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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Seine Macht, seine Kunst ist eine Antwort auf eine Frage - eine Lösung finden. Nicht mehr, nicht weniger. Alle Medizin bedingt einen Vorteil auf Seiten der Menschen, gemacht für einen oder viele Einzelne. Die Natur, also all die Anderen finden Antworten auf unsere Lösungen, die ihre Fragen sind. Bis dahin ist alles o.k. Es könnte ewig so weiter gehen, wenn - ja wenn da nicht das Problem der Tüchtigkeit der Spezies wäre.

 

Mit all den Assistenzen der Medizin helfen wir bei einem kleinen Problem und vergrößern ungewollt aber ganz natürlich das größere Problem. Mit der Hilfe von außerhalb des Individuums, mit jeder medizinischen Unterstützung verringern wir die existentielle Tüchtigkeit der Spezies. Außer uns Menschen macht das bislang keine andere Spezies.

 

Mit unseren medizinischen Zutaten von außen stellen wir gültige Fragen für die Antworten der Gegenspieler. Sie werden hierdurch ertüchtigt. Wir fallen dadurch, dass Antworten auf unsere Fragen gefunden werden, mit unserer endogenen Tüchtigkeit zurück und werden Stück für Stück abhängig von all den Zugaben, die wir nicht original aus uns selbst erbringen.

 

Die Abhängigkeit von diesen Assistenzkampfmitteln wächst mit jeder gefunden Forschungsantwort. Sie wächst massiv in der ganzen Menschheit wegen der allüberall herrschenden Nachfrage nach diesen Kampfmitteln. Sie wächst unaufhaltsam, weil Produzenten hochintensiv nach Methoden forschen, die gerade wegen der vielen noch nicht behandelten jedoch irgendwann behandelbaren Krankheiten von Massen über Massen von Menschen reichlich Geschäft versprechen.

 

Kurz: Die Gegner werden von uns zu kontinuierlich größerer und raffinierter werdender Kampfkraft gezwungen – nur wir Menschen werden gewollt exponentiell schwächer.

 

Also! Wer wird wohl am Ende gewinnen?  Völlig logisch – die Natur.

 

P.S. Damit das alles etwas schneller geht, leben wir möglichst bequem und stützen so den Verfall unserer Tüchtigkeit höchstselbst und absolut nachhaltig.

 

Leben ist Wettlauf  -  und allle Lebewesen machen mit.

 

 

 

 

Nehmen wir die Troika, das sind die Jungs, die den Griechen in die Bücher schauen.

 

Sie sind mächtig, aber auch an selbstgegebene Regeln gebunden. Natürlich treten sie mit dem Rückhalt ihrer Macht auf. Das ist einem Menschen nicht anders möglich. Unsere Hauptbeschäftigung ist seit alters her unseren Rang zu kennen:  Vor diesem - aber hinter jenem und alle anderen weit unter mir.

 

Respekt ergibt sich somit einfach als Erkenntnis jemandem gegenüber der mindesten meinen Rang innehat oder gar höher steht. Allen anderen gegenüber strahlen wir Verachtung in einer Spanne von 0,1 bis unendlich aus.  Das Maß der Verachtung ist proportional zum Rangabstand – nach unten. Das Maß an Respekt ist proportional zum Abstand des Ranges aber mit Pfeilrichtung nach oben, also über mir.

 

Um nicht zu straucheln, getadelt und damit auf den niederen Rang verwiesen zu werden, müssen wir ein Leben lang den Eiertanz beherrschen. Das ist unsere Sicherheit zum Überleben gewesen – nicht den Schutz der umgebenden Sippe zu riskieren und gleichzeitig druckvoll den höchsten erreichbaren Rang anzustreben und unbedingt den bereits erreichten zu behaupten.

 

In unserer Massengesellschaft sind nur die Spielarten anders, der Inhalt, die Struktur ist die gleiche. Da man in Massengesellschaften kaum einen kennt, werden die Ränge auch fernkommunikativ erstritten. Facebook, SMS, Kommentare.

 

Sichtbar ist die allgemeine Haltung sehr gut auf der Straße. Unglaublich viele schließen mit Kopfhörern, Kapuzen und Brillen die ganze übrige Menschheit aus und haben so rund um sich den höchsten Rang – alle Anderen zählen nichts. Nur so kann man beim überaus anstrengenden Eiertanz eine Pause einlegen.

 

Sowie man angesprochen wird, jemand lächelt, blickt, fragt, blöd oder böse schaut und/oder jemand, der um sich herum deutlich alles ignoriert, ist die Pause vorbei.

 

Wir sind von der Evolution gezwungen dauernd bezogen zu sein – heutzutage auf nah und fern; unablässig, überall.

 

Wie kommt man ganz nach oben?  Einfach alle anderen verachten.

 

IS, Boko Haram, Islam, Christen (liegt ein wenig zurück) Nazis (ein wenig weniger zurück), Israelis Palästinenser und umgekehrt (aktuell). Griechen alle Europäer, alle Europäer die Griechen, Weiße Schwarze (schon immer, seit wir sie entdeckt haben) etc.

 

Und vor uns …………..  kaum einer und wenn, nur minutenweise.

 

So lange wir alleine sind, sind wir die Größten.

