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Handy & Neander

bei der Arbeit

 

Katholiken und Protestanten haben kapiert, dass unser aller Glaube an den Computer den an Religionen schon tausendmal überholt hat:

 

 

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Erster Quantencomputer wird kommerziell

 

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21224-2017-03-07.html

 

„Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit der Kirche gehen“

 

http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/schritte-auf-dem-weg-zur-sichtbaren-einheit-der-kirche-gehen-100207.html

 

 

 

 

 

 

Sascha Medwedew bei einem Besuch in der Trainingswohnung

Alexander Medwedew, Skt. Petersburg

 

Headline:  Als Sascha zur Welt kam, waren viele Russen dafür, Behinderte wie ihn liquidieren zu lassen. Doch Russlands Gesellschaft wandelt sich, und Sascha kämpft sich Schritt für Schritt voran - hin zu einem selbstständigen Leben.

 

U-Bahn-Fahren ist eine Herausforderung. Sankt Petersburg liegt im Mündungsdelta der Newa, der Boden ist sumpfig, das Metronetz deshalb eines der tiefsten der Welt. Die Rolltreppen sind steil und bis zu 140 Meter lang.

 

Die Stadt hat gelbe Plattformen angeschafft, die Rollstühle über die Rolltreppen befördern können. Die Plattformen müssen aber von Metro-Mitarbeitern bedient werden.

 

Als Sascha das erste Mal vor der Rolltreppe auftauchte, bekam er zu hören, sein Ausflug in die Stadt sei ohnehin viel zu gefährlich. Sie würden ihm die Plattform natürlich bereitstellen, sofern er mit einem Begleiter wiederkäme. Sascha ist daraufhin jeden Morgen zur gleichen Metro-Station gefahren, ohne Begleiter, und hat um die gelbe Plattform gebeten.

 

"Ein bisschen Krieg führen"  nennt er seine Zermürbungstaktik.

 

Drei Wochen haben ihn die Metro-Leute auflaufen lassen, dann waren sie es leid.

 

Inzwischen stehen sie schon bereit, wenn sie Sascha in seinem Rollstuhl von weitem sehen.

 

Im Spiegel:  http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/russland-alexander-medwedew-kaempft-fuer-die-rechte-behinderter-a-1130949.html

 

von Benjamin Bidder

 

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Geht doch! 

 

So sieht für mich ein Held aus - ganz ohne Lametta. In seiner Leistung gegen Widrigkeiten liegt der Wert einer Person. Nirgendwo anders.

 

 

 

 

 

Trump und ähnliche selbstverliebte Vollidioten sind in einer frühen Zeit der Menschheit nie Führer gewesen.

 

Weil damals noch jeder in der Sippe einen lebenslangen Rangkampf mit Leistung belegen musste.  

 

Der Rang musste täglich bestätigt werden - durch sinnvolles Handeln. Sprache, bei weitem nicht so komplex wie heute, gibt es noch keine 10.000 Jahre, Geschriebenes noch viel später.

 

Da jeder jeden von klein auf um sich hatte, bestand das System aus alltäglichen, zahllosen, gemeinsamen Erlebnisfolgen. Es gab keine Fernnachrichten und keine bewegten Bilder.

 

Alles am System war stark räumlich beschränkt. Die wesentlichen Personen waren immer die gleichen. Daher war es ein sich selbst justierendes System – eine tiefgehende Selbstverständlichkeit.

 

Heutzutage kennt kaum jemand mehr als seine engsten Familienangehörigen richtig gut.

 

Damals kannte jeder von jeden dessen und damit verbunden das eigene Leben lebenslang.

 

Heutzutage ist Herrschaft des Häuptlings nur repräsentativ erfahrbar. Völlig umständlich, verdreht, verbastelt wegen tausender Rücksichtnahmen aus diesem und jenem nie findbaren Grund. Niemand muss etwas beweisen. Rechtstheoretisch wird sich auf dem Vorgesetztenstatut des Titels Abteilungsleiter ausgeruht. Das wars! Kontrolle? Wo denn? Durch wen? Mit welcher direkten Rückwirkung?

