjuenger/

 

 

 

 

 

 

 

Ihr glaubt doch nicht etwa im Ernst, dass eine Prägung bei Ortswechsel verloren geht – oder glaubt ihr das?

 

Na dann.

 

Die grundsätzliche Prägung eines Menschenkindes ist nach zwei Jahren fertig und da war noch kein Gehirn oder Bewusstsein dabei. Das, was bis dahin im „leeren“ Gehirn eingebrannt ist, liegt und lag nie unter gesellschaftlicher Kontrolle oder Selbstkontrolle.

 

Wer in einer türkischen Familie aufwächst, ist geprägt auf türkische Menschen, egal wo die wohnen. Oder glaubt hier jemand, ein Baby kann Staatsgrenzen verstehen und den Willkommensgruß von Frau Merkel in seine Prägung aufnehmen.

 

Ein Mädchen, das zwischen verschleierten Frauen aufwächst, wird sich unverschleiert niemals wohl fühlen. Das ist nicht unter Kontrolle des Verstandes. Es kann sich anpassen, aber die Prägung spielt immer mit - bis zum Tod.

 

Wer zwischen Afrikanern aufwächst, kann nicht weiß werden, innen nicht und außen nicht.

 

Wer mit Arabern aufwächst hat die Scharia praktisch gegessen.

 

Wer heute christlich aufwächst, hat nahezu keine Prägung. Nichts am Christentum ist noch prägnant. Der aktuelle Papst bläst das Licht endgültig aus.

 

Alle Zivilisationen mit modernen Wirtschaften verlieren die Eigenwilligkeit ihrer Gesellschaft, weil nur der Konsum und die Karriere für den Konsum zählen. Da prägt nichts Nichts.

 

Wir zerfallen. Irgendeine Gmeinschaft haben wir nicht. Das genau ist es, was uns so "Willkommen - Besoffen" macht.

 

Die Flüchtlinge, die wir nun hierher holen, können bei uns nicht mithalten, sie können nicht mit dem Umzug zu entkernte Menschen werden.

 

Sie werden ihre Prägung hier leben. Sie werden ihre Prägung überall leben, egal wo der Wind sie hinweht.

 

Klar wollen sie oberflächlich so (reich) sein, wie wir, aber sie können niemals so werden, nicht in zwei oder drei Generationen. Und was dann gerade die Welt umtreibt, weiß auch keiner.

 

Was ihnen auf jeden Fall bleibt, ist Sehnsucht -  ungenau aber quälend und schwer zu ertragen.

 

 

 

 

Da alle Menschen  vor der Moderne mit dem einzigen Transportmittel - den eigenen Beinen - relativ ortsfest lebten, waren sie ganz natürlich an die vorherrschenden Bedingungen inklusive deren Änderungen sukzessive angepasst. Da diese Anpassung das ganze Lebewesenprinzip beinhaltet, wundert es nicht, dass es für die Etablierung der Menschen auf dem Planeten gesorgt hat.

 

Alle Anpassungen auch auf den Völkerwanderungen hatten immer die begünstigende lange dauernde Entwicklung von Menschenkindern als förderndes Moment. Kinderkörper bauen alle ihre Systeme noch und liegen damit einfach vorne.  Tierkinder, die direkt nach der Geburt fertig entwickelt sein müssen, haben diese Chance nicht. Sie sind relativ festgelegt und können daher kaum Anpassung in der ersten Lebensphase unterbringen.

 

Da wir heutzutage alle um die Welt reisen und obendrein Flüchtige ihre gesamte fertige Anpassung dauerhaft in eine neue Gegend importieren, haben wir alles durcheinander gebracht und werden das nie wieder entflechten können.

 

Die industrielle Fertigung zahlloser Güter aus zahllosen Materialien und deren chemischen Neuerfindungen sind einfach nicht in unseren Körperbauplan zu integrieren.

 

Es sind zu viele und es sind keine natürlichen Substanzen. Sie haben oft keinerlei Ähnlichkeit zu natürlich vorkommenden Materialien, weshalb sie zu weit weg von den unseren Körpern bekannte Substanzen chemisch repräsentiert sind und damit für Evolution gänzlich unzugänglich.