 

Die Notwendigkeit für den Eiertanz ergibt sich nahtlos als absolut unerlässlich, wenn man den mickrigen, fast nackten Zweibeiner, der nicht wirklich schnell rennen und kaum klettern kann und keine wirklichen beachtlichen Waffen wie Zähne oder Klauen, kein Fell und keinen Panzer hat, überleben sehen will in absolut feindlicher Umgebung. Er benötigt immerzu Schutz durch die Sippe und er muss sich gleichzeitig durchsetzen, ein Balanceakt zwischen Unterwerfung und herrschen wollen.

 

Genau dieser Zweispalt ist der Motor unserer fortwährenden inneren Zerrissenheit.

 

Da wir den unbedingten Zusammenhalt in den Massensystemen von heute gar nicht unmittelbar benötigen, sind wir des Druckes, zusammen halten zu müssen, entledigt und ziemlich traurige einzelgängerische Egoisten geworden  – ganz viele.

 

 

 

 

Die Evolution hat 2 Millionen Jahre auf dem Buckel. Sie ist bis zu uns gekommen und steht seit einiger Zeit still - auf hab Acht. Sie wird weitermachen; mal hier, mal da, mal dort. Aber die Neuerungen werden bedeutungslos sein – jedenfalls bis die Weltbevölkerung zusammenbricht. Dann spielt sie aus dem Stand wieder die erste Geige.

 

Entgegen der Evolution fängt jedes Neugeborene bei absolut Null an. Aus Zwei mach Eins, beginnt jeder Mensch mit einer Zelle. Die volle fertige Evolution steckt da drin. Aber eben in nur einer Zelle. Intelligenz kann da nicht drin sein. Die entsteht mit dem Hirnwachstum und großteils organisiert sich Wissen und Kenntnis und Erinnerung und Anwendung von Gelerntem erst nach und nach. Bis zum Genie schaffen es wenige und die sterben dann auch bald wieder und keiner bringt es fertig, all die anderen auf ihre Stufe zu hieven. Also fängt alles immer wieder bei Null an.

 

Das aktuell in jedem Einzelnen vorhandene Wissen, in einer angeblich weit entwickelnden Gesellschaft, wie in Deutschland, reicht aber nicht wirklich weit.

 

Was interessiert denn die Menschen in Ihrer Vielfalt? Geld, Geld, Geld und noch mal Geld.

 

Klar für unterschiedliche Zwecke, aber überwiegend ist es Konsum, der so viel Geld braucht. Die Formel heißt ein schönes Leben leben, ist also mithin Konsum: Mein Auto, mein Haus, mein Boot. Der Blick reicht bis zur EFH – Grundstücksgrenze oder bei Mietwohnungen bis ins Treppenhaus und dem Parkplatz.

 

Die aktuellen jungen Eltern sind die ersten unserer Art, die mit Ohrenstöpseln unter Straßenbahnen laufen und ihren Kindern Smartphones in den Kinderwagen reichen, damit sie an der Luft, aber wenig anstrengend sind.

 

Diese Kinder sind, wenn sie groß sind und wieder Kinder haben, die ersten Eltern, die alles nur aus den Bildschirmen kennen und ihr Gehirn, hat alles, was es verarbeiten kann, aus diesen Simulationen gelernt. Sie werden simulierende Eltern sein. Was sonst?

 

Das passiert in nur einer einzigen Generation und lässt sich niemals wieder zurückdrehen.

 

Die Kinder der Smart-Babys wachsen in der Matrix auf. Sie werden auf natürliche Reize niemals reagieren. Ihre Körper werden niemals richtig entwickelt und ihr Geist desgleichen.

 

Die Neugeborenen fangen immer bei Null an. Sie werden intellektuell gesehen das, was sie aufsaugen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

 

Die Evolution wird sie massenhaft zu Psychopathen machen, weil ihre Körper nicht mit den Reizen arbeiten und lernen werden müssen, mit denen unsere Körper rechnen.

 

Alles, was ein Menschenkörper kann und muss, kommt aus dem benutzen und machen, aber nicht mit dem Daumen auf der Konsole, sondern richtig echt mit den Beinen laufen, mit den Händen klettern und springen und rückwärts gehen über Stock und Stein.

 

 siehe auch:

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/viele-kinder-sind-noch-nie-auf-baum-geklettert-13425000.html

 

und

 

Auf Bäume in der 3 D Brille (von Google und Mattel eigens für Kinder) kann und muss man niemals klettern.  Genau so wird die richtige Welt ausgeblendet und das Konsumgefängnis hermetisch abgeschlossen.

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/google/google-und-mattel-bauen-3d-brille-view-master-13428549.html

 

selbst rückwärts gehen können viele Dreijährge noch nicht

 

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Rueckwaerts-laufen-unmoeglich-id5546606.html

 

 

 

 

In allen Fällen, sind wir es, die Menschen, die Menschenleid verursachen.

 

Die Wegentwicklung vom Stammesleben hat uns als Spezies sicher gemacht, aber im  Individuum den Wolf aus dem Schafpelz herausgewickelt.

 

Anlass ist der Artikel von Caroline Streicher in der Welt online vom 25.1.2015

 

Kinderpornographie - Vom Schreien der Bilder

 

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136741188/Kinderpornographie-Vom-Schreien-der-Bilder.html

 

Alle Prozesse benötigen einen Gegenprozess, um nicht auszuufern und übermächtig zu werden.