 

Begründetheit von Führungsansprüchen ist weg, adée, verflogen, existiert einfach nicht.

 

Wir wärmen uns an dem komplett abstrusen Gedanken, dass ein von uns gewählter XY unsere Interessen vertrete – obwohl wir den noch nie angefasst und berochen haben. Wir wissen absolut nichts von diesen Figuren und vertrauen Ihnen, weil wir alles andere nicht ertragen könnten. Unser Evo-system ist nicht auf digitalisierte Fernbeziehungen geeicht.

 

Schlimmer noch, kein Mensch hat andere Interessen, als seine eigenen im Kopf. Mindestens seine Taten und Ansichten sind immer mit seinen schmalen Ableitungen von der angeblichen Realität verbunden.

 

Ich erinnere daran, dass es Realität nicht gibt. Nur der andauernd virulent sich verändernde Gehirninhalt und davon wiederum bei weitem nicht alle Inhalte, sondern lediglich Kernstrukturen des betreffenden Problems, haben Anteil an der Willensbildung. Deshalb ist Willensbildung wahnsinnig weit weg von Problemlösungen. Bürokratische Strukturen leisten deshalb nicht und niemals genau das, was die tatsächlichen Entwicklungen erfordern.

 

Den Scheiß, den die dann machen, heißen sie förderlich „Politischer Wille“

 

 

Ja, l... m... a. A.... !

 

 

Erinnert sei an Adolf Hitler. Der Kirchenmaler hatte sich auch nicht vorstellen können, dass er mal die Welt in Brand setzt. Er hat Stück für Stück wegen der für ihn selbst unverständlich wachsenden Gefolgschaft Steinchen um Steinchen auf sein Selbstbewusstsein gehäuft und sich damit vollständig besoffen gemacht.

 

Sein Evo-System hat natürlich die Unausgewogenheit seiner Leistung nahe Null mit dem unerklärlichen Beliebtheitseffekt verglichen und massive Warnungen ausgesendet. Das ist der simple Grund dafür, dass er sich selbst nicht über den Weg getraut hat, misstrauisch wurde und sich mehr und mehr zurückzog und absicherte - in der Wolfsschanze, ein möchte-gern-Wolf, der sich vor Angst verschanzt.

 

Sein Rang war evolutionär nicht durch Leistung mit innerem „verdient“ wertbar und das ist es, was die selbstverliebten Vollidioten zwingt, krankhaft an sich selbst zu glauben. Das Außenerlebnis sagt toll und das innere Stimmchen sagt zäh: „Das bist du alles nicht wirklich!“ Das Stimmchen muss verdrängt werden und wird es.

 

Von außen glauben daher alle, der glaubt, was er sagt und ticken den Effekt einfach nicht. Weil sie nicht mit ihm zusammen in der Höhle Tag für Tag und Nacht für Nacht sehen und erleben können, was der wirklich taugt.

 

Alle die mit dem Spinner nah zusammen gelebt haben, kannten den Konflikt und haben ihn wie die meisten anderen auch alternativlos verdrängt. Weil nicht sein darf, was nicht wahr sein darf.

 

So ein Protzland wie die USA wählt einen X - beliebigen Kerl, der nie irgendwas in der Politik geleistet hat.

 

Sie sollten das überdenken, aber helfen wird das nicht mehr.

 

Sie werden erwachen, wie die Deutschen nach dem Schuss im Bunker und erst dann kapieren sie, was gelaufen ist. Und sie werden genau wie die Deutschen seinerzeit, gar keine aber wirklich so was von überhaupt keine Schuld bei sich selber sehen.

 

Ach ja und natürlich hat ihn ja überhaupt absolut niemand gewählt.

 

„So was wählt man doch nicht, seid Ihr denn alle bekloppt? Ich hab den Idioten jedenfalls nicht gewählt.“

 

In zwei drei Jahren sehen wir dann den Salat.