 

Deshalb haben wir die Evolution der Anpassung an neue Materialien und Umweltbedingungen in die technisch - wissenschaftliche Evolution ausgelagert. Die sorgt nahtlos dafür, dass noch mehr nicht angepasste Materialien in unseren Körpern die Gemengelage von Wirkfaktoren drastisch erhöhen. Zusammen mit den ohnehin nicht handhabbar komplizierten natürlichen Auf-, Abbau und Korrekturprozessen landet die Fehlerchance in astronomisch großen unmessbaren Risiken.

 

Es gibt nicht die geringste Chance, irgendetwas daran zu verbessern.

 

Alle medizinischen neuen Erkenntnisse und Findungen von Wirkstoffen für dies und gegen das landen in einem undurchsichtigen Kosmos von Eventualitäten, die nichts und niemand jemals mehr in den Griff bekommt.

 

Ergebnis: 

 

Moderne Welt  =  es ist absolut keine Selektion mehr möglich; 

allerdings explodieren gerade jetzt die Gründe für unbedingt notwendige Selektion.

 

Folge:

 

Chaos wegen der zahllosen nicht lebenstüchtigen Menschen, das nicht enden wollende Krisen erzeugt.

 

 

 

 

Reiches Europa - wo denn?

 

Die EU ist ein Schönwetter - Verein. So lange alle nur quatschen und nichts lösen wollen, funktioniert sie.

 

Mutti Merkels Führungsrolle ist ein Menetekel dafür, dass abwartendes  „Nichts Tun“ Krisen wie ein Kaninchen in den Hut verschwinden lässt = umgekehrter Zauber. Es ist schlimm und keiner will es wahr haben. Das Flüchtlingsproblem wird angegangen, wie einst die Gesprächsrunde in Werner Höfers „Internationaler Frühschoppen“ agierte – gemächlicher als sich Kontinente verschieben.

 

Da heutzutage alle Menschen überall wissen, wo es besser sein könnte, setzen mehr und mehr Völkerwanderungen ein. Jeder erfährt, dass welche fliehen, dann fliehen immer mehr. Die Wucht, die diese Wanderungen annehmen, wird mit jeder auch nur halbwegs positiven Meldung größer.

 

Es geht bei keinem Flüchtling um belastbare Daten. Das Leben ist überall gefährlich, wer genau wie sehr in Gefahr ist, wird immer persönlich also reichlich ungefähr bleiben. Die Zukunft sieht rosig aus, wenn man ein Unglücksland verlässt und da keiner weiß, was ihn genau erwartet, ist alles besser als bleiben. Das ist die unbegründete Hoffnung deren Wurzeln die Verzweiflung ist und deren Unbegründetheit mit wachsenden Flüchtlingsströmen rasch noch unbegründeter wird.  Wenn Sie denn in der Realität eines fremden Landes angekommen sind, werden sie sich bald fragen, ob es nicht doch noch irgendwo besser ist als in ……….!

 

Es wird nie mehr aufhören.

 

Und die Eu wird sich als Pappkamerad erweisen, was aber aus evolutionärer Sicht nun gar keine Überraschung ist.

 

Menschen können nur in Sippen, für Massengesellschaften sind wir "charakterlich" nicht geeignet. Wer sehen will, sieht es auch - überall!

 

Kinder machen unglücklich, wir wollen sie nicht und ersetzen sie mit Flüchtlingen. Glaubt das irgendwer, dass das funktioniert. Jeder hat einen Evo in sich, der die anderen nicht haben will und nicht nachlässt, sie zu befeinden. Wachsende Aggressivität all around erklärt sich spielend aus der verloren gegangenen Beständigkeit im Leben von Sippen. Leben in Sippen ist Schutz und Druck in einem sich selbst balancierenden System. Die Industrie puscht jedermanns EGO zum Hohn auch noch mit dem Geld vom EGO. Das "wir" ist so was von abgesoffen, das gibt’s doch nur noch in Talkshows und in Sonntagsreden.

 

Anlass:   Joschka Fischer warnt

 

http://www.welt.de/politik/deutschland/article145600365/Joschka-Fischer-warnt-vor-dem-Scheitern-der-EU.html

 

 

 

 

Stimmt nicht, stimmt absolut nicht, hat noch nie gestimmt, wird nie stimmen -

 

außer, man sorgt selbst dafür und das geht leider besonders gut durch nichts tun.