 

Die ganzen hässlichen Auswirkungen der modernen Welt gibt es wohl nur, weil die entsprechenden Gegenprozesse gegen die Bereitstellung von Lust, Gewalt, bis hin zur Quälerei, zu Mord und Massenmord verloren gegangen sind.

 

Hier fällt eine Synchronität auf. Mit Entwicklung der Erfindungen und der zur Multiplizierung der Erkenntnisse nötigen Weitergabe durch Sprache verloren wir zeitgleich die straffe Moral der Sippenlebeweise. Die Wanderung der Menschen von hier nach da und dort, befreite sie scheibchenweise vom Gruppendruck, der gewiss absolut massiv war. Die Unterwerfung unter den überlebensnotwendigen Zusammenhalt der Gruppenmitglieder stand am Ende der letzten Eiszeit sicher in den Genen der übrig gebliebenen, wenigen unserer Art. Gewalt gegen Frauen, Kinder und pornografische Exzesse haben in diesen Gruppen sehr sicher keinen Platz gefunden. Die Gefahren und die Aufgaben, die nur gemeinsam zu bewältigen waren, was jeder Einzelne sehr plastisch erfahren haben dürfte, ließen nichts anderes zu.

 

Die letzten ihrer Art, sind die ersten unserer Art.

 

Die Selbstbeherrschung, gibt es nicht, es gab sie nie. Der eine Prozess, der gegen einen anderen Prozess strebt, kann nicht am selben Ort, also nicht innerhalb des erregenden Faktors sein. Der hemmende Faktor muss einen anderen Ort haben. Bei den letzten 10.000 Menschen sind die Gruppenschutz-Faktoren im Vordergrund gewesen. Sie mussten keine Selbstbeherrschung aufbringen, da die Außenumstände alleine unerbittlich genug waren. Das haben Sie vererbt. In Ihrem Genpool haben Selbstbeschränkungen keinen vorderen Platz eingenommen. Wenn es sie überhaupt gab, dann waren es schlafende Eigenschaften.

 

Heute haben wir alle Freiheiten und kommen mit denen gar nicht gut zurecht.

 

In den Nachrichten von heute stehen Berichte über die Ermordung einer jungen Frau in Berlin-Adlershof. Die Schwangere wurde in den Bauch gestochen und dann bei lebendigem Leib verbrannt. Es gibt keinen Grund. Es fehlte lediglich an der Selbstbeschränkung, nämlich hierzu keinen Anlass zu haben. Diese Selbstbeschränkung wäre in einer kleinen zusammenlebenden Sippe omnipräsent, denn ein Angriff wäre einem Selbstmord gleichgekommen. Diese hemmende - allerdings außen errichtete - Kraft ist uns „modernen Menschen“ verloren gegangen. Es wird unser Untergang sein, dass wir in Massengesellschaften nur Lippenmoral aufweisen und kein echtes Mitgefühl entwickeln können. Aus diesem Grund werden die Grausamkeiten nie enden und sie, die Grausamkeiten der Anderen, gibt es nur inklusive der Antworten. Die eine erzwingt die andere, da doch bei allen Menschen die Hemmnisse fehlen. Die Massengesellschaft hat uns befreit, ja genau befreit von unseren Menschenpflichten. Nur der Einzelne kann persönlich für sich Grenzen definieren. Das ist anstrengend und leicht vermeidbar. Daher wird es weiter massenhaft Auseinandersetzungen geben. Je mehr Menschen da sind, desto mehr dieser Auseinandersetzungen gibt es. Mit der modernen Kommunikationswelt erfahren Alle von allen Grausamkeiten und das löst die Antwort aus. Eine Explosion droht.

 

Zurück zum Edathy-Fall. Der Mann erregt sich mit Betrachtung junger Menschen.

 

Sein Belohnungssystem lehrt ihn, dass er das wieder tun soll und er befriedigt sich.

 

Mag sein, dass es legal ist, wie er sagt. Was soll er auch sonst sagen? Aber muss er nicht bei ein wenig Selbstbeobachtung feststellen, dass seine sexuelle Entwicklung vielleicht nicht zu Ende entwickelt bzw. planmäßig abgeschlossen wurde. Der Plan ist fraglos überschrieben mit Fortpflanzung. Die sexuelle Entwicklung durchläuft gewiss etliche Stadien. Nur wer bei Kindern stecken bleibt, muss das merken.

 

Wie gesagt: Selbstbeherrschung gibt es nicht. Sie ist von außen veranlasst und wird nicht aus irgendeinem inneren Moralapostel gespeist. Menschen sind so und sie bleiben so, weil sie grundsätzlich keinerlei Grenzen in sich tragen und nur die beachten, die sie fürchten.

 

Die gleiche Idee, die der letzten 10.000, beantwortet auch, warum Kinder all das mit sich machen lassen. Sie folgen der evolutionären Anordnung, die Zuneigung und den Schutz der Eltern und Sippenangehörigen nicht aufs Spiel zu setzen und haben keine Abwehrmechanismen, bis sie die Pubertät durchlaufen haben. Bis dort fehlen ihnen Einordnungsmöglichkeiten, weil sie nicht wissen, um was es geht. Auch hier sind, wenn vorhanden, höchstens schlafende Gene anzutreffen.