 

 

 

 

Pränatal

 

Innen drin, im Mutterleib, kommen die ersten Signale ins Gehirn.

 

Geräusche von außen  

 

Bewegungen von außen

 

Lagedruckerkennung von außen

 

Temperatur von außen

 

Flüssig (Fruchtwasser), fest (Fruchtblase, Mama außen rum)

 

Kurz:  Alles, was im Gehirn entwickelt wird, folgt sensorischen Impulsen, mithin Information von außen.

 

Die Geburt, Stress pur, überwiegend von außen

 

Postnatal

 

Erst jetzt kommt die Umwelt einigermaßen realistisch hell und laut, ungefiltert von außen, ins Hirn rein.

 

Das erschreckt, überfordert und quetscht blitzartig unmittelbare, gänzlich ungefilterte Emotionen in die Grundstruktur der wesentlichen Grundeinstellungen ins Gehirn.

 

Die Folgen nennen wir Persönlichkeit.

 

Sie ist rein und absolut reflektiv - von außen initiiert, aber ohne einheitlichen, erwartbaren Bezug zur Wirkung.

 

Alles, was im Gehirn entwickelt wird, ist also eigenes inneres Verarbeitungsergebnis

und die Daten kamen immer von außen.

 

Alle daraus gewonnen inneren Einstellungen werden als Prämissen zu begleitenden Filtern für alle später addierten Erkenntnisse.

 

Alle sind veränderlich, auch die grundlegenden Einrichtungen.

 

Allerdings werden Basiserkenntnisse nur von heftigen Erlebnissen angegriffen, weshalb wir uns vielfach sehr schwer tun und durchaus bei nötig gewordenen Umbauten darunter leiden. 

 

Da alles, was nun nach der Geburt noch kommt, ähnlich abläuft, kann jeder sich sein Bild von seinem Bilde selbst machen.

 

Genau so wie bisher auch.

 

Da alles, das Einer im Gehirn hat, nur eine Reaktion auf eingedrungene Medlungen ist und in der Folge eingebaut, wegsortiert oder gelagert wurde, ist das Ergebnis bei weitem deutlich zufälliger, als man denken mag.

 

Nun, wenn einer schon nicht genau von sich selbst weiß, was er oder wie er genau ist, wie präzise kennt er denn dann wohl die anderen Einer?

 

 

 

 

Hofreiter-Interview in der Zeit von heute

 

http://www.zeit.de/2017/06/anton-hofreiter-ernaehrung-fleisch-massentierhaltung-oekologie/komplettansicht#comment-form

 

Genauso wenig wie ich Kinderarbeit zur Herstellung von Billigkleidung akzeptiere, …  

 

und:

 

Die Aufgabe von Politik ist es, unser Zusammenleben so zu gestalten, dass wir frei leben können, ohne die Freiheit anderer einzuschränken oder unseren Planeten zu zerstören….

 

 

Zu 1:  Wovon sollen weltweit die Familien, deren Kinder arbeiten müssen, leben?  Das sind Systeme, die sich nicht von Interviews in der Zeit beeindrucken lassen. Die Kinder sind lebenstüchtig aber in einer schlimmen Lage.

 

Unsere Kinder müssen nicht arbeiten, guckt sie euch an… Hyper dies und hyper das und können nicht rechnen und kaum studieren, sind zu dick, werden aber in die Schule getragen und wollen nicht Bäcker werden, aber haben angewachsene Smartphones und Kopfhörer etc., etc….

 

Zu 2:  Möchte ich gerne wissen, wie 2 Personen den gleichen Platz beanspruchen können. In dieser Welt war das bislang nicht möglich. Das probiert doch die Merkel reichlich erfolglos. Alle sollen kommen, dann sehn wir schon. Das menschelt, aber diese unsere Menschenwelt ist aus Geld gemacht, nicht aus Illusionen.

 

Wenig reich braucht verdammt viel arm.

 

Hofreiter träumt von einer besseren Zukunft. Das ist ehrenhaft, aber sonst nichts.