 

Stellen Sie sich eine Steinzeitsippe vor, in der die Mehrheit alt und gebrechlich und nur mit massiver medizinischer Unterstützung, Rollatoren, Inkontinenzwindeln etc. existieren kann und andauernd aufmerksames und hingebungsvolles Pflegepersonal benötigt.

 

Kaum möglich, dass es auch nur annähernd jemals eine solche Sippe lange geschafft hat.

 

Sicher ist, dass sie krank und alt wurden und starben.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sie aktive leistungsfähige Körper gehabt haben, die weit mehr als heute Belastungen durch Verletzungen, Infektionen und unoptimaler Nahrungsversorgung zum körperlichen Abbau geführt haben.

 

Lange Pflege war nie leistbar. Nur soziale Gefüge in Massengesellschaften bzw. Reichtum haben das ermöglicht.

 

Die Ahnen haben entweder gelebt, oder sie sind gestorben. Lange Krankheiten, die aufwendige Versorgung forderten, gingen einfach nicht.

 

Weshalb also sollte die Evolution irgendetwas eingerichtet haben, das ein langes Siechtum ermöglicht hätte. Das wäre rückwärts gewandte Selektion gewesen, die nicht der Tüchtigkeit dient, sondern dem Gegenteil - es hätte eine massive gefährliche Belastung ohne Nutzen bedeutet.

 

Leben ist unabwendbar mit sterben verbunden. Und das durfte und konnte nicht lange dauern.

 

Der Verfall ist hausgemacht.

 

In jedem Körper selbst.

 

Schuld ist auch wieder die Evolution.

 

Verletzungen oder Schwächungen in jedem Bereich eines Individuums muss der Evo mit Vorsicht belegen.

 

Wer wackelige Beine hat, kann nur sehr zurückhaltend Treppen hinunter gehen. Wer schwer ist, macht das ebenso, wer sich nicht stark fühlt, wird automatisch vorsichtig.

 

Klar! der empfindlche Rechner sitzt ganz oben und ist in einer auf dem Hals instabil aufgesetzten eiartigen Kapsel untergebracht. Allzu heftige Stürze dürfen einfach nicht vorkommen.

 

Wie stark und daraus folgend, wie sicher man sich fühlt, ist mit anderen Worten das Körperselbstbewusstsein. Hätte unser Körper das Wissen um seinen eigenen Verwendungszustand in allen Teilen nicht, wären wir ständig verletzt und könnten nicht überleben.

 

Wenn dieser notwendigen Vorsicht kein Zwang oder Drang entgegensteht, bleibt der Körper in der Vorsichtsphase. Misslingt auch nur ein Schritt, wird der Mut weiter eingeschränkt.

 

Nimmt man - vorsichtig, wie die Evolution das will - Stock und Rollator zur Hilfe, wird der Zustand konserviert. Und dieser Zustand wird durch Übung zum Sollwert. Das Körperselbstbewusstsein bildet sich tausende Male in jeder Minute selbst. Durch die Summe aller Aktivitäten. Erfolgen keine Aktivitäten, bleibt der Mut zu Bewegung klein. Es funktioniert wie Ritalin, dämpfend. Das eigene vorsichtige Verhalten ist Doping umgekehrt. Alle aufbauenden Prozesse benötigen jedoch den einen Anstoß -

 

Anstrengung

 

Notwendigerweise haben wir eine biologisch verordnete Trainingslust - das ist der Gegenpart zur Vorsicht. Bei Kindern bis vor zehn Jahren noch recht deutlich, werden sie heute bestraft - Verzeihung! Erzogen. Wenn das von Ihnen nicht sofort umgesetzt wird, gelten Sie als auffällig und werden mit Medikamenten herunter-gedimmt.

 

Millionen Menschen wird mit Werbung und einem explosiven wachsenden Medizinsystem vorgegaukelt, man könne mit Mittelchen die Evolution überlisten. Das glauben die gerne, weil es anstrengungslos ist.

 

Anstrengung ist aber genau das auslösende Moment für unseren Körper nachzubessern, immer über die Regeneration hinaus, wenn man sich sehr anstrengt.