 

Der Wolf ist von Natur aus enthemmt. Er muss so sein, so lange es um das nackte Überleben geht. Seit die harte Bedingung weg ist, hat er sich einen Schafspelz umgehängt und täuscht allen vor, er sei eigentlich ein Schoßhündchen - allzeit bereit den Pelz kurz abzulegen.

 

 

 

 

Das unglaublich dumme an unserer Intelligenz ist, dass sie die einfachsten Sachen nicht wahrhaben will. Geld für die elitäre Raumfahrt könnte für die unerlässliche Vereinigung der Völker und den Ausgleich zwischen Arm und Reich befördern - zum Wohle aller.

 

Völlig unverständlich ist, wieso unser einziges wahres Problem nirgendwo angefasst wird. Wir müssen weniger werden und schnellstens das Bevölkerungswachstum stoppen. Nichts ist wichtiger, weil alles daran hängt. Ressourcenverbrauch, Klima- und Umweltzerstörung und zwangsnotwendig unser Untergang als Spezies. Das Ganze wird eingepackt sein in unvorstellbares Leid und damit besetzen wir dann für Jahrmillionen den Universumsrekord für die schlauste und zugleich dümmste Rasse. Das bisschen Marsbesuch ist in drei Wochen aus den Nachrichten raus, wenn die große Sause einmal angelaufen ist. Atomkrieg ist Dreck dagegen.

 

http://www.zeit.de/wissen/2014-12/woerner-esa-bemannte-raumfahrt?commentstart=73#cid-4256502 

 

Der Mensch wird zum Mars fliegen

 

ein Zeit - Interview vom 28.12.2014

 

Der Untertitel lautet: 

 

Spätestens dann, wenn es auf der Erde zu warm wird, betreten unsere Nachfahren neue Planeten. Das hofft Johann-Dietrich Wörner, künftiger Chef der Weltraum-Behörde Esa.

 

Wenn das keine echte Ironie ist, was dann?

 

 

 

"Der stellvertretende Unions-Fraktionschef Hans-Peter Friedrich (CSU) hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für das Erstarken der Anti-Islam-Bewegung Pegida und der rechtskonservativen Partei AfD mitverantwortlich gemacht.

Frage nach Identität

Nach Ansicht des ehemaligen Bundesinnenminister zeigt die Pegida-Bewegung, „dass wir in der Vergangenheit mit der Frage nach der Identität unseres Volkes und unserer Nation zu leichtfertig umgegangen sind“. Die Christsozialen müssten ihrer angestammten Rolle im Parteienspektrum wieder gerecht werden, die rechte Flanke abzudecken. Friedrich betonte: „Die CSU muss auch im Interesse der CDU für Konservative, Mittelstand und Handwerk bundesweit Flagge zeigen, sonst wird die AfD für uns zu einer tödlichen Gefahr.“ Es sei „gefährlich, wenn sich Mittelständler und Handwerker, aber auch Konservative bei der Union nicht mehr zu Hause fühlen“. (dpa)"

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/kritik-gegen-bundeskanzlerin-friedrich-macht-merkel-fuer-pegida-bewegung-mitverantwortlich,10808018,29430316.html

 

Eigentlich ein Spiegelinterview aber überall abgedruckt.

 

Identität ist was Fiktives. Niemand hat von Natur aus eine - ausgenommen in Sippen oder Stämmen. Dort kannte man sich allerdings ein Leben lang. Dort umfasst die Identität deshalb alles, was einen Menschen ausmacht. In Massengesellschaften ist Identität nur abgleitet = Name und Nummer, zur Feststellung der Person. Was sie ist - die Person - ist bestenfalls der zweite Schritt und lässt sich nur sehr ungefähr darstellen. Dazu muss man den Menschen kennen. Wie viele Menschen kennt man? Nur die aus der nächsten Umgebung, genau wie bei unseren Vorfahren. Alle anderen beurteilen wir mangels weitgehender Erfahrungen mit Grobeinschätzungen. Mann kann einfach nicht in sie hinein sehen.

 

Der Grund weshalb feststellbare Identität benötigt wird, ist jedoch absolut evolutionär - weil alle lügen. Kein Mensch gibt zu, dass er es war, jeder zeigt mit dem Finger auf den oder die anderen. Den unerlässlichen Schutz der Sippe zu erhalten, zwang von Anbeginn an jeden Menschen, zu tricksen und unmoralisch zu sein. Kinder machen das auch heute noch sichtbar. Sie zeigen spontan auf die Anderen, wenn es Stress gibt.

 

Um all die Lügner dingfest zu machen und ihrer habhaft zu werden, benötigt man Ausweise. Nur dafür benötigen Massengesellschaften die Angaben. Ansonsten sind Obrigkeiten an einer Identität eher weniger interessiert.

 

Wie also kann man mit der Frage nach Identität unseres Volkes leichtfertig umgegangen sein, wenn man schon das Wesen eines Einzelnen kaum ausreichend kennen kann?

 

Solche irren Erörterungen kann nur Friedrich ohne heftige Schmerzen entwerfen. 

 

Siehe Friedrich ist ein Wirrkopf: http://evolutionsblog.de/gesellschaft/51-friedrich-ist-ein-wirrkopf.html

 

oder im Struwwelhans-peter: "Der Friederich der Friederich der ist ein arger Wüterich"

 

Und noch einen obendrauf. Schäuble will dass die Politik uns die Einwanderung besser erklärt. In der Zeit sind schon mehr als 600 Kommentare auf dem Spruch.