 

Mit diesen seifigen Fernwünschen werden uns immer die Augen verschmiert. Löst einer ein Problem, werden die Betroffenen eine neue Lösung suchen und so fort, das ist Leben in Wahrheit:

 

Finde eine Lösung (Imperativ).

 

Bremst was oder Hofreitert was, finde eine Lösung. Gesetze hier Gesetze dort, finde eine Lösung, Trump, finde eine Lösung, Krieg, finde eine Lösung, Krankheit, finde eine Lösung, keine Zukunft in Afrika, finde eine Lösung, der Tunnel nach England ist zugemacht worden, finde eine Lösung, egal was kommt, ..… finde, ..... finde, ......

 

Alles Leben kämpft gegen alles andere, so hat die Natur sich selbst gemacht. Gab einfach keine andere Wahl.

 

Das Grauen dieser Welt heißt Politik.

 

Probleme mildern, das kann kluge Politik, allerdings nur lokal, thematisch und zeitlich eng begrenzt.

 

Und ? Tut sie das?

 

Meistens verpasst sie doch schon das Zeitfenster.

 

 

 

 

Jedes 5. Kind ist arm

 

In der Zeit von Julia Friedrichs 19. Januar 2017, 2:43 Uhr

 

"Sie ist die billige Heuchelei leid".

 

Ihr Schlusssatz:

 

Was für eine eingeübte Empörung! Wenn die armen Kinder jedes Mal, wenn ihr Schicksal bedauert wird, einen Zehner bekämen – dann zumindest hätten sie noch etwas von dieser billigen Heuchelei.“

 

http://www.zeit.de/2017/02/kinderarmut-deutschland-eltern-chancen-sozialpolitik/komplettansicht?print

 

 

Die Kinder und die Alten werden der Gesellschaft geopfert.

 

Die dazwischen sind ausgebeutete Rennpferde, die die Bezahlung des „Politischen Willens“ zu erbringen haben.

 

Wir Deutschen sind als Menschen in jedem Fall am Arsch des Interesses öffentlicher Macht!

 

Mit einer einzigen Ausnahme:

 

Wir sollen sie wählen, aber bislang immer ohne festlegen zu dürfen, was sie dann machen, wenn sie denn gewählt wurden.

 

Da ist der Hebel Freunde und nur da.

 

Die Wähler müssen sich auf ein Vorhaben einschießen und das zur Bedingung für die Wahlstimme machen.

 

Dann wählt das Volk ein bisschen an der Richtung für die Zukunft mit.

 

Das wäre schon ein entwicklungsfähiger Einstieg in aktive Demokratie.

 

 

 

 

Kommentar zum Artikel von Harry Nutt vom 27.1.2017

 

Holocaust Die Formen des Erinnens dürfen nicht starr werden

 

Erinnerungen sammelt jeder Mensch unbewusst, chaotisch und unaufhaltsam. Erhärten sie sich zu heftigem Leid, ist er fortan friedliebend – zuvörderst erst einmal für sich selbst. Denn er will kein weiters Leid erfahren. Sein Maß ist voll. Der innere Wunsch kollidiert mit den sichtbaren Widersprüchen in der erfahrbaren Realität (heute überwiegend über Medien, anders als bei natürlich lebenden Menschen), denn Leid kommt von außen von anderen.

 

Hier erblüht die Erkenntnis, dass die anderen nicht böse handeln dürfen, damit mir selbst Leid erspart wird. Egoistisch aber gesellschaftlich äußerst sinnvoll. Die Forderung ist volllogisch - kein Krieg, keine Gewalt, nirgendwo.

 

Jede Nachkriegsgeneration, alle postkatastrophal traumatisierten Gesellschaften
verhalten sich nach diesem Rezept. Aber die Generation danach (Höcke) hat keine eigene, sondern nur eine überlieferte Leiderfahrung und ab da überwiegt erneut der Eroberer in uns und alles fängt von vorne an.