 

Bei hohen Grenzbelastungen und nur bei diesen ergeht in allen Körperteilen, die hoch belastet werden, ein Signal, das meist als Schmerz empfunden wird, aber das ist nicht der entscheidende Trigger. Die aus der Inanspruchnahme entstehenden Mirkoverletzungen sind das Moment, das dem Körper Nachbesserung verordnet. Das gilt für alle Organe, das Gehirn ist da keine Ausnahme. Die Anstrengung ist unverzichtbar - in jedem Alter. Es ist der wesentlichste Teil des evolutionären Programmes überhaupt. Jede Zelle muss sich teilen und dann funktionieren. Sonst gäbe es doch gar keine heranwachsenden Mehrzeller. Unverzichtbar sind zum Erhalt aller Strukturen ständig ablaufende Reparatur- und Neuaufbauprozesse. Das kann nicht hinweggedacht werden, wenn der Körper fit bleiben soll.

 

Entfällt die Belastung einzelner Bereiche, schrumpft das hierauf bezogene Körperselbstbewusstsein, durch die ständig upgedatete Erfahrung, die Kräfte lassen nach. Also lassen die Kräfte wegen des Fehlens des aufbauenden Teils des Programms wirklich nach.

 

Wie gesagt:

 

Der Verfall ist hausgemacht.

 

Jeder sorgt für seinen eigenen Verfall, weil wir darauf konditioniert sind, zu glauben, da kann man nix machen und kaufen Zeug - jedenfalls der überwiegende Teil.

 

 

 

 

 

Unsere Spiegelneuronen funktionieren nur angesichts von Einzelleid, also einem einzelnen Leidenden gegenüber.

 

Massenleid wird in unserem Kopf wieder zu vielfachem Einzelleid, das halbintellektuell als Addition von Leid aber bedauerlicherweise gerade deshalb weniger heftig empfunden wird.

 

Die Evolution war "gezwungen"  dem mickrigen Zweibeiner wenigstens die gegenseitige Vernichtung ein bisschen auszutreiben. Die heutigen Überlebenden sind Nachkommen diese Neuerung besitzender Menschen.

 

Wir sind zwar durchgängig eklig zueinander und versuchen jeden anderen zu übertreffen, aber immer mit dem hinter der Maske verborgenen eigentlichen Gesicht.

 

Vorne zeigen wir uns nett und umgänglich. Maske ab, dann siehst du den Tiger.

 

Wenn Menschen Massen von anderen Menschen vernichten, genügt ein Motiv, wie Land fürs Volk, oder reiche Juden, oder Weltjudentum, oder Kurden, oder Terroristen, oder Kinderschänder, oder früher noch Homosexuelle und Andersgläubige, oder Ungläubige, oder Faule Hartz IV - Empfänger, Hassprediger etc

 

Unsere Destination, um jeden Preis erfolgreich die eigene Lebenskarriere durchzuziehen, setzt den Rechten Anderer enge Grenzen.

 

Wenn ein Kind hinfällt, versuchen die meisten zu helfen.

 

Wenn Kinder verhungern, nur wenige - und wenn, aus der Entfernung mit Geld, ohne Anteil am Leid nehmen zu müssen.

 

Spiegelneuronen funktionieren, wenn man das Leid direkt vor sich sieht. Das Leid der vielen Anderen sieht man eben nur im Fernsehen und hat sich daran gewöhnt.

 

Die Aufgabe ist es deshalb, diesen Umstand der ganzen Welt klar zu machen, dass wir instrumental eine Verbesserung unserer Gene nachreichen müssen.

 

Es gibt leider nur den Teil des Kopfes mit den grauen Zellen, der das könnte. Bislang zeigt er keinerlei ernst zu nehmende Anstrengungen, ein so abwegiges Ziel zu verfolgen.

 

Angesichts der wieder rhythmisch aufflammenden weltweiten Kriegslust, wäre es aber an der Zeit.

 

Wir wandern immer aus den Leidphasen, nachdem praktisch alle betroffen sind, in friedliebende aber niemals friedliche Phasen. Insgeheim sind immer auch Vorbereitungen im Hintergrund zu erkennen, eventuelle Feinde schon zu bekämpfen, bevor es sie überhaupt gibt - also mindestens ein bisschen aufrüsten - für alle Fälle!

 

Eindeutig: wenn wir vor Leid nicht mehr ein und aus wissen, sind wir auch massenhaft empfänglich für fremdes Leid, allerdings gekoppelt an eigene schwer belastende Erfahrungen. Kurz danach, ohne eigenes Leid oder auch nur wieder im leisen Aufwind sind wir wieder Tiger und kriegswillig - mindestens präventiv.