 

Was er sagt ist, dass die Ausbeuterverursacher, die uns die Kinderlosigkeit in Deutschland herbeigesetzelt haben, uns jetzt doch endlich die daraus zwingend folgende Notwendigkeit, Asylanten herzuholen, besser erklären sollen.

 

Alle Staatsbürger müssen auf die Straße am Staatsbürgertag.

 

Den müssen wir einführen und alle müssen hingehen, vorher kapieren die das nicht.

 

Niemand will sie mehr haben.

 

 

 

Ich schreibe ungern über Frauenfragen, weil ich keine bin. Zu diesem Thema werden aber wesentliche Aspekte nie angesprochen.

 

Prostitution ist eine wüste Verdrehung evolutionärer Realität. Die Hürde bezüglich der sexuellen Selbstbestimmung ist aus Sicht der Evolution nur bei Frauen stark ausgeprägt. Die Wahl des richtigen Partners hat aus Vererbungs- und Versorgungsgründen hohe Priorität. Die Verantwortung lastet die Natur den Frauen auf, weil sie die Nachkommen austragen und aufziehen. Sie verantworten (biologisch gedacht) die Folgen der fehlerhaften Wahl eines Partners, der sich für die Aufzucht der Nachkommen nicht mehr verantwortlich fühlt.

 

Die Kriterien sind evolutionär verfügt, lassen der Frau aber die Wahl. In unserer frühen Geschichte wäre es häufig die Wahl in einer Gruppe oder Sippe, in der die Beteiligten zusammen aufwuchsen und sich daher gut einschätzen konnten. Die verlässliche Bindung als Ziel der Partnerwahl kann im Fall einer fehlerhaften Wahl ersatzweise nur noch vom Bindungswillen der Sippenmitglieder aufgefangen werden. Kein Wunder also, dass Frauen allein aus Sorgfalt nicht jeden an sich heran lassen. Selbst und ausschließlich freiwillig zu wählen, ist innerste, einprogrammierte, nicht wegdenkbare Verordnung der Natur des weiblichen homo sapiens.

 

Erst die wirtschaftliche und intellektuelle Entwicklung, die "Bezahlung" für körperliche Dienste einführte, änderte das. Die evolutionären Grundlagen betrifft das niemals. Frau Ackermann hat zu 100 % Recht, wenn sie von niemals in Bezug auf Freiwilligkeit spricht. Leider und hier kommt die unerfreuliche Einschränkung ist unser "intelligent" gewordenes Gehirn durchaus in der Lage aus Geldinteressen sich selbst "Freiwilligkeit" für jede auch noch so unangebrachte Erwerbschance aufzuhalsen. Selbstausbeutung ist nicht geschlechtergebunden und macht vor keiner Grenze halt. Überall auf der Welt ist das normal. Das Verhalten wird erzwungen von schlechten lokalen Versorgungslagen in unseren anonymen Massengesellschaften, um schlicht das höchste Gut der Evolution, das "Überleben", zu sichern.

 

 

Kommentar zu "Prostitution ist Drecksarbeit, nicht Sexarbeit"

 

Im Beitrag in der Welt-online vom 6.12.2014 von Till-R.Stoldt, kommt die Frauenrechtlerin Lea Ackerman zu Wort.

 

http://www.welt.de/regionales/nrw/article135057237/Prostitution-ist-Drecksarbeit-nicht-Sexarbeit.html

 

 

 

 

"Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single auf Parship."

 

Paarbildung heute:  Wer die Wahl hat, hat ein Problem  

 

Die massenhafte Anpassung an den falschen Lebenspartner ist der letzten Eiszeit geschuldet.

 

Wir wissen heute, in einer unserer "high-educated" Gesellschaft und absolut überbevölkerten Situation auf Erden immer noch nicht, welche Partner zu uns passen und treffen deshalb meist nicht ins Schwarze.

 

Wegen der Engstelle, in der nur wenige tausend Menschen auf dem Planeten, als bis heute letzte Chance, unbedingt Vermehrung herstellen mussten, durften die einzelnen Probanten nicht wählerisch sein.

 

Partnersuche wurde dort zur ultimativen Wahl zwischen ganz wenigen Alternativen. Dem ordneten sich unsere Vorfahren verständlicherweise unter, denn nichts ist der Natur wichtiger als möglichst häufige Befruchtung mit stabilen Fortpflanzungsergebnissen.

 

Eine extrem aufwendige Suche - wie heute - gab es nicht, daher waren intellektuell wurzelnde Auswahlkriterien auch nicht nötig. Ein einfaches "Entweder - Oder" begrenzten die Möglichkeiten. "Die oder keine" war einfach der geringen Zahl von Möglichkeiten geschuldet. Das Ergebnis ist beeindruckend, wir sind viel zu viele.

 

Heute haben wir mit unserer überaus differenzierten Intelligenz nahezu keine vernünftige Möglichkeit mehr eine kluge Wahl zu treffen. Die Systematik der Rituale erlaubt es nicht, treffsicher den geeigneten Partner in der einzigen zur Verfügung stehenden Phase auszumachen.