 

Das ist meine Relativitätstheorie über die „swinging Menschheit„. Das kann sich niemals ändern. Menschen sind friedlich, wenn sie Schrecknisse befürchten, die sie selbst betreffen. Geht ein Eroberer voran, der Ihnen Abwesenheit von Qual, mithilfe von Weltherrschaft vormacht, taucht der Welteroberer, der EVO, den die Evolution jedem einzelnen von uns eingebaut hat, wieder auf, hat Oberwasser und scheißt auf den Feigling, der Angst vor nur möglichem Leid hat. Man bestätigt sich das allseits gegenseitig: „Sieg Heil!“ Ja, bis es halt krachend schief gegangen ist, dann ist wieder der Friedmensch obenauf. Für maximal eineinhalb Generationen.

 

Nicht jeder, aber viele werden entfesselt, wenn es günstig erscheint. Unser innerer Wettbewerb, bei Chancen keinesfalls zurückstehen zu wollen, ist unser innerstes Überlebensprogramm, mit fatalen Folgen.

 

 

http://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/holocaust-die-formen-des-erinnerns-duerfen-nicht-starr-werden-25633842

 

 

Siehe auch: Regisseur Georg Stefan Troller zum Holocaust Gedenken

 

http://www.ksta.de/politik/regisseur-troller-zum-holocaust-gedenken-jeder-wuerde-einen-massenmord-begehen-25623692

 

 

 

 

 

 

George Michael

 

Bild und Artikel aus der Berliner Zeitung von heute 2. Weihnachtstag 2016

 

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/mit-53-jahren-popsaenger-george-michael-ist-gestorben-25373628

 

Mein Kommentar zum Artikel:

 

Unsere eigentliche, die Naturkonstruktion "der Evo" und der Kropf im Kopf, was wir Großhirn nennen, sind zusammen eine Notkonstruktion, die uns hat überleben lassen und, was die Natur nicht wollte, die Erde uns komplett unterwerfen lassen.

 

Die Beiden vertragen sich nicht. Unter Drogen begeistert sich das Doppelköpfchen am Hype, am Kick, am Zauber im Schädel. Farben, Geräusche, unglaubliche Emotionen.

 

Solche Knallerlebnisse vereinigen die beiden Streithähne in Begeisterung. Freilich nur so lange wie der Knall anhält. Danach zanken sie sich umso heftiger mit Schuldzuweisungen und vergrößern so den Konflikt. Einziger Ausweg, um wieder zu Burgfrieden zu finden, noch ne Prise, ein Schluck, ne Linie ziehen, ne Spritze, Chips auf den Tisch (Roulette nicht Kartoffeln, die helfen auch nicht wirklich), Races auf der Hauptstraße, Mount Everest und mit dem Wingsuite runterfliegen.

 

Immer das Gleiche.

 

Wir pumpen uns mit Begeisterung auf, um dann zu einem übel missratenen Origami wieder zusammen zu fallen.

 

Todesursache Fentanyl.

 

Da haben die beiden lebenslangen Streithähne den Konflikt dann endgültig beendet und ruhen nun in Frieden – sagen wir doch hellsehend immer, wenn einer tot ist.

 

In Wahrheit merkt der Evo von Geburt an, dass er sich mit dem Telli nicht verträgt, sucht und findet nach langem Kampf den endgültigen Ausweg. Ich denke, dass er den Endpunkt festlegt – wie immer, ohne seine Absicht kundzutun.

 

Das macht er nie, weil er nicht spricht und der Telli versteht ihn nie, weil er nicht hört.

 

Der Evo entscheidet, wann wir abtreten, dann, wenn er das Leben satt hat.

 

Und dann guck mal den nächsten Artikel an:

 

 

 

 

 

Beim Anis Amri fing es an, wie bei allen Kleinkriminellen – erwischt und damit taxiert – eingeordnet als Straftäter, anfällig, nicht gesellschaftstauglich, mehr oder weniger gescheitert.

 

Das ist die Rennbahn  zu unglücklichen weil erfolglosen Erwachsenen.