 

Eine ewige Schleife von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.

 

 

 

 

Die Mutter aller Probleme ist unser eigenes Gehirn.

 

Unser eigenes Gehirn gibt es gar nicht. Weder gehört es uns, noch lässt es sich von uns steuern. Im Gegenteil, es steuert uns und lässt uns glauben, was es macht und was dann geschieht, sei unser Wille. Es bildet zwar irgendwie ein Ich von uns. Wirklich viel Einfluss darauf, was genau was zu unserem Ich macht, haben wir überhaupt nicht.

 

Das Ablesen des vermeintlichen eigentlichen Ichs, ist also mehr oder weniger wagemutig und muss dennoch sein.

 

Unverdrossen nutzen wir aber den ohne Überblick selbst gebastelten vermeintlichen Inhalt des Ich zu unserer Selbstdefinition. Die kann nur fehlerhaft sein. Gewiss wir haben keine anderen Anhaltspunkte, das tröstet aber nicht wirklich. Bei allem, was wir machen oder glauben, glauben wir nur wir wüssten von wem und wovon unser Denken ausgeht.

 

Denkbar schlechte Voraussetzungen für belastbare Erkenntnisse unseres Selbst.

 

Wir nennen es unser eigenes Gehirn. Meins! Klingt überzeugend, kann aber nur die Verortung in dem eigenen Kopf bedeuten.

 

Denn --

 

die meisten Teile sind uralt und vielfach in jeder Menge Spezies entwickelt. Und diese sind die wesentlichen -----------  die lebenswichtigen. Sie sind mitnichten unter Kontrolle.

 

Die nach den jeweiligen Massenaussterben verbliebenen Teile wurden wieder weiterentwickelt und landeten damit auch bei unseren direkten Vorfahren. Diese hatten keinen kognitiven Blick auf sich selbst, jedenfalls keinen, der sie darüber hat schreiben lassen, wie ich jetzt gerade. Selbstbewusstsein ist ein Wort. Mehr nicht und es sagt ganz wenig darüber, wer sich wessen bewusst ist.

 

Der Inhalt ist in etwa so konkret: Wenn ich meinen Kopf an einer harten Ecke aufschlage, dann weiß ich deutlich, es ist meiner. Wenn ich geschlagen werde und wenn ich schlage, erkenne ich, was ich selbst gemacht habe und was von außen kommt. Ich kann Hunger haben, mir kann kalt sein. Hunger von anderen und frieren von anderen kann ich nur bedingt nachvollziehen. Ich kann mich erinnern wie es mir damit geht, aber nicht begreifen, nur nachfühlen, wie es einem anderen damit geht. Wir ahnen, es muss ähnlich sein, aber wir wissen nichts.

 

Also --  

 

wissen wir bis hierhin nicht viel mehr von uns selbst, als es die meisten Lebewesen wissen.

 

Ich kann Gardinen nicht leiden, weil man das Draußen dann nicht sieht. Ich würde keines dieser neuen technisch aufgemotzten Autos kaufen, weil ich lieber selber fahre, als mich von noch mehr Technik bestimmen zu lassen. Ich mochte Französisch in der Schule nicht, die Noten waren entsprechend. Ich mag französisch aber sehr gerne, es ist eine herrliche Übung für betonte und ganz vorne vor dem Mund gesprochene präzise Artikulation. Ich mag es einfach – etc.

 

Aber –

 

Ich weiß von allem nicht warum. Jedenfalls nicht genau und nicht wie es kam und überhaupt nie, warum sich Ansichten ändern – jedenfalls auch hier wieder nicht genau.

 

Einen Verdacht habe ich. Der erhärtet sich Woche für Woche. Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr steht da im Kopf der Satz, das bestätigt sich in allen Bereichen, da muss was dran sein.

 

Alle unsere alten Gehirnteile denken in Prozessen, die wir mit unserer Wortsprache nicht erfassen können. Menschensprache ist Datensprache. Dinge, Sachen, Werte, Zahlen, Größen, Farben, Formen und Formeln etc. 