 

Ist die Wahl (Wegstrecke bis zur ersten Kopulation) getroffen, sind die Anpassungsprüfungen eines modernen Menschen noch nicht einmal anfänglich geklärt. Zusammenleben:  wirtschaftliche, soziale, intellektuelle, sportliche, familiäre Aspekte sowie Ansichten und Gepflogenheiten und familiäre Einflüsse werden in jahrelangen Prozesse nach und nach angepasst, bis die Bindung unter den ewigen immer wieder nötigen Anpassungen gestresst in den Rotbereich hineinwächst. Die Versorgungspflichten sind dann häufig die Klammer, die das ganze wackelige Gebäude aufrecht erhält. Die Nöte, die ein Auseinandergehen nach sich ziehen, verengen den Handlungsspielraum enorm. Unsere innere Anpassungsfähigkeit = Leidensfähigkeit wird eher unter materiellen Gesichtspunkten getestet, denn unter emotionalen Bedürfnissen.

 

Ich parshippe jetzt!

 

alternativ: Ich paar-schippe jetzt!

 

Der Versuch das Problem der Zusammenführung mit Computern lösen zu wollen, ist Ausdruck der soeben beschriebenen Hilflosigkeit. Die Täuschung, die aus computergenerierten Passkriterien entwickelt wird, kann in den meisten Fällen nur in Enttäuschung enden.

 

Die aktuellen Scheidungsziffern beweisen hinlänglich, dass unsere Trefferquote in hochentwickelten Gesellschaften miserabel ist.

 

Die Quote kann über den Computer nicht erhöht werden. Da er nur mit intellektuell erfassbaren Aspekten operieren kann.

 

Geruch als evolutionäre Grundentscheidung, die prüft, ob die Immunsysteme beider Kontrahenten aus Sicht der Natur zusammengebracht werden sollen, berücksichtigt der Computer nicht.

 

Deshalb werden pargeshippte Paare von Anfang an ein Problem mit ihren Immunsystemen haben, die richten sich nämlich nicht nach dem Computer und damit hat die Beziehung nie eine Chance gehabt. 

 

Die Natur, will die Immunsysteme der beiden Parshipper tüchtig, aber möglichst unterschiedlich. Dadurch wird Immuneffizienz gegen alles, was da kommen kann, angestrebt.

 

Die modernen Kuppler, gaukeln nur Tüchtigkeit ihrer Berechnungen vor. Die Evolution versteht nichts von Computern, sie riecht und startet Verliebtheit oder eben nicht.

 

Alle 11 Minuten verliebt sich jemand auf Parship. Jetzt müssen wir noch die Stimmung nach den ersten elf Minuten wissen, wenn die wirklich voreinander stehen und sich riechen können.

 

Menschen maskieren sich ständig. Wir wollen bei den Anderen beliebt sein. Das machen dann auch unsere Parshiper. Sie treten voll maskiert voreinander und gaukeln sich gegenseitig im Auftrag von Parship Passgenauigkeit vor.

 

Absolut unübertreffbar der Mist - vorausgesetzt, jemand sucht ernsthaft einen Partner.

 

 

 

 

IS oder ISIS wird enorme Aufmerksamkeit geschenkt. Das wollen sie, das erreichen sie mühelos - mit Brutalität.

 

Allen Berichten und Kommentaren ist eines gemeinsam. Sie sind emotional. Man ist entsetzt, man versteht das nicht, man ist betroffen und ratlos vor so viel Gewalt.

 

Man kann zwischen den Zeilen fast immer Überraschtheit erspüren.

 

Die Überraschtheit deutet an, dass derartiges in unserer Zeit als unnormal gilt und daher überwunden geglaubt wird. Wenn aber Entsetzen meldende Journaille tagtäglich dies Ritual massenweise auskippt, kann es keine Besonderheit mehr sein - es ist normal, ganz einfach.

 

Fundamente tragen Gebäude. Sie sind selten sichtbar und daher wenig beachtet. Fallen Gebäude zusammen sind die Fundamente meist noch da. Alle Ausgrabungen fußen darauf.

 

Warum um Gottes ..., Verzeihung, Allahs willen, kämpfen die da alle? Dieser Frage muss ein Fundament unterbaut sein, das in der Zeit stand hält. Denn Kriege gab es zu allen Zeiten. Seit Menschen auf der Erde ihr Überleben verteidigen indem sie es den jeweiligen anderen verwehren, ist das so. Dieses Fundament sichtbar zu machen, quasi auszugraben ist Sinn dieses Artikels.

 

Jedes Leben beansprucht Platz - seinen. Damit verhindert es ein anderes Lebewesen an der gleichen Stelle. Alle Lebewesen wechseln Stoffe. Meist müssen diese durch das sie verwendende Lebewesen hindurch. Sie müssen erreicht, aufgenommen und der Rest wieder abgegeben werden. Manche versuchen das ortsfest, andere in Bewegung. Die wenigen Überlebenden nach der letzten Eiszeit unserer Art müssen ganz besonders zähe Exemplare gewesen sein. Die weniger zähen sind den Anforderungen unterlegen.

 

Um Ressourcen wurde und wird gekämpft. Raum, Nahrung, Hilfsmittel. Überleben der eigenen Sippe steht mangels anderer Möglichkeiten schon immer im Zentrum menschlicher Kampfbereitschaft. Kleiner als eine kleine Sippe sind Menschen nicht überlebensfähig. Die Sippe ist die einzige je existierende Chance. Einer Gruppe anzugehören ist zwingendes Element des Menschseins.