 

Irgendwann ist dann das Maß voll, das allgemeine Unglück wird von Zorn untermalt und die Hoffnungslosigkeit schiebt den Schlitten an – und abwärts geht’s immer schneller.

 

Jedes Angebot, dem Jammer zu entrinnen, wird angenommen. Das will die Evolution so. Wenn gar nix mehr geht, dann eben mit Gewalt.

 

Das ist so und bleibt so, es ist nicht intelligenter Kontrolle unterworfen. Die Intelligenz ist der Steuerung durch die „verdrahtete Evolution“ unterworfen. So herum wird ein Schuh draus.

 

Auf diesem Ticket reitet der internationale Terrorismus. Er nutzt nur die Gelegenheiten, die sich in massenhaften Massengesellschaften massenhaft ergeben.

 

Gescheiterte einspannen – allen, die nicht auf die Beine kommen, deren Wünsche und Ziele unerfüllt bleiben, stellt man ein Abschiedsgeschenk an die beschissene Gesellschaft, die das ganze Unglück verursacht hat, in Aussicht.

 

Ein Attentat einfach, bei dem der/die Gescheiterte alles, was ihm stinkt, an die Gesellschaft zurückzahlt, sich selbst entlastet und gleichzeitig die Last des Unglücks anderen aufhalst.

 

Das ist natürlich grottenfalscher Unsinn – aber für Hoffnungslose ein Licht am Ende des Scheißtunnels.

 

Sie kriegen zwar nichts außer dem Ende der eigenen Existenz. Nur dieses Ende beendet auch die Verzweiflung.

 

Das ist alles, was Terrorismus zu seiner Blüte benötigt.

 

Was andauernd unterdrückt wird, ist, dass das keine Monster oder so was sind. Es sind Menschen wie du und ich, vom Leben an ihre Grenzen gebracht und dann von einem Verführer in die von jenem gewünschte Richtung gedreht.

 

Genau das haben alle Religionen schon millionenfach gemacht und selbst bei völlig unschuldigen Naturvölkern keine Hemmungen gehabt, denen den eigenen Heilswunsch überzuziehen, zur Not mit dem Knüppel und generell gilt unter Menschen: „Und wenn du nicht willst, so brauche ich Gewalt!“

 

Anscheinend stammt alles, was Menschen machen, nicht aus Glücksstreben, sondern aus einer nur bei Menschen vorkommenden Superfrustration.

 

 

Das kommt dann demnächst:

 

Frustration steuert unser Verhalten, nicht das angestrebte Glück. Das hat Auswirkungen auf uns alle und unsere Zukunft als Spezies.

 

Wenn das stimmt, sind alle gängigen Prognosen falsch.

 

 

 

 

 

 

Schon mäßiges Herumzappeln oder wenige Minuten Umhergehen  haben einen lebensverlängernden Effekt.

 

Stammt aus dem Wissenschaftsmagazin scinexx.de

 

Warum zum Teufel sollte die Evolution so etwas installieren?

 

Alles Leben existiert inmitten in einer Zerreißprobe:

 

Energie sparen um jeden Preis und gleichzeitig und dem entgegengesetzt einen tüchtigen Körper zu basteln, der den Umgebungsvaraiblen genau die Energie abtrotzt, die er für sich und seine Spezies braucht.

 

Faultiere treiben die Sparsamkeit auf die Spitze, können aber auch nicht fliehen oder kämpfen, sie gingen in Superzeitlupe zugrunde.

 

Diese hier treiben es auf eine andere Spitze. Sie sind höchstgefährlich, täuschen aber bildschöne Orchideen - also vollständige Harmlosigkeit - vor.

 

auch aus scinexx: http://www.scinexx.de/galerie-737-6.html

 

 

 

 

Und woher weiß die Fangschrecke, wie eine Orchidee Harmlosigkeit exprimiert?

 

Ein bisschen zappeln reicht!

 

 

 

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Bild mit Link zum Verlag Sinnhalt.com