 

So etwas benutzen unsere alten Gehirnteile nicht. Sie funktionieren als Prozesse, die unter vielfachem Einfluss sich in vielfachen Intervallen aufzuhalten haben. Es ist anders nicht möglich, denn jeder Prozess hat mindestens einen Gegenprozess, sonst würde eine unbegrenzte Kraft das Universum zerstören. Klingt schlimm, aber genau deswegen gibt es keine Kraft ohne Gegenkraft, denn dann gäbe es gar keine Kräfte in gar keinem Universum.

 

In Wahrheit beeinflussen aber zahllose Prozesse zahllose Prozesse, deshalb ist alles relativ, in ständiger Bewegung und stimmt schon nicht mehr, wenn man es gerade ausgesprochen hat. Nichts davon kann Menschensprache zutreffend beschreiben. 

 

Da drin steckt das Geheimnis, warum wir von uns selbst und von allen anderen natürlichen Erscheinungen keine diskutierbare Plattform erbauen können. Uns fehlen schlicht die Ausdrucksmöglichkeiten, die es erlauben nicht nur von aktuellen Zuständen, sondern von verlaufenden Prozessen zu berichten, sie mitlaufend zu bewerten und als Prozesse zu verstehen.

 

Die Sprache, die wir benutzen, ist das denkbar schlechteste Kommunikationsmittel, das es gibt, aber leider das einzige, das wir in all seiner Ungenügendheit zur Verfügung haben. Deshalb werden wir uns als Prozessknäuel, das wir in Wirklichkeit sind, nie auch nur annähernd verstehen. Da wir noch nicht einmal uns selbst einigermaßen der Wirklichkeit nahe in schwingenden Motiven und herumwabernden Bedürfnissen erfassen können, gelingt uns das natürlich noch weniger bei all den anderen, die Ihrer Zahl wegen die Fragestellungen in absolut exponentiell häufig auftretende Unwägbarkeiten transformieren. Deshalb kommen wir auch nie in eine bessere Welt. So, wie wir gebastelt sind, ist eine weit reichende Befriedung im Dasein aller Menschen nicht unwahrscheinlich, nein sie ist absolut unmöglich.

 

Einigkeit und Recht und Freiheit

 

Drei gewaltige Worte.

 

So bedeutend wie der Schriftzug

 

HOLLYWOOD

 

groß, weiß und ohne Zusammenhang in die Landschaft geworfen - und ebenso inhaltslos – lediglich eine Fiktion für unser Gehirn, von unserem Gehirn, damit es etwas Wichtiges zu sagen hat und sich gespiegelt selbst wichtig findet.

 

 

 

 

 

 

Seine Macht, seine Kunst ist eine Antwort auf eine Frage - eine Lösung finden. Nicht mehr, nicht weniger. Alle Medizin bedingt einen Vorteil auf Seiten der Menschen, gemacht für einen oder viele Einzelne. Die Natur, also all die Anderen finden Antworten auf unsere Lösungen, die ihre Fragen sind. Bis dahin ist alles o.k. Es könnte ewig so weiter gehen, wenn - ja wenn da nicht das Problem der Tüchtigkeit der Spezies wäre.

 

Mit all den Assistenzen der Medizin helfen wir bei einem kleinen Problem und vergrößern ungewollt aber ganz natürlich das größere Problem. Mit der Hilfe von außerhalb des Individuums, mit jeder medizinischen Unterstützung verringern wir die existentielle Tüchtigkeit der Spezies. Außer uns Menschen macht das bislang keine andere Spezies.

 

Mit unseren medizinischen Zutaten von außen stellen wir gültige Fragen für die Antworten der Gegenspieler. Sie werden hierdurch ertüchtigt. Wir fallen dadurch, dass Antworten auf unsere Fragen gefunden werden, mit unserer endogenen Tüchtigkeit zurück und werden Stück für Stück abhängig von all den Zugaben, die wir nicht original aus uns selbst erbringen.

 

Die Abhängigkeit von diesen Assistenzkampfmitteln wächst mit jeder gefunden Forschungsantwort. Sie wächst massiv in der ganzen Menschheit wegen der allüberall herrschenden Nachfrage nach diesen Kampfmitteln. Sie wächst unaufhaltsam, weil Produzenten hochintensiv nach Methoden forschen, die gerade wegen der vielen noch nicht behandelten jedoch irgendwann behandelbaren Krankheiten von Massen über Massen von Menschen reichlich Geschäft versprechen.