 

In einer überbevölkerten Welt, muss die Unterscheidung, was benötige ich zum Überleben und was nicht, angesichts der weltweit verbreiteten Informationen, wie andere Gesellschaften ausgestattet sind, in jedem Individuum anders ausfallen. Hierzu gibt es keinen Konsens, deshalb sind wir überrascht, wenn Kämpfer unerwartet ihr Leben riskieren für etwas, was wir nicht verstehen, weil wir dafür nix riskieren würden.

 

Unzufriedenheit reicht. Die muss nicht real sein. Eine bloße Befürchtung, benachteiligt zu sein oder zu werden, hat zu Urzeiten schon ausgereicht und das war richtig so. Denn um Grundbedürfnisse, haben Menschen sicher nicht erst gekämpft, wenn Ihre Vorräte verzehrt waren. Vorplanung betreiben alle nicht ortsfesten höheren Tiere. Herden wandern weiter, wenn der Platz abgegrast ist. Raubtiere verfolgen. Sammler sammeln. Dabei ist immer ein Erfolg in der Zukunft durch wegbewegen vorausgesetzt. Bleiben erzwingt über kurz oder lang gehen. Erst mit Ackerbau und Viehzucht wurde das weniger dringlich. Ändert sich das Klima, mussten aber auch damals die Menschen woanders hin z.B.: Indus-Kultur.

 

Ein deutscher ISIS - Kämpfer oder ein Deutscher, der damit liebäugelt, einer zu werden, findet hier bei uns in seiner Umgebung nur Schwierigkeiten. Sie schauen sich um und sehen eine für sie wertlose Gesellschaft, die keine ihnen attraktiv erscheinende, anzustrebende Lebensziele aufzeigt. Aus Sicht der Evolution ist das Verlust allen Sinns. Es gibt unter diesem Aspekt nur eine andere Antwort auf die Frage wohin morgen? - nur weg. Das Gefühl "Hoffnungslosigkeit" löst völlig natürlich seit eh und je bei Menschen radikale Entschlüsse aus. Hilflos da bleiben, wo man ist, wo aber absolut nichts mehr in die als richtig empfundene Richtung geht, war nie Sache von Menschen. Sind Ressourcen verbraucht, die Gegend zu nass oder kalt oder leer gejagt, ziehen sie weiter, wo anders hin. Und ganz natürlich hatten Sie die Entwicklung zur Hoffnungslosigkeit, doch selbst erlebend, innerlich vorbereitet immer eine Ahnung, wo es vielleicht besser weiter geht - jedenfalls nicht im Hier und Jetzt. Das Zuhause aufzugeben, die sieben Sachen zu packen, ist zutiefst biologisch.

 

Selbst Pflanzen versuchen ihren Samen so weit wie möglich mit erfinderischen Tricks vom eigenen Standort wegzubringen. Weil die sich vermehrende Pflanze doch selbst einen Standort hat, der sich allen anderen Lebewesen verweigert- auch der eigenen "Brut".

 

Einfach einen anderen Weg mit der Sippe einzuschlagen, wenn ein Mangel vorherrschte, war eine Grundnotwendigkeit für das Überleben. Wen wundert es nun noch, wenn einige Hundert in einer Großgesellschaft wie Deutschland auf die Idee kommen, ihrem Leben einen Sinn - einen menschlichen Sinn zu geben - zu kämpfen, um das Überleben wo anders zu sichern, wenn man es hier am Ort nicht mehr als gegeben erkennen kann.

 

Jetzt fehlt nur noch das Gegenüber zum Kämpfen. Der Gegner ist schnell gefunden. Man zeigt einfach auf den Nächstbesten. In unseren heutigen Massengesellschaften ist immer einer in der Nähe, auf den man zeigen kann. In Sippen ginge das nur sehr bedingt, weil der andere auf den man zeigen möchte, auch als das eigene Leben sichernd fungiert. Das bremst Entschlüsse einen tödlichen Kampf anzufangen drastisch.

 

Spannend ist die Frage, was zieht sie in den Krieg  - in die ISIS - Regionen. Die Wertigkeit, von der sie erwarten, dass man sie ihnen dort entgegen bringt. Weil es gefährlich ist, dort mitzutun, sind es auch wenige, die sich bereit finden. Und genau deshalb, weil es wenige sind, sind die, die kommen, wichtig und werden entsprechend willkommen geheißen. Hier, in der von ihnen verlassenen Gesellschaft, waren sie wohl eher unwillkommen.

 

Leben ist immer im Kampfmodus. Irgendetwas zu verbessern finden wir jederzeit. Das wird sich nie ändern. Das, was wir Frieden nennen, sind die Kampfpausen ermüdeter Zivilisierter. Das sieht man, uns betreffend, in Russland und überall sonst auf der Welt. Konflikte in Afrika, in Südamerika in Vorderasien.

 

Wenn die aktuelle Generation, das Leid des Krieges nur noch aus Erzählungen kennt, muss es das auch mal selbst probieren.

 

 

Nur ein Beleg: 

 

Alles Leben ist im Kampfmodus.

 

Influenzaviren bringen nach dem Eintritt in fremde Zellen deren Abfallmechanik mit Hilfe von Tarnung ihres eigenen Behältnisses als Müll dazu, diesen Müll zu zerkleinern. Dabei zerstören die Müllwerker wie gewünscht auch die Virengene enthaltende Kapsel und setzen damit die genetische Vermehrung des feindlichen Virus ungewollt selbst in Gang.