 

Kurz: Die Gegner werden von uns zu kontinuierlich größerer und raffinierter werdender Kampfkraft gezwungen – nur wir Menschen werden gewollt exponentiell schwächer.

 

Also! Wer wird wohl am Ende gewinnen?  Völlig logisch – die Natur.

 

P.S. Damit das alles etwas schneller geht, leben wir möglichst bequem und stützen so den Verfall unserer Tüchtigkeit höchstselbst und absolut nachhaltig.

 

Leben ist Wettlauf  -  und allle Lebewesen machen mit.

 

 

 

 

Nehmen wir die Troika, das sind die Jungs, die den Griechen in die Bücher schauen.

 

Sie sind mächtig, aber auch an selbstgegebene Regeln gebunden. Natürlich treten sie mit dem Rückhalt ihrer Macht auf. Das ist einem Menschen nicht anders möglich. Unsere Hauptbeschäftigung ist seit alters her unseren Rang zu kennen:  Vor diesem - aber hinter jenem und alle anderen weit unter mir.

 

Respekt ergibt sich somit einfach als Erkenntnis jemandem gegenüber der mindesten meinen Rang innehat oder gar höher steht. Allen anderen gegenüber strahlen wir Verachtung in einer Spanne von 0,1 bis unendlich aus.  Das Maß der Verachtung ist proportional zum Rangabstand – nach unten. Das Maß an Respekt ist proportional zum Abstand des Ranges aber mit Pfeilrichtung nach oben, also über mir.

 

Um nicht zu straucheln, getadelt und damit auf den niederen Rang verwiesen zu werden, müssen wir ein Leben lang den Eiertanz beherrschen. Das ist unsere Sicherheit zum Überleben gewesen – nicht den Schutz der umgebenden Sippe zu riskieren und gleichzeitig druckvoll den höchsten erreichbaren Rang anzustreben und unbedingt den bereits erreichten zu behaupten.

 

In unserer Massengesellschaft sind nur die Spielarten anders, der Inhalt, die Struktur ist die gleiche. Da man in Massengesellschaften kaum einen kennt, werden die Ränge auch fernkommunikativ erstritten. Facebook, SMS, Kommentare.

 

Sichtbar ist die allgemeine Haltung sehr gut auf der Straße. Unglaublich viele schließen mit Kopfhörern, Kapuzen und Brillen die ganze übrige Menschheit aus und haben so rund um sich den höchsten Rang – alle Anderen zählen nichts. Nur so kann man beim überaus anstrengenden Eiertanz eine Pause einlegen.

 

Sowie man angesprochen wird, jemand lächelt, blickt, fragt, blöd oder böse schaut und/oder jemand, der um sich herum deutlich alles ignoriert, ist die Pause vorbei.

 

Wir sind von der Evolution gezwungen dauernd bezogen zu sein – heutzutage auf nah und fern; unablässig, überall.

 

Wie kommt man ganz nach oben?  Einfach alle anderen verachten.

 

IS, Boko Haram, Islam, Christen (liegt ein wenig zurück) Nazis (ein wenig weniger zurück), Israelis Palästinenser und umgekehrt (aktuell). Griechen alle Europäer, alle Europäer die Griechen, Weiße Schwarze (schon immer, seit wir sie entdeckt haben) etc.

 

Und vor uns …………..  kaum einer und wenn, nur minutenweise.

 

So lange wir alleine sind, sind wir die Größten.

 

Die Notwendigkeit für den Eiertanz ergibt sich nahtlos als absolut unerlässlich, wenn man den mickrigen, fast nackten Zweibeiner, der nicht wirklich schnell rennen und kaum klettern kann und keine wirklichen beachtlichen Waffen wie Zähne oder Klauen, kein Fell und keinen Panzer hat, überleben sehen will in absolut feindlicher Umgebung. Er benötigt immerzu Schutz durch die Sippe und er muss sich gleichzeitig durchsetzen, ein Balanceakt zwischen Unterwerfung und herrschen wollen.

 

Genau dieser Zweispalt ist der Motor unserer fortwährenden inneren Zerrissenheit.

 

Da wir den unbedingten Zusammenhalt in den Massensystemen von heute gar nicht unmittelbar benötigen, sind wir des Druckes, zusammen halten zu müssen, entledigt und ziemlich traurige einzelgängerische Egoisten geworden  – ganz viele.

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com