 

Wenn schon Viren, die noch nicht einmal einen eigenen Stoffwechsel haben, so raffiniert sind, was ist dann von der Krone der Schöpfung wohl zu erwarten?

 

Der Virenartikel steht hier:

 

http://news.doccheck.com/de/newsletter/1289/8880/?utm_source=D...

 

Auszug:

 

Influenza-A-Viren tarnen sich mit Hilfe von Ubiquitin als Zellabfall. Dadurch bindet sich das Enzym HDAC6 an deren Hülle und zerreißt diese, um den „Abfall“ zu entsorgen: die genetische Information kommt frei. Virologen haben diesen Vorgang nun aufgezeigt. Ein

 

neuer Therapieansatz?

 

Das Influenzavirus wie auch andere RNA-Viren haben nach der Zellmembran ein weiteres Hindernis zu überwinden, ehe ihr genetischer Code freikommt. Die wenigen RNA-Stücke, die das Genom des Influenzavirus ausmachen, sind in einem sogenannten Kapsid verpackt. Dieses stellt während der Übertragung von Zelle zu Zelle die Stabilität des Virus sicher und schützt die Virusgene vor frühzeitigen Abbau.

 

 

 

 

oder: Warum es keine kollektive Intelligenz gibt.

 

Pandas fressen nur Eukalyptus.

 

Menschen alles andere - deshalb heißen Sie Allesfresser.

 

Der Panda hat sich evolutionär entschieden, auf nur eine Nahrungsquelle zu setzen. Das setzt voraus, dass es um ihn herum genug Eukalyptus gibt und dass kein Anderer den  haben will. Damit hat er sich selbst aus den Nahrungswettbewerben hinausselektiert. Klar wäre das nicht aufgegangen in einem Eukalyptuslosen Gebiet. Derartige Dummheiten/Experimente macht die Natur zwar, aber ohne Schaden, da keiner der Versuche lang genug gelebt, um zahlreiche Nachkommen durchbringen zu können.

 

Menschen haben sich von Pflanzen zu Allesfressern weiterentwickelt, sicher, weil kaum etwas anderes übrigblieb. Das war keine gezielte Entscheidung, sondern pure Anpassung. Runter von den Bäumen, weil die Konkurrenz sehr stark und ausgebufft entwickelt war und dann alles ausprobiert, ob es gegessen werden konnte. Nach und nach haben sich deshalb aus der Not geboren die Verdauungskünste zu hoher Diversität entwickelt - heißt, wir können nach Ende der Trainingsphase ganz viele verschiedene Nahrungsmittel nutzen.

 

Damit änderte sich natürlich nicht nur die Variabilität der Essangebote, sondern zwingend auch alles Verhalten. Stelle man sich einen intelligenten Panda vor. Wozu sollte das gut sein - er hat kaum Anforderungen, deren Bewältigung ihm nutzen würde. Sein Weg ist die sehr enge Alleinstellung. Unser Weg das glatte Gegenteil. Damit einher geht: finden, fangen, verstehen und Technik - wie sammeln, wie transportieren, wie aufbewahren, wie verwerten; z.B.: kochen mit Kochsteinen, grillen, in der heißen Asche garen, vorher mit Blattwerk einwickeln usw. Später dann das Anpflanzen und das Viehhalten. Anhäufung von Wissen und Weitergabe desselben, also lehren.

 

Intelligenz hat seinen Zweck beim Menschen für die massiv gewachsene Nahrungsdiversität erfüllt. Sie erst macht die effiziente Nutzung all der Vielfalt möglich.

 

Darüber hinaus hat sie allerdings den Nachteil, naturgewollt komplett individuell in jedem einzelnen Gehirn zu existieren und nicht in allen gleichermaßen. Diese massiv anwachsende Individualität des gelernten einmaligen Denkens ist die Ursache, für die beim Menschen nicht vorhandene Herden- oder Schwarmintelligenz.

 

Unser Denken macht uns über die genetischen ebenfalls gewollten Unterschiede hinaus zu übertriebenen Individualisten. Menschen sind Hyperindividualisten. Sie sind es von Natur aus - durch die absolut einmalige, wirklich nur in einem lebenden Exemplar vorgenommene mühsame stufenweise Ausprägung von Erfahrung, Erkenntnis und daraus folgender Denkmöglichkeit.

 

Unsere Ziele ändern sich ständig. Die Strategien, diese zu erreichen, ändern sich ständig. Partner und Gegner und Angehörige ändern sich ständig. Alles in unserer Umgebung ändert sich ständig und unsere Reaktion darauf auch, individuell natürlich. Raffinessen, wie List oder vorgetäuschtes Leid oder echte Wut und finsterer Hass sowie Brutalität und schmachtende Liebe befeuern das schwer verständliche Durcheinander. Unsere Motive springen übereinander hinweg und schlagen Purzelbäume quer durch unsere Stimmungen, von denen wir meist selbst nicht wissen, wie sie verursacht sind.

 

Wir haben nach alldem nur sehr wenig Chancen, großflächig Übereinstimmung zu erzielen.

 

Nun sind wir also ein die Erde belastendes aus dem Ruder gelaufenes Massenphänomen, dessen auffälligste Eigenschaft es ist, sich auf nichts einigen zu können.

 

 

Gute Nacht, Erde!

 

 

 

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